Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen:
Psychologische Strategien für erfolgreiche Maßnahmengestaltung und -kommunikation
Um CO2-Emissionen zu reduzieren, braucht es neben Änderungen im individuellen Verhalten die Umsetzung staatlicher Maßnahmen (z.B. Gesetze, die erneuerbare Energien fördern, oder Anreize wie den CO2-Preis). Je stärker solche Klimaschutzmaßnahmen gesellschaftlich akzeptiert werden, desto erfolgreicher können sie umgesetzt werden. Es ist daher wichtig zu verstehen, welche psychologischen Faktoren die Zustimmung zu Klimaschutzmaßnahmen beeinflussen – und wie diese Zustimmung durch wirksame Kommunikation gesteigert werden kann. Psychologische Forschung zeigt, dass die Berücksichtigung von Wirksamkeit und Fairness bei der Gestaltung und Kommunikation der Maßnahmen deren Zustimmung erhöhen kann.
Unser Studiogast: Kevin E. Tiede
Der besprochene Policy Ultra-Brief: https://pada.psycharchives.org/preview/bitstream/3fe7cc7c-c147-40e9-98a8-3ac7256f6a16
Autor:innen:
Kevin E. Tiede (*1, 2)
Sonja Grelle (*3)
Sarah Pelull (*1, 2)
Cornelia Betsch (1, 2)
Jean-Henri Huttarsch (4)
Mirjam A. Jenny (1, 2)
Wilhelm Hofmann (3, 5)
1 Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt
2 Health Communication, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
3 Fachbereich Psychologie, Ruhr-Universität Bochum
4 Research Institute for Sustainability at GFZ (RIFS)
5 German Center for Mental Health (DZPG), Partner Site Bochum-Marburg
* geteilte Erstautor:innenschaft