Kaum hat sich eine Routine eingestellt, lassen Rückfälle und Vorfälle nicht lange auf sich warten.
Nick teilt in der aktuellen Folge seine Erfahrungen mit einer Bildschirmzeit von 60 Stunden. Für einen Monat eigentlich in Ordnung. Aber für eine Woche … Puh … wenn man noch bedenkt, dass es Tage gibt, an denen TikTok 18 Stunden am Tag läuft, dann wird es richtig problematisch.
Schwierig wird es besonders dann, wenn man selbst als Content Creator aktiv ist und die App nicht nur zum Konsumieren benutzt. Dabei gibt es doch ein Sprichwort, das auch perfekt hier greifen würde: "Don't get high, on your supply!” Schnell wird da die eigene Kreativität und Arbeit als Ausrede benutzt, noch ein Video mehr zu schauen oder das Video, das man schon zigfach gesehen hat und auswendig mitsprechen kann, einfach weiterlaufen zu lassen. Muss ja schließlich beendet werden, wenn man schonmal angefangen hat …
Beim Rauchen kennt man das, dass irgendwann der Punkt kommt, an dem man die körperlichen Auswirkungen des Rauchens merkt. Bildschirmzeit schlägt hier, vor allem bei Nick, in dieselbe Kerbe. Sehschwäche, dauerhaft eingeschränktes Auge und die damit verbundenen Probleme mit Kopfschmerzen und Trockenheit sind nicht die besten Bedingungen für eine solch lange Bildschirmzeit.
Passend zu Nicks Gebrechen, kann Bossi mitgehen, da bei ihm Mal wieder die Bandscheibe Probleme macht und ihn an seine Bude fesselt. Auch kann er beim Thema Social Media mitreden. Ohne feste Tagesstruktur und mit viel Zeit im Bett ist der Griff zum Smartphone und das Scrollen durch Reels und Shorts eine einfache Möglichkeit, um sich von der Situation abzulenken oder Instagram zu öffnen, um wenigstens liegend im Bett noch “Recherche” für das Projekt zu betreiben. Hmmm war da nicht noch irgendwas …
Ach stimmt, Semesterferien, die nicht nur für den Urlaub, sondern auch fürs Verfassen von Hausarbeiten gedacht sind. Wie läuft es eigentlich da? Mehr schlecht als recht, vor allem, da nicht nur die Fristen immer näher kommen, sondern weil eine Frist, ohne es zu merken und durch maximale Verpeilung einfach mal gesprengt wurde, ohne dass Bossi mit der Abgabe überhaupt erst angefangen hat.
Bei allem Stress gibt es auch Positives, der Podcast hat ein neues Cover, auf das die beiden mächtig Stolz sind und ihnen sind auch einige Strategien eingefallen, wie sie den Social Media Konsum gebändigt bekommen. Wie diese Strategien so aussehen, erfahrt ihr in der aktuellen Folge.