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Sie machen sich im Knast die Finger für andere schmutzig: Die Hof-Kolonne sorgt dafür, die Anstalt und das Gelände der JVA Remscheid sauber von Müll zu halten. Täglich sind sie früh am Morgen schon unterwegs, um Container und Tonnen zu leeren und die Höfe zu säubern. Doch da sammelt sich erschreckend viel an Dreck, Verpackungen und Lebensmitteln, die andere Gefangene einfach aus ihren Fenstern werfen. Da dürfte der Job, den Dreck der anderen wegzumachen, nicht besonders beliebt, oder? Knastreporter Thorsten hat die Hof-Kolonne und ihren Chef, Herrn Wolf, an einem eiskalten Morgen bei der Arbeit begleitet.
Ein Gefangener mit eigenem Schlüssel? Okay, es ist kein Zellenschlüssel, sondern das Schloss zum Materialraum, wo Spülmittel, Zahnpasta und Klopapier lagern. Aber die Hausarbeiter haben schon einen besonderen Vertrauensposten in der JVA Remscheid. Sie halten ihre Abteilung sauber, geben Putzmittel aus, verteilen die Wäsche. Knastreporter Thorsten begleitet Hausarbeiter Jan bei seinem Job, stößt dabei aber auch wieder auf eine interessante persönliche Geschichte. Jan (Name geändert) steht kurz vor der Entlassung, hat einen sehr reflektierten, aber auch ehrlichen Blick auf seine Haftzeit und eine große (kleine) Motivation vor Augen... Außerdem geht es in dieser Folge um die bevorstehende Bundestagswahl und die Antwort auf die Frage, wie Gefangene eigentlich wählen können und ob das ein Thema im Knast ist.
Wer in Haft muss, gibt sein Leben hier ab: Die Kammer ist Aufnahmestation für neu ankommende Gefangene in der JVA Remscheid. Nur wenige persönliche Dinge dürfen Inhaftierte mitnehmen, der Rest wird eingelagert. Und in der "Habe" stapelt sich so einiges. Die Kammer hat aber auch noch andere zentrale Aufgaben in der JVA. Nur ausgewählte Gefangene dürfen deshalb dort arbeiten. Knastreporter Thorsten durfte mal reinschauen und erlebt dabei tatsächlich Knast live...
Der Nächste, bitte! Knastreporter Thorsten hat einen Sprechstunden-Termin beim Sozialdienst. Frau Göbel und ihre Kollegen sind der Kummer- und Kümmer-Kasten der Inhaftierten. Welche Anliegen und Emotionen kommen da so auf den Tisch? Was kann Frau Göbel, die früher in der Bewährungshilfe gearbeitet hat, tatsächlich für die Gefangenen und die viel beschworene Resozialisierung tun? Gekümmert wird sich gerade aber auch um andere Altlasten in der JVA Remscheid. Das Hafthaus ist zur Baustelle mutiert...
"Hier willst Du nicht sein." Lassen sich junge Täter davon beeindrucken, wenn man sie mit richtig schweren Jungs zusammenbringt? In dieser Folge kommt es zu einer besonderen Begegnung: Drei Inhaftierte der JVA Remscheid, allesamt verurteilte Mörder, treffen auf drei junge Männer, die in der benachbarten Jugendarrestanstalt einsitzen. Sechs ganz unterschiedliche Biografien treffen aufeinander und doch haben sie sich einiges zu sagen und entdecken gewisse Parallelen. Knastreporter Thorsten durfte das Treffen der JVA-JAA-Gruppe begleiten.
Vierteiliges Special zum Thema Jugendkriminalität. Was bringt Jugendliche auf die schiefe Bahn und warum kommen manche alleine nicht mehr runter? Dieser Frage geht Knast live-Reporter Thorsten Kabitz in der Jugendarrestanstalt nach, die sich unmittelbar neben der JVA Remscheid befindet. Leiter Wolfram von Borzeszkowski ist zugleich Jugendrichter, sieht manche Delinquenten also mindestens zweimal und kann einschätzen, ob Jugendliche heute wirklich krimineller sind als früher?
Vierteiliges Special zum Thema Jugendkriminalität. Ist Jugendarrest noch härter als richtiger Knast? Nur eine Mauer trennt in Remscheid das Männergefängnis, also die JVA, von der JAA. Der bis zu vierwöchige Jugendarrest ist noch kein Jugendknast, sondern gewissermaßen die letzte Stufe davor. Trotzdem gibt es einige Ähnlichkeiten. Bei einer Tour durch Zellen und Abteilungen, zwischen Speisesaal, Sportplatz und "Bunker" der JAA entdeckt Knastreporter Thorsten Kabitz aber auch Überaschendes, zum Beispiel die Hollywood-Seite der Anstalt...
Vierteiliges Special zum Thema Jugendkriminalität. In der Jugendarrestanstalt Remscheid sollen junge Straftäter die Konsequenz ihres Handelns spüren, aber auch die Chance bekommen, im wahrsten Sinne des Wortes daran zu arbeiten. Wer sich im Arrest gut benimmt, darf für ein paar Stunden am Tag runter von der Zelle und in der Holzwerkstatt arbeiten. Knastreporter Thorsten Kabitz spricht mit zwei jungen Arrestanten, die auf jeden Fall schon einiges auf dem Kerbholz haben... Aber hilft ihnen die Erfahrung in der JAA, daran etwas zu ändern und wollen sie das überhaupt?
Vierteiliges Special zum Thema Jugendkriminalität. Sollte härter gegen junge Straftäter vorgegangen werden oder brauchen manche wirklich Hilfe, um aus kriminellen Milieus und Machenschaften wieder rauszukommen? Christine Stück ist Sozialpädagogin in der Jugendarrestanstalt Remscheid und sagt; Viele, die sie hier erlebt, sind eigentlich keine Gangster, sondern liebe Jungs, die es "nur ein bisschen schwer haben". Sieht das auch Jugendrichter Wolfram von Borzeszkowski so? Mit ihm spricht Knastreporter Thorsten Kabitz im vierten und letzten Teil der Reihe auch über das heiße Thema Ausländerkriminalität und über die ungewisse der JAA.
Kaum hatte sie mit 20 Jahren das Mindestalter für einen Job im Strafvollzug überschritten, schickte Frau Münster ihre Bewerbung ab. Das Interesse an den Abläufen hinter Gittern treibt sie nämlich schon länger um. Und jetzt ist sie seit wenigen Wochen tatsächlich mittendrin in ihrer eigenen Knast live-Doku und arbeitet als Angestellte im "Team Blau" der JVA Remscheid. Knastreporter Thorsten Kabitz hat sie auf der Besuchsabteilung getroffen. Sicherheit steht auch hier an oberster Stelle, dazu gehören vor allem intensiven Kontrollen, damit nichts Verbotenes rein oder raus geht.
Infos zu Bewerbungen im Vollzugsdienst der JVA Remscheid
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