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Markus Albers hat sein Buch “Morgen komm ich später rein” genannt. Keine Kopie von Holm Friebes und Sascha Lobos “Wir nennen es Arbeit”, sondern eine Bestandsaufnahme der modernen Arbeitswelt von Festangestellten. Die dürfen unter Umständen heute nämlich auch ein bisschen so arbeiten, als wären sie digitale Bohemiens – und zwar zu Hause oder im Café. Markus Albers findet das in Unternehmen immer häufiger, Frau Katja und Onkel Andi bleiben skeptisch, sie wünschen sich nach wie vor, dass die Arbeitswelt auch mal drauen bleibt und es auch in Zukunft Urlaube ohne Mails und Klingeltöne gibt. Ein nachdenkliches Küchengespräch zwischen Euphorie und Zukunftsangst.
Heiko Grupe ist Musikmanager und vermarktet Projekte wie Sweetbox, Bands wie Tangerine Dream und Berliner Solisten wie Maximilian Hecker in Asien. Genauer: Japan, Korea, China. Im Küchenradio erzählt der Ex-Banker, wie man in Japan Plattendeals macht und wie die chinesischen Behörden CD-Booklets kontrollieren.
Und wenn Ihr diese CD beim groen Kramladen kauft, kriegen wir auch ein paar Euro:
Jerry Gerber ist Sprecher der Democrats Abroad in Deutschland. Obamas Mann in Berlin hat JFK auf dem Balkon des Schöneberger Rathaus reden sehen. Warum ein führender Parteivertreter kein Parteimitglied sein muss? Warum ihm ein Lude aus dem Wedding noch 15.000 Riesen schuldet? Küchenradio.
Markus Rimmele ist nach Hongkong ausgewandert, berichtet als Journalist aus China. Im Küchenradio gehts unter anderem um Olympia, warum die Welt es China nicht gönnt und die schönsten Orte in Hongkong.
Doc Phils Befürchtung: Das wird eine feuilletonistische Sendung. Es bestätigte sich zu 150 Prozent. Unser Gast: Christian Lagé, kein Modedesigner, sondern Mitglied des Weltverbesserungskollektivs Anschlaege.de. C. L. organisiert Pilgerfahrten im Breisgau und Weiterbildungen für angehende Revolutionäre. Zu seiner letzten Revolution gab´s Hühnerfrikassé und Westschokolade. Vorwärts immer, rückwärts nimmer.
Manfred Hopp, Vorsitzender des Kleingartenvereins Berlin Süd (URL stimmt, aber Site ist down), und sein Stellvertreter geben unter einem Apfelbaum auf Philips Parzelle in der Kleingartenkolonie “Hand in Hand” Auskunft über das Berliner Kleingartenwesen im Allgemeinen und die Zukunft der Kolonie “Hand in Hand” im Besonderen.
(Die neue Technik ist wunderbar! Diesmal wieder ohne Atmo-Mik, next time.)
Andreas Murkudis, Kurator der schönen Dinge, Kurator des Museums der Dinge, empfängt Cindy und Katja in seinem intimen Laden zwischen Möbeln und Schneidebrettern, zwischen Dingen, die er schön findet. Der Jünger der Ware berichtet auch über seine Eltern, einst Kommunisten in Griechenland.
Sigi Markwart kam spät, aber er kam – leider in zivil. Wenn der Tanzkönig von Berlin auf die Rolle geht, sitzt alles: Hut, Dreiteiler, Handschuhe, Fächer.
Erste Aufnahme mit der neuen Technik (Soundcraft EPM 8, Beyerdynamic PV DT-297, ART Headamp V). Ich bin ganz zufrieden. Wenn wir jetzt noch Raumatmo drunter mischen, wird es noch etwas küchenradiomäiger. Was sagt Ihr? Der Live-Stream hat wohl auch einigermaen funktioniert. Um die bersteuerungen kümmere ich mich noch.
Cindy und Katja nicht zugegen, da konnte sich das Küchenradio entspannt einem soliden Stück Männerliteratur widmen. Stefan Wimmer (“Die 120 Tage von Tulum”, Ex-Playboy-Redakteur, Ex-Matador-Redakteur, Ex-Doktorant, Ex-TV-Producer) spricht über sein zweites Buch “Der König von Mexiko”. Das Rohmaterial sammelte er während eines dreijährigen Schneesturms vor Ort. Ein Creative-Commons-Buch plant Stefan Wimmer nicht. Dann kommt Cindy doch noch.
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