Internat als letzte Rettung vor dem ganz normalen Familienwahnsinn?
In dieser Folge habe ich Petra zu Gast – Unternehmerin, KI-Expertin und ehemalige Internats-Rebellin mit erstaunlich viel Erfahrung in Sachen:
„Wie bringe ich Erwachsene möglichst effizient an ihre Grenzen?“
Ausgangspunkt ist mein aktueller Mama-Alltag mit zwei Söhnen, die sich zwar genetisch nahestehen, emotional aber offenbar regelmäßig über ein Auswanderungsprogramm nachdenken. Zwischen fliegenden Fetzen, grauen Haaren und der kurzen Überlegung, ob Babyklappen eigentlich auch Teenager nehmen, kam mir der Gedanke:
Internat. Vielleicht ist das die Lösung. Oder wenigstens eine hübsche Fantasie.
Petra erzählt, wie sie selbst als 15-Jährige ins Internat kam – nach einer eher… sagen wir mal… lebhaften Pubertätsphase mit Kippen, Polizei und sehr kreativen Ideen zur Selbstverwirklichung.
Was dann folgt, ist überraschend:
kein Internats-Horrorfilm, kein kalter Schlafsaal, keine pädagogische Vollkatastrophe – sondern eine Geschichte darüber, wie echtes Interesse, klare Führung und liebevolle Konsequenz ein Leben verändern können.
Wir sprechen über Geschwister, Überforderung, Rebellion, Internatskosten, Mütter am Rande der Belastbarkeit und die Frage:
Was brauchen Kinder eigentlich wirklich, wenn zu Hause gerade alles knirscht?
Eine Folge über Familie, Grenzen, Zuwendung – und darüber, warum manchmal nicht Strafe verändert, sondern jemand, der wirklich hinschaut.
Und natürlich über die wichtigste Frage überhaupt:
Wie viele Jobs müsste ich eigentlich noch annehmen, um zwei Internatsplätze zu finanzieren?
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