Jakob "Köbi" Kölliker war Spieler, Trainer, Sportchef. Er hatte eine internationale Karriere, wie man sie im Schweizer Eishockey kaum findet. Alles begann in Biel, dort, wo der «Buschanger» erstmals Schlittschuhe schnürte, uns sein Vater Eismeister war.
Im «Klartext – der ajour-Talk» mit Nicoletta Cimmino blickt der heute 72-Jährige zurück auf sein letztes Engagement beim SCB-Frauenteam («Das Frauen-Eishockey hat riesiges Potenzial») – und erklärt, warum man als Trainer bei den Frauen feinfühliger kommunizieren muss.
Er spricht über die Unterschiede zwischen dem Schweizer und dem deutschen Nationalteam («Die Deutschen waren überfordert, wenn sie nicht einfach Befehle bekamen»), über seine glücklichste Zeit bei Ambri-Piotta, seine tiefe Verbundenheit zu Biel und über Willy Gassmann, den früheren Präsidenten des EHC Biel («Ein richtiger Patron»).
Und «das Schlitzohr», so nannte man Kölliker gerne, verrät, warum er froh ist, dass es früher keine Smartphones gab, die seine damaligen Eskapaden hätten festhalten können.