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Rechnet sich das? Markus Biermann, Gründer und Gesellschafter einer der größten unabhängigen deutschen Mediaagenturen ist überzeugt: Flexibilität und Stundenverzicht sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Er hat in seinem Unternehmen die Regelarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich reduziert und lässt Mitarbeitende seitdem eigenverantwortlich entscheiden, wann sie arbeiten – vorausgesetzt, diese Entscheidung berücksichtigt auch die Bedürfnisse der Kundschaft. Dafür hat er den Handelsblatt Mindshift-Award gewonnen. Tobias hakt nach:
Was unterscheidet den Future-Work-Ansatz von “New Work”?
Mindshift Award https://award.handelsblatt.com/mindshift/preisverleihung/
Crossmedia https://www.crossmedia.de/news/
Markus Biermann https://www.linkedin.com/in/markus-biermann-877912141/
Eine steile Lernkurve in Sachen Leadership: Christoph Bonsmann, Vorstand bei action medeor, der „Notapotheke der Welt“ brachte für die Führung von 80 hauptamtlichen und 60 ehrenamtlichen Mitarbeitenden eine Ausbildung für einen hochspezialisierten Job in der Apotheke mit. Worauf er zunächst nicht vorbereitet war: eine Organisation zu führen, die ganz wesentlich auf den guten Willen aller Beteiligten aufbaut. Das lernte er schnell bei seinen Auslandseinsätzen weltweit:
Klar, für die Produktion von Strom benötigt man jede Menge Kraft. Aber will man „Gute Energie“ verbreiten, braucht’s vielleicht noch etwas ganz anderes. Sophia Eltrop ist Personalvorständin bei Naturstrom, einem Unternehmen, das sich seit 25 Jahren mit erneuerbaren Energien am Markt behauptet. Tobias spricht mit ihr über Shareholder Value, der auf andere als klassische Anleger-Werte setzt und über eine Unternehmenskultur, die ihre positive Spannung aus dem Optimismus schöpft.
Maja Göpel https://www.maja-goepel.de/
Alles nur Spaß? Tobias spricht mit Arbeitsphilosoph und Keynote Speaker Frank Eilers über Humor: Wie wir durch ihn neue Perspektiven entdecken und wie er in den großen Transformationsaufgaben ein Auseinanderdriften unserer Realitäten verhindert. Als Keynote Speaker erlebt Frank Eilers, wie schwer es in Unternehmen fällt, sich von den Fesseln der Organisationsstrukturen zu befreien, Kapazitäten für diese Herausforderung zu schaffen und Ideen tatsächlich auch zu implementieren.
Wir fragen nach:
Ist New Work nur ein schnelles Medikament, damit wir nicht über Grundlegenderes nachdenken müssen?
Können wir uns von der German Angst befreien?
Raus aus der Arbeitsgesellschaft, rein in die Wissensgesellschaft?
Frederic Laloux: Reinventing Organisations
Cal Newport: Deep Work
Carsten Schermuly: New Work Utopia
BertelsmannStiftung: Metastudie Doppelte Transformation https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/doppelte-transformation
Frithjof Bergmann: Neue Arbeit, neue Kultur
Sie gilt als eine der Wegbereiterinnen im modernen HR-Management und hat das Thema Führung aus vielen spannenden Perspektiven für sich weiterentwickelt. Elke Eller hat gelernt, loszulassen, um neue Chancen mit beiden Händen ergreifen zu können. Ihren Karriereweg prägen Stationen als Personalvorständin mehrerer Konzerne und als Verbandspräsidentin – heute bringt sie sich als Aufsichtsrätin, Mentorin und Dozentin ein. So vielfältig wie diese Erfahrungen ist auch das Gespräch über zeitgemäßes Führen. Wir fragen sie:
Ist KI im Personalmanagement eine Chance oder eine Gefahr?
Wie hat sich das Thema Führung in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt?
Was sollten Führungskräfte über das Thema „Loslassen“ lernen?
Warum sagt sie: „Führen ist weiblich“?
https://www.inqa.de/DE/initiative-und-partner/partner-botschafter-innen/uebersicht.html
https://www.linkedin.com/in/elke-eller/?originalSubdomain=de
Brennst du gerade aus oder delegierst du schon? Wann wird Arbeit zum glückseligen Rausch und wo beginnt die Sucht? Wenn der Job das Leben bestimmt und das Erleben von Macht, Kompetenz und Kontrolle permanent gebraucht wird, ist die Grenze bereits überschritten. Und das ist weder für die Betroffenen noch für ihr Umfeld gut. Der Arbeitspsychologe Dr. Stefan Poppelreuter hat genau dazu geforscht.
Burn-out, Depression und eine höhere Sterblichkeit - ist das der Preis, den Männer für eine Führungsposition zahlen müssen? Weil sie dazu erzogen wurden, immer eine Lösung zu haben, stets unter Strom stehen und ihren Führungsanspruch jederzeit verteidigen müssen? Dominik Schneider plädiert für ein Umdenken, das uns aus der klassischen Alpha-Rolle herausführt und damit nicht nur gesünder für Führungskräfte, sondern auch attraktiver für gestaltungswillige Mitarbeitende ist. Unsere Fragen an ihn:
Was charakterisiert den Alpha-Führungsstil?
https://www.beyond-alpha.com/
Stets die optimale Option nutzen – das ist für die Generation Z Segen und Fluch zugleich, sagt Generationenforscher Rüdiger Maas. Aufgewachsen in einer digitalen Welt, in der über Bewertungsportale alles vergleichbar wird, ist der Job-Wechsel für junge Beschäftigte nahezu vorprogrammiert. Denn sie sind die kleinste Generationen-Kohorte und hart umworben. Wer von ihnen nicht das Beste für sich herausholt, wird unglücklich, so das Credo. Unsere Fragen dazu:
Wie tickt die Generation Z?
Wie gelingt es, die Generation für Unternehmen zu gewinnen und möglichst zu halten?
Wieviel Struktur und Verbindlichkeit brauchen junge Mitarbeitende?
In welchen Teams fühlen sie sich am wohlsten?
Welche Rolle nehmen Führungskräfte ein?
Ist Social Recruiting über die Facebook, Tiktok & Co sinnvoll?
Institut für Generationenforschung: https://www.generation-thinking.de/maas-generation-z
Jugend forsch: https://www.pwc.de/de/handel-und-konsumguter/so-tickt-die-generation-z.html
Die Jugend von heute: https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aav5916
Wie gesund ist digitales Arbeiten in New-Work-Szenarien? Und welchen Anteil hat virtuelle Führung daran? Prof. Dr. Stephan Böhm von der Universität St. Gallen erforscht dieses. Der Experte für Diversity Management and Leadership benennt anhand von Langzeit-Studien mit Konzernen klare kausale Zusammenhänge, was Soziale Gesundheit (Social Health) bedeutet und wie sie entscheidend und nachhaltig zur Produktivität beiträgt:
Wo sollten Mitarbeitende Grenzen in den Arbeitsbeziehungen ziehen?
Wie weit reichen die Möglichkeiten des Job-Crafting?
Warum profitieren alle davon, wenn Führungskräfte eine Inklusionskultur schaffen – und was zeichnet diese aus?
Und welches Potenzial steckt darin, wenn Führungskräfte auf die Stärken ihrer Team-Mitglieder setzen, statt Schwächen bereinigen zu wollen?
https://www.alexandria.unisg.ch/persons/915
https://t3n.de/news/teamarbeit-in-homeoffice-entscheidender-faktor-st-gallen-1513710/
https://wissensdialoge.de/proximity-bias/
Führen, ohne disziplinarischen Zugriff – geht das? Das kommt ganz darauf an! Worauf genau, das besprechen wir mit Michael Jacobsen-Rey. Obwohl er selbst nicht mehr in Personalverantwortung ist, bleibt er ein wichtiger Einflussfaktor auf die Führungsqualität in deutschen Unternehmen: Denn sein Leadership-Coaching prägt auch heute zahlreiche Führungskräfte – vor allem im Mittelstand. Er vertritt dabei einen ganzheitlichen Ansatz: Es geht nicht nur darum, dass Mitarbeitende ihre Arbeit erledigen. Jacobsen-Rey öffnet den Blick für das Gesamtpaket, mit dem Führungskräfte Vertrauen schaffen und Orientierung geben. Und dieses beginnt bei der Führungskraft selbst!
Warum ist es wichtiger, die Stärken meiner Mitarbeitenden zu kennen, als ihre Schwächen?
Und wie erkenne ich, wie frei ich meine Mitarbeitenden führen sollte?
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