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Wir sprechen über Fehlerkulturen, was gute Bands und gute Songs ausmacht, über Hamburg auch. Und, last but not least, erklären uns Johannes und „Tropf“, warum sie KORG-Instrumentarium mit wachsender Begeisterung bespielen.
Einst traf das Astorsche Herz aufs Astorsche Hirn und unterbreitete den Vorschlag: „Ich will Künstler werden“. Sprach das Hirn (in feinstem Oberbairisch): „Sapperlot und Kruzifix, bist du spinnert, doch net jetzt, vielleicht später irgendwann. Zuerst brauchst du einen schwiegermutterfreundlichen Beruf.“ Und so begab es sich, dass der junge Willy auf sein Hirn hörte und sein Herz vertröstete. Nicht lange allerdings, denn schlagende Herzen lassen sich ungern vertrösten und Hirne mögen schlau sein, aber schlau ist gerne auch mal langweilig… Gut, Märchen ist anstrengend, der Rest ist Geschichte, über die wir mit unserem Gast Willy Astor im Epizentrum seiner Kreativität reden: seinem wundervollen, mit Herzblut eingerichteten Atelier im eigenen Garten, der kleiner klingt, als er dann ist.
Wir alle haben den nervtötenden Singsang unserer Erziehungsberechtigten sicher noch im Ohr, dargebracht gerne auch in Dauerschleife: „Ohne Fleiß keinen Preis!“ Was wir lange Zeit nicht hören konnten, vor allem wollten, bringt das Leben im Allgemeinen gerne in Erfüllung, für Lillo Scrimali im Speziellen gilt es allemal.
Jordan Rudess von DREAM THEATER spielt sie und lobhudelt, dass es kein Entrinnen gibt. MANFRED MANN ist treuer Überzeugungstäter. JIM GILMOUR regelrecht Fanboy und auch deutsche Tastenhelden wie PIT LÖW, MICHAEL HERBERGER, FLORIAN SITZMANN, RALF ERKEL, MATTHIAS GROSCH oder auch RAINER SCHEITHAUER wollen seine Sounds, die sich sauber verarbeitet in Libraries tummeln. Was anderes kommt nur schwerlich in den eigenen Karton…
Rod González ist der zweifelsohne der handwerklich profilierteste Musiker in Reihen der sicherlich nicht besten, aber wohl spektakulärsten, verrücktesten, was auch immer, vielleicht aufgedrehtesten Band der Welt, Die Ärzte. Seine Compadres dort, Farin Urlaub und Bela B, geben das unumwunden zu, schimpfen ihn „überqualifiziert“. Sein dortiges Hauptinstrument, der Bass, ist nur eines von gleich mehreren Instrumenten, die er überdurchschnittlich gut beherrscht: Über die verwandte Gitarre und das Banjo mag man sich noch nicht so sehr wundern, über sein knackiges Schlagzeugspiel schon eher, die Liebe zu den Tasten ist dann doch mindestens bemerkenswert. Lernt man Rod näher kennen, dann aber auch schon wieder nicht. Wir reden darüber.
Müsste man das Adjektiv ‚unprätentiös‘ etwa im Duden mit einem Künstlermenschen bebildern, Rose Ann Dimalanta müsste zwingend in die engere Auswahl. Diese Super-Keyboarderin hat mit unzähligen Großen des Business gespielt, auf nahezu allen bedeutenden Bühnen, vor allem aber verantwortet sie einen großartigen eigenen Katalog, der sich stilistisch durchaus weit fasst und von Funk bis Jazz viele Spielarten verbindet. Eine Menge Erfolg, kaum zu fassende Erfahrung, Handwerk auf höchstem Niveau und dennoch begegnen wir einer Frau, deren Bescheidenheit und Freundlichkeit hervorsticht.
Wir reden mit Rose Ann über ihre technischen Präferenzen und ihre Heimat Kalifornien, ihre Liebe zum weißen KORG SV-2 und welchen ihrer musikalischen Helden sie unerwartet begleiten durfte. Natürlich wollen wir wissen, was Rose Ann an den Bodensee führte, welche Projekte sie momentan verfolgt und ob sie Tee oder Kaffee lieber mag.
Das Konzept ist so einfach wie spannend: Erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler, Produzentenmenschen und andere Kreativlinge der nationalen und, ja, unbedingt auch internationalen Szenerien erzählen mit viel Zeit und Muße und Passion und meistens leckerem Kaffee (oder Tee oder anderen Warm- und Kaltgetränken) von ihrem Schaffen, aus ihrem Leben und von ihrer Ausstattung.
In dieser Episode geben die beiden Gastgeber Jörg Sunderkötter und Steffen Richter viele Einblicke in das Format, Ausblicke auf spannende Gesprächspartner/innen, stellen dabei die Initiatoren des Podcasts ebenso vor und geben Antworten auf viele Fragen.
Warum ist Rod Gonzalez von den Ärzten, ja, der Rod von den Ärzten ein Soundfreak? Wie wird man eigentlich Keyboarderin bei Prince, ja, dem Prince? Und wer leistet künstlerisch unglaubliche Dinge hinte den Kulissen von „The Voice of Germany“? Was und wer ist überhaupt KORG & MORE? Informationen gibt es auch zu den Hosts: Jörg und Steffen teilen ihre Leidenschaft für Musik, haben den gleichen Beruf und dennoch gänzlich andere Schwerpunkte. Während der Eine, Jörg, technisch jedes Detail und jedes Produkt und im Grunde jede Taste kennt, schafft es der Andere, Steffen, immer wieder, Gespräche die nötige Tiefe zu geben.
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