Küchen-Psychologie

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Küchen-Psychologie episodes

  • #01 Karnismus Teil 1: Warum wir mehr über Karnismus sprechen sollten
    Ruft die Vorstellung, Hundefleisch zu essen, Ekel in dir hervor? Wenn ja, geht es dir wie vermutlich den meisten Menschen in Deutschland, denn in unserer Kultur gelten Hunde als Haustiere und als nicht essbar. Aber wieso ist es gleichzeitig so normal, Fleisch von sogenannten Nutztieren wie Schweinen oder Rindern zu essen? Darum geht es in Podcast-Folge 1. Die Psychologin Dr. Melanie Joy vertritt die Theorie, dass hinter Fleischkonsum ein Glaubenssystem steht, das Menschen darauf konditioniert Fleisch von bestimmten Tieren zu essen. Dabei wird durch verschiedene Verteidigungsmechanismen dieses System (der Karnismus) aufrechterhalten und rechtfertigt, obwohl es sich um ein sehr grausames System handelt, das eigentlich keiner von uns mit seinen Werten vereinbaren kann. 

    Genauer erkläre ich den Karnismus und die Verteidigungsmechanismen in der Podcastfolge von heute und stelle mir die Frage, was das für unsere Wahrnehmung bedeutet. 

    Du hast Fragen, Anmerkungen, möchtest deine eigene Erfahrung teilen oder  mir Feedback geben?Du findest mich auf Instagram: https://www.instagram.com/kuechen_psychologie/oder schreib mir eine Mail: [email protected]

    Infos zu Datenschutz und Impressum: https://kuechen-psychologie.letscast.fm/

    Bei allen genannten und empfohlenen Personen/Produkten/Büchern/Videos/Websites/… handelt es sich um unbezahlte Nennung/Werbung. 

    Quellen und Links:

    Buch von Dr. Melanie Joy über Karnismus: Joy, M. (2013). Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Karnismus–eine Einführung. Aus dem Amerikanischen von Achim Stammberger. Münster: compassion media.

    Kurzes Erklär-Video zum Karnismus auf Youtube von Melanie Joy:https://www.youtube.com/watch?v=ao2GL3NAWQU&t=938s
    Website von beyond carnism:https://carnism.org/

    Wie verhalten sich Tiere unter natürlichen Bedingungen?Land der Tiere: https://land-der-tiere.de/Albert-Schweitzer-Stiftung: https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung

    Unsichtbarkeit der Opfer beenden:Live Counter getötete Tiere weltweit: https://www.live-counter.com/weltweit-getoetete-tiere/Dokumentationsfilm Dominion auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=LQRAfJyEsko&t=220se

     
    28 min
  • #00 Küchenpsychologie: Meine Ziele & was dich hier erwartet
    In dieser Folge gebe ich dir einen kleinen Einblick, was dich in diesem Podcast erwartet und welche Ziele ich habe: 

    Hier dreht sich alles um Psychologie und Veganismus. Was hat denn das miteinander zu tun? Unglaublich viel! Denn die psychologische Forschung kann uns dabei helfen, ein besseres Verständnis für das menschliche Erleben und Verhalten zu entwickeln. Und genau das ist das Ziel dieses Podcasts: Ein gegenseitiges Verständnis in den Dialog zwischen Nicht-VeganerInnen und VeganerInnen zu bringen, indem wir uns gemeinsam psychologische Theorien anschauen und über das menschliche Erleben und Verhalten im Kontext der Ernährung reflektieren. Egal, wie viel du bisher mit Veganismus zu tun hattest und was deine bisherigen Berührungspunkte damit waren: du bist herzlich dazu eingeladen zuzuhören und vielleicht die eine oder andere neue Perspektive zu gewinnen! Denn die Frage, wie wir Gespräche zwischen Menschen mit verschiedenen Lebensstilen gewinnbringend und bereichernd gestalten können, betrifft uns schließlich alle.

    Du hast Fragen, Anmerkungen, möchtest deine eigene Erfahrung teilen oder mir Feedback geben?Du findest mich auf Instagram: www.instagram.com/kuechen_psychologie/oder schreib mir eine Mail: [email protected]

    Infos zu Datenschutz und Impressum: https://kuechen-psychologie.letscast.fm/

    13 min

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Ich möchte hier einen Beitrag für mehr Offenheit und bessere Kommunikation über das Thema Veganismus leisten. Dazu werde ich psychologische Theorien und Modelle aufgreifen und im Kontext der Ernährung reflektieren. Dabei sollen ganz verschiedene Perspektiven zur Sprache kommen. Egal, ob du bereits vegan bist oder noch nie etwas damit zu tun hattest: Ich hoffe, einerseits deine Bedürfnisse und Bedenken aufgreifen und dir vielleicht sogar ein paar Gedankenimpulse mitgeben zu können, andererseits ein Verständnis für die anderen Perspektiven schaffen zu können. Selbstreflexion, persönliche Erfahrung und Neugierde werden dabei eine zentrale Rolle spielen.