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Die allerletzte Sendung des Vokalradios widmet sich dem eigentlichen und Lieblingsthema von "The Voice", der Musik. Genauer gesagt: der Musik über Musik. Noch genauer: Gesängen übers Singen und Liedern über den Gesang. Nun gut, Letzteres nur zum Teil. Aber selbstreflexiv bleibt es die ganze Zeit, sozusagen meta-musikalisch. Und anders als in der Septembersendung zum gleichen Thema geht es diesmal eher leise zu, weniger E-Gitarren-lastig. Dafür umso gefühlsechter. Zwischen großem Gelächter und tiefer Trauer ist alles dabei, Frohgemutes und Besonnenes, Pathetisches und Komisches, Kabarettistisches und Jazziges, a-cappella-Virtuosität und poppige Schnulze, Big-Band- Swingnummern und schlichte Klavierlieder ...
Konrad Göke widmet sich ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern wie Ella Langley. Sie steht für eine neue Generation von Country-Künstlerinnen. Debbie Harry, die Stimme der amerikanischen Band "Blondie" wird 80 und 90 Jahre wird Wolf Biermann, die Stimme von Freiheit, die in den Westen ging – die Protestbewegung in der ehemaligen DDR nahm ihren Anfang. Konrad Göke widmet sich auch dem Thema "65 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei". Türkische Künstler präsentieren ihre Lieder wie der bekannte Rapper "Eko Fresh", der sich in seinen Liedern unter anderem mit der Fremdenfeindlichkeit und Nazis auseinandersetzt und die Berliner Rapperin "Wa22ermann", die in ihrem neuen Album erzählt, wie sie als gebürtige Pakistanerin in Berlin großgeworden ist.
"Der Russe ist einer, der Birken liebt" heißt der Debütroman von Autorin Olga Grjasnowa. Er handelt von Mascha, die im Rahmen der Kontingentflüchtlingsbestimmungen in den 90er-Jahren von Aserbaidschan nach Deutschland kommt. Der Beitrag arbeitet das zweite Kapitel des Buches als Soundcollage auf. Die Sounds greifen verschiedene akustische Erlebnisse im Roman auf. Entstanden ist die Collage von Lara Gössinger und Eva Mülder im Rahmen des Master-Studiengangs Literatur und Medienpraxis an der Universität Duisburg-Essen.
Timm Ulrichs war Totalkünstler, Kunstprofessor und begeisterter Plattensammler. Seine Leidenschaft galt auch dem Rock ’n’ Roll: Musik, die zum Mitsingen einlädt und in die Beine geht. Unter dem Titel „Das Gute am sogenannten schlechten Geschmack“ beschrieb er seine musikalischen Vorlieben – von Chuck Berry und Wanda Jackson bis zu Doris Day und Melina Mercouri.
Buchhändlerin Miriam Effertz aus Bergheim empfiehlt den neuen Roman von Elena Fischer: "Wirf einen Schatten".
Olga Grjasnowa und Helena Rose geben einen Blick hinter die Kulissen des Literaturbetriebs. Die Schriftstellerin Grjasnowa kam 1996 mit ihrer Familie von Aserbaidschan nach Deutschland und lebt heute in Wien. Mit ihrem Roman-Debüt "Der Russe ist einer, der Birken liebt" sorgte sie in der Literaturpresse für Aufsehen. Rose ist ehemalige Verlagsmitarbeiterin. Für ein Feature haben sich Anna Abbenhaus und Rebekka Schmidt - Studentinnen an der Universität Duisburg-Essen - mit Olga Grjasnowa und Helena Rose zum Interview getroffen.
In dieser Sendung widmet sich Stephan Trescher ausschließlich einer einzigen Kantate von Johann Sebastian Bach, derjenigen, die im Werkverzeichnis die Nummer 82 trägt: „Ich habe genug“. Einer der Greatest Hits vom guten alten JSB – und das zurecht. Enthält sie doch mindestens zwei der allerschönsten melancholischen Ohrwürmer, die er je geschrieben hat, außerdem knackig kurze, äußerst beredsame Rezitative und noch einen freudig- fröhlichen Jubelgesang am Ende. Zum Sterben schön!
Beim "Theatertalk", der Sendung von und mit dem Theater Münster, sprechen die Schauspieler Ansgar Sauren und Julius Janosch Schulte mit Victoria Weich darüber, was man als Schauspielende als erstes lernt. Gerade haben die beiden ihre erste Premiere hinter sich: die Uraufführung „Hamlet, Sun Off“. Tanzdirektorin und Chefchoreografin Lillian Stillwell arbeitet aktuell mit Bridget Breiner und Faizah Grootens an „Frankenstein“. Hier wird eine Auseinandersetzung mit Merry Shelleys Weltliteratur-Roman auf die Bühne gebracht; seine Entstehungsgeschichte, die berühmte Story um Frankensteins Monster selbst....
Beim Musikfestival "Bochum Total" gab es in diesem Jahr erstmals eine ökumenische Festivalseelsorge. Das Motto war "Dein Herz. Unsere Frequenz". Ein 16-köpfiges Team aus haupt- und ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern stand an den 4 Festivaltagen direkt vor dem "Anneliese Brost Musikforum Ruhr" sowie mit mobilen Zweier-Teams im Gedränge und im Bermudadreieck bereit. Das Angebot wurde sehr positiv angenommen. Das Team führte an den Tagen rund 500 kurze oder längere Gespräche. 'Ruhrporterin' Zara Mohseni hat sich mit einem der Initiatoren, dem Pastoralreferenten Michael Diek, darüber unterhalten.
Hamed Abdel-Samad ist ein streitbarer Mensch. Er hat sich sogar einmal getraut, auf einer AfD-Veranstaltung einen Vortrag zu halten. Gilt als großer Islam-Kritiker, gegen ihn gibt es eine Fatwa und er steht unter ständigem Polizeischutz. Doch ist Abdel-Samad Islam-Kritiker, kein Islam-Basher. Seine Kritik ist immer wohlbegründet, sachlich und vernünftig im Sinne der Aufklärung – so die Einschätzung von Moderator Rainer Böttchers. "Islam – Eine kritische Geschichte" ist Anfang 2023 herausgekommen. Es ist aber nicht eine Art Abrechnung mit dem Islam. Es ist, wie das Schlüsselwort "Geschichte" anzeigt, eine mehr historische Betrachtung und Interpretation des Islams – findet Rainer Böttchers.
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