Leben lieben

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Leben lieben episodes

  • 018 Gestaltgespräche über Tod und Sterben
    018 Gestaltgespräche über Tod und Sterben "Tod als letzte Gestalt"Im Gespräch mit Bettina Hagedorn, Psychologin aus Dortmund und Mitbegründerin des Projekts "Hospiz macht Schule" sprach ich über Tod und  Sterben.
    Sich existentiellen Fragen zu stellen, ist nicht leicht. Doch mit Gewahrsein angeschaut, wird dadurch das Leben lebendiger.
    28 min
  • 017 3 Schritte, wie du mit unangenehmen Gefühlen besser klarkommst
    017  3
    Schritte, um mit unangenehmen Gefühlen besser klarzukommen
    Im
    Folgenden möchte ich dir 3 Schritte zeigen, wie es dir gelingt, mit
    unangenehmen Gefühlen klarzukommen.
    Dass
    du das gerade liest, zeigt ja, dass du daran interessiert bist, dich
    selbst besser zu verstehen. Darüber bin ich sehr froh, denn sich
    selbst verstehen zu lernen ist ein wichtiger Schlüssel, um das
    eigene Leben zu lieben und liebenswert und lebenswert zu machen.
    Genau das hat positive Auswirkungen auf deine Beziehungen und dein
    ganzes Umfeld.
    Denn
    die andere Person kannst du nicht verändern, aber du kannst bei dir
    selbst gucken, dich selbst verändern und dann geschieht auch im
    Außen oft eine Veränderung. Wenn du dich selbst besser verstehst,
    bist du auch alldem was in dir geschieht, nicht hilflos ausgeliefert
    und bist handlungsfähig, wenn sich unangenehme Gefühle in dir
    breitmachen.
    Ich
    möchte einen kleinen Exkurs in die Psychologie machen und dir davon
    erzählen, dass es bestimmte Basisgefühle gibt. Gefühle oder
    Emotionen, die durch bestimmte Gesichtsausdrücke auf der ganzen Welt
    erkennbar sind. Die Basisgefühle sind: Wut, Trauer, Scham, Freude,
    Angst, Ekel und Erstaunen. Diese Informationen habe ich einem Buch
    des Psychologen Paul Ekman entnommen, der sich mit dem Thema
    Emotionen und ihrem Ausdruck sehr intensiv beschäftigt und dazu
    geforscht hat.
    Die
    allermeisten Menschen können ihre Gefühle nicht genau benennen. Es
    ist eher ein diffuses Gefühl oder wird oft körperlich erlebt, wie
    zum Beispiel ein Unwohlsein oder Erschöpfung.
    Vielleicht
    kennst du das auch, dass du zwar spürst, dass irgendwas los ist, es
    dir nicht gut geht, du dich vielleicht erschöpft oder durcheinander
    fühlst, etwas auf deiner Brust liegt – du aber gar nicht genau
    weißt, welche Emotion dahinterliegt und was überhaupt mit dir los
    ist. Ich erlebe das oft in meiner Praxis oder in meinem privaten
    Umfeld - Menschen sagen, sie seien traurig, aber sobald man tiefer
    einsteigt wird klar, dass es gar keine Traurigkeit ist, sondern dass
    dahinter sehr viel Wut steckt. Das macht sehr deutlich, dass wir oft
    gar nicht wissen, was wir überhaupt fühlen und dadurch auch nicht
    wissen, wie wir damit zurechtkommen sollen.
    Ich
    bin der Meinung, dass wir einen neuen Umgang mit Gefühlen brauchen.
    Denn ich finde sowohl das falsche Interpretieren, das Wegdrücken
    oder das starke Ausagieren sind alles Dinge, die ungesund auf unser
    System und auf unsere Beziehungen wirken.
    Nun
    zu den 3 Schritten, wie du besser mit unangenehmen Gefühlen umgehen
    kannst.
    Der
    erste Schritt ist das Wahrnehmen.
    Der
    zweite Schritt ist das Spüren.
    Der
    dritte Schritt ist das Sprechen.
    Wahrnehmen,
    von dem was ist. Spüren, auch im Körper. Und Sprechen.
    In
    ihrem Buch „Die drei Quellen echten Lebensglücks“ schreibt Dami
    Charf etwas über die Wahrheit von Emotionen: „Gefühle sind
    interpretierte Körperempfindungen. Interpretationen sind erlernt und
    können verändert werden.“
    Das
    meine ich auch, wenn ich sage, dass Gefühle häufig falsch
    interpretiert werden. Körperempfindungen werden häufig aus der
    Vergangenheit interpretiert und haben mit dem, was gerade
    stattfindet, vielleicht gar nichts zu tun.
    Wahrnehmen
    Wenn
    ich anfange mit dem ersten Schritt des Wahrnehmens, dann komme ich
    aus der Interpretation der Vergangenheit heraus und bin präsent im
    Hier und Jetzt. Ich empfinde also das, was gerade wirklich
    stattfindet.
    Kleine
    Wahrnehmungserforschung im Hier und Jetzt:
    Nimm
    dir einen Moment Zeit zum Innehalten und beobachte deine Gefühlslage,
    ohne sie zu bewerten. Beobachte einfach nur das, was du in dir
    wahrnimmst.
    Das
    kann zum Beispiel sein: Mir tut der Rücken weh. Oder: Jetzt bemerke
    ich, dass ich müde bin. Oder: Ich bemerke, dass ich erschöpft bin.
    Nimm es nur wahr, ohne es zu bewerten.
    Man
    kann diese Forschungsübung auch ausweiten und seine Gefühlslage
    einen ganzen Tag beobachten, ohne sie zu bewerten. Also nicht zu
    sage...
    22 min
  • 016 Gesang ist meine Leidenschaft- Ein Interview
    Gesang ist meine Leidenschaft"Stimmbildung und Gesangscoching, online- Geht das?
    Ja das geht!
    Manuela Ming von Allerlei Impro 
    Freundin und Gesangsschülerin der 1. Stunde hat mich dazu interviewt.
    Sie selbst lebt in der Schweiz. Wir klären Fragen, ob und wie das
    funktioniert, wie ich die Aussage finde: "Ich kann nicht singen", ob ich
    auch auf Englisch unterrichte und was Gesang und Stimme für mich
    bedeutet.
    Ich freu mich wenn du reinhörst und einen Kommentar da lässt.
    Du findest mich auch auf meiner Webseite und bei Facebook und
    Instagram. Viel Spaß beim lebendigen Gespräch mit Manuela Ming und mir.
    24 min
  • 013 Sprachlosigkeit- Wir müssen reden
    Sprachlosigkeit... Wir müssen reden!
    Sprachlosigkeit
    … Wir müssen reden!
    Seit
    einiger Zeit fühle ich in mir eine Sprachlosigkeit und die einzige
    Chance, die ich im Moment sehe, in Kontakt mit dieser Sprachlosigkeit
    zu kommen, ist einfach drauflos zu sprechen und meinen inneren
    Anspruch zurückzuschrauben, ich müsste sprechen oder was ganz unglaublich Tolles sagen.
    Innere
    zweifelnde Stimmen
    Die
    Sprachlosigkeit ist wie ein Stau nach außen – in mir ist dagegen
    viel Bewegung. Dass das natürlich tödlich für mein Marketing und
    meinen Podcast ist, höre ich zweifelnde Stimmen in mir sagen. Diese
    Stimmen sind nicht meine eigenen und wahrscheinlich kenne ich sie
    nicht mal. Produzieren, produzieren, produzieren – das sei wichtig,
    um sichtbar und hörbar zu sein. Dennoch merke ich ganz deutlich, ich
    will nicht produzieren!
    Was möchte ich
    Ich
    möchte wahrhaftig bleiben! Ich möchte treu nach meinem Motto mit
    dem gehen, was gerade ist – wie meine Sprachlosigkeit. Ich möchte
    mit ihr in Kontakt kommen, sie verstehen, begreifen, was in ihr
    steckt. Denn ich bin ja zum Glück immer noch ein Mensch und keine
    Maschine.
    Pläne
    und Veränderungen
    Ich
    bewege viel in mir. Denn seit ein paar Wochen haben sich mein Leben
    und meine Pläne komplett verändert. Vielleicht hattest du auch
    Pläne, die du seit dem Shutdown über den Haufen geworfen hast? Oder
    vielleicht bist du auch mit voller Kraft weitergegangen? Ich konnte
    das nicht. Wir hatten den Plan, das Haus zu verkaufen, in dem wir
    seit 20 Jahren wohnen. Diesen Plan haben wir über den Haufen
    geworfen. Wir wollten den Aufbruch wagen und unser Zuhause nach 20
    Jahren verlassen, um ein neues Zuhause aufzubauen. Jetzt richten wir
    uns wieder ein, in unserem alten Zuhause.
    Aufbruchstimmung
    Der
    Verlust dieser Aufbruchstimmung, hat tatsächlich etwas mit mir
    gemacht. Die Energie der Aufbruchstimmung war sehr hoch. Wir hatten
    große Lust und plötzlich ist es ganz anders. Das ist nur ein
    Beispiel für die Dinge, die sich seit dem Shutdown verändert haben.
    Wie bei allen, hat sich die Art wie wir in Kontakt gehen total
    verändert. Das Hin- und Hergerissen sein zwischen den Nachrichten,
    das Nicht-Wissen, der ständige Versuch des Ausbalancierens – das
    macht was mit mir!
    Ich
    fühle mich wie in einer Schneekugel, die von einer großen Hand
    geschüttelt wurde. Es gibt ruhige Tage in der Schneekugel und an
    anderen Tagen wird sie plötzlich wieder geschüttelt. Ich habe das
    mit dem Gefühl und der Angst verglichen, die ich bei der Geburt
    meiner großen Tochter hatte: Ich kann nicht entfliehen. Ich muss
    dadurch. Das Kind muss durch den Geburtskanal. Manchmal wird mir
    bewusst, dass wir alle in dieser Situation drin sind und nicht
    entfliehen können. Durchgeschüttelt und durchgewirbelt werden, uns
    immer neu orientieren müssen und unsere Balance finden müssen. An
    manchen Tagen führt das bei mir zu einer großen Orientierungs- und
    Hilflosigkeit und anderen Tagen zu einer Stabilität, die ich vorher
    so nicht kannte.
    Mich
    so nehmen, wie ich bin
    Manchmal
    bin ich wirklich froh, dass ich in den letzten 2,5 Jahrzehnten so
    viel Vorarbeit geleistet habe, um diese Orientierung finden zu
    können. Ich bin sehr froh darüber, dass ich mich so nehmen kann,
    wie ich bin und mich nicht wie früher für meine
    Orientierungslosigkeit oder die Momente der Sprachlosigkeit
    verurteile. Die Schleusen zu meinen Tränen sind ziemlich weit
    geöffnet und ich bin froh, dass ich mit mir und meinen Tränen sein
    kann!
    Meine
    Worte
    Aber
    Worte – die habe ich nicht. Die fließen nicht. Sie überschreiten
    nicht die Schwelle von innen nach außen. Jetzt, wo ich mich mit
    meiner Sprachlosigkeit auseinandersetze, kommen Worte. Dann sind sie
    wieder weg – und es ist ok! Es ist gut, so wie es ist. Vielleicht
    ist es ein wichtiger Moment des Innehaltens, des Neuorientierens. Die
    Worte werden schon wieder von allein kommen. So wie die Sonne jeden
    Tag auf und wieder untergeht und sowie Ebb...
    16 min
  • 012 Trauma- Wertvolles Wissen
    Wertvollstes Wissen über Trauma
    Im Interview für "Menschen stärken" spricht Dami Charf offen darüber, warum sie sich für das Thema Trauma einsetzt und wie sie mit der derzeitigen Krisen-Situation umgeht.
    Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Podcast wertvolles Wissen über Trauma zur Verfügung stellen kann.
    Dami Charf
    Dami arbeitet seit vielen Jahren mit körperorientierter Psychotherapie und ist vielgefragte Trauma-Expertin. In Seminaren, Vorträgen und Webinaren teilt sie seit über 30 Jahre ihr Wissen.
    Auf ihrer Webseite www.traumaheilung.de  kannst du mehr über sie und ihre Angebote erfahren.
    Sie spricht darüber, warum es immer „dieselben“ erwischt und was es bedeutet, aus
    Erstarrung herauszukommen. Dami spricht über die verschiedenen Arten von
    Trauma und wie ein Trauma bereits nach der Geburt oder in der Kindheit
    entstehen kann.
    Aus ihrer Sicht bedeutet Trauma heilen, die eigenen Muster und die innere Wahrnehmung von sich und der Welt zu verändern.
    Diese 50 Minuten lohnen sich!
    Ein ganz herzliches Dankeschön an Dami Charf für das Teilen des Wissens!
    49 min
  • 011 Unruhe, Angst & Stress- Schaffe ein Gegengewicht
    Unruhe, Angst & Stress - Schaffe ein Gegengewicht - 3 Tipps für die akute SituationDas Corona Virus stellt uns vor große Herausforderungen. Zur Zeit werden viele Menschen von Ängsten geschüttelt. Die Angst kann lähmen oder auch dazu führen, schnell und unbedacht zu handeln.
    Existenzängste und die kollektive Angst kann sich breit machen.
    Doch es ist so wichtig, sich darum zu kümmern. Es ist so wichtig ein Gegengewicht zu dieser Angst zu schaffen. Die Energie hochzuhalten und nicht zu versinken.
    In dieser Podcastfolge gebe ich 3 Tipps, um dieses Gegengewicht zu schaffen.
    Die Meditation für viele Gedanken, kann dir helfen, zur Ruhe zu kommen.
    16 min
  • 010/3 Menschen in Beziehungen - Konfluenz
    Menschen in Beziehungen - Konfluenz"Du willst es doch auch"
    Die Konfluenz ist ein Abkommen in Beziehungen. Sie ist eine Linderung, um mit einem Arrangement in einer Beziehung zurecht zu kommen.
    Ohne die Konfluenz könnte sonst die Beziehung ins Wanken geraten.
    Allerdings bietet die Konfluenz nur eine schwache Basis für eine Beziehung, da echter Kontakt nicht stattfindet.
    Konfluenz kann auch ein Opfer für etwas größeres Ganzes sein. Also, um das größere im Ganzen nicht zu stören.
    Zwischen zwei MenschenDie Konfluenz ist eine Abmachung zwischen zwie Menschen, die "Harmonie" aufrecht erhalten wollen. Dies ist jedoch ein unausgesprochener Vertrag bei dem man zwar selbst beteiligt ist aber zu dm man nie befragt wurde.
    Wie geraten Menschen hinein?Dies kann durch Bequemlichkeit und Unwissenheit geschehen. Der Ursprung jedoch liegt sehr häufig in der Kindheit, in Menschen nicht gelernt haben, sich bewusst abzugrenzen oder bei Abgrenzung sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben.
    Die Zeichen von konfluenten BeziehungenDie Existenz solch eines Vertrages wird meist erst bemerkt, wenn er von
    einer Seite gestört oder gebrochen wird, wissentlich oder unbemerkt.  Wenn eine Missstimmung in der
    Luft liegt, Groll und Schuldgefühle spürbar werden, sind dies oft Zeichen für einen Vertragsbruch in einer konfluenten Beziehung.  Ein offener Streit jedoch findet nicht statt.
    Auf der anderen Seite hat der "Vertragsbrecher" den dringenden Wunsch nach Wiedergutmachung und weiß vielleicht gar nicht, was geschehen. ist.
    Das deutlichste Zeichen für eine Konfluenzunterbrechung ist das Gefühl von Schuld.
    Eine Spirale von seelischem Schmerz und Beschuldigungen und Gegenbeschuldigungen können bei einer Konfluenzunterbrechung an der Tagesordung sein.
    Gegenmittel zur Konfluenz
    Um in einem konfluenten Kontakt eine Beziehung mit mindestens 2 "Ichs" im "Wir" zu machen, wird Kontakt, Differenzierung und das Aussprechen von dem, was ist, benötigt.
    Die Beschäftigung und das Herausfinden der eigenen Bedürfnisse ist von großer Wichtigkeit. Ganz besonders wichtig ist das Lernen der Akzeptanz, dass Menschen unterschiedliche Meinungen und Bedürfnisse haben. Die Erfahrung, dass Unterschiedlichkeit überlebt werden kann, lässt einem konfluenten Menschen die Möglichkeit, sich für das Ich im Wir zu entscheiden.
    Im Gestalt-Coaching......kann ein Mensch dieses Heruasfinden und Aussprechen zunächst einmal üben, um es später in einer Beziehung zu praktizieren.
    Fragen, wie "Was fühlst du jetzt?" , "Was willst du jetzt?", "Was machst du jetzt?", "Was brauchst du jetzt?" können eine gute und unterstützende Brücke sein, um das Eigene zunächst einmal wahrzunehmen, zu spüren und zu sprechen.
    Dies kann zunächst einmal als sehr schwierig empfunden werden, da vielleicht lange auf die Bedürfnisse der Anderen geachtet und reagiert wurde.
    Mit mir arbeitenWenn du dir gern deine Konfluenz in Beziehungen anschauen möchtest, sprich mich gern an. Ich unterstütze dich bei deiner Forschung dazu.
    Nimm gern Kontakt auf und vereinbare ein kostenloses Erstgespräch, damit wir herausfinden können, ob wir miteinander arbeiten möchten.
    Besuch mich auch gern auf meiner Webseite und erfahre mehr über mich.
    Ich wünsche dir alles Liebe.
    Hab´s gut.
    Deine Andrea
    22 min
  • 010/1 Menschen in Beziehungen - Projektion
    Menschen in Beziehungen1. Folge: Projektion
    Dies ist der Auftakt und die Ankündigung für eine Serie über Kontaktfunktionen. 
    Die meisten Menschen erleben in Beziehungen zu sich selbst und zu anderen Menschen Kontaktstörungen. Die meisten wissen jedoch nicht, was eigentlich geschieht, wenn der Kontakt gestört ist.
    Mit dieser Serie "Menschen in Beziehungen" möchte ich gern ein wenig die Theorie der Gestaltarbeit näher bringen. Sie hat mir geholfen, mich selbst und Andere besser zu begreifen.
    Da es 5 Kontaktfunktionen gibt, wird es in der nächsten Zeit auch 5 Folgen geben.
    Die 5 Kontaktfunktionen lauten:
    Projektion
    Introjektion
    Retroflexion
    Konfluenz
    Deflektion
    1. Folge: Projektion
    Heute erzähle ich über Projektion.
    Falls du auch gern liest, kannst du einen Artikel über Projektion auf meinem Blog lesen.
    Viel Spaß beim Hören und viele Erkenntnisse.
    Deine Andrea
    16 min
  • 010/2 Menschen in Beziehungen
    Menschen in Beziehungen- Introjektion
    Introjektion ist eine Kontaktfunktion, bei der wir Menschen davon geprägt sind, was wir von Anderen gehört, gelernt und übernommen haben.
    Daraus können u.a. auch Glaubenssätze entstanden sein, die im Leben immer wieder wie eine Hürde oder Blockade erlebt werden.
    Menschen schlucken Vieles ungekaut und unverdaut und machen sich Dinge zu Eigen, die jedoch in Wirklichkeit gar nicht ihr Eigen sind, sondern den Werten und Bewertungen der Umwelt entspricht.
    Als Kinder waren wir abhängig von dem System mit unseren Eltern oder der Menschen, die Bezugspersonen für uns waren. Vieles, was gesprochen, getan oder gesagt wurde, haben wir übernommen. Einfach so.
    Im Erwachsenenalter stellt uns dies jedoch vor die ein oder andere Hürde. Meist wissen wir nicht warum, da uns ein Introjekt nicht sofort bewusst ist.
    Kauen und verdauen
    In Gestalt arbeite ich mit diesen Introjekten. Wenn sie entdeckt werden, können sie nochmal gekaut werden, so dass ein Verdauungsprozess in Gang kommt.
    Manchmal müssen solche Introjekte auch ausgespuckt oder sogar ausgekotzt werden.
    Beim Verdauungsprozess stellen wir oft fest, dass uns die Nahrung, die wir einfach geschluckt haben, nicht schmeckt. Introjekte können schwer im Magen liegen.
    Lern dich selbst kennen
    Es wird am Anfang nicht leicht sein, zu wissen, ob eine Meinung oder ein Glaubenssatz nun zu mir gehört oder ob da vielleicht etwas übernommen wurde, was jemand gesagt oder getan hat, den ich schätze oder mit dem ich viel Zeit verbringe oder verbracht habe. Deswegen ist es so wichtig, dich 1. selbst besser kennenzulernen und 2. auf dem Geschluckten noch einmal zu kauen, um zu schmecken.
    Kauen, bevor man schluckt
    Wenn du kaust, stellst du beim Kauen fest, ob dir etwas schmeckt. Du kannst entscheiden, ob es dir schmeckt oder ob du es lieber wieder ausspucken möchtest.
    Denn wenn es ersteinmal geschluckt wurde, nimmt es dein ganzes System ein und es bedarf einer großen Kraft und Energie, das Geschluckte wieder loszuwerden.
    Ich wünsche dir gutes Kauen und Verdauen dieser Podcast-Folge und ich freue mich auf deine Gedanken zum Thema.
    Andrea
    24 min

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