junge Psyche - Aufwachsen verstehen.

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junge Psyche - Aufwachsen verstehen. episodes

  • Depression im Kindes- und Jugendalter (Inhaltswarnung)
    Warnzeichen, Abgrenzung zur Pubertät, Hilfen
    Inhaltswarnung: In dieser Folge geht es auch um Suizidgedanken bei Kindern und Jugendlichen.
    Euer Kind zieht sich zurück, ist gereizt, schläft viel und hat keine Lust mehr auf das, was ihm früher Spaß gemacht hat. Ist das Pubertät? Eine Phase? Oder schon eine Depression?
    Wir ordnen das fachlich ein: Depressionen kommen bei Kindern und Jugendlichen vor, sind nicht selten, sehen aber teilweise anders aus als bei Erwachsenen. Und sie sind behandelbar.
    Darum geht es:
    - Die Kernsymptome und warum zwei Wochen die Grenze sind
    - Warum eine Depression bei Kindern und Jugendlichen nicht durchgängig traurig aussieht, sondern auch gereizt oder wechselhaft
    - Abgrenzung zur Pubertät: Häufigkeit, Intensität, Dauer und die Zahl der betroffenen Lebensbereiche
    - Warnzeichen je Alter, vom Vorschulkind bis zum älteren Jugendlichen
    - Wie Depressionen entstehen: kognitive Triade, Vulnerabilität und Stress, erlernte Hilflosigkeit
    - Warum ein Waldspaziergang kein Antidepressivum ist, kleine Routinen aber trotzdem wirken
    - Sätze wie „Es ist doch alles sinnlos“: ansprechen, nachfragen, Hilfe holen, ohne zu dramatisieren
    - Anlaufstellen und Behandlungsformen, von der Praxis bis zur Klinik
    Wenn ihr euch sorgt: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222, Nummer gegen Kummer 116 111.
    Im Akutfall die Notaufnahme der ortsansässigen bzw. nahegelegenen Kinder- und Jugendpsychiatrie.
    59 min
  • Panikattacken bei Kindern und Jugendlichen
    Warum der Körper Alarm schlägt und was dann hilft
    Herzrasen, keine Luft, Schwindel, alles wirkt unwirklich. Und euer Kind denkt nur noch: Irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht. Ihr steht daneben und wisst nicht: beruhigen, ablenken, zum Arzt?
    Die Entlastung zuerst: Eine Panikattacke ist ein gesunder Alarm am falschen Ort. Der Körper tut genau das, wofür er gebaut ist. Gefährlich ist er dabei nicht. Und er hört von allein wieder auf.
    Darum geht es:
    Warum unser Alarmsystem aus der Steinzeit stammt und heute auf Referate und Klassenarbeiten anspringt
    - Der Teufelskreis der Angst: Wie aus einem Extraschlag des Herzens eine Panikattacke wird
    - Warum die Angst vor der Angst das eigentliche Problem ist, und wie Vermeidung sie festklopft
    - Woran Eltern Panikattacken bei Kindern erkennen, die das noch gar nicht benennen können
    - Angstmonster, Taschenlampe und Schatten: Wie man Kindern erklärt, was da passiert
    - Was in der Attacke hilft: selbst ruhig bleiben, annehmen, nicht diskutieren, langsam ausatmen (Bsp. 5-4-3-2-1)
    - Was sie größer macht: sofort abholen, Puls tracken, ständig nachfragen (Rückversicherungen)
    - Warum das Ziel nicht ist, nie wieder Angst zu haben
    - Vor allem anderen gehört ein ärztlicher Check, damit klar ist: Körperlich ist alles in Ordnung.
    Zusammengefasst heißt die erste Hilfe:
    „Das ist gerade Panik. Dein Körper macht Alarm, das fühlt sich schlimm an, aber es geht vorbei. Komm, setz dich zu mir, wir atmen da gemeinsam durch.“
    55 min
  • Grundbedürfnisse: Was Kinder wirklich brauchen - Perfektion gehört nicht dazu
    Bindung, Orientierung, Selbstwert und Freude
    Wir sind zurück aus der Sommerpause. Und starten mit der Frage, die unter fast allem liegt, was Eltern uns in die Praxis mitbringen: Was braucht ein Kind, um psychisch gesund aufzuwachsen?
    Die Antwort ist überschaubarer, als man denkt. Es sind vier psychische Grundbedürfnisse — und je besser die erfüllt sind, desto stabiler steht ein Mensch. Es geht ausdrücklich nicht um perfekte Erziehung.
    Darum geht es:
    -Bindung: warum ein Baby zu hundert Prozent auf eine verlässliche Bezugsperson angewiesen ist
    -Warum wir „Jedes Kind kann schlafen lernen" und die Trainingslogik der Neunziger klar ablehnen
    -Tragfähigkeit statt Liebesentzug — „Gerade nervst du mich ohne Ende. Ich liebe dich."
    -Wie viele Regeln ein Kind braucht, und warum keine Regeln genauso schlecht sind wie fünfzig
    -Der Autonomie-Trick, den wir selbst manipulativ nennen und trotzdem empfehlen
    -Selbstwert: „Ich liebe dich mit einer Fünf genauso sehr wie mit einer Eins."
    -Warum Bescheidenheit als Erziehungsziel ausgedient hat
    -Wo Resilienz aufhört — sie heißt nicht, Mobbing oder Gewalt auszuhalten
    1 hr 14 min
  • Zeugnisse
    Wie wirken sich Noten auf das Selbstwertgefühl aus
    Zeugnisse sind da - und mit ihnen oft auch jede Menge Gefühle. Aber warum fühlen sich ein paar Zahlen manchmal so groß an? Noten sagen etwas über Leistung aus, aber nicht über den Wert eines Menschen. In unserer neuen Folge von JungePsyche sprechen wir darüber, was Zeugnisse mit unserem Selbstwert machen, warum sie so viele Gefühle auslösen können und wie wir lernen, uns und unsere Kinder nicht über Zahlen und Bewertungen zu definieren.
    52 min
  • Ferien ohne Stress
    Wie Entspannung für alle gelingen kann
    Ferien ohne Stress- geht das überhaupt?
    Die Ferienzeit ist für viele Familien mit großen Erwartungen verbunden: Erholung, gemeinsame Zeit und unvergessliche Erlebnisse. Doch zwischen Planung, Betreuung, Konflikten und Alltagsanforderungen entsteht oft mehr Stress als Entspannung.
    In der neuen Folge sprechen wir darüber, wie Familien den Ferienstress reduzieren und mehr Raum für echte Erholung schaffen können.
    59 min
  • Transkinder
    Wie kann ich mein Kind am besten unterstützen?

    Trakine: www.trans-kinder.netz.de

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    1 hr 16 min
  • Mädchen
    Was brauchen Mädchen wirklich?
    Vielleicht kennt Ihr das, ein Mädchen findet sich hässlich, obwohl sie eigentlich schön ist. Ein Mädchen traut sich im Unterricht nicht, aufzuzeigen, obwohl sie die Antwort weiß. Oder sie stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an, um es allen recht zu machen. Wie können Mädchen lernen, mehr zu sich selbst zu stehen, ihre eigene Stimme zu finden und sich nicht von äußeren Erwartungen verunsichern zu lassen? Wir schauen darauf, was sie stärkt, welche Stolpersteine es gibt und wie Eltern sie im Alltag liebevoll und wirksam begleiten können.
    58 min
  • Jungs
    Was brauchen Jungen wirklich?
    Was bedeutet es heute eigentlich, ein Junge oder ein Mann zu sein? Zwischen alten Rollenbildern, neuen Erwartungen und dem Druck, irgendwie richtig zu sein, stehen viele Jungs vor großen inneren Herausforderungen. Gefühle zeigen oder stark sein? Sich anpassen oder abgrenzen? Und wie können wir sie dabei unterstützen, ihren ganz eigenen Weg zu finden? In dieser Folge werfen wir einen psychotherapeutischen Blick auf die Entwicklung von Jungen, sprechen über typische Konflikte, gesellschaftliche Einflüsse und darüber, was Jungs wirklich brauchen, um sich gesund und selbstbestimmt zu entwickeln. Schön, dass Ihr dabei seid!
    1 hr 6 min
  • Selbstverletzendes Verhalten (Inhaltswarnung)
    "Skills" zum gesunden Umgang mit Gefühlen

    www.star-projekt.de

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    55 min
  • Hausaufgaben, oh je!
    Wie kriegt man den Stress aus der Pflicht?
    Heute geht es um ein echtes Alltagsthema mit Stresspotential. Hausaufgaben. Warum können Matheblatt, Vokabeln und Co plötzlich die ganze Stimmung zuhause kippen? Und wie schaffen wir es, dass Lernen nicht jeden Nachmittag zum Nervenkampf wird? Wir schauen drauf, was hinter dem Frust rund um Hausaufgaben steckt und wie Eltern ihre Kinder dabei sinnvoll begleiten können. Freut Euch auf praktische Ideen, alltagstaugliche Impulse und den ein- oder anderen entlastenden Gedanken.
    1 hr 1 min

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