
Sign up to save your podcasts
Or


Der Darscheider Drees gehört zu den eisenhaltigsten Sauerbrunnen der Vulkaneifel, weshalb sich der Quellstein in einem satten rostbraunen Ton zeigt. Viele Jahre lag er ein wenig abseits der viel befahrenen Bundesstraße von Daun nach Darscheid. Durch die Verlegung der Straße infolge des Baus der Autobahn A1 ist es um ihn herum nun wieder wesentlich stiller geworden.
50°12’26.29″N 6°52’30.42″E
Der Beitrag So klingt der Darscheider Drees erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
Auf Wanderkarten war er stets eingezeichnet, dennoch viele Jahre vergessen und nur ortskundigen Menschen zugänglich. Im Birkenhain am Josenbach findet sich der wohl ursprünglichste aller Dreese: nicht eingefasst, nicht durch Wege und Bänke gestaltet. So brodelt aus zwei roten Pfützen in unregelmäßigen Abständen das Wasser der alten Mineralquelle. Der Klang dieser Quelle ist der uverstellteste – wenn nicht im Hintergrund ganz leise das Surren eines Generators des angrenzenden Militärgeländes zu vernehmen wäre.
50°12’36.67″N 6°49’32.38″E
Der Beitrag So klingt der Kolverather Drees bei Daun erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
Am Dreisbach bei Demerath entspringt der Demerather Drees. Der Bach schlängelt sich in einem Bogen um den gefassten Drees, sodass neben dem Plätschern des Sauerbrunnens auch das Rauschen des fließenden Gewässers zu hören ist.
50°10’1.62″N 6°56’1.01″E
Der Beitrag So klingt der Demerather Drees erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
Inmitten des Dorfes Steinborn bei Daun entspring ein Drees, dessen Wasser nicht am Quellort selbst, sondern erst einige Meter weiter entfernt in einem Dreesbrunnen entspringt. Den Brunnen ziert eine Glaskuppel, in der das Wasser in kurzen Eruptionen nach oben schießt, um dann aus einem Hahn in einen rostroten Trichter abzufließen.
50°12’36.62″N 6°47’18.80″E
Der Beitrag So klingt der Steinborner Drees erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
Nach wenigen Metern in den Wald bei Gelenberg zeigt sich eine kleine Quelle, in der es unaufhörlich brodelt. Hier steigt Kohlendioxid in kleinen und großen Bläschen an die Oberfläche des Wassers und erzeugt ein stetiges Blubbern. Die Quelle ist eine Mofette, ein kalter Gasuastritt, die Zeugnis über den noch nicht erloschenen Vulkanismus der Eifel ablegt.
50°17’33.53″N 6°52’43.13″E
Der Beitrag So klingt die Gelenberger Kohlendioxidquelle erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
In zwei eisern gefassten Quelltöpfen steigen die Bläschen des Rothenbacher Dreeses auf. Über eine kleine Holzbrücke gelangt man über den Rothenbach zum Sauerbrunnen. Im Hintergund sind ganz entfernt die Motoren auf der Nordschleife des Nürburgrings zu hören.
50°18’29.57″N 6°53’16.91″E
Der Beitrag So klingt der Rothenbacher Drees erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
Verlässt man den Lieserpfad bei Weiersbach auf auf Höhe der Kläranlage bergauf in Richtung Weinfeld und Schalkenmehren, so zeigt ein Wegweiser nach rund einem Kilometer rechterhand auf einen Drees, den man vermutlich ungesehen passieren würde. Die kleine Quelle am Winkelbach sprudelt unermüdlich eisenhaltiges Wasser, dass sich im umgebenden Grün leuchtend abhebt. Dem Rinnsal zu lauschen öffnet die Ohren auf die Vielzahl an Geräuschen im dichten Wald. Neben Blätterrauschen, Regentropfen und Vogelgezwitscher ist der Ferne ab und zu auch eine Säge zu hören.
50°10’5.50″N 6°49’32.81″E
Der Beitrag So klingt der Drees im Winkelbachtal bei Weiersbach erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
Der Rengener Drees dürfte einer der Sauerbrunnen der Eifel sein, den die wenigsten Menschen von außerhalb des Ortes regelmäßig besuchen. Denn ihn gilt es ganz gezielt aufzusuchen, hinter den Bahngleisen, auf offenem Feld. Die Aufnahme lässt Klänge aus dem nahen Dorf erkennen: ein Hammer eines fleißigen Handwerkers ist im Einsatz und mischt sich mit dem Plätschern der Quelle.
50°13’23.65″N 6°50’28.65″E
Der Beitrag So klingt der Rengener Drees erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
Von Lissingen auswärts an der B 410 gelegen, ein wenig versteckt, findet sich am Treisbach der Brubbeldrees. Von der Straße aus führt ein Weg mit einigen Stufen hinab zur Quelle. Wie bei kochendem Wasser steigen in unregelmäßigen Abständen kleine Blasen aus dem Topf nach oben und zerplatzen mit leisem Klang an der Oberfläche. Brubbeln bedeutet im Eifeler Platt soviel wie im Wasser aufsteigende Bläschen, wie beim Gären oder Brodeln. In einem Ring aus Stein gefasst und mit Eisengitter und kunstvoll geschmiedeten Eisenranken mehrfach geschützt, scheint dieser Drees fast ein stehendes Gewässer zu sein. Doch er wird in Bewegung gehalten durch Gase, die sich im mineralisch-vulkanischen Gestein in der Tiefe gelöst haben und ihren Weg nach oben suchen. Stetig fließt weiteres Wasser nach und sucht sich seinen Weg über den Überlauf des Topfes hin zum Bach. Der Sauerbrunnen hat einen hohen Anteil an Eisen, was die umgebenden Steine rostbraun eingefärbt hat.
50°13’10.21″N 6°37’28.99″E
Der Beitrag So klingt der Brubbeldrees bei Lissingen erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
Außerhalb des Dorfes Dockweiler, einige Kilometer den Hasbach entlang, liegt im Wald der Dockweiler Drees. Hier rinnt das Wasser durch ein dünnes Stahlrohr in einen Kanaldeckel. „Kein Trinkwasser“ steht auf einem kleinen Schild über der Quelle, obwohl das Wasser köstlich schmeckt.
50°14.597’N, 6°48.721’E
Der Beitrag So klingt der Dockweiler Drees erschien zuerst auf Institut Denkunternehmung.
From the publisher's feed