KenFM: Standpunkte

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  • Gibt es ein Leben ohne Internet? | Von Jochen Mitschka
    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/gibt-es-ein-leben-ohne-internet-von-jochen-mitschka "Ihre Daten nehmen wir gerne, aber für Service bitte warten" Ein Standpunkt von Jochen Mitschka. Wenn man mit dem, auf Neudeutsch "Handy" auf das Dach steigen muss, um zu telefonieren, wo ist man dann? Richtig, in Deutschland. Und wozu wird man ständig aufgefordert, wenn man nach Informationen fragt? Richtig, nach dem Anklicken eines Links im Internet. Die gesamte Kommunikation hängt heute an den Zitzen des Internets und saugt dort immer mehr und immer unwichtigere Dinge. Warum muss meine Heizanlage die Daten erst nach Österreich schicken, wo ich sie dann vom Server holen kann, oder warum muss ich MEINE Solaranlagen-Daten von einem Lieferantenserver holen? Das sind nur zwei Beispiele von Vielen. Warum kann ich nicht mit MEINEN Geräten direkt im eigenen Netzwerk kommunizieren. Naja, die Antwort ist klar: Daten sind, was das Öl gestern war. Alles soll man heute mit "Apps" erledigen. Haare waschen, Zähne putzen, Joggen, Termine verwalten, Heizung beobachten, Wetter abfragen, das Baby beim Schlafen beobachten, die Klingel im Internet usw. Nur wenige Beispiele für das unüberschaubare Meer an Apps. Die Daten, die dabei anfallen sind ebenfalls unüberschaubar. Im Moment werben die Autoverkäufer für eine App, durch die man kein Navi mehr benötigt, weil der Auto-Bord-Monitor das Bild der Google-Maps Routenplanung darstellen kann. Keiner redet von den zusätzlichen Kosten für die Daten. Ja, obwohl doch unsere Daten etwas Wertvolles sind, müssen wir dafür bezahlen, dass wir sie abliefern. Obwohl das Telefonieren und mit dem Internet arbeiten scheinbar immer billiger wird, bleiben die Ausgaben konstant, oder steigen sogar, weil man mehr Daten verbraucht. Aber alles wird kinderleicht und bequem dargestellt und so gut "verkauft". Aber was, wenn die schöne neue Welt einmal zusammen bricht? Meine Frau und ich, haben das vom 5. Juni bis 9. Juni ausprobieren dürfen. Da meine Frau Weiterbildungsvideos gebucht hatte, ich aber gleichzeitig Videokonferenzen wegen des neuen gemeinnützigen Vereins, für den ich arbeite, besuchen muss, und außerdem für meine wöchentlichen Zusammenfassung der Corona-Ausschuss-Sitzungen lange Videos anschaue, und nebenbei eine Internetpräsenz für den neuen Verein aufbaue, hatten wir uns entschlossen, bei unserem Serviceprovider 1und1 ein Upgrade zu buchen. Die Umschaltung sollte am 4. Juni erfolgen. Der Router war pünktlich angekommen und wurde um ca. 3 Uhr am ultrafrühen Morgen des 4. Juni angeschlossen. Alles sollte ja automatisch gehen. Aber als der neue Router bis zum genannten Termin von spätestens 17:00 Uhr keine Anstalten machte, sich vollautomatisch mit dem Internet zu verbinden, rief ich den Support an. Bei dem folgenden Gespräch stellten wir fest, dass die Konfiguration des Routers falsch war, er die falschen Zugangsdaten enthielt. Aber auch nach der Korrektur funktionierte die Internetverbindung nicht. Nach einer Messung vermutete der Support ein Hardware/Leitungsproblem auf "Kundenseite". Da es aber schon zu spät für eine Servicebuchung für Samstag war, sollte der Techniker der Telekom dann am Montag ab 14 Uhr zu uns kommen. Hier stellt sich die erste Frage: Wie kann es sein, dass man Termine so setzt, dass es für den Kunden unmöglich ist, im Fall einer Störung, die Beseitigung am nächsten Tag noch zu erhalten? Ja es wurde knapp, denn ich hatte am Montag um 20 Uhr die wöchentliche Vorstandssitzung über Jitsi und meine Frau ihre Fortbildung, und die Tatsache, dass gewisse Serien am Wochenende ausfielen, erzeugten erste Entzugserscheinungen bei einem Familienmitglied. Aber gut, am Montag warteten wir gespannt zu viert, zwei Menschen und zwei Hunde, die sofort anschlagen, wenn sich jemand dem Haus nähert. Aber niemand kam. Stattdessen erreichte mich am Abend eine SMS, dass ich doch einen Servicetermin vereinbaren sollte. Nun muss ich erklären, dass wir im Haus keine, im Garten fallweise eine schlechte Mobilfunkverbindung, und auf dem Flachdach nur EDGE haben, aber keine vernünftige Mobilfunkverbindung. Weshalb es keine Alternative zu DSL gibt. Durch den Internetausfall funktionierte daher auch das Telefon nicht. Also stieg ich aufs Dach und telefonierte erneut mit dem Support von 1und1 mit meinem Mobiltelefon…weiterlesen hier: https://kenfm.de/gibt-es-ein-leben-ohne-internet-von-jochen-mitschka +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. 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    18 min
  • Die Leitmedien und das Handbuch des Journalismus | Von Anselm Lenz
    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/die-leitmedien-und-das-handbuch-des-journalismus-von-anselm-lenz/ Unter dem Stichwort „Corona“ findet der größte Betrug der Menschheitsgeschichte statt – ein Bruch mit Verfassungs- und Menschenrecht, ein möglicher Massenmord. Zeit für die Helden der Aufklärung? Ein Standpunkt von Anselm Lenz (Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand). „Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende politische Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich. (…) In ihr artikuliert sich die öffentliche Meinung; die Argumente klären sich in Rede und Gegenrede, gewinnen deutliche Konturen und erleichtern so dem Bürger Urteil und Entscheidung.“ So urteilte das deutsche Bundesverfassungsgericht am 5. August 1966 im sogenannten Spiegel-Urteil. Weiter heißt es dort: „Presseunternehmen müssen sich im gesellschaftlichen Raum frei bilden können. Sie arbeiten nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen und in privatrechtlichen Organisationsformen. Sie stehen miteinander in geistiger und wirtschaftlicher Konkurrenz, in die die öffentliche Gewalt grundsätzlich nicht eingreifen darf.“ (1) Selten war der Berufsstand der Journalisten für das Leben der Allgemeinheit so wichtig, wie seit der Ausrufung des Corona-Regimes. Doch die Wenigsten haben den Mut, ihren Beruf auch auszuüben. Dabei müssten sie sich nicht nur an das große Ideal des Rechtsinstitutes „Freie Presse“ halten, wie es das Bundesverfassungsgericht 1966 noch stärkte. Es wäre ein Anfang gemacht, zumindest handwerklich seriöse Arbeit abzuliefern. Werfen wir mal einen Blick in das „Handbuch des Journalismus“. In dessen neuester Auflage vom März 2020, also kurz vor der Corona erschienen, heißt es im Vorwort: „Damit aber sind wir bei den Journalisten, die wir meinen: die von den seriösen Zeitungen und Sendern nämlich. In aberwitziger Überreizung der Bilder von hundert Atemschutzmasken auf den Straßen der Stadt Mexiko hatten auch sie die Panik herbeigeschrieben.“ (2) Doch die Schweinegrippe hatte sich Ende des Jahres 2009 für den Menschen als „völlig ungefährlich“ herausgestellt: „Die Gesundheitsbehörden sind auf eine Kampagne der Pharma-Industrie hereingefallen“, so das Handbuch des Journalismus. Im Zweifel für den Zweifel. Auch die damalige Pandemie war „Panikmache!“, das hatte der damalige Präsident der Bundesärztekammer bereits am 1. November 2009 verlautbart. Doch das Boulevardblatt Bild titelte noch am 29. November 2009 im Sinne der Vorläufer-Kampagne von Corona: „Oliver Pocher! – Schweinegrippe! Wir gefährlich ist das für seine schwangere Sandy?“. Die Publizisten des Handbuchs des Journalismus, Wolf Schneider und Paul-Josef Raue, sehen zwischen Sensationslust und „Beamtenjournalismus“ Platz für eine wichtige Minderheit. Und zwar „eine ziemlich kleine Minderheit von solchen, die sich redlich plagen, das Unwichtige auszusondern und das Verworrene zu klären, wie sie es ihren Mitbürgern schuldig sind“. Streitlust, Rückgrat und Misstrauen seien die „Königstugenden“ für den Begabungsberuf Journalist, „Weltkenntnis“ hilfreicher als vermeintliche akademische Orden. Doch wer bezahlt auch noch dafür, dass er angelogen, für dumm verkauft, beschimpft und verleumdet wird? Dafür, dass er mehr Zeit beim Entwirren der Propaganda aufbringen muss, als wenn er’s sich erst gar nicht reingepfiffen hätte? Richtig, der Leitmedienkonsument. Bei ARD und ZDF, bei Bertelsmann und Springer, bei Spiegel, FAZ und taz sitzt man mittlerweiler tatsächlich in der allerletzten Reihe. Wer überhaupt wissen will, was los ist, muss schleunigst von diesen Lautsprechern weg; „mach Deinen Fernseher kaputt!“, war ein Slogan in den 1990er Jahren, der zum Rausgehen anregen sollte. Denn in einer Welt wie George Orwells 1984 können die Propaganda-Empfänger nicht mehr ausgeschaltet werden. Und die steht in mancherlei Hinsicht vor der Tür, ist schon im Haus. Wer in den Jahren der Medienpandemie 2020 und 2021 keinen Fernseher hat, lebt schonmal erheblich gesünder. Er konnte mit eigenen Augen feststellen, dass es überhaupt keine Pandemie im Wortsinne gab, sondern nur das Medienereignis Pandemie…weiterlesen hier: https://kenfm.de/die-leitmedien-und-das-handbuch-des-journalismus-von-anselm-lenz/ +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. 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    14 min
  • Die Popel-Epidemiologie | Von Wolfgang Wodarg
    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/die-popel-epidemiologie-von-wolfgang-wodarg Ein Standpunkt von Wolfgang Wodarg. Früher betrachtete man sie als gesund und ließ sie in Ruhe: Kinder, die keine Symptome zeigten, deren Nase höchstens ein bisschen lief, gehörten zum Alltag an Schulen. Heute ist jeder ein potenzieller Überträger einer Tod bringenden Krankheit. Man heilt keine Krankheiten, sondern fahndet nach verborgenen Infektionen und treibt so die Fallzahlen nach oben, hält das Land dauerhaft in Angst. Das brüsk in ein kindliches Nasenloch gerammte Wattestäbchen ist zum Symbolgegenstand unserer Zeit geworden. Dr. Wolfgang Wodarg, dessen neues Buch „Falsche Pandemien. Argumente gegen die Herrschaft der Angst“ in diesen Tagen im Rubikon-Verlag erscheint, ist ein erfahrener und unerschrockener Wissenschaftsrebell der ersten Stunde. Viel angefeindet, blieb er seinen einmal für richtig erkannten Thesen treu und spezifiziert sie nun in den Tagen von Massen-Zwangstests und aufdringlichen Impfkampagnen. Er dekonstruiert die irreführenden Zahlenspiele der Angstmacher und zeigt, welche Gefahr von den — speziell für Kinder — völlig unnötigen Impfungen für die Gesundheit ausgehen. Der schwedische Gesundheitsdienst hat am 29. April 2021 nach erneuten ausführlichen Konsultationen mit den zuständigen Fachgesellschaften bestätigt: „Die PCR-Technologie, die in Tests zum Nachweis von Viren verwendet wird, kann nicht zwischen Viren, die in der Lage sind, Zellen zu infizieren, und Viren, die vom Immunsystem inaktiviert wurden, unterscheiden, und daher können diese Tests nicht verwendet werden, um festzustellen, ob jemand infektiös ist oder nicht.“ Die Schweden setzen zur Infektionskontrolle vor allem auf klinische Parameter und entscheiden danach über entsprechende Beratung für Infektiöse und deren Umgebung (1). Tests bei Gesunden oder Symptomlosen gelten in Schweden als unsinnig, so wie bis vor eineinhalb Jahren in Deutschland und anderen Teilen der Welt ja auch. Der deutschen Bevölkerung werden jetzt andere Regeln auferlegt. Sie werden den Menschen nicht von Fachgesellschaften, sondern von der Politik zugemutet. Dabei umgehen Bundesregierung und Länderchefs sogar die Möglichkeit, ihre eigenen hochqualifizierten wissenschaftlichen Nutzenbewerter einzuschalten (2). Erstaunlicherweise hat man bei uns heutzutage etwas eigentlich Selbstverständliches aus den Augen verloren: Wer zum Beispiel als Kind, Jugendlicher oder als Lehrkraft zum Unterricht geht, der ist normalerweise nicht krank. Deshalb werden mit den Testorgien in deutschen Ländern grundsätzlich normal leistungsfähige Lehrkräfte und vor allem Kinder untersucht, denen höchstens mal die Nase läuft. Diese Kinder gehören — besonders im Winter — auch in den Klassenräumen schon immer dazu. Sie durchleben schon immer ohne ernste Probleme die ersten Kontakte mit zahlreichen Atemwegsviren, tauschen diese untereinander aus und werden dadurch für viele Jahre gegen sie immun. Wenn sie nach Hause kommen, lassen sie regelmäßig auch ihre Familie an diesem Immuntraining teilnehmen. Obwohl es sich dabei um Influenza-, Parainfluenza-, Rhino-, Adeno-, RS-, Metapneumo- und eben auch Coronaviren handelt, führt das nur in sehr seltenen Fällen zu stärkeren Symptomen, sondern eher zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Die allermeisten merken von ihren Viruskontakten jedoch gar nichts. Aus diesen unterschiedlich intensiven, aber regelmäßigen natürlichen Begegnungen resultiert eine zelluläre, langanhaltende Herdenimmunität gegen alles, was so ähnlich aussieht wie die kontaktierten Viren (Kreuzimmunität) (3). In einer Übersichtsarbeit aus dem berühmten La Jolla Institute (4) in San Diego werden 1.434 unterschiedliche Epitope (molekulare Merkmale) bei SARS-CoV-2-Viren aufgeführt, die gegebenenfalls von unseren T-Zellen erkannt werden und eine Abwehrreaktion auslösen. Also auch die immer wieder neuen Mutanten haben keine Chance. Es war und ist unstrittig, dass junge wie ältere Menschen beim Auftreten von Symptomen sich erst einmal auskurieren sollten, bevor sie wieder unter Leute gehen. In früheren Jahren wurde aber kaum einmal ein Kind nur wegen laufender Nase oder etwas Husten nach Hause geschickt. Es waren natürlich schon immer diese kleinen munteren „Superspreader“, welche die Viren allen anderen zugänglich gemacht haben und auch zu Hause bei Eltern und Großeltern für Viren-Updates sorgten. Die derzeitigen popeligen Präventionsmaßnahmen wären vor zwei Jahren wohl noch als Zumutung vom Schulhof gejagt worden. Und das wäre auch weiterhin berechtigt. Nun sind aber die Menschen in vielen Ländern durch Regierungen, Medien und andere Profiteure der Angst — anders als in Schweden — immer noch darauf konditioniert, nicht Kranke, sondern positive Testergebnisse als Zeichen einer Bedrohung wahrzunehmen. Wer die Freiheiten der Menschen durch Bangemachen einschränken möchte, der braucht also gar keine Kranken. Es reicht aus, genügend viele Tests dort zu machen, wo vermutlich viele positive Ergebnisse zu erwarten sind. Derzeit sind die Labore in Deutschland mit wöchentlich über 1 Million PCR-Tests bereits stark belastet. Hinzu kommen die Antigen-Selbsttests. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. warnte in ihrer Stellungnahme vom 26. März 2021 (5) vor einer wöchentlich zu erwartenden halben Million falsch positiver Tests:…weiterlesen hier: https://kenfm.de/die-popel-epidemiologie-von-wolfgang-wodarg +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! 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    12 min
  • Bitcoin: das magische Geld aus dem Internet | Von Milosz Matuschek
    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/bitcoin-das-magische-geld-aus-dem-internet-von-milosz-matuschek Bitcoin hat das Potential, Katalysator eines Systemwechsels zu sein und steht symbolisch für Freiheit und Selbstbestimmung des Einzelnen. Teil 1 einer dreiteiligen Serie. Ein Standpunkt von Milosz Matuschek. Zur Serie: Nicht erst seit Corona ist die Welt im Umbruch. Die Pandemiethematik überlagert unter anderem die Schwächen des gegenwärtigen Geldsystems. Mit dieser Serie möchte ich über Bitcoin aufklären und zeigen, dass der Bürger über Möglichkeiten verfügt, sein Schicksal in Krisenzeiten zu einem guten Teil selbst zu bestimmen. In Teil 1 geht es um die Umgestaltung der Welt durch Technologie und warum man Bitcoin ernst nehmen sollte. In Teil 2 wird es um den gegenwärtigen Umbau des Fiat-Geldsystems gehen und wie man sich vor Hyperinflation schützt. In Teil 3 gebe ich einen Ausblick darüber, wohin sich der Bitcoin und andere Kryptovermögenswerte in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln könnten. Diese Serie stellt keine Finanzberatung dar. Mehr zum Thema können Sie u.a. in drei von mir im Schriftartikel verlinkten Artikeln ( hier, hier und hier ) sowie dem Buch „Kryptopia“ entnehmen, welches ich zusammen mit dem Journalisten Philipp Mattheis (hier sein lesenswerter Blog zum Thema) veröffentlicht habe. Aktion: Wenn Sie sich bis zum Ende dieser Serie für ein Jahresabo oder Förderabo entscheiden, schenke ich Ihnen das Buch als elektronische Version! Sie helfen dadurch auch mit, dass ich diese Informationen frei zur Verfügung stellen kann. Natürlich können Sie mir auch Bitcoin schicken, was ich bevorzuge. Napoleon III. hatte im Jahr 1856 ein Problem. In Algerien regten sich Aufstände, die von lokalen Magiern, den Marabouts angeführt wurden. Die Menschen waren der Macht dieser Zauberer gläubig ergeben. Was tun? Gewaltsam eingreifen? Ein Exempel statuieren? Nichts von alledem. Napoleon III. schickte den französischen Meister-Magier Jean-Robert Houdin nach Algerien, der die Anführer der lokalen Stämme durch die Vorführung von Tricks davon überzeugte, dass die magische Macht Frankreichs letztlich der Zauberei der Marabouts weit überlegen ist. Der Aufstand war im Keim erstickt. Es gibt destruktive Revolutionen, die das Bestehende angreifen. Und es gibt produktive Revolutionen, die den Weg über das Neue gehen und eben dadurch versuchen, das Alte überflüssig zu machen. Napoleon III. hatte erkannt, dass er die Köpfe und Herzen der Menschen erobern musste. Auf die gleiche Weise hat sich im späten 20. Jahrhundert auch der Neoliberalismus à la Thatcher und Reagan seinen Weg gebahnt, mit anderen Gedankensystemen war es nicht anders. Die Rauchschwaden, die immer wieder auf Demos gegen “das System”, die Banken oder den Kapitalismus aufgehen, sind jedoch Zeugnisse naiver Ignoranz. Steine auf Bankgebäude zu werfen ist in etwa so effektiv gegen das Glaubenssystem des Kapitalismus, wie der Versuch, den Papst zu stürzen, indem man unweit des Vatikans ein Protestcamp aufschlägt. Der Weg der Überwindung des Alten durch die Überzeugungskraft des Neuen wurde seit jeher von technischen Revolutionen beschritten. Henry Ford hat keine Pferde vergiftet, um für das Automobil zu werben. Die Mobilfunkbranche hat keine Telefonzellen zertrümmert, um Handys salonfähig zu machen. Die Hollywood-Studio-Bosse haben keine Theater angezündet, um Kinos beliebt zu machen. Technologischer Fortschritt zieht dem alten System schlicht irgendwann den Stecker. Telefonzellen sind heute verwaiste Hundetoiletten. Kann das, was für die Technologie gilt, nicht auch für soziale Systeme gelten, für die politische Teilhabe, das Wirtschafts- und Geldsystem und letztlich die Funktionsweise von Gesellschaften insgesamt? Eben diese Revolution des Denkens könnte mit Hilfe der Blockchain-Technologie gerade erst begonnen haben. Diese bietet eine dezentrale, nahezu fälschungssichere, transparente und (im Idealfall) autoritätsfreie virtuelle Infrastruktur mit zahlreichen Anwendungsgebieten, von alternativen Währungs- und Zahlungssystemen über smarte Verträge, Buchführung, Dokumentation und Prognostik bis hin zu e-Voting oder Charity. Übrigens unabhängig davon, zu welchem Preis virtuelle Münzen gerade gehandelt werden. Eine Revolution auf leisen Sohlen. Der Aufbau neuer Strukturen erfolgt dabei auf eher leisen Sohlen. Schon der Urtext der Bitcoinbewegung, das Whitepaper des bisher anonym gebliebenen Bitcoin-Gründers Satoshi Nakamoto, rief nicht à la Marx dazu auf, dass sich alle Proletarier dieser Welt vereinigen sollen. Die Vereinigung der Kräfte ist bereits dezentral als stille Teilhabe an einer technisch überlegenen Neuerung integriert. Bitcoin ist eine unblutige Revolution, die sich subversiv ins gegenwärtige Finanzsystem eingeschleust hat und jedem Menschen auf der Welt relativ niedrigschwellig die Möglichkeit gibt, daran teilzunehmen…weiterlesen hier: https://kenfm.de/bitcoin-das-magische-geld-aus-dem-internet-von-milosz-matuschek +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten findest Du hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Website und Social Media: https://www.kenfm.de
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    15 min
  • Das Schwarze Loch des Systems | Von João Romeiro Hermeto

    In der neuen Normalität geht die Empathie verloren, während zugleich Zeit und Raum aufgehoben scheinen. Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien! Spannung, Druck, Bedrängtwerden — zunehmend haben Menschen derzeit mit solchen Empfindungen zu kämpfen. Während das Prekariat stetig wächst, entdecken viele Individuen eine neue Dimension kapitalistischen Drucks, die für die meisten bisher auf ihre Privatsphäre begrenzt war. Seit Einführung der Digitalisierung verschwimmt der Unterschied zwischen Arbeitswelt und Freizeit zunehmend. Seit der COVID-19-Krise hat sich nun ein neues Paradigma herausgebildet: eine scheinbare Aufhebung von Zeit und Raum. Viele Menschen haben sich aus den meisten gesellschaftlichen Kontakten zurückgezogen. An diesem Prozess kann man mehrere Symptome einer — seit Jahrzehnten schon im Gang befindlichen — gesellschaftlichen Desintegration beobachten. Für das Forttreiben des Profitimperativs wurde der Versuch durchgeführt, die digitale Welt auf eine bisher beispiellose Art zu fördern und damit gleichzeitig die Einsamkeit wegen der Entgesellschaftung und die Notwendigkeit der Isolierung verschärft. Das Kapital darf für sein Fortbestehen weder gestoppt noch hinterfragt werden. Deshalb erschien die digitale Eindringung als unter den gegenwärtigen Bedingungen unentbehrlicher Imperativ zur Profitmacherei. Das atomisierte Onlinewesen ersetzte die medizinisch empfohlene präventive Isolierung. Gemäß des neuen Imperativs konnten einige Menschen einen fortbestehenden kapitalistischen Gesellschaftsverband zelebrieren. Faktisch aber bedeutet die unaufhörliche Online-Erreichbarkeit alles andere als einen bleibenden Gesellschaftsverband. Die digitale Verbindung hat tatsächlich ermöglicht, dass Menschen trotz der Gesundheitskrise und der dementsprechenden Sozialisolierung Kontakt miteinander halten konnten; auf der anderen Seite ist der Verlust der zwischenmenschlichen Sinnlichkeit eine neue Gesellschaftsdimension und keine Fortsetzung der bestehenden Verhältnisse. Menschen gehören zugleich zur anorganischen und organischen Natur sowie zum gesellschaftlichen Sein. Als Lebewesen enthalten sie anorganische Materie wie Mineralien, aber jedes organische Wesen muss sowohl das einzelne Leben aufrecht erhalten als auch sich für den Fortbestand der Spezies Mensch reproduzieren. Der Tod führt hingegen zur Rückkehr in die anorganische Natur. Die Menschen aber reproduzieren ihre Leben nicht bloß aus einer genetischen Reaktion auf ihre Umwelt, wie bei manchen anderen Lebewesen, sondern im ständigen Austausch miteinander und der Umwelt. Der Grundmechanismus dieses Austausches ist die Arbeit, die die kausalen Bestimmungen der Natur beeinflusst und verändert. Zerstörung des gemeinschaftlichen Tuns Der Neoliberalismus hat ein schon existierendes kapitalistisches Phänomen auf eine neue Stufe gebracht: nämlich die Zerstörung kollektiver Kräfte beziehungsweise der gesellschaftlichen Verhältnisse, die unser soziales Leben strukturieren und regulieren. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass das, was zwei Individuen getrennt machen, eine andere Qualität besitzt, als wenn sie gemeinsam etwas tun. Dennoch wurde von der neoliberalen Lehre (ein Oxymoron) beziehungsweise von der Politik angekündigt, „so etwas wie eine Gesellschaft gibt es nicht“, das heißt die Qualität des gemeinsamen Tuns ist ideologisch vernichtet worden und an ihre Stelle eine eindimensionale Sphäre der Quantität getreten, als ob die Summe einzelner Teilen und das gemeinsame Verhältnisse dieser Teile gleich wären, als ob kein qualitativer Unterschied bestünde.

    In der Natur kann so etwas nicht existieren. Alles, was existiert, kann nur in bestimmten Verhältnissen existieren. Beispielsweise Wasser: Für sich alleine, das heißt als einzelne Elemente, sind sowohl Sauerstoff als auch Wasserstoff hochentzündlich, zusammen bilden zwei Atome Wasserstoff und ein Atom Sauerstoff das Lebenselixier Wasser…weiterlesen hier: https://kenfm.de/das-schwarze-loch-des-systems-von-joao-romeiro-hermeto +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten findest Du hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

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    15 min
  • Das Maas ist voll! | Von Annette Groth

    Im Nahostkonflikt zeigt sich an den Entscheidungen des Außenministers, dass Deutschland seiner historischen Verantwortung für den Frieden nicht nachkommt.

    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien! Ein Standpunkt von Annette Groth. Es geht wieder einmal gegen Muslime. Wenn Menschen in deutschen Städten gegen die Bombardierung von Gaza auf die Straße gehen, sind naturgemäß viele unter ihnen, die sich den arabischen Palästinensern besonders verbunden fühlen. Von „importiertem“ Antisemitismus wird dann gesprochen, als hätten sich die schlimmsten Formen des Antisemitismus nicht im „christlichen Abendland“ manifestiert. Noch wichtiger ist allerdings die Frage, ob es sich bei der aktuell wieder aufflammenden Kritik an israelischem Staatshandeln überhaupt um „Antisemitismus“ handelt. Yakov Rabkin sprach von einer Politik „ethnischer Dominanz“ seitens der israelischen Regierung. Wenn Deutschland seine „Lehren aus der Geschichte“ gezogen hätte, würde es gerade hier aufseiten der Opfer eingreifen oder wenigstens einen neutralen, vermittelnden Standpunkt einnehmen. Dazu scheint speziell Außenminister Heiko Maas jedoch weder fähig noch willens. Nibelungentreue und eine ausgeweitete militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit prägen das Verhältnis zwischen Israel und Deutschland. Das Land in Nahost exportiert zudem Methoden des „Sicherheitsstaats“ und der Aufstandsbekämpfung und positioniert sich als Vorreiter eines neuen Illiberalismus. Nach 11 furchtbaren Tagen der Gewalt in Palästina/Israel und der Bombardierung Gazas mit über 230 Toten, darunter mindestens 64 Kinder, fast 1.400 Verletzten und Zehntausenden Wohnungslosen gibt es seit der Nacht zum 21. Mai einen Waffenstillstand. Die ökologischen, materiellen, aber auch insbesondere die psychologischen Schäden und die Traumatisierungen, vor allem die der Kinder, sind unbeschreiblich und werden sehr lange nachwirken, in Gaza und in Palästina/Israel. Deutsche Politiker wiederholen das Selbstverteidigungsrecht Israels wie ein Mantra, ständig ist die Rede von den militanten Palästinensern und der radikal-islamistischen Hamas. Ständig wird die Gefahr vor dem „importierten Antisemitismus“ beschworen, da viele Teilnehmende bei den sogenannten „israelfeindlichen und antisemitischen Demonstrationen“ migrantischen Ursprungs mit muslimischer Religionszugehörigkeit sind. Es ist höchst besorgniserregend, wenn Politiker wie Philipp Amthor ausgerechnet anlässlich des Jahrestags der Befreiung von Auschwitz davon spricht, Judenhass sei „natürlich vor allem in muslimisch geprägten Kulturkreisen stark vertreten“. Dieser unsäglichen geschichtsverfälschenden Behauptung widerspricht Ronen Steinke und betont, dass diese Aussage „schon rein faktisch Unfug“ ist. „Juden haben zwar auch unter muslimischer Herrschaft jahrhundertelang keine Gleichberechtigung genossen. Von regelmäßigen blutigen Pogromen à la Europa war man dort aber weit entfernt. Nirgends ist die Unterdrückung von Juden harscher gewesen als im christlichen Abendland“ (1). Wenn Politiker und Politikerinnen, Antisemitismusbeauftragte oder andere „Berufene“ von „importiertem Antisemitismus“ schwadronieren, sollte man ihnen diese klare Zurückweisung von Ronen Steinke um die Ohren hauen. Die einseitigen Solidaritätsbekundungen von Bundesaußenminister Heiko Maas für den rechten israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und sein Besuch in Israel sind mehr als peinlich. Ich schäme mich dafür und frage mich, ob Maas, ein Mitglied der SPD, sich jetzt mit dem rechtsextremen ungarischen Premierminister Victor Orban auf eine Stufe stellt. Ungarn verhinderte einen Aufruf zu einem Waffenstillstand vonseiten der EU-Mitgliedsstaaten durch sein Veto. Laut dem EU-Außenbeauftragten Joseph Borrell störte sich Ungarn an dem Hinweis in dem EU-Positionspapier, dass Israel humanitäres Völkerrecht beachten sollte und die Räumungen in Ostjerusalem beendet werden müssten…weiterlesen hier:

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    15 min
  • Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 43 oder 17.2 | Von Jochen Mitschka
    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/corona-untersuchungsausschuss-teil-43-oder-17-2-von-jochen-mitschka/ Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung? Ein Standpunkt von Jochen Mitschka. In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 17 wurde das Thema behandelt "Die Volkswirtschaft im Griff der Pandemie". Als erster Zeuge kam der Reisejournalist Oliver Gaebe zu Wort, dann der Menschenrechtler Volker Reusing. Den zweiten Teil der Zusammenfassung der Sitzung beginnen wir mit den Aussagen von Prof. Sucharit Bhakdi. Prof. Sucharit Bhakdi. Viviane Fischer stellte Prof. Bhakdi als Mikrobiologen und Aufklärer in Bezug auf die Corona-Impfung vor. Prof. Bhakdi begann damit, zu erklären, dass er dazu aufgerufen hatte, nach den Zahlen zu schauen. Diese könne man in den Statistiken des Robert-Koch-Institutes einsehen. Wenn man das tue, stelle man fest, dass von den 240.000 gemeldeten Infektionen 85% Menschen im Alter über 70 Jahren betrafen. Er stellte dann die Frage, wie viele von den ca. 185.000 Menschen der Altersgruppe an und mit Corona-Virus verstorben wären und antwortete selbst darauf mit der Zahl 0,7%. Dann erklärte er, dass man davon ausgehen müsse, dass mindestens 80% MIT und nicht AN dem Virus verstorben wären, weil sie Vorerkrankungen hatten wie Herzinfarkt, Krebs, Raucherlunge usw. Dadurch reduziere sich die Zahl weiter auf 0,1 bis 0,15%. Das bedeute, dass man in einem Alter unter 70 Jahren, und wenn man keine schwere Vorerkrankung hat, fast kein Risiko habe, an diesem Corona-Virus zu sterben. Wenn man aber nicht durch das Virus sterben kann, warum soll man sich dann impfen lassen? Es ist ein erfolgreiches Virus, das so erfolgreich ist, weil es seinen Wirt leben lässt. Damit das funktionieren kann, muss sich das Virus immer wieder ein bisschen verändern. Nicht zu viel, und so, dass sich der Mensch darauf einstellen kann, erklärte er. Wenn das Kind das erste Jahr im Kindergarten ist, wird es ständig krank sein. Husten, Schnupfen, Fieber. Das Immunsystem setze sich eben mit den Viren auseinander und wird dadurch trainiert. Am Anfang haben die Kinder noch keine Antikörper, die dadurch aber gebildet werden. Nach ein paar Tagen würden die Lymphozyten den Müll der Viren erkennen, und wären dann viel effektiver als Antikörper darin, die Viren zu bekämpfen. Die Killerlymphozyten töten dann die infizierten menschlichen Zellen ab. Deren Funktion ist es eben, solche infizierten Zellen, oder von Krebs befallene Zellen zu bekämpfen. Weil die Coronaviren sich immer sehr ähneln, ähnelt sich auch ihr "Müll", erklärt Bhakdi weiter. Daher ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass Killerlymphozyten auch erkennen, wenn sich Viren verändert haben. Je mehr unterschiedliche "Knöpfe" aus dem Müll von den Killerzellen erkannt werden, desto breiter wird die Hintergrundimmunität gegen die anderen Viren. Wenn das Kind dann in die Schule kommt, wird es deshalb immer weniger krank, und später als Erwachsener noch seltener. Aber trotzdem wird der Mensch sich immer wieder durch eine Erkrankung mit den Viren auseinandersetzen. Und bei fast jeder Grippewelle, spielt auch eine Art von Corona-Viren eine Rolle. Er fragte dann, ob dies der Grund dafür sein könne, dass man durch Corona-Viren kaum sterben kann. In einem Kapitel seines Buches, das beim Goldsteinverlag kostenlos von der Homepage herunter geladen werden kann, werde für jeden verständlich erklärt, was passiere. Es wäre ein Glücksfall gewesen, dass im Juli 2020, als sein Buch ins Englische übersetzt wurde, gerade Arbeiten in den USA und in Tübingen erschienen, welche aufzeigten, dass von 185 eingefrorenen Blutproben aus vergangenen Jahren vor 2019, die Lymphozyten Coronazellen erkannten. Ob das der Grund dafür ist, dass Coronaviren für Menschen unter 70 Jahren nicht tödlich sind, könne er nicht sagen, aber eine solche Erklärung würde sich aufdrängen. Das wäre die Lehrmeinung von Jahrzehnten, und es gibt seiner Meinung nach immer noch keinen Grund, daran zu zweifeln. Aber der Grund, warum das Virus nicht tödlich ist für Menschen unter 70 Jahren, ist eigentlich unerheblich für die Entscheidung, ob man sich dagegen impfen lassen sollte. Da keine Impfung vollkommen ungefährlich sein kann, erscheint aber die Entscheidung für ein Impfung eher "töricht". Er könne nicht verstehen, wie Frau Merkel hingehen kann, 54 Millionen Dosen zu kaufen, damit Menschen unter 70 Jahren geimpft werden können. In dem neuen, kostenlos herunterladbaren Kapitel seines Buches wird auch auf die neue Form der "Impfung" eingegangen, fügte er auf Nachfrage hinzu. Die neue Methode wäre die Einführung eines fremden Gens in den Körper des Menschen. So etwas hat es noch nie gegeben. Er halte das für äußerst risikobehaftet. Niemand könne sagen, welche Zellen dieses Gen aufnehmen werden. Wenn dann die menschliche Zelle anfängt, die Virusteile zu produzieren, damit das Immunsystem Antikörper bereitstellt, erscheint das etwas irrwitzig. Der Mensch selbst soll das produzieren, damit es nicht von dem Impfhersteller hergestellt werden muss. Wodurch die Zellen des Menschen zur Fabrik werden, um Corona-Viren-Teile zu produzieren...weiterlesen hier: https://kenfm.de/corona-untersuchungsausschuss-teil-43-oder-17-2-von-jochen-mitschka/ +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. 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  • Oppositionsmedien unter Feuer | Von Paul Schreyer
    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/oppositionsmedien-unter-feuer-von-paul-schreyer Immer mehr Journalisten und Medien wird derzeit das Bankkonto gekündigt oder dies angedroht, darunter Boris Reitschuster, KenFM, Oval Media oder dem deutschen Ableger des russischen Nachrichtenportals RT. Auch Vereine sind betroffen, so etwa der von Sucharit Bhakdi und Stefan Homburg geleitete Zusammenschluss „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“. Allen Fällen gemeinsam ist, dass es sich um Regierungskritiker handelt und die Banken ihre Kündigungen nicht begründen. Was geht hier vor? Ein Standpunkt von Paul Schreyer. Es sind Nachrichten, wie man sie sonst nur aus Diktaturen kennt: Oppositionelle Journalisten geraten unter Druck, ihre Veröffentlichungen werden von den großen Portalen willkürlich gelöscht, staatliche Behörden beginnen damit, redaktionelle Inhalte zu überprüfen und Banken kündigen die Konten. Steigern ließe sich diese Entwicklung allenfalls noch durch Verhaftungen und Anklagen wegen staatsgefährdender Hetze. Undenkbar erscheint inzwischen auch das nicht mehr. Der Fall RT. Zuerst traf es RT DE, den deutschen Ableger des staatlichen russischen Nachrichtenportals RT (ehemals "Russia Today"). Kurz nachdem die Redaktionsleitung Anfang dieses Jahres mitgeteilt hatte, dass aus der bisherigen Internetseite ein Fernsehprogramm mit täglich zwei jeweils vierstündigen Nachrichtensendungen werden soll, wozu man 200 neue Mitarbeiter einstellen wolle, kündigte die Commerzbank dem Medium am 26. Februar kommentarlos zu Ende Mai das Konto. Brisant ist das auch angesichts des staatlichen Einflusses auf die Bank: Größter Einzelaktionär, noch vor den US-Finanzriesen BlackRock und Cerberus ist mit 15 Prozent der deutsche Staat (PDF, S. 21), im Aufsichtsrat vertreten durch Jutta Dönges, vormals Managerin bei Goldman Sachs, aktuell Leiterin der „Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH“, die Finanzminister Olaf Scholz unterstellt ist und die für die Bundesregierung Woche für Woche neue Schulden bei den größten Banken der Welt aufnimmt. Dönges kontrolliert aktuell im Aufsichtsrat die Commerzbank im Sinne der Bundesregierung. Auf die Frage von Multipolar, ob die Commerzbank mit Blick auf die freie Presseausübung eine begründungslose Kontokündigung einem Medienunternehmen gegenüber, dass vor allem durch Regierungskritik in Deutschland auffällt, für vertretbar halte, verwies ein Sprecher pauschal auf die sogenannten „Nachhaltigkeitsstandards“ der Bank. Darin ist die Rede davon, dass „Integrität eines der leitenden Prinzipien unserer Geschäftstätigkeit“ und „von überragender Bedeutung für unsere Glaubwürdigkeit“ sei. Auf die Nachfrage, wie sich dieser Anspruch mit einer begründungslosen Kündigung, bei der politische Motive im Raum schweben, vertrage, antwortete die Bank nicht. RT DE, ein Unternehmen mit einem Jahresbudget von 30 Millionen Euro, hat seither bei etwa 20 Banken erfolglos versucht, ein Konto zu eröffnen. Wie Multipolar erfuhr, hat ein Mittelsmann des Unternehmens, ein deutscher Staatsbürger aus der Finanzbranche, im Auftrag von RT DE auf Leitungsebene Kontakt zu verschiedenen Banken aufgenommen und von mehreren die Auskunft erhalten, dass man bei einer Kontoeröffnung Schwierigkeiten mit der deutschen Finanzaufsichtsbehörde Bafin bekommen würde. Die Bafin würde Druck aufbauen, dem Medienunternehmen in Deutschland kein Konto zu gewähren. Auf Nachfrage von Multipolar dementiert die Bafin diese Aussage. Man habe „keinen Druck auf Banken ausgeübt, dem Medienunternehmen RT DE eine Kontoeröffnung zu versagen“ und sich auch generell „Banken gegenüber nicht zum Umgang mit RT DE geäußert“. Das der Bafin übergeordnete Finanzministerium verweist auf Nachfrage auf eine Aussage des Sprechers des Auswärtigen Amtes auf einer Pressekonferenz der Bundesregierung vom 5. März, in der es heißt: „Ich kann für die Bundesregierung noch einmal klipp und klar feststellen, dass die Bundesregierung in keiner Weise auf die Commerzbank im Sinne einer Beendigung der Geschäftsbeziehungen hingewirkt hat.“ Dem widerspricht allerdings die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die am 4. März öffentlich erklärt hatte, eine Behörde habe bei der Commerzbank angerufen und die Schließung des Kontos verlangt. Offenbar meinte sie die Bafin. Alexander Korostelev, der Programmchef von RT DE, erklärte gegenüber Multipolar, die Kündigung sei zwar bedauerlich aber „nicht das Ende der Welt“. Zur Zeit sei man mit mehreren Banken im Gespräch und optimistisch, eine Ausweichoption zu finden. Schweigende Kollegen…weiterlesen hier: https://kenfm.de/oppositionsmedien-unter-feuer-von-paul-schreyer +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten findest Du hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Website und Social Media: https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.instagram.com/kenfm.de/ https://soundcloud.com/ken-fm

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    20 min
  • Kommt ein Börsen- oder Wirtschaftsabsturz? | Von Christian Kreiß

    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/kommt-ein-boersen-oder-wirtschaftsabsturz-von-christian-kreiss Ein Standpunkt von Christian Kreiß, Bundestagskandidat für die Partei dieBasis (Die Basisdemokratische Partei Deutschland) Die Ausgangslage S&P 500 KGV auf historischem Höchststand. Das Kurs-Gewinnverhältnis (KGV) des wohl bedeutendsten Börsenindexes der Welt, des S&P 500, in dem die 500 wichtigsten börsennotierten US-amerikanischen Aktien abgebildet werden, befindet sich momentan mit gut 44 auf dem höchsten Stand der Geschichte: Für die letzten etwa 150 Jahre betrug das KGV im Durchschnitt etwa 16, der Median lag bei ungefähr 15 (1). Unter einem Wert von 10 gelten die Aktien als unterbewertet, über einem Wert von 20 bis 25 als überbewertet (2). Ein KGV von über 44, wie es derzeit der Fall ist, zeigt also im historischen Vergleich eine ungewöhnlich hohe Bewertung an.

    Was heißt „KGV 44“? Das heißt, dass die Aktien im Durchschnitt 44 Mal so viel kosten wie die ausgewiesenen Unternehmensgewinn der letzten 12 Monate. Anders ausgedrückt: Pro Dollar Gewinn muss man an der Börse momentan 44 Dollar für eine Aktie zahlen, die Unternehmen würden also bei gleichbleibenden Gewinnen 44 Jahre brauchen, bis ein Dollar heute eingesetztes Kapital amortisiert wird. Im Durchschnitt der letzten 150 Jahre musste man nur 16 Dollar dafür zahlen... hier weiterlesen:https://kenfm.de/kommt-ein-boersen-oder-wirtschaftsabsturz-von-christian-kreiss +++ Jetzt KenFM unterstützen: https://de.tipeee.com/kenfm Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Du kannst uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/

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    18 min
  • Weißkittel mit finsteren Plänen | Von Kathrin Schmidt
    Mit den Forderungen nach einer COVID-19-Impfstrategie für Kinder verletzt der 124. Deutsche Ärztetag sein Berufsethos. Ein Kommentar von Kathrin Schmidt. Wenn es um Kindeswohlgefährdung geht, dauerte es für gewöhnlich nicht lange, bis ein Chor von Empörungsschreien aufgebrachter Eltern ertönte. Doch angesichts der ungeheuerlichen Vorschläge des 124. Deutschen Ärztetages — die Corona-Impfung bei Kindern betreffend — ist das Schweigen im Wald unerträglich laut. Dabei steht Deutschland mit diesem gedanklichen Vorstoß eine Kindeswohlgefährdung von historischem Ausmaß ins Haus. Vor diesem Hintergrund muss die Frage erlaubt sein, ob der Nürnberger Kodex noch gilt oder ob dieser zum Lippenbekenntnis verkommen ist. Die Bundesärztekammer (BÄK) als die deutsche Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung ist selbst keine Kammer oder eine sonstige Körperschaft des öffentlichen Rechts und fungiert als nichteingetragener Verein ohne eigene Rechtsfähigkeit. Sie bündelt aber mit den Ärztekammern der Länder siebzehn Körperschaften des öffentlichen Rechts (Nordrhein-Westfalen verfügt über zwei eigenständige, regional organisierte Kammern). Während sie durch die Unterstützung der Landesärztekammern mittelbar gesetzliche Aufgaben übernimmt, erwuchsen ihr in den letzten Jahren auch unmittelbare gesetzliche Aufgaben, zum Beispiel in der Transfusions- oder Transplantationsmedizin. Im Jahre 1947 als Arbeitsgemeinschaft der westdeutschen Ärztekammern gegründet, arbeitet sie seit 1955 unter ihrem jetzigen Namen. Im Jahre 1946 ging ihr eine formlose Assoziation von Vorsitzenden der Ärztekammern der westdeutschen Besatzungszonen voraus, die ein Jahr vor Gründung den Beschluss fasste, eine Beobachtungskommission unter Leitung von Alexander Mitscherlich zum Nürnberger NS-Ärzteprozess zu entsenden. Aus der Arbeit dieser Kommission entstand 1949 ein Abschlussbericht unter dem Titel „Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Medizinische und eugenische Irrwege unter Diktatur, Bürokratie und Krieg“, der in einer Auflage von 10.000 Stück publiziert wurde...hier weiterlesen: https://kenfm.de/weisskittel-mit-finsteren-plaenen-von-kathrin-schmidt +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout 1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten findest Du hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Website und Social Media: https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.instagram.com/kenfm.de/ https://soundcloud.com/ken-fm

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"Standpunkte" ist der zweite Podcast, der bei KenFM sechsmal pro Woche erscheint und Themen aus den unterschiedlichsten Wissensbereichen aufgreift. In ausführlicher, vertiefender Art und Weise werden…

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