
Sign up to save your podcasts
Or


Über 300 Folgen lang habe ich die Fragen gestellt. Diesmal nicht.
Andrea Grundmann übernimmt das Mikrofon und macht mich zum Gast in meinem eigenen Podcast. Und ziemlich schnell merke ich: Das wird persönlicher, als ich gedacht habe.
Wir sprechen über meinen Opa, Mobbing in der Schulzeit, Familie, Freundschaft, Werte und die Dinge, die mich so richtig auf die Palme bringen. Darüber, warum ich mich früher viel zu oft verbogen habe – und warum ich irgendwann beschlossen habe, damit aufzuhören.
Dabei arbeitet Andrea mit ihrem Human Signature Canvas. Damit geht sie Schritt für Schritt an den „Kern vom Kern“ einer Persönlichkeit: Welche Erfahrungen haben mich geprägt? Welche Werte treiben mich an? Wo liegen meine Trigger? Und was davon macht mich eigentlich wirklich aus?
Genau darum geht es auch in Andreas Arbeit: die eigene Persönlichkeit greifbar zu machen und so zu übersetzen, dass sie auch digital sichtbar und spürbar wird – ohne sich dafür künstlich zu verbiegen.
Folge 300 ist deshalb keine klassische Jubiläumsfolge geworden. Eher eine Folge, in der ich selbst ein paar Dinge über mich gelernt habe.
Und vielleicht geht es Dir beim Zuhören genauso: Was macht Dich eigentlich im Kern aus?
--
LinkedIn-Profil von Andrea: https://www.linkedin.com/in/andrea-grundmann/
Was bringt die beste Unternehmensvision, wenn sie nur im Kopf des Chefs existiert, irgendwo in einer Schublade liegt oder für die Mitarbeitenden so abstrakt ist, dass niemand weiß, was sie mit dem eigenen Arbeitsalltag zu tun hat?
In dieser Folge spreche ich mit Cindy Maaser darüber, warum eine Vision weit mehr sein muss als ein gut klingender Satz wie „Wir wollen Marktführer werden“. Eine Vision muss verständlich, greifbar und im besten Fall so im Unternehmen verankert sein, dass Menschen wissen, welchen Beitrag sie selbst dazu leisten können.
Wir sprechen darüber, warum Vision und Positionierung eng miteinander verbunden sind, weshalb Unternehmen häufig erst an ganz anderen Problemen merken, dass ihnen diese Klarheit fehlt, und wie aus Zielgruppe, Angebot, Alleinstellung und gemeinsamen Vorstellungen ein echtes Zukunftsbild entstehen kann.
Dabei geht es auch um die Frage, wie man eine Vision überhaupt entwickelt. Muss sie von der Geschäftsführung vorgegeben werden oder sollten Mitarbeitende daran beteiligt sein? Und wie schafft man es, dass sie anschließend nicht nur auf einem Server liegt, sondern tatsächlich gelebt wird?
Ein großer Teil unseres Gesprächs dreht sich außerdem um Visualisierung. Wir sprechen über LEGO® Serious Play, gemeinsam gebaute Zielbilder und andere kreative Methoden, mit denen abstrakte Gedanken plötzlich sichtbar und sogar anfassbar werden. Denn während bei einem Text jeder sein eigenes Bild im Kopf entwickelt, kann ein gemeinsam erarbeitetes Modell eine gemeinsame Geschichte schaffen.
Gleichzeitig schauen wir kritisch auf den aktuellen Hype rund um kreative Workshopmethoden. Nur weil gebaut, gemalt oder gebastelt wird, entsteht noch lange kein guter Workshop. Am Ende zählt nicht das methodische Feuerwerk, sondern das Problem, das gelöst werden soll – und das Ergebnis, das danach tatsächlich im Unternehmen bleibt.
Eine Folge über Positionierung, Visionen, gemeinsames Verständnis, gute Moderation und die Frage, warum Marketing plötzlich deutlich einfacher werden kann, wenn ein Unternehmen wirklich weiß, wer es ist und wo es hinwill.
--
LinkedIn-Profil von Cindy: https://www.linkedin.com/in/cindy-maaser-marketingkomplizin/
In dieser Folge zeige ich dir, warum ein Abo noch lange keine echte Kundenbindung bedeutet und weshalb Kundenzufriedenheit die Grundlage für langfristige Kundenloyalität ist. Ich spreche mit Nico Zorn darüber, wie du CRM strategisch einsetzen kannst, welche Kundendaten wirklich relevant sind und warum eine durchdachte Datenstrategie wichtiger ist als möglichst viele Daten.
Wir schauen uns außerdem an, wie du mit gezielter Segmentierung, Lead-Nurturing und einer passenden Customer Journey bessere Kundenbeziehungen aufbaust. Zum Schluss geht es um KI im Marketing: Ich zeige dir, warum KI ohne Kontext schnell austauschbare Ergebnisse liefert und warum Datenschutz, Datensicherheit und menschliche Kontrolle dabei nicht fehlen dürfen.
Wenn du dein CRM wirklich sinnvoll nutzen möchtest, solltest du deshalb nicht mit der Technologie beginnen, sondern mit einer einfachen Frage: Welches Kundenproblem möchte ich eigentlich lösen?
--
LinkedIn-Profil von Nico: https://www.linkedin.com/in/nicozorn/
In dieser Folge spreche ich mit Katja Ahrens darüber, wie du TikTok als Unternehmen sinnvoll nutzt, ohne jedem Trend hinterherzulaufen. Wir sprechen über authentischen Content, Corporate Accounts, Edutainment, TikTok Ads, den TikTok Shop und die Frage, warum ein virales Video allein noch keine Strategie ist. Außerdem erfährst du, wie du mit einfachen Mitteln sichtbar wirst und deine Zielgruppe wirklich erreichst.
--
LinkedIn-Profil von Katja: https://www.linkedin.com/in/katja-ahrens/
In diesem Special spreche ich mit Prof. Dr. Uwe Seebacher über "Die Illusion der Expertise“ und darüber, warum mehr Wissen nicht automatisch zu besseren Entscheidungen führt.
Uwe erklärt, dass vermeintliche Expertise häufig nur vorgegebenes Wissen ist. Echte Kompetenz zeigt sich für ihn nicht darin, alles zu wissen, sondern darin, die richtigen Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu verstehen und Wissen methodisch anzuwenden. Fachwissen allein reicht nicht aus, wenn Struktur- und Methodenkompetenz fehlen. Genau deshalb scheitern selbst große Projekte trotz hochqualifizierter Beteiligter immer wieder an Planung, Umsetzung und Entscheidungsfähigkeit.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle der künstlichen Intelligenz. KI kann Wissen schnell verfügbar machen, Texte erstellen und Aufgaben übernehmen – sie ersetzt aber weder Verständnis noch Kontext oder kritische Reflexion. Uwe warnt davor, dass wir uns geistig zurückentwickeln könnten, wenn wir Denken, Schreiben und Verstehen vollständig an KI delegieren. Statt einer reinen Wissensgesellschaft brauche es deshalb eine Verstehensgesellschaft, in der Menschen Informationen einordnen, Zusammenhänge erkennen und Ergebnisse kritisch prüfen.
Wir sprechen außerdem darüber, was sich in Schulen und im Bildungssystem verändern muss. KI sollte wie ein moderner Taschenrechner eingesetzt werden: Erst braucht es die Grundlagen, dann den bewussten und reflektierten Umgang mit dem Werkzeug. Auch bei Entscheidungen in Politik und Unternehmen geht es laut Uwe nicht darum, auf vollständige Sicherheit zu warten. Wer immer noch mehr Daten sammelt, riskiert Analyseparalyse oder trifft am Ende gar keine Entscheidung.
Zum Abschluss beschreibt Uwe, woran er echte Expertise erkennt: an Bescheidenheit, Bodenständigkeit, Selbstkritik und Selbstreflexion. Wirklich kompetente Menschen wissen, dass sie nicht alles wissen können – und bleiben offen für Diskurs, neue Erkenntnisse und andere Perspektiven. Ich lade dich deshalb ein, selbst darüber nachzudenken: Was ist für dich die Illusion der Expertise und woran erkennst du echte Kompetenz?
--
LinkedIn-Profil von Uwe: https://www.linkedin.com/in/uweseebacher/
In dieser Folge spreche ich mit Sabrina Kraft darüber, wie man im E-Commerce wächst, profitabel bleibt und gegen die Big Player besteht. Sabrina bringt 15 Jahre E-Commerce-Erfahrung mit, hat Unternehmen mit über 100 Millionen Online-Umsatz skaliert und ein eigenes KI-Tool für Markt- und Wettbewerbsanalyse entwickelt – und sie hat das Buch „Make it big" geschrieben, das uns als roter Faden dient. Wir reden über den Einstieg über Amazon als Plattform und den Absprung zum eigenen Shop, über Influencer- und Affiliate-Marketing als Wachstumstreiber, über TikTok-Shops und warum Deutschland da noch nicht so richtig ready ist. Sabrina erklärt, wie Shein Suchanfragen auswertet und damit angeblich 40 Prozent der Retouren reduziert, warum Kellogg's mit einem eigenen Online-Game die Chips-Dose im Regal pusht und weshalb Vedis überlebt hat, während MyToys verschwunden ist. Wir sprechen über Dynamic Pricing, das bei Parfümherstellern fast minütlich passiert, über die Gen Z und ihre Werte, über Legos Meisterstück bei der Zielgruppenerweiterung und darüber, warum der Kaschmir-Pulli vom Luxuslabel und der von Shein möglicherweise aus dem gleichen Werk kommen. Beim Blick in die Zukunft geht es um Agentic AI – eine KI, die meinen Kühlschrank kennt, mein Laufverhalten von der Fitnessuhr liest und eigenständig bestellt. Und ganz am Ende stelle ich die Frage, die mich seit Jahren umtreibt: Warum kann ich 2026 immer noch nicht bei New Yorker online bestellen?
--
LinkedIn-Profil von Sabrina: https://www.linkedin.com/in/kraftsabrina/
In dieser Special-Urlaubs-Folge sitze ich mit Salzluft in der Nase auf Béa Bestes Terrasse in Los Gigantes, Teneriffa, und nehme komplett unvorbereitet und spontan per Handy mit neuem Mikro-Setup auf. Während im Hintergrund das Meer glitzert, räume ich mit gängigen Teneriffa-Vorurteilen auf: Es ist dort keineswegs drückend heiß, sondern angenehm mild, das Internet läuft dank Glasfaser überall top, und die Lebenshaltungskosten liegen sogar unter denen in Deutschland. Béa erklärt mir, warum Sprit und Straßenqualität dank EU-Subventionen so gut sind, und wie sie ihren digitalen Alltag zwischen Arbeit und Strandleben geschickt miteinander verbindet.
Besonders persönlich wird es beim Thema Vorurteile: Ich gestehe, dass ich veganes Eis vorverurteilt habe, bis ich das beste Eis meines Lebens bei einem veganen Eismann gegessen habe. Aus diesem kleinen Aha-Moment entwickeln Béa und ich ein größeres Gespräch über Urteilsbildung, Branding als bewusste Vorurteilsbildung und darüber, warum Reflexion und das Zugeben von Fehlern so wichtig sind.
Außerdem sprechen wir über die Kraft von Pausen und wie bewusstes Nichtstun neue Ideen freisetzt. Bei mir entsteht dabei zum Beispiel die Vision eines spontanen, ungescripteten Live-Talkformats mit echten Menschen statt Promis. Béa bringt zusätzlich das Konzept der Tiny Experiments ins Spiel: Dinge einfach mal ausprobieren, ohne sich gleich für immer festzulegen.
Die Kernbotschaft dieser Folge: Prüft eure Vorurteile und revidiert sie, wenn nötig, traut euch, Fehler und Nichtwissen zuzugeben, nehmt euch bewusst Zeit für Pausen, denn sie sind der Schlüssel zu neuen Ideen, und testet Neues erstmal im kleinen Rahmen, bevor ihr euch festlegt.
--
LinkedIn-Profil von Béa: https://www.linkedin.com/in/bbeste/
In dieser Folge wird es persönlich. Ich spreche mit Lukas Böse darüber, wie man aus vermeintlichen Schwächen eine Stärke macht. Lukas ist Stotterer und hat sich vor rund drei Jahren entschieden, genau das nicht mehr zu verstecken, sondern zu seiner Marke zu machen – im Branding, auf LinkedIn, im Business. Ich kenne das Spiel auf meine Art: Kevin als Vorname ist bekanntlich kein Name, sondern eine Diagnose, und mit 1,60 brauche ich auf Events regelmäßig eine Kiste, um ans Mikrofon zu kommen. Wir reden offen über Mobbing in der Schulzeit, über die Angst, sich öffentlich verletzlich zu zeigen, und über den Moment, in dem man sagt: Jetzt reicht's, ich mach mein Ding. Lukas erzählt, wie nervös er vor seinem ersten LinkedIn-Post war, in dem er sein Stottern öffentlich gemacht hat, und wie überraschend positiv die Reaktionen waren. Ich erzähle, wie mir eine Zahnschiene und ein Podcast geholfen haben, aus der Komfortzone rauszukommen. Wir sprechen über Humor als Überlebensstrategie, darüber, warum man sich selbst nicht so ernst nehmen sollte, und warum Selbstakzeptanz die Basis für alles ist. Am Ende sind wir uns einig: Selbst wenn es mal nicht läuft – wenn du dabei du warst, ist das das Beste, was es gibt.
--
LinkedIn-Profil von Lucas: https://www.linkedin.com/in/lucas-boese/
In dieser Folge hatte ich Hans Ratzmann von quiteBOLD zum zweiten Mal bei mir im virtuellen Studio zu Gast – und diesmal ging's ans Eingemachte: Wie funktioniert Reporting im Marketing eigentlich richtig, und warum machen es so viele falsch? Hans hat aus seiner Erfahrung als Agenturinhaber und Unternehmensberater erklärt, wo die größten Baustellen liegen. Das Kernproblem: Die meisten Reportings sind reine Excel-Tapeten voller Kennzahlen, aber ohne echte Handlungsempfehlungen. Statt endlos KPIs aufzulisten, plädiert Hans für sein Prinzip „Fact – Learning – Recommendation" – also jede Erkenntnis direkt mit einem Insight und einer konkreten Empfehlung auf einem Slide bündeln, sodass auch der Ansprechpartner auf Kundenseite das Ganze intern weitertragen und präsentieren kann. Wir haben außerdem darüber gesprochen, warum viele Marketer auf die falschen Kennzahlen schauen – etwa eine starke Click-Through-Rate feiern, aber den Cost per Click oder den tatsächlichen Return on Ad Spend komplett ignorieren. Ich habe mein eigenes Beispiel geteilt, wie ich mit einem KI-Analysetool unsere Newsletter Schritt für Schritt optimiert habe, und wir haben diskutiert, wie KI beim Reporting helfen kann – vor allem beim Erkennen von Anomalien und beim Aufbereiten von Daten, während die inhaltliche Interpretation und das Stakeholder-Management weiterhin Menschensache bleiben. Hans' drei wichtigste Tipps: Erstens, definiere einen einzigen Erfolgs-KPI, der wirklich zählt. Zweitens, starte mit der Empfehlung und arbeite rückwärts zu den Daten. Drittens, alles aus dem Reporting streichen, woraus keine konkrete Handlung entsteht.
--
LinkedIn-Profil von Hans: https://www.linkedin.com/in/hans-ratzmann/
In dieser Folge spreche ich mit Sandra Karau über ein Thema, das Marketing und Sales gleichermaßen betrifft: CRM-Projekte und warum so viele davon scheitern. Wir arbeiten uns durch insgesamt zwölf Gründe, an denen es hakt – von unklaren Prozessen über fehlendes Verständnis für Datenschutz und Datensouveränität, Angst vor Veränderung, internes Konkurrenzdenken bis hin zum Klassiker „Das haben wir schon immer so gemacht". Dazu kommen fehlende Schulungen, die falsche Annahme, ein CRM-Projekt sei ein reines IT-Projekt, veraltete Systemumgebungen und die Tool-Auswahl vor der Prozessdefinition. Ich erzähle aus eigener Erfahrung, wie ein Sales-Kollege mich angerufen hat, weil ich „seinen" Kunden im CRM angefasst habe, und Sandra erklärt, warum Excel kein CRM ist und was passiert, wenn man Massen-Mails über Outlook verschickt. Wir sprechen darüber, wie Marketing Automation und CRM zusammenspielen, warum Marketing unbedingt Zugriff aufs CRM braucht und wie man mit Schnittstellen, Scoring-Modellen und kontextbasierter Kommunikation aus einem kalten Kontakt eine echte Kundenbeziehung macht. Sandra bringt außerdem den Begriff Extended Relationship Management ins Spiel, weil CRM längst nicht nur Kunden betrifft, sondern auch Mitglieder, Lieferanten und Partner. Am Ende sind wir uns einig: Hauptsache, man fängt an – und hat einen Partner auf Augenhöhe an der Seite.
--
LinkedIn-Profil von Sandra: https://www.linkedin.com/in/sandra-karau/
From the publisher's feed

34 Listeners

0 Listeners