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Am 20. April 1999 erschüttert ein Amoklauf an der Columbine High School in Colorado die USA. Zwei Schüler töten zwölf Mitschülerinnen und Mitschüler sowie einen Lehrer, verletzen zahlreiche weitere Menschen und nehmen sich anschließend selbst das Leben.
Die Bilder gehen um die Welt. Doch Columbine ist mehr als eine Tragödie: Der Anschlag prägt die öffentliche Debatte über Waffengewalt, die Sicherheit an Schulen und den Umgang mit solchen Taten bis heute.
In dieser Folge von Katastrophenfall sprechen wir darüber, was an diesem Tag geschah, warum gerade Columbine zu einem weltweiten Symbol für Schulamokläufe wurde und welche fatalen Folgen die mediale Aufmerksamkeit hatte.
München, 5. September 1972. Mitten in den „heiteren Spielen".
So sollten sie werden, die ersten Olympischen Spiele auf deutschem Boden nach 1936, ein bewusstes Gegenbild zu Hitlers Propagandaschau. Es dringen aber acht bewaffnete Männer der palästinensischen Organisation Schwarzer September ins Olympische Dorf ein. Ihr Ziel: die Unterkunft der israelischen Mannschaft. Innerhalb weniger Minuten sind zwei Sportler tot, neun weitere als Geiseln genommen. Es beginnt eine 20-stündige Geiselnahme, live im Fernsehen übertragen, die mit einem völlig missglückten Befreiungsversuch auf dem Militärflugplatz Fürstenfeldbruck endet und mit dem Tod aller verbliebenen Geiseln, fünf der Attentäter und eines Polizisten.
Am 26. November 2025 verwandelt sich die Wohnsiedlung Wang Fuk Court im Hongkonger Stadtteil Tai Po innerhalb weniger Stunden in ein Flammenmeer. Sieben von acht Wohntürmen stehen in Renovierung und sind mit brennbaren Schutznetzen und Bambusgerüsten eingehüllt. Das Feuer breitet sich mit verheerender Geschwindigkeit aus und brennt fast 43 Stunden lang. Am Ende zählt man 168 Tote im Alter von sechs Monaten bis 98 Jahren und 79 Verletzte. Es ist die tödlichste Wohnhausbrandkatastrophe der Welt seit 1980.
1974 trifft eine der schlimmsten Tornadoserien der Geschichte die USA. Innerhalb weniger Stunden entstehen über 100 Tornados, ganze Städte verschwinden von der Landkarte und selbst erfahrene Meteorologen verlieren den Überblick. Menschen fliehen in Keller, Sirenen heulen ohne Pause und ein Schulbus gerät mitten in die Schneise der Zerstörung.
In dieser Folge sprechen wir über den sogenannten „Super Outbreak“ – über F5-Tornados, zerstörte Orte wie Xenia und die Frage, wie ein einzelnes Wetterereignis ein ganzes Land in einen Ausnahmezustand versetzen konnte.
Am 26. August 2026 registrieren Seismografen weltweit einen Erdstoß, Stärke 4,4. Vermeintlich ein Erdbeben. Es ist keins: Hoch im Himalaya bricht ein Berg, ein Gletscher stürzt ab und binnen Minuten verwandelt sich ein Tal in eine tödliche Flut. Eine Sonderfolge zu einer noch laufenden Katastrophe.
Am 27. März 1977 treffen auf dem kleinen Flughafen Los Rodeos auf Teneriffa zwei Boeing 747 aufeinander. Dichter Nebel liegt über der Startbahn, der Flughafen ist überfüllt und im Funkverkehr entstehen Missverständnisse. Dann beschleunigt eine der Maschinen zum Start, während sich die andere noch auf derselben Bahn befindet.
583 Menschen sterben. Bis heute ist die Katastrophe von Teneriffa das schwerste Flugzeugunglück der Geschichte ohne terroristischen Hintergrund. Doch wie konnte es dazu kommen? Welche Rolle spielten der Nebel, der Funkverkehr und die Entscheidungen im Cockpit? Und warum begann die verhängnisvolle Kette von Ereignissen eigentlich auf einer ganz anderen Insel?
Am 15. März 1986 erschüttert ein gewaltiger Knall das Zentrum Singapurs. Innerhalb weniger Sekunden stürzt das sechsstöckige New World Hotel in sich zusammen und begräbt Dutzende Menschen unter Tausenden Tonnen Beton und Stahl. Zunächst scheint unklar, was zu der Katastrophe geführt hat. War es eine Explosion? Ein Erdbeben? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
Das Unglück von Armero ereignete sich am 13. November 1985 in Kolumbien, als der Vulkan Nevado del Ruiz ausbrach. Durch geschmolzenes Eis entstanden gewaltige Schlammlawinen, die die Stadt Armero zerstörten. Etwa 23.000 Menschen starben. Das Ereignis gilt als eine der schlimmsten Naturkatastrophen Südamerikas.
Fußball sollte an diesem Tag Menschen verbinden. Stattdessen endet der 15. April 1989 im Chaos. Im Hillsborough-Stadion in Sheffield drängen tausende Fans in überfüllte Blöcke. Minuten später kämpfen Menschen um Luft, klettern über Zäune und winken verzweifelt um Hilfe, während das Spiel zunächst einfach weiterläuft.
97 Menschen sterben bei der Hillsborough-Katastrophe. Doch die Tragödie endet nicht im Stadion. In den Tagen danach beginnt ein Kampf um die Wahrheit. Fans werden beschuldigt, Medien verbreiten falsche Geschichten und Angehörige kämpfen Jahrzehnte lang gegen Behörden, Polizei und Politik.
In dieser Folge sprechen wir über eine der schlimmsten Stadionkatastrophen Europas. Über fatale Fehlentscheidungen, vertuschte Fehler und die Frage, wie aus einem Fußballspiel ein nationales Trauma werden konnte.
16 Tage lang umkreist die Columbia die Erde. An Bord:
sieben Astronautinnen und Astronauten auf einer scheinbar normalen Mission. Doch schon beim Start trifft ein kleines Stück Isolierschaum die Tragfläche des Shuttles. Ein Schaden, der später zur Katastrophe wird.
Während die Crew im All arbeitet, wächst am Boden die Sorge einiger Ingenieure. Warnungen werden diskutiert, Bilder angefordert und Risiken unterschätzt. Als die Columbia am 1. Februar 2003 in die Erdatmosphäre eintritt, beginnt der letzte Flug der Mission.
In dieser Folge sprechen wir über die Katastrophe der Columbia, über ignorierte Warnzeichen, die Kultur innerhalb der NASA und darüber, wie ein kleiner Fehler im Weltall sieben Menschen das Leben kostete.
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