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Kynotalk #126: Flo talks with Shauna Sampson, an EDD handler from the USA, about explosive detection dogs, private security K9 work, event security and detection dog training across Europe.
Shauna travelled through Europe with her two working dogs and shares insights from real deployments in the United States, including festivals, sports events, VIP areas, venue sweeps and explosive detection work in private security.The episode also covers USA vs. Europe in dog training culture, including e-collars, prong collars, leash handling, certification standards, police K9 vs. private security K9 teams, and what handlers can learn by training in different countries and systems.
👉 Listen now on YouTube, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music and everywhere you get your podcasts.
Chapters
00:00 Introduction and Background of Shauna Sampson
02:51 Security Work and the Use of Dogs
05:47 Dog Selection and Training for Security Work
09:02 Detection Procedures and Deployment Strategies
12:11 Using Detection Dogs at Events and Festivals
15:06 Differences Between Police K9 and Private Security
18:13 Challenges and Standards in the Security Industry
21:01 The Future of Security Work and Personal Experiences
24:12 Travel and International Security Work
36:40 Travel Experiences and Cultural Differences
39:08 Training Without Tools
42:49 Cultural Differences in Working with Dogs
46:00 Communication and Training Techniques
50:05 Personal Experiences and Perspectives
53:47 Future Plans and Travel
01:00:06 Closing Thoughts and Preview of the Next Episode
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🎙️ Kynotalk #125 ist eine Flo-&-Chris-Roadtrip-Folge im „neuen Alltag“:
Flo sitzt zuhause im Garten (Baby-Pause), Chris ist unterwegs nach Frankfurt zum Workshop. Ihr sprecht darüber, wie sich Arbeit, Training und Hundehaltung verändern, wenn plötzlich weniger Hunde gleichzeitig im System sind – und warum sich das für ambitionierte Hundeführer fast „falsch“ anfühlen kann, obwohl es objektiv erstmal mehr Luft schafft.
Inhaltlich geht’s dann schnell in den Kern eurer Welt: Einsatzpraxis und Spürhundewesen. Chris berichtet von Sprengstoff-Einsätzen und Bewachungen – inklusive dem mentalen Spagat, dass man im Sprengstoffbereich „am liebsten nichts findet“, aber gleichzeitig genau wissen will, dass Ausbildung und Hund im Ernstfall sauber liefern. Ihr ordnet außerdem ein, warum sich die Sicherheitslage verändert, warum Qualität im privaten Sicherheitsbereich wieder mehr zählt – und warum es für euch wichtig ist, als Ausbilder regelmäßig selbst im operativen Alltag zu stehen.
Ein weiterer Schwerpunkt: Was macht Spürhundarbeit so besonders? Ihr sprecht über die vielen Zusatzkompetenzen rund um Zielstoffe, Umwelteinflüsse, Szenariodenken und „kriminelles“ Vorstellungsvermögen – und warum gerade neue Sparten/Projekte den Reiz ausmachen. Dazu gibt’s ein Praxis-Update: Chris hat erstmals selbst einen Bettwanzenspürhund vorbereitet (inkl. Container-Handling für saubere Konditionierung).
Zum Schluss wird’s wieder meta: Kommentare, Gäste, „Plattform geben“ – und warum Dialog nicht bedeutet, dass man alles abnickt. Plus: ein kleiner Running Gag rund um Chris’ „Trick“ für bessere Verbindung (falls es genug Leute wirklich wissen wollen).
Kapitel
00:00 Einführung und Ankündigungen
06:04 Hundeausbildung und Zeitmanagement
11:48 Hundeabgabe und deren Auswirkungen
18:13 Reflexion über vergangene Hunde
23:06 Neue Entwicklungen im Rettungshundewesen
31:39 Sicherheitslage und Einsatzfrequenz
39:11 Vielfalt im Spürhundewesen und interdisziplinäres Wissen
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🎙️ In Kynotalk Folge #124 spricht Flo mit Ariane Ullrich (Dipl.-Biologin, Hundetrainerin, Autorin, Podcasterin) über ein Thema, das in der Hundeszene ständig mitschwingt: Wissenschaftskommunikation – also die Frage, wie man Studien, Daten und „Fakten“ so einordnet, dass sie in der Praxis wirklich helfen.Ariane erklärt, warum viele Debatten im Hundetraining scheitern, weil Menschen auf unterschiedlichen Ebenen argumentieren: Ethik/Moral als Totschlagargument vs. lern-theoretische Logik und beobachtbare Ergebnisse. Ihr sprecht darüber, warum pauschale Aussagen („X funktioniert immer“) fast immer falsch sind, warum es mehr W-Fragen (Wann? Warum? Für wen? In welchem Kontext?) braucht – und weshalb gute Trainer nicht nur Hunde, sondern vor allem Menschen abholen müssen: klare Anleitung statt Fachjargon, ohne die Realität zu beschönigen.Ein zweiter Schwerpunkt ist Hundetrainer-Ausbildung: Was fehlt vielen Konzepten? Ariane plädiert für mehr Praxis unter verschiedenen Trainern, echtes Mitlaufen, Diskurs und Begleitung nach der Grundausbildung – statt „ein System für alle“ und zu viel Kopfwissen ohne Feeling für Hund und Mensch.Dazu kommen Einblicke in Ariane’s Projekte: den Online-Hundekongress (Oktober) und warum sie bewusst verschiedene Perspektiven zusammenbringt – nicht um sich mit allem zu identifizieren, sondern um Austausch, Verständnis und Weiterentwicklung zu fördern.Zum Schluss gibt Ariane die Frage für die Community (und den nächsten Gast):👉 „Woran ist dein Hund schuld?“ – im Guten oder im Schlechten.
Kapitel
00:00 Reflexion über Lebensprioritäten
02:59 Die Herausforderungen der Elternschaft
05:59 Vorstellung von Ariane und ihren Projekten
08:59 Wissenschaft und Praxis im Hundetraining
11:54 Gesellschaftliche Verantwortung und Aufklärung
14:46 Entwicklungen in der Hundesszene
17:47 Persönliche Erfahrungen und Mentoren
19:31 Die Herausforderungen im Alltag mit Hunden
20:23 Der Weg zum Hundetraining: Persönliche Erfahrungen
21:52 Die Bedeutung von ganzheitlichem Training
23:51 Ethik und Moral im Hundetraining
25:33 Der Einfluss von Wissenschaft auf die Praxis
30:21 Die Kluft zwischen Theorie und Praxis
35:19 Die Rolle der Erfahrung im Hundetraining
39:43 Zugang zu verschiedenen Hundetypen und Arbeitsbereichen
43:56 Die Ausbildung von Hundetrainern: Ein Blick hinter die Kulissen
46:36 Die Herausforderungen der Hundetrainer-Ausbildung
49:54 Wichtigkeit des Austauschs unter Trainern
52:47 Die Entwicklung der Hundeverordnungen und deren Auswirkungen
56:43 Der Einfluss sozialer Medien auf das Hundetraining
01:01:12 Wissenschaftskommunikation im Hundetraining
01:10:57 Die Rolle der Wissenschaft im Hundetraining
01:12:51 Die Bedeutung von W-Fragen im Training
01:16:06 Herausforderungen im Hundetraining
01:21:44 Die Komplexität des Hundetrainings
01:22:34 Empfehlungen für angehende Hundetrainer
01:23:08 Abschluss und Ausblick auf den Hundekongress
Links zu Ariane
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🎙️ Kynotalk #122: Jennifer Falke ist zurück (nach der Folge im letzten Jahr zum Thema Stress beim Hund) – diesmal sprechen wir über Strafe im Hundetraining: was der Begriff lernpsychologisch bedeutet, warum er so emotional aufgeladen ist und weshalb viele Diskussionen scheitern, weil Training und Erziehung vermischt werden.Jennifer (Polizei/Hundetrainerin, Masterstudium Arbeits- & Organisationspsychologie) gibt außerdem Einblicke in ihre aktuelle Arbeit: Sie will bestehende Persönlichkeitsfragebögen aus dem Familienhundbereich für Diensthunde anpassen und validieren – inklusive Faktoren wie Belastbarkeit und Frustrationstoleranz, die oft zu kurz kommen.Inhaltlich geht’s um die vier Quadranten, darum dass „rein positiv“ in der Praxis häufig trotzdem negative Strafe beinhaltet (Belohnung wird erwartet, bleibt aber aus) – und warum Maßnahmen je nach Hundtyp ganz unterschiedliche Nebenwirkungen haben können. Außerdem ordnen wir das Thema Cortisol/Stress ein: Werte allein sind schnell missverstanden, entscheidend sind Baseline, Erholung und Verhaltenskontext.Zum Schluss stellt Jennifer klar: Das ist keine Einladung, Hunde zu strafen – sondern ein Plädoyer für Differenzierung, sauberen Aufbau und Tierschutz statt Ideologie.Kapitel00:00 Einführung in die Hundetrainingsthemen05:50 Unterschiede zwischen Erziehung und Training12:02 Erziehung vs. Training: Ein tiefgehender Vergleich15:07 Individuelle Ansätze im Hundetraining17:54 Die Rolle der Emotionen im Training20:50 Analogie zwischen Mensch und Hund24:12 Schlussfolgerungen und Ausblick auf das Training29:53 Die Balance zwischen positiver und negativer Strafe31:40 Die Entwicklung der Trainingsmethoden34:54 Frustration und Motivation im Training38:45 Die Bedeutung der Selbstreflexion im Training40:09 Erziehung vs. Training: Ein philosophischer Ansatz42:23 Emotionen im Training: Der Schlüssel zum Erfolg46:32 Grenzen des belohnungsbasierten Trainings49:03 Die Notwendigkeit von Strafe in der Hundearbeit52:06 Die Herausforderungen der Hundeausbildung55:07 Die Realität des Hundetrainings in der Praxis56:58 Ehrlichkeit in der Hundeauswahl58:44 Die Bedeutung der Ausbildung für den Tierschutz01:01:21 Herausforderungen in der Ausbildung von Diensthunden01:03:46 Einheitlichkeit in der Ausbildung und Tierschutzgesetz01:05:46 Strafe in der Hundeausbildung: Notwendigkeit und Ethik01:09:25 Die Rolle von Strafe und Lernerfahrungen01:13:39 Lernen aus der Vergangenheit: Erfahrungen und Veränderungen01:21:23 Wissenschaftliche Grundlagen der Tierschutz-Hunde-Verordnung01:22:46 Die Auswahl von Experten und deren Perspektiven01:24:14 Kritik an den verwendeten Studien und deren Methodik01:26:58 Die Rolle von Strafe im Hundetraining01:30:03 Stress und Cortisol bei Hunden01:34:09 Genetik und Lernerfahrungen bei Hunden01:39:44 Individuelle Unterschiede und Persönlichkeitsforschung bei Hunden01:42:42 Abschließende Gedanken zur Anwendung von Strafe im TrainingLinks zu Jennifer🔗 https://www.falke-dog-coaching.comMehr über Kynotec🔗 https://www.kynotec.at🔗 https://www.facebook.com/kynotec🔗 https://www.instagram.com/kynotec/channel/🔗 https://www.linkedin.com/company/kynotec/🔗 https://www.tiktok.com/@kynotecgmbh————————————— Wenn du Kommentare zu unserem Podcast hast, schick uns bitte eine E-Mail an [email protected] oder kontaktiere uns auf Facebook oder Instagram. Wir würden uns freuen, wenn du die Sendung abonnierst und noch besser, wenn du den Podcast mit deinen Freunden und Kollegen teilst. Bitte gib uns Feedback und eine Bewertung zum Podcast in der App die du nutzt. Vielen Dank! :)#HundetrainingTipps #DogTraining #PositiveVerstärkung #NegativeStrafe #TrainingVsErziehung #Cortisol #Frusttoleranz #WorkingDogs #K9Training #Hundeverhalten #PodcastDeutsch #Hundeschule
🎙️ Kynotalk #121 ist eine Flo-&-Chris-Roadtrip-Folge aus zwei parallelen Lehrgängen: Chris ist beim Grundkurs Spürhundeführer in Frankfurt, Flo gleichzeitig beim Lehrgang in Österreich. Aus dieser Perspektive sprechen beide über zwei Themen, die im Spürhundewesen ständig auftauchen: Suchausdauer/Leersuchen – und Erwartungshaltung (bei Mensch und Hund).
Im ersten Teil geht es darum, warum viele Teams zu früh „Leistung“ erwarten und dabei vergessen: Lernen sieht am Anfang selten schön aus. Flo und Chris erklären, wie fehlende Vergleichswerte dazu führen, dass „kurz“ und „lang“ völlig unterschiedlich interpretiert werden – und warum man Training nicht als harte Etappen „bis zum Zwischenziel“ denken sollte, sondern als Workflow, in dem Zwischenziele laufend mitgeprüft werden. Ein zentraler Punkt: Film-Druck verzerrt Training – viele Teams trainieren sauber, aber sobald es „fürs Video“ ist, wird’s steif und bricht ein.
Dann wird’s praktisch: Wie baut man Leersuchen sinnvoll auf, ohne den Hund zu „killen“? Flo beschreibt das Prinzip, erst einen Erfolgspolster über Funde aufzubauen und dann bewusst die „Durststrecke“ dranzuhängen – damit der Hund motiviert bleibt und nicht sofort abbricht. Gleichzeitig ordnet ihr ein, warum sich Einsatzrealität je nach Sparte stark unterscheidet: In manchen Bereichen findet man häufig (z. B. Schimmel/Bettwanzen), in anderen geht es primär um das Feststellen des Nicht-Vorhandenseins (z. B. Sprengstoff). Das macht Suchmotivation und Erwartungshaltung zu einem echten Ausbildungsthema.Im zweiten Teil wird’s gesellschaftlicher: Flo und Chris greifen Kommentare auf, in denen ihnen nahegelegt wird, bestimmten Gästen „keine Plattform zu geben“. Beide argumentieren klar: Dialog heißt nicht Zustimmung, aber ohne Dialog gibt es keine Entwicklung. Wer mit Gegenmeinungen nicht umgehen kann, soll weiterswipen – und wer lernen will, muss auch mal zuhören, ohne bekehren zu wollen.
👉 Frage an euch: Was ist bei euren Hunden „lang“? 5 Minuten? 20? 3×20? Und was hat euch am meisten geholfen, Leersuchen sauber aufzubauen?
Kapitel
00:00 Einleitung und Lehrgangsupdate
05:57 Training und Erwartungshaltung
11:55 Erfahrungen und Entwicklung im Training
22:48 Herausforderungen in der Ausbildung von Spürhunden
28:50 Vorbereitung und Training für Spürhunde
34:52 Fütterungsmanagement und Beutemotivation
39:57 Missverständnisse in der Hundewelt
46:14 Leersuche und Erwartungshaltung
53:50 Die Bedeutung des Dialogs
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🎙️ Kynotalk #120 ist eine Roadtrip-Folge direkt nach einem 4-tägigen Spürhunde-Workshop in der Schweiz. Flo und Chris sprechen über einen Klassiker, der Teams im Training und im Einsatz ständig begleitet: Wie viel „führt“ der Hundeführer – und wann wird genau das zum Problem?Im Fokus steht der Clever-Hans-Effekt in der Spürhundearbeit: Hunde „lösen“ Aufgaben scheinbar zuverlässig, orientieren sich dabei aber unbewusst an Körpersprache, Timing, Ritualen und Erwartungshaltung des Hundeführers. Ihr erklärt, warum das vor allem in klaren Suchen (Hundeführer weiß, ob/wie viele Lagen) passiert – und wie man mit Single Blind und Double Blind Training echte Einsatzrealität näher abbildet. Dann wird’s praxisnah: Welche Hundeführeraufgaben helfen, den Hund unabhängiger arbeiten zu lassen? Wie nutzt man frühe „Blind“-Ansätze schon über Spielzeug-/Motivationssuchen, damit der Hund von Anfang an lernt: Nasenarbeit ist Hundekompetenz. Außerdem geht’s um den Unterschied zwischen Training, Prüfung und Einsatz – und warum „train as you fight“ nicht immer 1:1 gilt: Im Einsatz kann (und sollte) der Hundeführer je nach Sparte visuell mitarbeiten, z. B. durch Öffnen von Laden/Kisten oder sinnvolle Vorbereitung des Suchbereichs – während das in Prüfungen bewusst limitiert ist. Ein weiterer Kernpunkt: Finderate & Erwartungshaltung. Ihr besprecht den Spagat zwischen dem Aufbau hoher Motivation (hohe Fundrate in der Ausbildung) und der Realität mancher Sparten (z. B. Sprengstoff: Einsatz = meist „nichts finden“). Lösung: variable Belohnungsstruktur, Leersuchen, realistischere Szenarien – ohne die Hunde in Übererregung zu pushen. Zum Schluss streift ihr noch ein oft unterschätztes Thema: Equipment & Rituale. Wenn Boots/Maulkorb/Setup oder bestimmte Sprüche/Routinen für den Hund zu klaren Vorhersagen werden („Heute finde ich / heute finde ich nicht“), baut man sich ungewollt wieder ein Problem ein. 👉 Frage an euch: Belohnt ihr im Double Blind – ja oder nein? Und wie verhindert ihr, dass eure Rituale und euer Handling dem Hund „Antworten“ geben? Kapitel00:00 Einführung in den Spürhunde-Workshop02:24 Unterschiede im Hundeführerverhalten und Training04:01 Der Clever Hans Effekt im Training09:15 Vermeidung des Clever Hans Effekts13:37 Hundeführeraufgaben und deren Bedeutung18:15 Double Blind Training und seine Vorteile21:22 Unterschiede zwischen Training, Prüfung und Einsatz25:33 Training und Einsatz von Spürhunden36:09 Kontrollverlust und Selbstständigkeit der Hunde44:01 Erwartungshaltung und Funde im Training49:47 Erwartungshaltung und Motivation bei Hunden51:55 Leersuchen und Stressmanagement54:18 Motivationslevel und Trainingseffekte56:55 Modulare Herangehensweise im Training59:59 Equipment und Ritualisierung im Training01:03:35 Zusammenfassung und Ausblick auf zukünftige WorkshopsMehr über Kynotec🔗 https://www.kynotec.at🔗 https://www.facebook.com/kynotec🔗 https://www.instagram.com/kynotec/channel/🔗 https://www.linkedin.com/company/kynotec/————————————— Wenn du Kommentare zu unserem Podcast hast, schick uns bitte eine E-Mail an [email protected] oder kontaktiere uns auf Facebook oder Instagram. Wir würden uns freuen, wenn du die Sendung abonnierst und noch besser, wenn du den Podcast mit deinen Freunden und Kollegen teilst. Bitte gib uns Feedback und eine Bewertung zum Podcast in der App die du nutzt. Vielen Dank! :)
🎙️ Kynotalk #119 (Flo & Chris): Wissenschaft im Hundetraining – Nutzen, Grenzen und typische DenkfehlerIn Folge #119 sprechen Flo und Chris darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse im Hundetraining sinnvoll genutzt werden können – und warum das Thema in Diskussionen so oft entgleist. Ihr macht gleich zu Beginn klar: Ihr seid keine Wissenschaftler, arbeitet aber bewusst mit Lerntheorie, Studienimpulsen und Praxis-Erfahrungswerten – mit dem entscheidenden Zusatz, dass Theorie und Praxis zwei Paar Schuhe sind.Ein Schwerpunkt der Episode ist der kritische Blick auf das, was im deutschsprachigen Raum häufig als „science-based dog training“ verkauft wird. Flo und Chris sprechen über Cherry-Picking (selektives Herauspicken von Studien, die zur eigenen Meinung passen) und über „Autoritätskosmetik“ – also das Benutzen von Begriffen wie evidenzbasiert, state of the art, neueste Erkenntnisse, um unangreifbar zu wirken, ohne sauber zu erklären, was tatsächlich gemessen wurde und welche Grenzen die Daten haben.Dann geht’s in die Praxis: Anhand konkreter Beispiele zeigen die beiden, warum der Transfer von Studien in echtes Training oft scheitert. Was bei einem Hundetyp oder in einem Labor-/Sport-Setting funktioniert, kann bei hochmotivierten Arbeits- und Gebrauchshunden in der Realität Übererregung, Erwartungshaltung und Konzentrationsprobleme verstärken. Genau deshalb betonen sie immer wieder den zentralen Punkt: Kontext entscheidet – Hundetyp, Lernhistorie, Haltungsbedingungen, Trainingsziel und auch der Mensch am anderen Ende der Leine.Ein weiterer SEO-relevanter Block: Begriffe wie Stress, Frustration, Dominanz und Bindung werden oft moralisch aufgeladen, obwohl Stress nicht automatisch „schlecht“ ist – er kann auch Treibstoff für Leistung und Lernprozesse sein. Problematisch wird es erst, wenn Stress chronisch wird, Erholung fehlt und keine Kontrolle/Entkommen möglich ist. Genau dieses Differenzieren fehlt laut Flo & Chris in vielen Online-Debatten.Zum Schluss wird die Folge sehr anwendungsorientiert: Ihr nennt Beispiele, wo wissenschaftliche Impulse euch wirklich weitergebracht haben – etwa beim Thema variable Verstärkung und bei praktischen Guidelines wie Hitzestress-Management. Gleichzeitig bleibt der Appell klar: Wissenschaft ist ein Werkzeug, kein Schutzschild. Wer gutes Hundetraining liefern will, braucht Handwerk, Demut, saubere Beobachtung und eine echte Fehlerkultur – statt Lagerdenken und Social-Media-Show.👉 Diskutier mit: Welche „wissenschaftliche Erkenntnis“ wurde in der Praxis für dich besser – und welche hat sich als nicht übertragbar herausgestellt?Kapitel00:00 Einführung in die Wissenschaft des Hundetrainings06:24 Die Bedeutung von Studien im Hundetraining13:22 Herausforderungen bei der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse15:52 Sozialverhalten und Trainingsmethoden18:18 Die Rolle des Zwingers im Hundetraining27:15 Kritik an der Qualität von Studien33:35 Stress als Faktor im Hundetraining39:06 Die Relevanz von Studien für Familienhunde45:47 Die Gefahren von unqualifizierten Hundetrainern48:24 Variable Belohnungsstrukturen im Training50:08 Praktische Anwendungen von Studienergebnissen56:34 Erfahrungen mit Clickertraining01:01:02 Der Widerspruch im Hundetraining01:03:53 Die Rolle von KI im Hundetraining01:11:31 Expertise und deren Bedeutung im Training01:26:25 Vergleich zwischen Wölfen und ArbeitshundenMehr über Kynotec🔗 https://www.kynotec.at🔗 https://www.facebook.com/kynotec🔗 https://www.instagram.com/kynotec/channel/🔗 https://www.linkedin.com/company/kynotec/————————————— #kynotalk #kynotec #hundetraining #hundeerziehung #lerntheorie #learningtheory #sciencebasedtraining #dogtraining #hundetrainer #verhaltensanalyse #operantekonditionierung #positivereinforcement #variableverstaerkung #trainingtipps #workingdogs
🎙️ In Kynotalk Folge #118 spricht Flo mit Hans von Critical Knowledge – Combat Medic, ehemaliger Soldat beim Jagdkommando und heute Inhaber einer Trainingsfirma, die Menschen auf echte Notfälle vorbereitet. Hans erzählt, wie er über prägende Erfahrungen früh in die Notfallmedizin gefunden hat, welche Unterschiede es zwischen ziviler Rettungskette und militärischer Versorgung gibt – und warum im militärischen Kontext Dinge wie Hot Zone, Zeitdruck und Prolonged Field Care (bis zu 72 Stunden Versorgung ohne Arzt) entscheidend sind.Ein großer Teil der Folge dreht sich um das gemeinsame Herzensthema: First Aid für Working Dogs (und ihre Menschen). Flo und Hans sprechen darüber, warum Notfälle nicht nur „am Berg in der Wildnis“ passieren – sondern auch beim normalen Spaziergang, Dienst und Training – und weshalb die ersten Minuten über Outcome entscheiden können. Es geht um Eigenschutz, ruhiges Handeln, Blutungsmanagement, sinnvolle Ausrüstung (IFAK) und vor allem um das, was oft fehlt: den Hund überhaupt handhabbar und transportfähig zu bekommen, wenn’s ernst wird.Hans erklärt außerdem den Ansatz von Critical Knowledge: weniger „Checkliste auswendig“, mehr Verständnis und Szenariotraining – inklusive Moulage/Simulation, Stressoren und sauberer Fehlerkultur. Genau daraus ist auch euer gemeinsames Workshop-Format entstanden: medizinisches Handwerk + Hundetraining, damit Hunde Maßnahmen tolerieren (Maulkorb, Fixieren, Abtasten, Verbände) und Hundeführer gleichzeitig lernen, unter Stress die richtigen Prioritäten zu setzen.Zum Abschluss gibt’s noch einen Ausblick auf kommende Projekte bei Critical Knowledge – und eine „Frage für den nächsten Gast“.👉 Frage an euch: Habt ihr für euren Hund ein First-Aid-Kit – und habt ihr die Basics (Maulkorb, Fixieren, Tragen/Transport) schon einmal unter Übungsbedingungen trainiert?FOLGT UNSEREN KANÄLEN und unterstützt uns! Links zu Hans🔗 https://criticalknowledge.org🔗 https://www.instagram.com/critical.knowledge/🔗 https://www.facebook.com/critical.knowledgeAUT/Mehr über Kynotec🔗 https://www.kynotec.at🔗 https://www.facebook.com/kynotec🔗 https://www.instagram.com/kynotec/channel/🔗 https://www.linkedin.com/company/kynotec/🔗 https://www.tiktok.com/@kynotecgmbh————————————— Wenn du Kommentare zu unserem Podcast hast, schick uns bitte eine E-Mail an [email protected] oder kontaktiere uns auf Facebook oder Instagram. Wir würden uns freuen, wenn du die Sendung abonnierst und noch besser, wenn du den Podcast mit deinen Freunden und Kollegen teilst. Bitte gib uns Feedback und eine Bewertung zum Podcast in der App die du nutzt. Vielen Dank! :)
Kapitel
00:00 Einführung in Critical Knowledge und Hans' Werdegang
04:22 Der Weg zum Sanitäter und Militärdienst
07:09 Unterschiede zwischen militärischer und ziviler Sanitätsausbildung
10:17 Erfahrungen mit Hundeteams und Erste Hilfe für Tiere
13:14 Von der Militärkarriere zu Critical Knowledge
16:18 Erste Hilfe für Hunde: Notwendigkeit und Herausforderungen
19:03 Training und Transport von verletzten Hunden
22:15 Wichtige Tipps für die Erste Hilfe bei Hunden
25:15 Zukünftige Workshops und Materialien für Erste Hilfe
30:18 Einführung in den Erste-Hilfe-Kurs für Hunde
32:48 Prävention und medizinische Planung für Hunde
35:33 Wichtigkeit der Erste-Hilfe-Kenntnisse für Hundebesitzer
40:44 Fehlerkultur und Lernen aus Erfahrungen
44:37 Vielfalt der Teilnehmer und deren Hintergründe
47:54 Notwendigkeit von Erste-Hilfe-Trainings für Hunde
53:35 Vorbereitung auf Notfälle mit Hunden
57:48 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Kurse
59:11 Hundebisse und ihre Folgen
01:01:01 Selbstverteidigung und Notfallmedizin
01:03:59 Zukünftige Projekte und Entwicklungen
01:07:09 Fragen und Antworten: Hundetraining und Notfallmedizin
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🎙️ Kynotalk #117: Dr. Stewart Hilliard returns for a short, focused episode sparked by a thoughtful YouTube comment—challenging a common narrative in dog training: “positive-only,” errors in training, and whether sport/Agility dogs are truly trained without pressure.Stewart adds nuance: what errorless learning actually means, where the concept comes from (Skinner and colleagues), and why “errors” are often an artifact of imperfect teaching procedures rather than an unavoidable part of learning. At the same time, he explains why building resilience—and teaching dogs to work through frustration/adversity—still matters, not just in sport, but in everyday life and high-demand working contexts.A key segment dives into omission cues / Pavlovian inhibitors: why a cue that predicts “you won’t get it” carries its own emotional valence, how it affects performance, and why timing and information are critical—especially for highly motivated dogs and discrimination-heavy sports like Agility.Finally, you explore the practical question: Can you train purely “positive-only”? Stewart frames it around goals, dog type, time pressure, trainer skill, and context—landing on a pragmatic takeaway: fewer tribes, more good mechanics and responsibility.👉 Your turn: How do you handle errors—prevent them, accept them, or use them strategically? And where do omission cues show up in your training?Chapters00:00 Introduction and context of the discussion03:38 Positive training methods and the criticism of them06:31 Nuance in dog training and the role of errors09:38 Errorless learning and why it matters12:53 Resilience in dog training15:47 Challenges in training and why they matter18:39 The role of signals in dog training21:46 Psychological processes in training24:59 Pavlovian inhibition and emotional valence27:13 Challenges in dog training and constructive learning30:22 Agility and how dogs cope with errors34:24 Frustration theory and resilience in dog training38:42 Positive and negative reinforcement in dog training42:32 Limits and possibilities in dog trainingFind Stewart and Kynology🔗 https://kynology.org/🔗 https://youtube.com/@Kynology?si=JRbwg7nzggmC4KDz🔗 https://www.facebook.com/stewart.hilliard.33🔗 https://www.instagram.com/kkynology/More about Kynotec🔗 https://www.kynotec.at🔗 https://www.facebook.com/kynotec🔗 https://www.instagram.com/kynotec/channel/🔗 https://www.linkedin.com/company/kynotec/————————————— If you have any comments about our podcast, please send us an email at [email protected] or contact us on Facebook or Instagram.We’d love it if you subscribed to the show — and even better, if you shared the podcast with your friends and colleagues.Please leave us feedback and a rating in the app you’re using.Thank you! 😊#Kynotalk #Kynotec #DogTrainingPodcast #Hundetrainer #AgilityDog #MarkerTraining #ClickerTraining #BehaviorScience #CanineBehavior #FrustrationTolerance #ErrorlessLearning #StimulusControl #trainingtips
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