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In der finalen Folge ziehen Politikwissenschaftler Prof. Felix Hörisch und Politikredakteur Sören Sgries einen Schlussstrich unter den Wahlkampf 2026.
Das Kopf-an-Kopf-Rennen am Wahlsonntag konnte Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir knapp für sich entscheiden. Für CDU-Konkurrent Manuel Hagel hingegen platzte der Traum vom Einzug in die Villa Reitzenstein. Doch woran lag es? An Özdemirs Stärke? An Hagels Schwäche? An Berlin? Am „Rehaugen“-Video? Und ist die CDU wirklich der Wahlverlierer, oder schlummert in diesem knappen Ergebnis nicht doch ein schwarzer Triumpf?
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Drei Kandidaten, 90 Minuten Sendezeit, über 500.000 Zuschauer: Das TV-Triell am Dienstagabend galt als einer der Höhepunkte im Landtagswahlkampf.
Was bleibt nach dem Schlagabtausch zwischen Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir, CDU-Konkurrent Manuel Hagel und dem AfD-Rechtsaußen Markus Frohnmaier? Was bedeutet dieser Live-Moment für den kurzen Endspurt bis zum 8. März?
In der fünften Folge von „Kretschmanns Erbe“ analysieren RNZ-Redakteur Sören Sgries und Politikwissenschaftler Prof. Felix Hörisch den TV-Auftritt und ordnen ein:
Ob das Format eine Steilvorlage für die AfD war.
Ob Özdemir seine Strategie zu defensiv angelegt hatte.
Ob es Hagel gelungen ist, seine Persönlichkeitswerte zu verbessern.
Ob die Bildungspolitik im Land wirklich nur um die Frage kreist, ob es eine Social-Media-Altergrenze geben sollte.
Ob jetzt doch das „Negative Campaigning“ den Wahlkampf erreicht hat.
Und zum Abschluss gibt es auch in dieser Folge „Fakten aus der Wissenschaft“. Dieses Mal mit einem Blick auf das neue Zwei-Stimmen-Wahlrecht und dessen mögliche Folgen für den Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2025.
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In Folge 4 von „Kretschmanns Erbe“ richten RNZ-Redakteur Sören Sgries und Politikwissenschaftler Prof. Felix Hörisch den Blick auf die Oppositionsparteien.
Die SPD kämpft mit strukturellen Schwächen im Südwesten und der Frage, ob sie noch Volkspartei sein kann. Bei der FDP geht es um das politische Überleben – und das nicht allein im eigenen „Stammland“. Die rechtsextreme AfD könnte deutlich zulegen und setzt auf eine Strategie der Verharmlosung trotz klarer Radikalität im Kern. Und die Linke? Sie steht überraschend vor dem erstmaligen Einzug in den Landtag – mit jungem Führungsteam und klarer Programmatik.
In Folge 4 von „Kretschmanns Erbe“ richten RNZ-Redakteur Sören Sgries und Politikwissenschaftler Prof. Felix Hörisch den Blick auf die Oppositionsparteien im baden-württembergischen Landtagswahlkampf.
Die Folge analysiert:
Ein Gespräch über Koalitionsarithmetik, Themenkonjunkturen und die Frage, wie sich das politische Kräfteverhältnis im Südwesten nach dem 8. März 2026 neu ordnen könnte.
Der Blick in die wissenschaftliche Literatur verrät dann, welche Chancen eigentlich die Teilnahme an einem TV-Duell mit sich bringt – und warum das vor allem für CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel, aber auch für den AfD-Kandidaten Stimmengewinne bedeuten könnte.
Literatur zur Folge:
Maier, J. & Jansen, C. (2018): Steigert die Rezeption von TV-Duellen das Vertrauen in die Spitzenkandidaten? Ein Vergleich von Fernsehdebatten auf Bundes- und Landesebene. Z Politikwiss, 28, 1–30. https://doi.org/10.1007/s41358-018-0121-8
Waldvogel, T. (2020): TV-Duelle und Landtagswahlen: Ein wirkungsvolles Instrument der Wahlkampfkommunikation? Zeitschrift für Politik, 67(3), 335–368. Verfügbar unter: https://www.jstor.org/stable/10.2307/48749363
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CDU-Kandidat Hagel hat starke strukturelle Vorteile. Ob es ihm gelingt, den Umfrage-Vorsprung bis zum 8. März zu halten, bleibt eine der spannendsten Fragen.
Manuel Hagel soll für die CDU das schaffen, woran viele vor ihm gescheitert sind: Nach dem Ende der Ära Winfried Kretschmanns soll Baden-Württemberg wieder schwarz regiert werden. Mit 37 Jahren wäre er der jüngste Ministerpräsident des Landes – erfahren in der Partei, aber ohne Regierungserfahrung. Ein weiteres Manko: Gerade im Vergleich zum grünen Konkurrenten hat er die geringeren Bekanntheits- und Beliebtheitswerte.
In der dritten Folge von „Kretschmanns Erbe“ sprechen RNZ-Redakteur Sören Sgries und Politikwissenschaftler Prof. Felix Hörisch über Hagels politischen Aufstieg, seinen konservativen Kurs, seine bewusste Distanz zum Kabinett und seine positive Wahlkampfstrategie. Sie ordnen Umfragewerte ein, analysieren seine Chancen im Duell mit Cem Özdemir und erklären, warum Themen wie Wirtschaft, Sicherheit und Kompetenz derzeit den Wahlkampf prägen.
Die Folge zeigt: Hagel hat starke strukturelle Vorteile – doch ob es ihm gelingt, den aktuellen Umfrage-Vorsprung bis zum 8. März zu halten, bleibt eine der spannendsten Fragen dieser Landtagswahl.
Literatur zur Folge:
Hagel, M. (Hrsg.) (2026) 75 Jahre Baden-Württemberg. 75 Stimmen: Vertrauen. Vielfalt. Visionen. 1. Aufl. Freiburg im Breisgau: Verlag Herder.
Elsässer, L., Hense, S. & Schäfer, A. (2017) ‘„Dem Deutschen Volke“? Die ungleiche Responsivität des Bundestags’, Zeitschrift für Politikwissenschaft, 27(2), S. 161–180. https://doi.org/10.1007/s41358-017-0097-9
Reinbold, J., Kurz, K.R., Schleehauf, R., Fröhle, M. & Jäckle, S. (2025) ‘Campaigning for whom? Analyzing the salience of key issues in vote choice across social and partisan groups during the German 2025 electoral campaign’, Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft. Advance online publication. https://doi.org/10.1007/s12286-025-00644-z
Schäfer, A. (2013): Wahlbeteiligung und Nichtwähler. Aus Politik und Zeitgeschichte: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/172972/wahlbeteiligung-und-nichtwaehler/
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Cem Özdemir ist der prominenteste Politiker der Grünen – und der wichtigste Hoffnungsträger der Partei, die trotz Umfrage-Rückstand noch gewinnen möchte.
In der zweiten Folge von „Kretschmanns Erbe“ analysieren Politikwissenschaftler Professor Felix Hörisch und RNZ-Politikredakteur Sören Sgries, warum die Grünen alles auf Cem Özdemir setzen, wie seine politische Biografie ihn geprägt hat und welche strukturellen Nachteile seine Kandidatur mit sich bringt.
Die Folge zeigt:
Eine fundierte Einordnung der grünen Schlüsselperson im Rennen um die Staatskanzlei – und der zweite Teil der Podcast-Reihe über Macht, Nachfolge und politische Strategien zur Landtagswahl am 8. März 2026 in Baden-Württemberg.
Redaktion: Sören S. Sgries
Produktion: Marcel Schreiner
Grafik: Lisa Hellmuth
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Literatur zur Folge:
Henkel-Waidhofer, J.& Henkel, P. (2025): Cem Özdemir. Brücken bauen. Paderborn: Bonifatius Verlag.
Özdemir, C. (1997): Ich bin Inländer. Ein anatolischer Schwabe im Bundestag. München: dtv Verlagsgesellschaft.
Rosar, U., Althans, R. & Junghänel, L. (2024): Kandidierenden-Attraktivität und Wahlerfolg – Eine Untersuchung zu parteispezifischen Unterschieden in der Wirksamkeit der physischen Attraktivität von Direktkandidierenden bei den Bundestagswahlen 2005 bis 2021. Z Vgl Polit Wiss 18, 531–566 (2024). https://doi.org/10.1007/s12286-025-00629-y
Hohmann, D. (2023): Mobilisierung in Deutschland: Zur Wirkung von sozialen Online-Netzwerken und Haustürbesuchen auf die Wahlbeteiligung. http://dx.doi.org/10.17169/refubium-37015
Jäckle, S. & Metz, T. (2016): Brille, Blazer oder Bart? Das Aussehen als Determinante des Wahlerfolgs von Bundestags-Direktkandidaten. Politische Vierteljahresschrift, 57(2), 217–246. https://doi.org/10.5771/0032-3470-2016-2-217
Mechtel, M. (2014): It’s the occupation, stupid! Explaining candidates’ success in low-information elections. European Journal of Political Economy, 33, 53–70. https://doi.org/10.1016/j.ejpoleco.2013.11.008
Faas, T. & Hohmann, D. (2014): Mobilisierung bei Nebenwahlen: Ein Feldexperiment zu Mobilisierungspotenzialen von Wahlkämpfen anlässlich der Kommunalwahl 2014 in Rheinland-Pfalz. Projektbericht, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Politikwissenschaft. http://methoden.politik.uni-mainz.de/files/2014/12/Kommunalwahlen_Projektbericht.pdf
https://www.zeit.de/politik/2025-10/cem-oezdemir-interviewpodcast-alles-gesagt
15 Jahre Kretschmann – Ausnahmeerscheinung, Landesvater, Pragmatiker. Doch was bleibt wirklich von seiner Amtszeit?
Eine Ära endet: 15 Jahre lang hat Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg regiert – länger als jeder andere Ministerpräsident des Landes. Als erster grüner Regierungschef in Deutschland gilt er als politische Ausnahmeerscheinung. Doch was bleibt wirklich von seiner Amtszeit?
In der ersten Folge von „Kretschmanns Erbe“ analysieren Politikwissenschaftler Professor Felix Hörisch und RNZ-Politikredakteur Sören Sgries, wie Kretschmann an die Macht kam, wie sich sein Politikstil verändert hat und warum seine Regierungszeit weniger von einschneidenden Reformen als von einem Wandel der politischen Kultur geprägt war.
Die Folge zeigt:
Eine fundierte Bestandsaufnahme der Kretschmann-Ära – und der Auftakt zu einer Podcast-Reihe über die Zukunft der Landespolitik in Baden-Württemberg.
Redaktion: Sören S. Sgries
Produktion: Marcel Schreiner
Grafik: Lisa Hellmuth
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Literatur zur Folge:
Hörisch, F. & Wurster, S. (Hrsg.) (2017): Das grün-rote Experiment in Baden-Württemberg: Eine Bilanz der Landesregierung Kretschmann 2011–2016. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
Hörisch, F. & Wurster, S. (Hrsg.) (2021): Kiwi im Südwesten: Eine Bilanz der zweiten Regierung Kretschmann 2016–2021. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH.
Seitzer, D. (2025): Winfried Kretschmann. Im Herzen grün – Die Biografie. Hamburg: Rowohlt Verlag.
Kretschmann, W. (2018): Worauf wir uns verlassen wollen. Für eine neue Idee des Konservativen. Frankfurt a.M.: S. Fischer Verlag.
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Im neuen RNZ-Podcast „Kretschmanns Erbe“ schauen Sören Sgries und Prof. Felix Hörisch analytisch auf die 15-jährige „Ära Kretschmann“ und mögliche Nachfolger.
Vor der baden-württembergischen Landtagswahl am 8. März 2026 ist unter den Regierungsparteien im Südwesten ein Wettstreit darum entbrannt, wer wohl der würdigste „Erbfolger“ des grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann sei. Cem Özdemir, der 60-jährige Grünen-Spitzenkandidat mit Berliner Regierungserfahrung? Oder doch Manuel Hagel, der 37-Jährige, dem in den vergangenen zehn Jahren ein rasanter Aufstieg in der Landes-CDU gelang, die er nun zurück an die Macht, in den Chefsessel in der Villa Reitzenstein führen möchte?
Im neuen RNZ-Podcast „Kretschmanns Erbe“ schauen Politikredakteur Sören Sgries und Prof. Felix Hörisch, Politikwissenschaftler an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim, analytisch auf die 15-jährige „Ära Kretschmann“. Sie stellen die aktuellen Spitzenkandidaten ausführlich vor und diskutieren deren Stärken und Schwächen. Und natürlich kommen auch die Oppositionsparteien nicht zu kurz.
Als Bonus gibt es in jeder Folge Erhellendes aus der politikwissenschaftlichen Forschung. Welche Rolle spielt der Amtsbonus? Wie wird man bekannt im Land? Wem vertrauten Wähler am meisten? Welche Effekte haben Auftritte in TV-Duellen?
Redaktion: Sören S. Sgries
Produktion: Marcel Schreiner
Grafik: Lisa Hellmuth
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„Wir haben uns nicht gesucht, doch wir haben uns gefunden“: So äußerte sich CDU-Landeschef Thomas Strobl als 2016 die erste grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg feststand. Eine „Liebesheirat“ war das, anders als die grün-roten Jahre zuvor, sicherlich nicht. Aber was war Grün-Schwarz dann? Eine „Komplementärkoalition“, wie die Beteiligten gerne behaupten? Eine „Kiwi-Koalition“, in der die Grünen dominierten?
Privat teilen Lena Schwelling (29) und Pascal Haggenmüller (33) eine große Leidenschaft: das Wandern. Gemeinsam in den Alpen waren sie allerdings noch nicht. Dafür sind sie seit Dezember 2021 politische „Kletterpartner“, auf der Suche nach neuen Gipfeln – nämlich als neu gewählte Landesvorsitzende der Südwest-Grünen. In der aktuellen Podcast-Folge sprechen sie mit RNZ-Politikredakteur Sören Sgries über die Gratwanderung, die es bedeutet, eine sich zunehmend verjüngende Partei für eine breitere Wählerschaft attraktiv zu halten. Darüber, warum die Grünen keinesfalls nur „Unistadt-Partei“ bleiben dürfen, sondern den ländlichen Raum erobern müssen. Über die Schwierigkeit, auf allen Ebenen – von Stuttgart bis Berlin - „Realpolitik“ machen zu müssen. Und über eine Südwest-FDP, die doch nicht mehr so unbedingt als Regierungspartner taugt, wie gerade jüngere Grüne es noch im Frühjahr 2021 gehofft hatten.
Ausgezeichnet vernetzt, mit hervorragender Expertise: Das zeichnet Simone Fischer, die neue Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, in professioneller Hinsicht aus. „Und ich bringe sicherlich auch meine Erfahrungen als kleinwüchsige Frau mit“, sagt die 42-Jährige. Um gleich einzuschränken: „Das bedeutet aber nicht, dass ich per se allen Menschen mit Behinderung aus dem Herzen sprechen kann.“
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