„Wir leben über unsere Verhältnisse“, sagt CDU-Chef Friedrich Merz – und will beim Bürgergeld kürzen und die Lebensarbeitszeit verlängern. Doch Hajo Schumacher widerspricht: Nicht die Schwächsten müssten den Gürtel enger schnallen, sondern die Stärksten mehr beitragen. In seinem Freitagskommentar auf radioeins plädiert er für höhere Steuern auf Spitzenverdienste und Vermögen, eine Reform der Kapitalertragsbesteuerung – und das Ende politischer Selbstblockaden. Warum der Staat nicht arm ist, sondern nur falsch plant, und was ein Immobilien-Multimillionär mit Steuerfairness zu tun hat – das erklärt Schumacher gewohnt pointiert und mit viel Sachverstand.