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Das Team war geschlossen Kart fahren und hat die psychologische Dimension dieses Sports komplett entschlüsselt: In den 6,5 PS Dingern offenbart jeder sein wahres Wesen. Es geht gar nicht anders. Die Jungs von Mobi-Kart in Hellersdorf waren sehr gastfreundlich und haben Onkel Andi vor dem Fahren keinen Alkohol verkauft. Die Tonprobleme bitten wir zu entschuldigen.
Schon wieder eine Solonummer und schon wieder mit Frau Katja. Das Team arbeitet aber an einer Gruppensendung. Sie wird kommen – ganz bald! Hier geht es jetzt aber erstmal um den Mauerpark, den Grünstreifen zwischen Wedding und Prenzlauer Berg, der eigentlich längst viel gröer sein müsste als er ist. Denn der Park, der mittlerweile auch als Central-Park der Stadt bezeichnet wird, ist am Wochenende das Zuhause tausender Flohmarkt- und Karaoke-Fans und könnte ein bisschen mehr Grün durchaus gut vertragen. Das findet auch Heiner Funken, der mit seiner Weltbürgerparksstiftung nun versucht Geld zu sammeln um mehr Park zu kaufen. Ein Küchenradio darüber, wie es soweit kam. Wie immer natürlich aus einer sehr subjektiven Perspektive.
Küchenradio ist sechs Jahre alt und damit einer der ältesten noch lebenden deutschen Podcasts :) Wir haben dieses feine Ereignis mit Publikum und Gästen gefeiert im Berliner Soupanova.
Auf der Bühne sa das komplette und versöhnte Küchenradio-Team, gemeinsam mit den Twitterern MSPro und Bosch, mit denen wir über Twitterlesungen, Twitterbücher, Tweets und Tweet-Kritik gesprochen haben. Natürlich ging es auch um die schönen und nicht so schönen Momente der vergangenen Jahre. Wir fanden es einen gelungen, unterhaltsamen Abend.
Dank an alle, die da waren. Dank an alle, die uns so lange treu geblieben sind und Hallo an alle, die jetzt noch dazu stoen.
Andreas Knie ist nicht nur seit 6 Jahren Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ), er beschäftigt sich schon seit mehr als 20 Jahren mit dem Thema Verkehr. Wie wird der Verkehr in der Stadt der Zukunft geregelt sein? Welche Fahrzeuge werden wir haben? Wird es in groen Städten irgendwann keinen individuellen Verkehr mehr geben? Das sind unter anderem die Fragen, mit denen sich Andreas Knie beschäftigt und die auch Katja ihm gestellt hat. Eine KR Sendung ohne Zigarettenquote, ohne Wein und Bier. Aber dafür sehr interessant, wie Katja fand.
Alle zwei Jahre findet in Ouagadougou das Fespaco statt, *das* afrikanische Filmfest. DocPhil und Hakeem haben sich auf ihrer kleinen Reise durch Benin, Mali und Burkina Faso ein schönes Boutique-Hotel mit lebendem Pfau im Garten im überraschend aufgeräumten Ouga genommen und drei Tage Filme geschaut.
Diese Ausgabe des Küchenradio präsentiert den Directors Cut eines vollen Festival-Tags: Kinobesuche, roter Teppich, eine Diskussionsveranstaltung über Nollywood, Gespräche mit Regisseuren und Filmemachern, Irrfahrt durchs nächtliche Ouagadougou, Open-Air-Kino mit “For-Preview-Only”-Kopien und ein Kurzinterview für Radio Ouagadougou.
Alle Beteiligten waren am Ende am Ende. Ist ein echter Riemen, anstrengend wie Afrika eben manchmal ist. Sagt mal Bescheid, wenn Ihr durchgehalten habt ;)
Nach dem Tod Christoph Schlingensiefs wurde gerätselt, ob sein Operndorf nahe Ougadougou fertig gestellt werden wird. Gut 30 km entfernt von der Hauptstadt Burkina Fasos sollen auf einem Hügel in Laongo eine Schule mit künstlerischem Schwerpunkt, ein Tonstudio, Ateliers, Lehrerwohnungen, ein Krankenhaus sowie eben ein Opernhaus entstehen als kultureller Kristalisations- und Siedlungspunkt in einem der kulturell lebendigsten Länder Westafrikas. Vor kurzem hatten die Organisatoren noch einen recht optimistischen Ausblick präsentiert. DocPhil ist nach Burkina Faso gefahren und hat sich mit seinem Freund Hakeem das Operndorf mal angesehen – oder das, was mal das Operndorf werden soll.
Links auf den Fotos oben zu sehen ist der Rohbau der Schule, die im Herbst eröffnet werden soll. Sie ist das einzige Gebäude, das steht bisher.
Dieser Herr ist seitens der burkinischen Kulturbehörde für das Projekt zuständig und sehr zufrieden.
Auf dem Gelände arbeiteten bei DocPhils besuch rund zehn Menschen, u.a. dieser Vermesser mit diesem Plan:
DocPhil trifft auf der Baustelle einen französischen Ingenieur, den Vertreter der burkinischen Kulturbehörde sowie einige Bewohner des benachbarten Dorfs und versucht sich ein Bild zu machen: Taugt die Idee etwas und wird das hier jemals fertig?
Es wird viel Französisch gesprochen, viel übersetzt – ich hoffe, es ist nicht zu zerfahren. Viel Spa!
Rolf Eden, Hans-im-Glück, Nachtleben-König und Luxus-Rentner bietet der Frau 250.000 Euro, die ihm zum finalen Orgasmus mit Tod durch Ermattung verhilft. Cindy und Frau Katja sind leider zu alt für die Zielgruppe des Rentner-Playboys. Rolf Eden redet trotzdem mit beiden – auf der Berlinale-Premierenparty zu einem Film über ihn: “the big eden”. Der Regisseur ist auch da und irgendwann kommt auch noch Rosa von Praunheim. Eine Sendung mit viel Hintergrundrauschen und einem Testbild zum Zuhören.
DocPhil und Frau Katja sehen sich auf der Transmediale um. Im Haus der Kulturen der Welt greift Katja einer amerikanischen Politologin an die Brüste, die von der Berliner Baustel-Kultur infiziert ist und einen Roboter gebaut hat. Mathias Coinchon (opendigitalradio.org) überträgt mit seinem Software-Defined-Radio-Setup Küchenradio übers Küchenradio und Tobias Leingruber von fbresistance.com spricht über Facebook-Hacking. Moritz besucht die Transmediale seit neun Jahren und rundet diese Folge mit einer historisch fundierten Kritik ab. Uns hat´s mal wieder richtig Spa gemacht, Euch hoffentlich auch.
Martin Haase, Linguistik-Professor im Bamberg, ist seit 2003 bei der Wikipedia engagiert und sa auch eine Weile im Vorstand des Wikimedia e.V., dem Förderverein der deutschen Wikipedia. DocPhil unterhält sich mit ihm über Werden, Wesen und Witz der Wikipedia.
Es stellt sich heraus, dass Wikipedia mit Schwarmintelligenz nicht viel zu tun hat. Sie ist das Projekt einer Elite, deren neuartige Zusammenarbeit profitiert von der Echtzeitkommunikation des Netzes und dessen lange nicht gekannter Aufmerksamkeitsverstärkung.
Kann man aus dem Erfolg der Wikipedia etwas über das Wesen des Menschen lernen? Hm.
Natürlich reden wir über diese merkwürdige deutsche Relevanz-Debatte und Martin skizziert einen Ausweg aus dieser Misere: Mehr Admins, die ihren Status anhand der Zahl ihrer Edits bekommen und einen eigenen Raum für gelöschte Artikel. In diesem Zusammenhang geht´s auch um Sichter, Admins, Bürokraten und Stewards, kurz die Struktur der Wikipedia.
Weitere Stichworte:
– Martins erster Artikel (Kettwurst)
Leider gab es zwischendrin ein Problem mit dem Aufnahmegerät, so dass einige Minuten fehlen.
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