Gestern ist der Nato-Gipfel in Ankara zu Ende gegangen. Das Ziel der Bündnispartner: über die Umsetzung des Aufrüstungsbeschlusses vom vergangenen Jahr zu verhandeln. US-Präsident Donald Trump war aber wie so oft der Störenfried auf der Klassenfahrt.Er hat während des Treffens erneut Anspruch auf Grönland erhoben, möchte die Handelsbeziehungen mit Spanien beenden und ist sauer, weil er sich von der EU mehr Unterstützung im Iran-Krieg wünscht. Mark Rutte war vor allem damit beschäftigt Trump bei Laune zu halten. Er betonte, dass es keinen Zweifel gäbe, dass Trump an der Bündnistreue festhalte und verteidigte die US-Angriffe. Trump bei Laune halten oder klare Kante zeigen – wie schafft die Nato den Neustart?