Kommunismusgeschichte

Kommunismusgeschichte

By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Kommunismusgeschichte episodes

  • Kommunismusgeschichte als Herausforderung für die deutsche und europäische Erinnerungskultur - Teil 2
    2017 wird es 100 Jahre her sein, dass in der sogenannten Oktoberrevolution in Russland erstmals eine kommunistische Bewegung die staatliche Macht übernahm. Gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum lud die Bundesstiftung Aufarbeitung Vertreterinnen und Vertreter von Museen, Aufarbeitungsinstitutionen, Wissenschaft und Medien zu einem Workshop ein, um Projekte zum Jahrestag vorzustellen und anzuregen.

    Im zweiten Teil des Workshop folgten weitere Projektpräsentationen.
    Lena Ens von der Bundesstiftung Aufarbeitung stellte zunächst das Projekt "Erinnerungsorte an den Kommunismus" vor. Danach sprachen Dr. Jure Gasparic vom Slowenischen Institut für Zeitgeschichte sowie Nina Kraus und Klara Schwalbe von der International Students of History Association.

    Weitere Projekte wurden vorgestellt durch den Verein Gegen Vergessen-Für Demokratie, vertreten durch Ruth Wunnicke, die Volkshochschule München, vertreten durch Dr. Robert Mucha, sowie die Arbeitsgruppe Nordhessen-Südniedersachsen von Gegen Vergessen-Für Demokratie e.V., vertreten durch Ernst Klein

    Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten Bernd Buder vom Filmfestival Cottbus, Dr. Regina Bouchehri von Looksfilm TV sowie die Film- und Videoproduzenten Loretta Walz und Gerald Grote sowie Claus Oppermann ihre Projekte.
    0 min
  • Abgeschlossene Sammelgebiete? Die DDR, der Kommunismus und die historische Forschung
    Die Geschichte des Kommunismus und der DDR waren die Themen seines Lebens: Der 1928 geborene Mannheimer Historiker Hermann Weber brach als junger Mensch mit der kommunistischen Bewegung und wurde zu einem ihrer scharfsichtigsten Analytiker. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur und des stalinistischen Terrors bewegten ihn bis zu seinem Tod am 29. Dezember 2014.

    Die Bundesstiftung Aufarbeitung und das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung haben Thomas Lindenberger, Leiter der Abteilung »Kommunismus und Gesellschaft« am ZZF Potsdam, dazu eingeladen, am 15. März 2016 über den Stand und die Perspektiven der historischen Forschung zum Kommunismus sowie über die Frage zu sprechen, wie die DDR in diese Geschichte einzuordnen ist. Die Veranstaltung fand in memoriam Hermann Weber und aus Anlass des Erscheinens der Ausgabe 2016 des von ihm begründeten Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung statt. Das Gespräch wurde von Ulrich Mählert, Bundesstiftung Aufarbeitung, moderiert.
    1 hr 39 min
  • Die Oktoberrevolution - ihre Vorgeschichte und Verlauf
    Das heutige Bild der Russischen Revolution 1917 ist geprägt von Darstellungen, die im Nachhinein den eher unspektakulär verlaufenen Staatsstreich der Bolschewiki als "Große Sozialistische Oktoberrevolution" inszeniert haben. Der Eröffnungsvortrag der Reihe "Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte - Instrumentalisierung - Rezeption" zeichnete daher die komplexe Vorgeschichte vom ausgehenden Zarenreich, der Februarrevolution bis hin zu dem Umsturz am 7. November, der nach dem seinerzeit gültigen julianischen Kalender in Russland am 25. Oktober stattfand, nach und stellte den weiteren Verlauf der Revolution dar.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution - ihre Vorgeschichte und Verlauf" von Prof. Dr. Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin).
    1 hr 30 min
  • Dr. Jörg Morré: Siegesfeiern und Veteranenverbände in der UdSSR bzw. Russland
    Im Mai 2015 jährte sich zum 70. Mal das Ende des von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs in Europa und damit die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur. Die Bundesstiftung Aufarbeitung, das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, die Gedenkstätte Seelower Höhen, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam nahmen den Jahrestag zum Anlass und luden am 11. und 12. Juni ein zu einer Tagung mit dem Titel "Der Krieg ist vorbei. Heimkehr. Trauma. Weiterleben", die sich mit der Heimkehr der Soldaten und den daraus entstehenden Folgen für die jeweiligen Gesellschaften beschäftigt.

    Dr. Jörg Morré vom Deutsch-Russischen Museum Berlin hielt einen Vortrag zum "Siegesfeiern und Veteranenverbände in der UdSSR bzw. Russland".
    33 min
  • Die Stimme des Gulag: Neuer Archivbestand der Bundesstiftung Aufarbeitung
    Seit Ende 1989 hat der Historiker Dr. Meinhard Stark mehr als 250 ehemalige Lagerhäftlinge bzw. ihre Kinder in Russland, Polen, Kasachstan, Litauen und Deutschland interviewt sowie vielfältige Dokumente und Überlieferungen zu ihren Lebenswegen zusammengetragen. Sie berichten vom Leben und Überleben im Gulag, aber auch davon, wie die Gulag-Haft das Leben der Familien geprägt hat. Auf dieser Grundlage sind mehrere Monographien über den Gulag erschienen. Im Rahmen eines von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderten Projektes der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn sind die über 1.200 Stunden umfassenden Gespräche ebenso wie die schriftlichen Unterlagen im Umfang von mehr als 46.000 Blatt digitalisiert und in einer Datenbank erfasst worden. Aus Anlass der Übergabe dieses einmaligen Quellenfundus an die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird dieser Bestand vorgestellt.
    1 hr 57 min
  • Dreizack und Roter Stern. Geschichtspolitik und historisches Gedächtnis in der Ukraine
    Christiane Schubert und Wolfgang Templin stellen in ihrem Buch eine eigene Sicht auf die Ukraine als Nachbarstaat Russlands vor. Der russische Herrschaftsanspruch gegenüber der Ukraine wird mit historischen Argumenten untermauert. Mit der Annexion der Krim und der Unterstützung prorussischer Separatisten und dem unerklärten Krieg im Donbass spricht Russland der Ukraine jede wirkliche Selbstständigkeit ab. Die Studie folgt dem Weg der Ukraine, die lange Zeit ohne eigenen Staat blieb. Mit dem Zerfall der Sowjetunion und der unabhängigen Ukraine erreichten Nationalbewegung und damit verbundene Identitätskonflikte eine neue Stufe. Die Orangene Revolution 2004 und die Demonstrationen auf dem Majdan 2014 verdeutlichen das Ringen um eine moderne Staatsbürgernation auf dem Weg nach Europa.
    1 hr 53 min
  • Vom Kalten zum Heißen Krieg: Korea 1950 bis 1953 - Vietnam 1955 bis 1975 / Prof. Dr. Bernd Greiner
    Im Februar 2015 jährte sich die Konferenz von Jalta zum 70. Mal. Nach dem Kriegsende wurde die Welt abermals in zwei rivalisierende Lager geteilt und aus den Verbündeten der ehemaligen Anti-Hitler-Koalition wurden im kalten Krieg erbitterte Feinde.
    Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e.V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.

    Das erste Panel der Konferenz wurde durch Martin Gutzeit, den Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit eingeleitet. Es folgten Kurzvorträge zum Themenkomplex "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948."

    In seinem Vortrag "Vom Kalten zum Heißen Krieg: Korea 1950 bis 1953 - Vietnam 1955 bis 1975" ging der Historiker und Politologe Prof. Dr. Bernd Greiner umfassend auf die große Bedeutung dieser beiden Stellvertreterkriege für die zunehme Zuspitzung der Konflikte im Kalten Krieg ein.
    31 min
  • Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948
    Im Februar 2015 jährte sich die Konferenz von Jalta zum 70. Mal. Nach dem Kriegsende wurde die Welt abermals in zwei rivalisierende Lager geteilt und aus den Verbündeten der ehemaligen Anti-Hitler-Koalition wurden im kalten Krieg erbitterte Feinde.
    Zum Jahrestag der Konferenz von Jalta luden die Stiftung Berliner Mauer, der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Bundeszentrale für Politische Bildung sowie das Zentrum Kalter Krieg e.V. am 26. und 27. Februar 2015 zur Konferenz "Krieg der Welten - Wissenschaftliche Tagung zur Geschichte des Kalten Krieges" in die Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund ein.

    Das erste Panel der Konferenz wurde durch Martin Gutzeit, den Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit eingeleitet. Es folgten Kurzvorträge zum Themenkomplex "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948."

    Bei der von Oberst Prof. Dr. Winfried Heinemann moderierten Podiumsdiskussion zum Thema "Vom Verbündeten zum Feind: Das Verhältnis USA/Sowjetunion in den Jahren 1946 bis 1948" diskutierten Prof. Dr. Bernd Greiner, Dr. Christian Ostermann, Prof. Dr. Vladimir Pechatnov sowie Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz.
    50 min
  • Recht als Waffe - Schauprozesse als Instrument der Herrschaftssicherung
    Seit 1920 inszenierte die Sowjetunion Gerichtsverhandlungen, deren Verlauf und Ergebnis bereits zuvor feststehen. Das Ziel dieser Verhandlungen war nicht Gerechtigkeit oder Rechtsprechung, sondern eine öffentliche Zurschaustellung der politischen Gegner und der eigenen Macht. Auch der Nationalsozialismus bediente sich solcher Schauprozesse als Herrschaftstechnik und Herrschaftsritual. Die DDR folgte wie andere dem kommunistischen Block zugehörige Staaten diesem Vorbild und demonstrierte in Theatern, großen Betriebskantinen oder öffentlichen Räumen, wie Recht als politisches Instrument missbraucht werden kann, um politisch missliebige Menschen öffentlich zu demütigen und abzuurteilen sowie andere Menschen zu entmutigen, in Opposition zum Regime zu treten. Das Podiumsgespräch geht der Frage nach, wie Recht als Waffe in den jeweiligen Systemen missbraucht wurde und welche Wirkung diese Abschreckung und gleichzeitige Propaganda für die Gesellschaften hatte. Es diskutierten die Historiker Prof. Dr. Klaus Marxen, Fabian Thunemann und Dr. Falco Werkentin. Moderation: Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung Aufarbeitung)
    1 hr 24 min
  • Die Sowjetunion im Jahrhundert der Moderne
    Die Sowjetunion war ein Produkt der Moderne. Sie entstand aus dem Anspruch, Rückständigkeit zu überwinden und das Menschenglück zu verwirklichen. Aber ihre Herrscher produzierten Gewalt und verwalteten den Mangel. Als Importeur westlicher Fortschrittsmodelle verwandelte sich die Sowjetunion in einen Exporteur vormoderner Herrschaftstechniken. Nirgendwo war die Spannung zwischen modernen Ansprüchen und vormodernen Praktiken größer als in der Sowjetunion.

    Vortrag "Die Sowjetunion im Jahrhundert der Moderne" von Prof. Dr. Jörg Baberowski, Humboldt-Universität zu Berlin.
    0 min

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