Im englischsprachigen Raum gibt es das schon: Seit Anfang des Jahres sind Bücher mit einem Label gekennzeichnet, das Auskunft gibt, ob das Buch auch wirklich von einem Menschen geschrieben wurde. In den USA heißt es „human authored“, in Großbritannien „human written“, um klar zu machen, dass da keine KI am Werk war. Das Ganze ist natürlich freiwillig, aber weil jetzt auch die vielfach ausgezeichnete britische Autorin Sarah Helm angekündigt hat, ein solches „human written“-Label auf ihren neuen Roman drucken zu lassen, der nächste Woche erscheint, gibt es gerade große Diskussionen in der internationalen Literaturszene.