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  • Deutschland: Hilfe für Flüchtlinge
    Mehrere tausend Flüchtlinge kommen täglich nach Deutschland. Die Behörden sind überfordert.
    In Deutschland ist die Hilfsbereitschaft ungebrochen groß. Während die staatlichen Stellen überfordert sind, wachsen private Helfer über sich hinaus und machen ihr Engagement zum Lebensmittelpunkt. Auch Tanya Neufeldt hat sich jetzt ganz der Hilfe verschrieben. Eigentlich eine bloggende Mutter verbringt sie jetzt jede Minute mit Freiwilligen-Arbeit. Sie hat selbst Flüchtlinge aufgenommen und organisiert über soziale Medien immer neue Helfer. Sie begleiten die Flüchtlinge zum Deutschkurs, beschaffen Spenden und versuchen, die vielen privaten Helfer noch besser miteinander zu vernetzen. Für viele ist es das erste Mal, dass sie sich engagieren.
    13 min
  • Frauen stärken und mehr Nachhaltigkeit wagen!
    Im Gespräch Helen Clark, Chefin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen
    Helen Clark, Leiterin des UN-Entwicklungsprogramms, wird als die einflussreichste Frau bei den Vereinten Nationen bezeichnet – doch kann sie den Kampf gegen Armut und Unterentwicklung gewinnen?
    13 min
  • Wie geht Europa mit seinen Flüchtlingen um?
    Im Gespräch: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich
    Im Gespräch: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich über die Durchsetzung der Flüchtlingspolitik vor allem gegen Rechtsradikale im Land und über das Unvermögen Europas, zu einer gemeinsamen Linie zu finden.
    13 min
  • Klare Kante gegen Neonazis
    Im Gespräch: Jürgen Opitz, CDU, Bürgermeister von Heidenau, über Fremdenhass und Hilfsbereitschaft.Brennende Flüchtlingsheime, Hassparolen, Kanzlerin Angela Merkel wird ausgebuht – die sächsische Stadt Heidenau ist zum Synonym für rechte Gewalt gegen Flüchtlinge geworden. Wie geht der Bürgermeister von Heidenau, Jürgen Opitz, damit um? Welche Mitschuld trägt die Politik an der Situation in Heidenau?
    Opitz sagt im DW-Interview: „Es ist deutlich geworden, dass wir mit unseren Aussagen viele Menschen offensichtlich nicht mehr erreichen und sie nur diese Artikulation ihres Frustes, ihres Ärgers, ihres Hasses gefunden und gewählt haben."
    Er kritisierte gleichzeitig die Posts in den sozialen Medien: „Die Hemmschwelle bei Facebook ist so niedrig... das ist erschreckend und beschämend... die Dimension der Menschenverachtung die in diesen Posts zu erkennen ist, sei einfach nur "abstoßend und widerlich."
    Doch auch in Heidenau gebe es viele Menschen, die den Flüchtlingen helfen, so Opitz, dies sei von den Medien aber kaum wahrgenommen worden.
    13 min
  • Sterbehilfe – Nächstenliebe oder Sakrileg?
    Soll Sterbehilfe in Deutschland erleichtert oder sogar gesetzlich geregelt werden? Darüber spricht der ehemalige Vorsitzende der EKD, Nikolaus Schneider, diese Woche im Interview.
    Was ist, wenn ich nicht mehr leben will? In Deutschland ist aktive Sterbehilfe verboten, der Suizid, und auch die Beihilfe dazu sind weitgehend straffrei. Noch in diesem Jahr will der Bundestag die Sterbehilfe gesetzlich neu regeln. Wie sollte so ein neues Gesetz aussehen? Soll Sterbehilfe in Deutschland erleichtert oder sogar gesetzlich geregelt werden?
    Nikolaus Schneider, vier Jahre lang Vorsitzender der evangelischen Kirche in Deutschland, stand selbst schon vor dieser existenziellen Frage. Sterben wollen oder leben müssen - wer trifft die Entscheidung über Leben und Tod? Darüber spricht Nikolaus Schneider diese Woche im DW Interview.
    13 min
  • netzpolitik.org: Aufklärung oder Landesverrat?
    Ermittlungen wegen Landesverrats haben den Blog netzpolitik.org schlagartig bekannt gemacht. Über politischen Journalismus, Grundrechte im Netz und Pressefreiheit spricht Chefredakteur Markus Beckedahl im DW-Interview.
    Das Internetportal netzpolitik.org hatte im Februar und im April vertrauliche Dokumente des Bundesamtes für Verfassungsschutz veröffentlicht. Darin ging es um die Ausweitung der Internetüberwachung in Deutschland.
    Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte deshalb Strafanzeige gegen Beckedahl und dessen Mitarbeiter André Meister gestellt und ein Gutachten zum angeblichen Landesverrat der Journalisten anfertigen lassen.
    Nach einem Sturm der Entrüstung hatte Maas Generalbundesanwalt Harald Range mit sofortiger Wirkung in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Die Ermittlungen gegen netzpolitik.org ruhen zur Zeit.
    13 min

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