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Ein Standpunkt von Peter Haisenko. Die Bundeskanzlerin hat die UEFA aufgefordert, voll besetzte Stadien zu verbieten. In Deutschland hat sie das durchgedrückt, aber Fußballfans können die Bilder aus anderen Ländern sehen: Volle Stadien ohne Abstand oder Gesichtsmasken. Welche Gefahr geht davon wirklich aus? Am 22. Mai 2021 hat Hansa Rostock den Aufstieg in die Zweite Liga geschafft. Das wurde von gut 10.000 Fans ausschweifend gefeiert. Ohne Maulkörbe und dicht an dicht gedrängt. Da haben die „Lauterbäche“ sofort Zeter und Mordio geschrien wegen des unverantwortlichen Verhaltens, das unser aller Gesundheit gefährdet. Am 5. Juni, also zwei Wochen später, meldet der Münchner Merkur als Überschrift „Rostocks Aufstiegsparty ohne Corona-Regeln: Nun ist bekannt, wie viele sich angesteckt haben“. Im Text dann: „Zehntausend Menschen lagen sich in den Armen, als gäbe es kein Corona. Nun ist klar, wie viele infiziert sind.“ Etwas weiter unten im Text dann die Auflösung: „Nun steht fest, wie viele sich dabei infiziert haben: Keiner!“ Zu bemerken ist, dass diese Meldung nur online zu lesen war, in der gedruckten Ausgabe fehlte sie. Insgesamt sollte auffallen, dass diese Meldung in den Systemmedien praktisch nicht gebracht wurde. Im Sommer letzten Jahres gab es diverse „Querdenker-Demos“, vor allem in Berlin mit großer Beteiligung. Nach meiner Einschätzung waren es insgesamt Millionen, die sich versammelt hatten und es wurde angemahnt, dass man dabei „Corona-Regeln“ missachtet hat. Deswegen wurden fast alle Demos aufgelöst. Die Zahlen der Demonstranten wurden herunter gelogen, teilweise im Faktor zehn. Fortan wurden fast alle „Corona-Demos“ verboten und nur wenige konnten diese Verbote vor Gericht aufheben lassen. Das hat die Organisatoren derart zermürbt, dass sie faktisch aufgegeben haben. Was aber ist so schlimm an diesen Demos? Es ist wie mit den Fußballfans, die beim Feiern auf Corona-Regeln pfeifen. Niemand hat sich mit Corona angesteckt. Damit bin ich bei der Fußball-EM. Es ist Sommer – und im Sommer gibt es keine Grippewellen Aus den Stadien in Kopenhagen, Budapest und Bukarest kamen die Bilder ins Wohnzimmer, mit vollbesetzten Stadien ohne irgendwelche Corona-Abstände, und Maulkörbe waren nur vereinzelt zu sehen. Die mussten auch nicht getragen werden, wegen der nationalen Regeln. Folgte man nun den Kassandrarufen der Unlauterbäche, Spahn und der Kanzlerin, Söder nicht zu vergessen, dann müssten zwangsläufig sprunghaft ansteigende „Inzidenzen“ folgen. Europaweit. Das Gegenteil ist der Fall. Die Inzidenzen sinken kontinuierlich, außer in England. Dort gibt es aber wieder strenge Einschränkungen. Auch die Bilder aus dem Stadion in München zeigen, dass praktisch niemand seine Maske korrekt trägt, wenn überhaupt und dann meist unter der Nase. Mittlerweile haben die Kameraleute wohl Anweisung erhalten, möglichst nur Bilder vom Publikum zu zeigen, wenn Maske getragen wird. Aber die Spieler selbst verhalten sich so, als gäbe es kein Corona. So, wie schon lange in der Bundesliga....hier weiterlesen: https://kenfm.de/corona-untersuchungsausschuss-teil-46-oder-18-3-und-19-1-von-jochen-mitschka +++ Jetzt KenFM unterstützen: https://de.tipeee.com/kenfm Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Du kannst uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Website und Social Media: https://www.kenfm.dehttps://www.twitter.com/TeamKenFMhttps://www.instagram.com/kenfm.de/https://soundcloud.com/ken-fmhttps://t.me/KenFM
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Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/die-laborgate-affaere-von-jorge-casesmeiro-roger/ Die zuvor als Verschwörungstheorie verschriene Laborausbruch-Hypothese wird in den USA nun ernsthaft untersucht. Sind „die Chinesen“ an allem schuld? Die Wahrheit ist vermutlich komplizierter. Selbst wenn SARS-CoV-2 ein synthetisches Virus wäre, das einem Labor in Wuhan entkommen ist, wäre damit die Frage von Schuld oder gar Absicht nicht geklärt. Es gibt einige Hinweise darauf, dass nationale Gesundheitsinstitute der USA riskante Forschungen an Coronaviren in Wuhan mitfinanziert haben. Durch Ermittlungen in eigener Sache können die USA nun viele der wichtigsten Fragen zur Herkunft von COVID-19 beantworten. Am 26. Mai gab Präsident Joe Biden den US-Geheimdiensten 90 Tage Zeit, um Erkenntnisse über den möglichen Ursprung der COVID-19-Pandemie im Wuhan-Labor zu liefern.
Ein Standpunkt von Jorge Casesmeiro Roger. Eine Komponente dieser Untersuchung mit Vorladungsbefugnis sollte sich auf die „US/Wuhan-Gain-of-Function-Kontroverse“ konzentrieren. Dabei handelt es sich um die Hypothese, dass die Nationalen Gesundheitsinstitute der USA (National Institutes of Health, NIH) riskante Forschung an Coronaviren am Institut für Virologie Wuhan (Wuhan Institute of Virology, WIV) finanziert haben, insbesondere während der 2014 unter der Obama-Administration verhängten Sperre der Gain-of-Function-Forschung (GoF) auf Bundesebene und auch unter dem von der Trump-Administration 2017 geschaffenen Rahmenwerk zur Kontrolle und Überwachung potenzieller Pandemieerreger (P3CO). Eine solche Verbindung, das sei angemerkt, impliziert nicht automatisch eine Schuld, wenn ein Laborausbruch nachgewiesen wird. In den vergangenen Monaten haben immer mehr offizielle und mediale Quellen die Aufmerksamkeit auf diese Debatte gelenkt. Am 15. Januar 2021 wurde dies in einem umstrittenen Datenblatt des US-Außenministeriums unter Punkt 3.3 erwähnt, das von der letzten Administration veröffentlicht wurde. Seitdem haben mindestens drei verschiedene Vertreter des Kongresses das Thema in Briefen an den Hauptstellvertreter des Generalinspektors US-Gesundheitsministerium (DHHS), den Direktor der NIH und den Präsidenten der EcoHealth Alliance angesprochen. Obwohl es einige Antworten auf eine Reihe von Fragen gab, reichte das nicht aus, um die Debatte zu beenden. Der erste von drei offenen Briefen von 26 Wissenschaftlern aus aller Welt, der am 4. März veröffentlicht wurde, trug den Titel „Call for a Full and Unrestricted International Forensic Investigation into the Origins of Covid-19 — Aufruf zu einer vollständigen und uneingeschränkten internationalen forensischen Untersuchung der Ursprünge von Covid-19“. Diese Wissenschaftler forderten vollständige Transparenz mit „vollem oder signifikantem Zugang zu allen Standorten, Aufzeichnungen, Proben und Personal von Interesse“ (siehe Absatz 3.6.2) und „allen Labore und Institutionen, chinesisch oder international, von denen bekannt ist, dass sie an Coronaviren gearbeitet haben oder Einrichtungen bzw. Ausrüstung mit Gruppen geteilt haben, die an Coronaviren gearbeitet haben.“ (Hervorhebung durch den Autor). Einer der Unterzeichner dieses offenen Briefes, der Biosicherheitsexperte, Molekularbiologe und Laborleiter Dr. Richard Ebright von der Rutgers University, twitterte über die jüngste Ankündigung von Präsident Biden: „In den nächsten 90 Tagen sollte diese Ermittlung alle Informationen über das Institut für Virologie Wuhan untersuchen, die sich im Besitz von NIH, USAID, DoD, DHS und NSF befinden. Die Liste umfasst auch die Non-Profit-Organisation EcoHealth Alliance, die US-Gelder an das Wuhan-Labor leitete.“ Später fügte er hinzu: „Viele Ermittlungsstränge sind in den USA verfügbar und wären für eine Untersuchung des Kongresses mit Vorladungsbefugnis zugänglich. @EcoHealth. @ Förderorganisationen (USAID, DTRA, DARPA, DHS und NIH). Bei Verlagen (Springer — Nature und Lancet). Keine Kooperation Chinas ist nötig.“ Diese „vollständige und uneingeschränkte nationale forensische Untersuchung“ sollte sofort durchgeführt werden, um der Welt die gleiche Transparenz zu zeigen, die US-Außenminister Anthony Blinken von Chinas Regierung fordert…weiterlesen hier: https://kenfm.de/die-laborgate-affaere-von-jorge-casesmeiro-roger/ +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten findest Du hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Website und Social Media: https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.instagram.com/kenfm.de/ https://soundcloud.com/ken-fm https://t.me/s/KenFM
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Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/deutschland-unter-der-herrschaft-der-sed2-maske-von-ken-jebsen Ein Standpunkt von Ken Jebsen. Nehmen wir an ein Bürger der BRD, der immer demokratisch aktiv war, hätte sich vor 16 Jahren entschlossen die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen, um auf einer einsamen Südseeinsel eine politische Auszeit zu nehmen. Nehmen wir weiter an er hätte in all den Jahren konsequent auf den Konsum von Medien verzichtet und wäre, was den Zustand seiner Heimat anginge, damit auf dem Stand von damals stehengeblieben. Jetzt, konkret 2021, kommt dieser Mensch zurück nach Deutschland, um zu vergleichen was sich verändert hat. Bevor sich unser fiktiver Reisender 2005 verabschiedet hatte, saß Gerhard Schröder acht Jahre im Kanzleramt. Zusammen mit dem grünen Aussenminister Joschka Fischer hatte der damalige SPD-Kanzler den ersten Angriffskrieg mit deutscher Beteiligung nach Ende des zweiten Weltkrieges gegen die Republik Jugoslawien mitgetragen. 78 Tage Bomben und Raketen auf den Balkan. Ein Kapitalverbrechen. Damals konnte es jeder erkennen: Die NATO hatte sich zu einem Angriffsbündnis entwickelt. Krieg war wieder Mittel der Politik geworden. Auch der Deutschen. Diese Politik, die niemals unter Kanzler Kohl möglich gewesen wäre, hatte Rot/ Grün bei den Stammwählern schwer in Verruf gebracht. Als unser Rückkehrer damals aus Ekel das Land verließ, schickte sich eine gewissen Angela Merkel an das von der SPD okkupierte Kanzleramt für die CDU zurückzuerobern. Wäre das Land dann wieder in besseren Händen? Das war die letzte Frage, die er sich stellte, bevor er das Land verließ. Nach vier Amtsperioden Merkel kehrt unser Bürger nun 2021 nach Deutschland zurück und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das hatte er noch nie erlebt, offiziell ist Fussballeuropameisterschaft, nur ist davon auf den Strassen und Plätzen wenig bis gar nichts zu spüren. Nix Wuwusela-Konzerte bis tief in die Nacht, keine Stimmung im ganzen Land da die Deutsche Elf unter Jogi Löw sich recht wacker zu schlagen scheint. Statt einer stabilen Fussballbegeisterung gibt es in Deutschland unter Merkel hier und da ein paar Fussball-Partys. Das war´s aber auch schon. Am Wetter kann es nicht liegen. Bildet sich unser Rückkehrer das nur ein oder liegt da eine anhaltende Depression über seiner Heimat? Was war da los? Was hatte er in den all den Jahren an Veränderungen des politischen Klimas verpasst. Er entschloss sich eine Reise in den Teil der deutschen Vergangenheit anzutreten, die er die letzten 16 Jahre bewusst nicht mitbekommen hatte. Was im dabei sofort auffällt: Wohin unser Rückkehrer auch kommt, wenn Menschen in Gruppen zusammenstehen haben sie einen unnatürlichen Abstand zueinander, tragen Atemschutzmasken wie er sie nur von Handwerkern kennt, und die gegen Staub schützen sollen und diese Menschen sprechen in einem merkwürdigen Duktus. Sie tuscheln oder senken den Ton, wenn er als unbekannter Dritter vorbeigeht oder sie sprechen hinter vorgehaltener Hand. Spontan fühlt sich unser Rückkehrer an die DDR erinnert. Kam die Kanzlerin nicht aus der DDR? Hatte sie nicht eine Kaderausbildung hinter sich? Stichwort: ein Leben für die Partei, die bekanntlich immer Recht hatte. Linientreu im Sinne des jeweiligen Zeitgeistes. Was hatte sich die letzten 16 Jahre in Deutschland ereignet und welchen Anteil an dieser Veränderung hatte das ehemalige FDJ-Mitglied Angela Merkel? Immer wenn unser Rückkehrer das Fernsehen anmacht, sieht er diese Frau wie sie den Bürgern immer neue Hiobsbotschaften verkündet. Immer geht es dabei um das Corona-Virus, welches angeblich extrem tödlich sein soll und dazu extrem verschlagen. Kaum glaubt Merkel ein Mittel gegen das Virus eingekauft zu haben, meldet sich dieses Virus mit einer noch gemeineren Mutante zurück. Aktuell soll es die Delta-Variante sein, jedenfalls glaubt unser Gast das gehört zu haben, denn Frau Dr. Merkel wirkt nicht nur geistig abwesend, sie ist auch kaum zu verstehen, da sie nie ohne ihre SED2- Maske vor die Kameras tritt. Da fehlen nicht nur akustisch die Höhen, hier scheint auch Sauerstoffmangel einen nachhaltigen Hirnschaden hinterlassen zu haben. Unser Mann begibt sich ins Internet und liest nach wie andere Länder mit Corona umgegangen sind und umgehen. In Schweden hat man den Bürgern Empfehlungen, statt Verordnungen, ausgesprochen und ist damit sehr gut gefahren. Demokratische Eigenverantwortung. In den USA haben sich 33 von 51 US-Staaten von Corona verabschiedet und sind zur Normalität zurückgekehrt, während in Merkel-Deutschland die merkwürdigsten Dinge zur neuen Normalität geworden sind. Menschen dürfen sich seit 2020 nicht mehr in grösseren Gruppen versammeln, das Demonstrationsrecht wurde kassiert. Begründung der Regierung: Mehr als 3 Personen sind ein Superspreadder-Event und gelten als Gefahr für die nationale Sicherheit. Wieso aber existieren dann die Vereinigten Staaten 2021 noch, wenn sich von 51 Staaten 33 von den Corona-Beschränkungen vollständig verabschiedet haben, wäre das 150 Millionen Bürger, die den Rest des Landes längst in den tödlichen Virus-Strudel hätten hinabziehen müssen. Dies war aber nicht der Fall. Die USA stehen noch. Im Gegensatz zu Deutschland wurden in den USA die Bürgerrechte zu keiner Zeit kassiert…weiterlesen hier: https://kenfm.de/deutschland-unter-der-herrschaft-der-sed2-maske-von-ken-jebsen +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten findest Du hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Website und Social Media: https://www.kenfm.de
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Gefahren sollten nicht als etwas genuin Schlechtes betrachtet werden, sondern als Herausforderungen, an denen wir wachsen können. Ein Standpunkt von Susanne Begerow. Sicherheitsbedürfnisse stehen momentan absolut im Fokus. Schutz vor Ansteckung, Schutz vor Terrorismus und Kriminalität, Schutz vor Umweltschäden und dem sozialen Abstieg ... Wir werden dazu angehalten, uns vor dem Leben zu verkriechen. Aus dem Bedürfnis heraus, nichts falsch zu machen, machen wir am Ende gar nichts und verharren in einer angstvollen Stagnation. Könnte es nicht sein, dass neben den Sicherheitsbedürfnissen auch Risikobedürfnisse eine Daseinsberechtigung haben — dass wir Gefahren im Leben geradezu brauchen? Gefahr hat uns über die ganze Menschheitsgeschichte hinweg begleitet. Sie hat mit dazu beigetragen, persönliches Wachstum zu fördern und uns zu dem zu machen, was wir jetzt sind. Wenn wir in den Zeiten des „Supergrundrechts Sicherheit“ versäumen, sie angemessen zu würdigen, ist das zu unserem eigenen Schaden. Und Odysseus schaute lange sorgenschwer auf sein Schiff, die Gefährten und das weite wogende Meer und wählte seine Worte wohlbedacht: „Ich denke, das ist zu gefährlich. Wir bleiben hier!“ Ein Lobgesang auf die Gefahr — der Titel verstört Sie? Hervorragend! Darauf können wir aufbauen! Ja, die Formulierung klingt provokant und genau das soll sie angesichts des aktuellen Primats des Sicherheitsgedankens auch sein. Der Konsens lautet seit Längerem: alles für die Sicherheit — Helme, Handschuhe, Handbücher, Gurte, Masken, Konzepte, Vorschriften, Verordnungen, Gesetze, weil wir davon ausgehen, dass Sicherheit durchweg gut ist, dass es gar nicht sicher genug sein kann und jeder Preis dafür nur recht und billig ist. Die Sicherheit ist das Wichtigste und jedes Opfer muss fraglos erbracht werden in einer Solidargemeinschaft. Ihre Verteidigung rechtfertigt jedes Mittel — auch die Gewalt. Schutz ist omnipräsent und erstes Gebot. Auch der Natur und ihren Phänomenen wohnen unkalkulierbare Gefahren inne, gegen die der Mensch mit seiner überlegenen Intelligenz stetig neue Sicherheitsmaßnahmen ergreifen muss. Ja, ich provoziere ein bisschen, Sie dürfen mich später steinigen, zuerst möchte ich noch meine Ode vollenden ... Dass ich Odysseus zur Verdeutlichung meines Anliegens heranziehe, möge mir verziehen sein, es ist nicht nur der Umstand, dass wir seiner Risikobereitschaft ein Kulturgut zu verdanken haben und im Bücherregal einen schicken Folianten, sondern vielmehr ein veritables Beispiel für den bewussten Entschluss, ein Risiko einzugehen, eine Herausforderung anzunehmen, bei der so ziemlich nichts sicher ist — außer treuen Gefährten im Boot und listiger Gattin daheim. Es ist eine Heldenreise, in deren Verlauf Schwierigkeiten zu überwinden, Schätze — womöglich gar ein Gral — zu finden, ein jungfräuliches Wesen (m/w/d) zu retten, mächtige Gegnerinnen zu besiegen sind und nach bestandenen mannigfaltigen Prüfungen gewachsen, gereift und zu guter Letzt geehrt und vielbesungen mit in gebotener Bescheidenheit gewölbter Heldenbrust auf einem Sockel Platz zu nehmen ist. Zentral ist dabei die innere Reifung des Helden, Wachstum seiner Tugenden, Tapferkeit Loyalität, Selbstdisziplin. Tamino musste schweigen, offenbar eine der schwersten Übungen, Orpheus durfte sich nicht umsehen, selbst solch eine Kleinigkeit kann halt auch ganz übel schiefgehen. Initiationsriten enthalten übrigens ähnliche Momente, ein gefährliches Tier ist zu erlegen, Schmerzen sind auszuhalten, eine spirituelle Erfahrung muss bewältigt werden … Eine positive Entwicklung bedarf der Konfrontation mit Gefahren. Nun sind Helden heutzutage eine eher spärlich gesäte Gattung und einen Gral findet man auch nicht an jeder Ecke, nicht einmal bei amazon kann man ihn in den Warenkorb legen. Daher für uns Mittelmäßige hier eine Nummer kleiner: Würden Sie Ihr Kind auf einen knorrigen Baum klettern lassen, dessen Äste garantiert nicht TÜV-zertifiziert sind, wie die schönen bunten Geräte auf dem Spielplatz nebenan? Oder ist nicht sogar ein mit Fernseher und Computer ausgestattetes Kinderzimmer ein noch viel sichererer Ort? Dieser Logik scheinen viele Eltern zu folgen, wenn man die schwindende motorische Kompetenz von Kindern sieht, die bei einfachsten Bewegungsabläufen wie Hüpfen und Rückwärtsgang überfordert sind — wie Kinderärzte unisono konstatieren. Und einen Baum zu erklimmen wird mit dem zunehmenden Übergewicht ohnehin viel zu beschwerlich...Was hier übrigens neben der körperlichen Gesundheit psychologisch in dieser Schein-Sicherheit Schaden nimmt, ist die sogenannte elbstwirksamkeitserwartung, aus der das entsteht, was man landläufig als „stabiles Selbstbewusstsein“ kennt im Gegensatz zum Beispiel zum hohen, aber instabilen narzisstischen Selbstbild. Stellen Sie sich spaßeshalber eine Mutter vor, die nicht „Sei vorsichtig!“ sondern „Trau Dich, riskier was!“ hinter ihrem Kind herruft. Wir brauchen Herausforderungen, Risiken, Anstrengungen, Frustrationen, Blessuren! Und Charles hielt sein fertiges Manuskript in Händen, dessen enormes Gewicht er nicht nur physisch spürte. Die Gedanken darin enthielten Sprengstoff, den er nicht zuletzt dank seines Theologiestudiums sehr genau einzuschätzen vermochte. „Das wird richtig Probleme geben. Einen schweinemäßigen Affenzirkus.“ Er blickte auf das knisternde Kaminfeuer und mit einem entschlossenen Wurf landete die Seiten in den Flammen, „The Origin of Species“ gab dem kleinen Raum wohlige Wärme. Sie durchschauen meine Absicht: Ich möchte den evolutionären und entwicklungspsychologischen Vorteilen von Gefahr eine Lanze brechen. Wussten Sie übrigens, dass durch Kaiserschnitt geholte Kinder, die so schön glatt und unzerknittert direkt aus dem mütterlichen Bauch in die Welt gelangen, dafür einen Preis zahlen in Form von höheren Risiken für Asthma und Übergewicht? Selbst diese erste Gefahr auf dem Weg ins Leben scheint uns physiologisch von Nutzen zu sein. Und dass Viren uns attackieren, ist eine für unsere Immunkompetenz lebenserhaltende Trainingssituation. Das überzeugt Sie alles nicht? O.k. Dann wechseln wir den Fokus. Wie wäre es mit dem Thema Lust. Sich in Gefahr zu begeben, kann Lust bereiten. Schauen Sie auf die Intensivstationen, wo Motorradfahrer und Reiter zusammengeflickt beieinander liegen. Fragen Sie Drachenflieger, Kletterer, Taucher, Skifahrer oder ihr Kind, ob es den Tiger oben auf der Bühne einmal streicheln möchte oder in die Achterbahn. Es soll auch Menschen geben, die an riskanten Sexualpraktiken große Freude finden — oder sich selbige zumindest im Kino gern ansehen...weiterlesen hier: https://kenfm.de/jenseits-der-komfortzone-von-susanne-begerow/ +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Dir gefällt unser Programm? 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Die inflationäre Verwendung des Nazi-Begriffs entkernt und zweckentfremdet diesen — mittlerweile ist er zu einer Worthülse verkommen. Ein Standpunkt von Roberto J. De Lapuente Heute hat Sie noch niemand als „Nazi“ beschimpft, und Sie sind froh darüber? Das sehen Sie falsch: Früher war der Begriff eine Beleidigung. Heute ist er eine Belanglosigkeit, oft sogar eine Auszeichnung. Sie befinden sich jedenfalls als „rechter Schwurbler“, „Verschwörungstheoretiker“ oder Ähnliches in derart guter Gesellschaft, und Sie haben derart unsympathische Gegner, dass Sie sich deswegen keinen Kopf machen müssen. Wenn „jeder“ — zumindest jeder mit etwas Rückgrat in der Corona-Frage — ein „Nazi“ ist, dann ist ein Nazi wohl nichts besonders Schlimmes mehr. Für die vollkommene Entwertung, ja Bagatellisierung dieses aus geschichtlicher Erfahrung zu Recht gefürchteten Begriffs sind nicht Sie verantwortlich; das sind jene, die ihn, um ihr Mütchen an Andersdenkenden zu kühlen, zu Tode geritten haben. Da kam mir neulich bei Twitter mein dummer Gerechtigkeitssinn, meine demokratische Romantik in die Quere. Wie man nämlich mit Ken Jebsen umgeht, wie man ihn mundtot macht, ihm wichtige Säulen publizistischer Freiheiten vor der Nase wegblockiert, ihm somit Berufsverbot erteilt, wie man ihn vom Staatsschutz überwachen lässt und zu schlechter Letzt nun auch noch seine Plattform hackt: Richtig kann ich das alles einfach nicht finden. Und das ganz unabhängig davon, was man grundsätzlich über sein Wirken denkt. ... hier weiterlesen: https://kenfm.de/nazis-wie-wir-von-roberto-de-lapuente +++ Jetzt KenFM unterstützen: https://de.tipeee.com/kenfm Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Du kannst uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Website und Social Media: https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM
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