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Wohnen ist auch Mobilität, sagt der Chef des deutschen Instituts für Wirtschaft, Michael Hüther. Im Gespräch mit Peter Pauls und Michael Hirz vom Kölner Presseclub gehts u.a. um Inflation und Sozialpolitik. Die Politik ignoriere die demographische Alterung völlig, kritisiert er.
Auf Parteitagen der Kölner Union muss mehr diskutiert werden, sagen CDU-Mitglieder: Wir wollen uns austauschen. Über Verkehrspolitik und Mobilität zum Beispiel. Die andere Meinung darf nicht als Störung des Friedens gelten. Presseclub-Vorstand Peter Pauls sprach mit Thomas Breuer über die Situation bei der Kölner CDU.
Um die Verkehrssituation geht es im neuen Perspektivwechsel. Peter Pauls (Kölner Presseclub) spricht mit Rebekka Müller (Volt). Zu viel Raum für Pkw, zu wenig für Rad und Fußgänger oder den ÖPNV, den öffentlichen Nahverkehr? Oder blanke Schikane für Pendler? Einigkeit herrscht, dass es am großen Plan fehlt.
Im neuen Gesprächsformat des Kölner Presseclubs plädiert Rebekka Müller, Volt-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, neue Perspektiven einzunehmen und für einen Austausch hart in der Sache, aber wertschätzend in der Person. In der Politik vermisst sie über dem Parteienstreit die Suche nach Lösungen. Ob die AFD die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewinnt? Das wäre eine Wunde für die Demokratie, sagt die 32jährige.
Der Brunnen im Schokoladenmuseum ist trocken. Im Podcast spricht Geschäftsführerin Annette Imhoff nicht nur über Corona, die Folgen für ihr Haus und die ganze Gesellschaft. Sondern auch über Alice Schwarzer, ihre Nachbarin im Rheinau-Hafen, die gläsernen Decken, an die Frauen in deutschen Vorstandsetagen stoßen und die Emanzipation in Ost und West. Ein Gespräch mit einer starken Frau, die etwas zu sagen hat als Managerin, Mutter und Zeitgenossin.
Trotz Corona führt an der Verkehrswende kein Weg vorbei, sagt Bonns OB Katja Dörner (Grüne) im Gespräch mit dem Kölner Presseclub. Bis zum Jahr 2025 soll die Innenstadt autofrei sein. Sie wolle den Wandel per Dekret aus dem OB-Büro anordnen, erklärt die 45-jährige. "Im Gespräch werden wir unterschiedliche Lösungen entwickeln." Weitere Themen: die Metropolregion Rheinland und der gesellschaftliche Zusammenhalt.
Presseclub-Vorstand Peter Pauls im Gespräch mit FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle, der sagt: "In der Pandemie sind im Teamsport alle Verlierer." Er befürchtet Umsatzverluste von bis zu 30 Millionen Euro. Als Wehrle nach Köln kam, war er überrascht von der „unfassbaren Bedeutung“ des 1. FC, der gleich neben Dom und Karneval stehe. Demnächst könne man Spiele elektronisch auch aus der Warte von Stürmer oder Torhüter sehen, kündigte Wehrle an. Mit der Deutschen Telekom entwickele man ein Innovationskonzept. Aber: "Es gibt nichts Größeres als im Stadion unter 50.000 Menschen zu sein.“
Seit mindestens 1700 Jahren gibt es Jüdinnen und Juden in Köln. Anlass für ein Gespräch mit Cheforganisator Andrei Kovacs über das Festjahr 2021, einen Rückblick auf eine sehr wechselvolle gemeinsame deutsch-jüdische Geschichte, jüdisches Leben heute – und einen optimistischen Ausblick.
"Die Stimmung ist nicht nach juppheidi, heidewitzka und halligalli.“ Jacques Tillys Karnevalswagen sind seit 37 Jahren Markenzeichen des Düsseldorfer Rosenmontags. Dieses Jahr bremst das Virus den Zug aus. Wir sprachen mit dem 57jährigen über die Freiheit des Narren und seine Grenzen, über den Spaß und den Ernst im Leben. Ein Weichkeks bin ich nicht, sagt er angesichts von Beifall und Todesdrohungen für seine frechen Geschöpfe.
2015 erschütterte die Kölner Silvesternacht nicht nur diese Stadt, sondern die ganze Welt. Ein Mob von jungen Männern, unter denen sich auch Flüchtlinge befanden, hatte Frauen vor dem Hauptbahnhof massiv sexuell belästigt und missbraucht. Die Polizei schaute dem Treiben hilflos zu. 1.200 Strafanzeigen gingen in der Folge ein, gegen 290 Verdächtige wurde ermittelt. Im Gros der Fälle erfolglos. In Köln sei Merkels Flüchtlingspolitik gescheitert, urteilte die New York Times damals. Am 19. Januar 2016 übernahm Jürgen Mathies das Amt des Kölner Polizeipräsidenten in der verunsicherten Stadt. Seinen Vorgänger hatte NRW-Innenminister Ralf Jäger in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Unter dessen Führung hatte die Polizei von „weitgehend friedlichen Feiern“ gesprochen. Was hat sich in unserem Land und in Köln seither verändert? Mit Jürgen Mathies, heute Staatssekretär im NRW-Innenministerium, spricht Peter Pauls, der damals Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers war.
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