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Riechst du wirklich, was du riechst – oder das, was dir andere einreden?
Pfirsich, Cassis, Leder … Und wenn deine Nase etwas ganz anderes entdeckt?
In dieser Folge geht es um deine eigene Wahrnehmung, darum, wie du deinen Geruchssinn im Alltag trainieren kannst und weshalb du keine Fachbegriffe brauchst, um deinen persönlichen Geschmack besser kennenzulernen.
Zeitmarken
00:00 – Wie viele Aromen hat Wein wirklich?
00:55 – Warum einzelne Aromastoffe nicht automatisch einzeln riechbar sind
02:12 – Was soll man beim Wein überhaupt riechen?
03:20 – Persönliche Wahrnehmung und unterschiedliche Geruchserinnerungen
04:18 – Die eigene Nase im Alltag trainieren
06:30 – Erst einmal beschreiben, was man selbst wahrnimmt
08:16 – Das Aromarad als Orientierungshilfe
09:10 – Muss ein Wein wirklich nach „Peach“ riechen?
10:54 – Warum „Das erinnert mich an …“ ein hilfreicher Einstieg ist
12:08 – Mit allgemeinen Eindrücken beginnen
12:57 – Retronasales Riechen einfach erklärt
14:10 – Wie Geruch und Geschmack zusammenwirken
15:39 – Unterschiedliche Eindrücke bei einer Verkostung
Zitat
“Woran erinnert es mich?” „What does this remind me of?“
Das Aromarad https://de.wikipedia.org/wiki/Aromarad
Der «le nez du vin» https://www.lenez.com/de/boxen/weinaroma-koffer/?referer=Search_de&gad_source=1&gad_campaignid=954574715&gbraid=0AAAAADJdKQWAVS8KRAfT5DRZTQ_e4wJwV&gclid=CjwKCAjw88HWBhA3EiwAo2Zd6MQfpLa2QhHIVexIwQ8k4DPEzLpqzUuRmqZXeyZZBvVbJ0PbnJmuZxoCZ6IQAvD_BwE
WeinkursWSET Level 1 https://www.wineboxx.ch/
Weinclubs:
Weinkollektiv https://www.weinkollektiv.ch/
Junge Weinfreunde Nordostschweiz https://www.jungeweinfreunde.ch/
Weinfreunde Genuss und Zeit https://www.genussundzeit.ch/
Das Weingut https://martavalpiani.it/
Den eigenen Weingeschmack verstehen
In dieser Folge geht es darum, den eigenen Geschmack beimWein ernst zu nehmen. Pasquale erklärt, warum es nicht darum geht, möglichstviele Fachbegriffe zu kennen oder Bewertungen nachzusprechen. Entscheidend istdie persönliche Wahrnehmung: Schmeckt mir der Wein – und warum oder warumnicht?
Die Folge ermutigt dazu, neugierig zu probieren, Eindrückein eigenen Worten zu beschreiben und die eigene Meinung auch nebenvermeintlicher Expertise stehen zu lassen. Geschmack wird dabei als etwasPersönliches und Veränderliches verstanden – geprägt durch Erfahrungen,Situationen, Essen, Erinnerungen und Austausch mit anderen.
Kapitel
00:00 – Reicht es, wenn ein Wein einfach schmeckt?
01:01 – Den eigenen Geschmack bewusst wahrnehmen
02:08 – Wein mit eigenen Worten beschreiben
04:11 – Punkte und Expertenurteile richtig einordnen
04:48 – Kann man Geschmack lernen?
05:59 – Wie Erfahrungen den Geschmack verändern
08:18 – Neugier statt Geschmack korrigieren
08:50 – Warum Wein je nach Situation anders schmeckt
09:26 – Eigene Meinung neben Expertenwissen
12:05 – Fazit: Deinem Geschmack vertrauen
12:36 – Ausblick: Wie sprechen wir über Aromen?
13:09 – Wein der Folge: Rosé zum entspannten Genuss
Zeitablauf& Inhalte
0:00–1:30 – Einstieg: Reicht „Schmeckt mir“?
Die zentrale Frage der Folge: Muss man Wein genauer erklärenkönnen, oder darf es genügen zu sagen, ob er einem schmeckt? Pasquale stelltder verbreiteten Sicherheit bei Weinvorlieben die Frage entgegen, wie man deneigenen Geschmack überhaupt kennenlernt.
1:30–4:10 – Geschmack in eigene Worte fassen
Es ist völlig in Ordnung, zunächst nicht zu wissen, ob maneinen Wein mag. Der erste Schluck muss nicht sofort überzeugen. EigeneEindrücke wie frisch, schwer, süss, sauer, kräftig oder langweilig sind gültigeBeschreibungen – auch ohne Fachsprache. Worte sollen nicht rechtfertigen,sondern helfen, die eigene Wahrnehmung besser zu verstehen und mitzuteilen.
4:10–4:50 – Bewertungen ersetzen keinen Geschmack
Punkte, Medaillen und Expertenurteile können Orientierunggeben. Sie können aber nicht beantworten, ob ein Wein einem persönlich gefällt.
4:50–8:45 – Kann man Geschmack lernen?
Geschmack entsteht aus Herkunft, Essgewohnheiten,Erfahrungen und Gewöhnung – und er verändert sich im Laufe des Lebens. Anhandeiner Geschichte über einen Freund und einen unerwartet entdeckten SchweizerWein zeigt Pasquale: Wer viel probiert, vergleicht und offen bleibt, entwickeltmit der Zeit ein klareres Gefühl dafür, was zu einem passt.
8:45–9:30 – Wein schmeckt je nach Situation anders
Der gleiche Wein kann je nach Essen, Temperatur, Stimmung,Gesellschaft oder Tagesform unterschiedlich wirken. Ein Wein, der heute nichtüberzeugt, muss deshalb nicht für immer abgeschrieben sein.
9:30–12:05 – Wenn andere den Wein „grossartig“ finden
Im sozialen Umfeld wird Wein schnell zu einer Frage vonSicherheit und Zugehörigkeit. Die Folge trennt klar zwischen „Der Wein istnicht gut“ und „Der Wein ist nicht mein Geschmack“. Man muss sich nichtverteidigen, darf nachfragen und kann andere Wahrnehmungen als Einladung sehen,noch einmal hinzuschmecken – ohne sich überzeugen lassen zu müssen.
12:05–13:10 – Fazit und Ausblick
Der eigene Geschmack darf sich verändern undweiterentwickeln. Weinwissen ist keine Voraussetzung für Genuss, kann aberhelfen, die eigenen Vorlieben auszudrücken und Gespräche darüber zu führen. DerAusblick auf die nächste Folge: Wie sprechen wir über Aromen im Wein?
13:10–Ende – Weinempfehlung & Abschluss
Weingut Lindentröpfli Rose Dornfelder
https://lindetroepfli.ch/
Zum Abschluss stellt Pasquale einen dunklen, leichtrestsüssen Rosé vor, den er als unkomplizierten Wein für einen entspanntenNachmittag mit Freunden beschreibt.
Keywords
Wein, Weingenuss, Geschmack, Qualität,Weinwissen, Weinherstellung, Degustation, persönliche Wahrnehmung, Neugier,Weinindustrie
Summary
In dieser Episode des Podcasts «Kann mantrinken?» spricht Pasquale über die Welt des Weins und die Unsicherheiten, dieviele Menschen beim Weingenuss empfinden. Er ermutigt die Zuhörer, ihre Neugierzu nutzen und Wein ohne Angst zu genießen. Pasquale erklärt, dass persönlicherGeschmack und Qualität unterschiedliche Konzepte sind und dass sich derGeschmack im Laufe der Zeit entwickelt. Er bietet einen neuen Zugang zumWeingenuss an, bei dem die persönliche Wahrnehmung im Vordergrund steht.
Takeaways
Viele Menschen fühlen sich unsicher, wenn es um Wein geht.
Neugier ist wichtiger als Fachwissen.
Wein sollte nicht als Prüfung, sondern als Genuss betrachtet werden.
Persönlicher Geschmack ist subjektiv und variiert von Person zu Person.
Die Qualität eines Weins ist nicht immer gleichbedeutend mit dem persönlichen Geschmack.
Die Degustationsnotiz ist eine persönliche Wahrnehmung.
Unser Geschmack entwickelt sich im Laufe der Zeit.
Es ist in Ordnung, nicht viel über Wein zu wissen.
Die Fragen,die wir uns beim Weingenuss stellen, sind entscheidend.
Wein sollteFreude bereiten, unabhängig von seinem Preis oder seiner Herkunft.
Kann mantrinken? - Keine Angst vor Wein
Pasquale,Winzer und Weinmacher, eröffnet einen Podcast für alle, die gerne Wein trinken,aber sich von Fachsprache, Ritualen und Wertungen einschüchtern lassen. Indieser Folge geht es darum, warum man Wein nicht verstehen muss, um ihn zugenießen, und warum Neugier wichtiger ist als Ehrfurcht. Er erklärt, wie auseinem Getränk schnell eine Prüfung wird, trennt klar zwischen Qualität undpersönlichem Geschmack und gibt am Ende drei einfache Fragen mit auf den Weg,die jede Weinverkostung entspannter machen.
Du musstnicht alles über Wein wissen; neugierig zu sein reicht.
Kapitel
00:00 Einführung in die Weinwelt
01:09 Die Unsicherheit beim Weingenuss
04:20 Die Komplexität des Weins
05:40 Persönlicher Geschmack vs. Qualität
08:31 Die Entwicklung des eigenen Geschmacks
10:45 Die Bedeutung der persönlichen Wahrnehmung
11:44 Fragen zum Weingenuss
13:17 Abschluss und Ausblick
Notablequotes
Neugier ist der bessere Berater als Ehrfurcht.
Die Degustationsnotiz beschreibt die Wahrnehmung von jemandem persönlich.
Das ist vielleicht die ehrlichste Weinbewertung überhaupt.
Die Degustationsnotiz beschreibt die Wahrnehmung vonjemandem persönlich.
Folgennotizen
Drei einfache Fragen für das nächste Glas Wein:
1. Schmeckt er mir?
2. Was gefällt mir – oder nicht?
3. Möchte ich noch ein Glas?
Zum Schluss verkostet Pasquale eine Wein, Schwarze Dame vom Weingut Schwarz – mit Noten vonWeihnachtsgebäck, Karamell und getrockneten Früchten.
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