Wie vernünftig ist Deutschlands Energiepolitik wirklich? In dieser Folge sprechen wir über das Buch „Kniefall vor der Unvernunft“ von Ulrich Gräber und analysieren die Debatte rund um den Atomausstieg, Versorgungssicherheit und die harten Fakten hinter der deutschen Energiewende. Im Mittelpunkt steht die Frage, was passiert, wenn politische Ideologie schwerer wiegt als Physik und Ökonomie. Während internationale Stimmen vom Wall Street Journal bis zum Weltenergierat die deutsche Energiepolitik und die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke scharf kritisieren, beansprucht die Bundespolitik weiterhin eine Vorreiterrolle für sich.
Die Realität spricht jedoch eine andere Sprache: Der Anteil fossiler Brennstoffe verharrt seit 2011 bei rund 80 Prozent, und im direkten Vergleich zu Nachbarländern wie Frankreich fällt die deutsche CO₂-Bilanz deutlich schlechter aus. Gleichzeitig zeigt der Blick nach Finnland und in andere Staaten, wie moderne Lösungen wie kleine SMR-Reaktoren für Fernwärme pragmatisch genutzt werden, während man hierzulande pauschal an der Einstufung als reine Hochrisikotechnologie festhält.
Eine Folge über physikalische Gesetzmäßigkeiten, ökonomische Konsequenzen und die Frage, warum Deutschland in der internationalen Energielandschaft einen radikalen Sonderweg einschlägt. Jetzt reinhören und mitdiskutieren!
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