Konflikte lösen. Konfliktwissen in 10 Minuten.

Konflikte lösen. Konfliktwissen in 10 Minuten.

By Hergen SasseEducationHow ToCourses
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Konflikte lösen. Konfliktwissen in 10 Minuten. episodes

  • #46 Wovor hast du Angst im Konflikt?

    Wovor hast du eigentlich Angst, wenn ein Konflikt ansteht? Hergen stellt die vier Grundformen der Angst nach Riemann vor und zeigt, wie sie mit dem Eskalationsdreieck aus Angriff, Flucht und Unterwerfung zusammenhängen. Die Folge richtet sich an alle, die verstehen wollen, warum Konflikte manchmal bedrohlich wirken, egal ob im Team, im Freundeskreis oder zuhause. Am Beispiel der vier Bedürfnisfelder Nähe, Distanz, Sicherheit und Wechsel erklärt Hergen, welche Sorge sich hinter welchem Verhalten verbirgt, und gibt dir konkrete Sätze an die Hand, die du dir selbst und deinem Gegenüber sagen kannst, um Konflikte in Sicherheit zu klären.

    Passend dazu: Folge 13 "Sicherheit in Konfliktgesprächen" und Folge 39 "Bedürfnisse im Konflikt besser verstehen".

    Willst du solche Gespräche nicht nur hören, sondern auch üben? Dann komm in die Weiterbildung Konfliktlöser:in. Start ist am 8. Dezember 2026. Mehr Infos: https://sozialundstark.com/fortbildungen/konfliktloeserin/

    Für sofortige Hilfe für dein nächstes schwieriges Konfliktgespräch kannst du hier meinen Online-Kurs „Wie sag ich's nur?“ buchen und direkt starten: https://sozialundstark.com/konfliktgespraech/

    12 min
  • #45 Das Wertequadrat: So klingt und wirkt Kritik wertschätzend

    Du lernst das Wertequadrat kennen, ein einfaches Werkzeug für Kritik, die trotzdem wertschätzend bleibt. Hergen erklärt, wer es entwickelt hat und wie du es in vier Schritten nutzt, um aus einem Ärgernis eine klare, würdigende Bitte zu machen. Die Folge richtet sich an alle, die eine Beobachtung ansprechen wollen, ohne den anderen vor den Kopf zu stoßen, egal ob im Team, in der Kita oder zuhause. Am Beispiel eines Kollegen, der morgens ohne Abstimmung direkt loslegt, zeigt Hergen Schritt für Schritt, wie aus einem Vorwurf eine konkrete, umsetzbare Bitte wird.

    Das nimmst du mit:

    Die vier Felder des Wertequadrats: Kritikpunkt, Wertschätzung, eigenes Bedürfnis, Übertreibung

    Ein konkretes Beispiel aus dem Arbeitsalltag zum Nachvollziehen
    Eine fertige Formulierung für deine nächste Bitte
    Die Abschlussfrage, die aus Kritik ein echtes Gespräch macht

    Passend dazu: Folge 7 "Kritik erfolgreich kommunizieren" und Folge 31 "Kritik einfach gemacht".

    Willst du solche Gespräche nicht nur hören, sondern auch üben? Dann komm in die Weiterbildung Konfliktlöser:in. Start ist am 8. Dezember 2026. Mehr Infos: https://sozialundstark.com/fortbildungen/konfliktloeserin/

    10 min
  • #44 Umgang mit beratungsresitenten Mitmenschen
    Oder: Warum die nächste Erklärung nichts besser macht Herr Merz.

    Sei dabei und werde Konfliktlöser:in!

    Start: 8. Dezember 2026, dienstags von 18 bis 20:30 Uhr.

    Umfang: 10 Module. Wir starten mit zwei Modulen im Dezember, gehen dann in die Weihnachtszeit und machen im Januar weiter. So bereitest du mögliche Weihnachtskonflikte vorher vor und reflektierst sie danach gemeinsam.
    Gut zu wissen: Wer einmal dabei war, darf jederzeit kostenfrei wieder teilnehmen.

    Alle Infos und Anmeldung: https://sozialundstark.com/fortbildungen/konfliktloeserin/

    14 min
  • #43 Kommunikation auf Augenhöhe: Die Transaktionsanalyse im Konflikt

    Die Transaktionsanalyse nach Eric Berne beschreibt drei Ich-Zustände, die wir alle in uns tragen:

    Eltern-Ich: fürsorglich, manchmal überfürsorglich, weiß es besser, gibt Ratschläge

    Erwachsenen-Ich: Augenhöhe, Eigenverantwortung, fragt statt zu belehren
    Kind-Ich: trotzig, rebellisch, „das mach ich jetzt erst recht nicht"

    Die Schieflage entsteht, wenn ich aus dem Eltern-Ich nach unten schieße und mein Gegenüber aus dem Kind-Ich zurückfeuert. „Ich sag dir, wie das geht" trifft auf „Du hast mir gar nichts zu sagen". Konstruktiv wird da nichts mehr.

    In dieser Folge geht es darum, wie du dich selbst aus dem Eltern-Ich herunterholst und dein Gegenüber aus dem Kind-Ich nach oben hebst, indem du nach seiner Sicht und seinen Erfahrungen fragst.

    Beispiel aus dem Seminar: Eine Führungskraft sagt, sie sei gern die Mutti für den Laden. Angenehm für sie, nur handelt ihr Team dann nicht eigenverantwortlich und stimmt alles mit ihr ab. Riesiger Mehraufwand, komplette Schieflage. Der Weg raus führt über klar definierte Verantwortlichkeiten und die Frage: Wie bringe ich mein Team ins Erwachsenen-Ich?

    Deine Alltagsübung: Hör dir in den nächsten zwei bis drei Tagen selbst zu. Bei welchem Satz rutschst du ins Eltern-Ich? Formuliere ihn neu, aus dem Erwachsenen-Ich und ins Erwachsenen-Ich deines Gegenübers hinein. Funktioniert im Team genauso wie in der Familie.

    Wichtig: Nutze das Modell zur Selbstbeobachtung, nicht als Diagnosewerkzeug für andere.

    Themen: Transaktionsanalyse, Eric Berne, Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich, Kommunikation auf Augenhöhe, Eigenverantwortung im Team, Führung, Ratschläge sind auch Schläge

    Passende Folgen zum Weiterhören:

    Folge 41: Typisch du! Warum Vorurteile Konflikte verhärten
    Folge 42: Selbstklärung vor Klärung

    Online-Weiterbildung Konfliktlöser:in / Mentor:in für Konfliktmanagement

    Du magst einfache Modelle, mit denen du Kommunikation neu begreifen und konstruktiv gestalten kannst? Dann komm dazu.

    Start: 8. Dezember 2026, dienstags von 18 bis 20 Uhr, danach bis 20.30 Uhr offener Austausch.

    Umfang: 10 Module. Wir starten mit zwei Modulen im Dezember, gehen dann in die Weihnachtszeit und machen im Januar weiter. So bereitest du mögliche Weihnachtskonflikte vorher vor und reflektierst sie danach gemeinsam.
    Gut zu wissen: Wer einmal dabei war, darf jederzeit kostenfrei wieder teilnehmen.

    Alle Infos und Anmeldung: https://sozialundstark.com/fortbildungen/konfliktloeserin/

    13 min
  • #42 Selbstklärung vor Klärung: Warum du kein Gespräch führen kannst, das du innerlich noch nicht geführt hast

    Nach „Typisch du" in Folge 41 geht es diesmal um „Typisch ich". Wenn ich ungeklärt in ein Gespräch gehe, bleibe ich in meinen Mustern. Ich schieße sofort los, ich renne weg, ich mache irgendwas anderes. Selten ist das der Weg, der mein Bedürfnis erfüllt.

    „Selbstklärung vor Klärung" ist ein Satz aus dem neuen Buchprojekt, das Kathrin Hohmann und ich Ende des Jahres veröffentlichen. Er trifft für mich den Kern: Emotionen dürfen da sein, Wut darf anerkannt werden. Und gleichzeitig braucht es Klarheit, damit ein Gespräch nicht destruktiv wird.

    Weg 1: Das innere Team nach Friedemann Schulz von Thun

    Deine unterschiedlichen Gedanken zu einer Situation vertreten unterschiedliche Bedürfnisse. Geh mit ihnen in den Dialog. Wie sieht das der Kapitän? Wie die Sicherheitsbeauftragte? Wie die Visionärin, die Netzwerkerin, der diplomatische Anteil? Und dann die Frage: Was wäre für mich ein stimmiger erster Schritt ins klärende Gespräch?

    Weg 2: Drei Klärungsfragen

    Was ärgert mich ganz genau? Welche Beobachtung genau?

    Was brauche ich?
    Was will ich erreichen, und wie?

    Stell dir vor, ihr geht beide so vorbereitet in ein Gespräch. Genau da wird konstruktive Klarheit möglich, nicht nur emotionale.

    Deine Alltagsübung: Nimm dir vor dem nächsten schwierigen Gespräch fünf Minuten für diese drei Fragen. Und wenn du schon mittendrin bist, geht immer noch die Kloregulation. Kurz raus, drei bis fünf Minuten, Fragen beantworten, zurück ins Gespräch.

    Themen: Selbstklärung, inneres Team, Selbstregulation, schwieriges Gespräch vorbereiten, Konfliktgespräch, emotionale und sachliche Klarheit, Bedürfnisse erkennen

    Passende Folgen zum Weiterhören:

    Folge 41: Typisch du! Warum Vorurteile Konflikte verhärten
    Die frühen Folgen zu meinen Lieblingsstrategien der Selbstregulation

    Online-Weiterbildung Konfliktlöser:in / Mentor:in für Konfliktmanagement

    Du willst nicht auf die nächste Folge warten? Dann komm dazu. Du hast vorab Fragen? Schreib mir eine Mail, dann vereinbaren wir einen Termin und schauen gemeinsam, ob die Weiterbildung das ist, was du suchst.

    Start: 8. Dezember 2026, dienstags von 18 bis 20 Uhr, danach bis 20.30 Uhr offener Austausch.

    Umfang: 10 Module. Zwei Module im Dezember, dann Weihnachtspause, Fortsetzung im Januar.
    Gut zu wissen: Wer einmal dabei war, darf jederzeit kostenfrei wieder teilnehmen.

    Alle Infos und Anmeldung: https://sozialundstark.com/fortbildungen/konfliktloeserin/

    12 min
  • #41 Typisch du! Warum Vorurteile Konflikte verhärten und wie du sie auflöst

    Zuschreibungen geben uns kurz Sicherheit. Ich drücke dir nach ein oder zwei Beobachtungen einen Stempel auf, damit ich weiß, wie ich künftig mit dir umgehe. Der Preis dafür ist hoch: Wenn du „halt so bist", gibt es nichts mehr zu verstehen und nichts mehr zu verändern. Der Konflikt bleibt genau da stehen, wo er ist.

    In dieser Folge geht es darum, den Blick zu weiten und nach dem Grund eines Verhaltens zu fragen:

    Aus welchem Bedürfnis heraus handelt mein Gegenüber?

    Welche Rolle nimmt es in dieser Situation ein oder glaubt einzunehmen?
    Welche biografischen Prägungen spielen mit hinein?
    Wie ist der Tag bis hierhin gelaufen?

    Dazu die wichtige Trennung von Mensch und Verhalten. Über das Verhalten darfst du streiten, das darf für dich gar nicht gehen. Der Mensch bleibt okay mit allem, was er mitbringt.

    Beispiel aus dem Alltag: Auszubildende und anleitende Fachkräfte. Schnell heißt es, die Person sei faul, habe nicht gelernt zu arbeiten, sei halt Gen Z. Solche Generationenzuschreibungen klammern den einzelnen Menschen komplett aus und bringen in der Klärung genau nichts.

    Deine Alltagsübung: Nimm einen typischen Satz, den du über einen Menschen denkst, und übersetze ihn in zwei bis drei konkrete Beobachtungen. Frag dich: Was würde eine Kamera sehen und hören? Jede Bewertung raus. Über diese Situation kannst du dann streiten, im besten Sinne.

    Wichtig: Verstehen ist nicht Einverständnis. Es geht im ersten Schritt nur darum, mehr zu verstehen.

    Themen: Attributionsfehler, Zuschreibungen und Stempel, Generationenkonflikte, Konfliktursachen sortieren, Beobachtung statt Bewertung, Mensch und Verhalten trennen

    Passende Folge zum Weiterhören:

    Folge 42: Selbstklärung vor Klärung

    Online-Weiterbildung Konfliktlöser:in / Mentor:in für Konfliktmanagement

    Du willst Konflikte mit mehr Leichtigkeit und trotzdem in der Tiefe lösen? Verstehen, wie Konflikte entstehen, und aus der Hilflosigkeit herauskommen? Dann komm dazu.

    Start: 8. Dezember 2026, dienstags von 18 bis 20 Uhr, danach bis 20.30 Uhr offener Austausch.

    Umfang: 10 Module. Zwei Module im Dezember, dann Weihnachtspause, Fortsetzung im Januar.
    Gut zu wissen: Wer einmal dabei war, darf jederzeit kostenfrei wieder teilnehmen.

    Alle Infos und Anmeldung: https://sozialundstark.com/fortbildungen/konfliktloeserin/

    13 min
  • #40 Die perfekte Teamsitzung

    Die Weiterbildung „Konfliktlöser:in - Mentor:in für Konfliktmanagement" findest du unter: www.sozialundstark.com/konfliktloeserin

    Fortbildungsanfragen gerne an [email protected]

    Oder bleib mit mir direkt in Verbindung und abonniere meinen Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/sozialundstark

    13 min
  • #39 Bedürfnisse im Konflikt besser verstehen
    Die 4 Bedürfnisfelder und ein Bedürfnisbaum

    Die Weiterbildung „Konfliktlöser:in - Mentor:in für Konfliktmanagement" findest du unter: www.sozialundstark.com/konfliktloeserin

    Oder bleib mit mir direkt in Verbindung und abonniere meinen Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/sozialundstark

    Zum Blogbeitrag: https://sozialundstark.com/beduerfnisse-im-konflikt-besser-verstehen/

    10 min
  • #37 Eskalation im Gespräch stoppen – mit nur zwei Fragen
    Wie zwei einfache Fragen Gespräche wieder auf Augenhöhe bringen.
    Zwei Fragen, die Gespräche nicht mehr eskalieren lassen
    Was kannst du tun, damit ein Gespräch so richtig eskaliert?
    Und was wäre das komplette Gegenteil?
    In dieser Folge zeige ich dir, wie genau diese beiden Fragen Konfliktgespräche verändern können. Aus Vorwürfen werden Beobachtungen. Aus Du-Botschaften Ich-Botschaften. Aus Abwertung echtes Interesse.
    Zehn Minuten Impuls für mehr Klarheit, Regulation und Leichtigkeit im Gespräch.
    11 min

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Ich bin Hergen Sasse, Autor, Konflikt- und Kommunikationstrainer und möchte dir helfen, Konflikte mit mehr Leichtigkeit zu meistern.

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