LEBENS-IBLICK

LEBENS-IBLICK

By Psychiatrische Dienste GraubündenHealth & FitnessMental Health
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LEBENS-IBLICK episodes

  • Der Suizid meiner Mutter hat mein Leben zweigeteilt
    Vor sieben Jahren nahm sich Céline’s Mutter völlig unerwartet das Leben. Von einem Moment auf den anderen war da eine Leere, wo vorher ein Mensch war, der für Céline untrennbar mit dem Ursprung des eigenen Lebens verbunden war.

    Zurück blieben unzählige Fragen, Ohnmacht, Wut und zunächst auch der Gedanke: «Mama, du lässt uns im Stich.»Heute sind da vor allem Erinnerungen. An eine Kindheit mit ihrer Mama. An das Kochen, an ihre Mutter, die barfuss in der Küche stand. An viele kleine und grosse Momente, die geblieben sind. Aber auch weiterhin Trauer. Denn Trauer verschwindet nicht einfach – sie verändert sich.

    Céline ist selbst Mutter von fünf Kindern. Nach dem Suizid ihrer Mutter merkte sie, dass sie ihre eigene Schwere zuerst anschauen und sortieren musste – auch damit sie diese nicht unbewusst an ihre Kinder weitergibt.Sie holte sich Hilfe. Sie begann, über das Geschehene zu sprechen. Und sie schrieb ein Buch: «Suizid – reden wir darüber». Denn genau das möchte Céline: reden. Fragen zulassen. Auch mit Kindern. Und einen Weg finden, ein schwieriges Thema in Worte zu fassen.

    In der neuen Folge von «Lebenseinblick» erzählt Céline offen und berührend von Verlust, Wut, Liebe, Erinnerungen und ihrem Weg durch die Trauer.
    Hilfe und Anlaufstellen bei Suizidgedanken oder psychischen LeidenDie Dargebotene Hand: Gespräche und Beratung per Telefon unter der Kurzwahl 143 oder per Mail und Chat auf www.143.chPro Juventute: Gespräche und Beratung für Kinder und Jugendliche per Telefon unter der Kurzwahl 147 oder per Mail und Chat auf www.147.ch
    Hilfe für Betroffene, Angehörige: www.reden-kann-retten.chPsychiatrische Dienste Graubünden: Notrufnummer für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter 058 225 20 00. Wir sind 24 Stunden am Tag erreichbar. www.pdgr.ch 
    24 min
  • Mein Leben ist unterteilt: Vor dem Verlust und nach dem Verlust
    Vanessa  teilt in der Podcast-Folge ihre bewegende Lebensgeschichte – von tiefer Trauer, einem unvorstellbaren Verlust und dem Kampf zurück ins Leben. Nach dem tragischen Tod ihrer beiden Kinder durch einen erweiterten Suizid ihres Ex-Mannes brach für sie alles zusammen. Doch statt aufzugeben, fand Vanessa Schritt für Schritt neue Kraft, heilte ihre seelischen Wunden und schlug einen neuen Weg ein.

    Ein berührendes Gespräch über Schmerz, Spiritualität, Selbstheilung und die Hoffnung, dass selbst nach der dunkelsten Zeit wieder Licht möglich ist und Mut für alle, die selbst schwere Schicksalsschläge erleben mussten.
     Unterstützung erhalten Angehörige und Betroffene auch bei den PDGR. 
    30 min
  • Ich bin wieder Ich geworden.
    Es gibt Momente im Leben, die uns erschüttern und Wege eröffnen, die wir vielleicht nie wählen wollten. Mit 19 zum ersten Mal schwanger – und plötzlich ganz alleine,  später in einer ungesunden Beziehung. Ein Magenbypass, der Kampf auf der Intensivstation, die Schatten einer Depression – bis irgendwann einfach nichts mehr ging. Und trotzdem blieb tief in Svenja ein Funken, ein leiser Satz, der sie nicht losliess: «Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.» 

    In der Folge erzählt Svenja von ihrem steinigen Weg und wie sie nicht nur körperlich Ballast abgeworfen, sondern auch seelische Lasten losgelassen hat. Sie weiss, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten und Dinge zu tun, die der Seele guttun.

     Unterstützung erhalten Betroffene auch bei den PDGR. 
    31 min
  • Du bist nicht das Gefühl – du hast ein Gefühl.
    «Psychische Erkrankungen können alle treffen – egal ob arm oder reich.» Das sagt Placi im Podcast LEBENS-IBLICK. Der lebensfrohe Familienvater und Theaterliebhaber erzählt, wie ihn während der Corona-Pandemie Ängste und Druck in eine Krise stürzten. Er spricht offen über die Zeit, in der er sich sogar selbst einweisen musste – und über den Moment, in dem er merkte: Ich brauche Hilfe, bevor es zu spät ist.

    Im Gespräch berichtet Placi von seinem Weg zurück: von Gesprächen mit Fachpersonen, Medikamenten, Kunsttherapie bis hin zu einem ganz persönlichen «Notfallkoffer», der ihm hilft, in schwierigen Momenten wieder Halt zu finden. Besonders bewegend: wie er mit seiner Familie und seinen Kindern über seine Krankheit spricht – ehrlich, direkt und ohne Tabus.

     Unterstützung erhalten Betroffene bei den PDGR. 
    27 min
  • Ich musste lernen, unangenehme Situationen auszuhalten
    Ein neuer Job in Aussicht und dann geht auf einmal gar nichts mehr – Schlafstörungen, Nasenbluten und alles fühlt sich nicht mehr gut an. Und dann kommt die erste Nacht in der Klinik und Florian macht kein Auge zu. Nach und nach wird es besser – Tagesstruktur, Therapien geben Halt und Hoffnung. Florian steht mitten im Leben als der Zusammenbruch kam. Wie ihn am Ende der Aufenthalt in der Psychotherapiestation geholfen hat, erzählt er im Podcast LEBENS-IBLICK. Unterstützung erhalten Betroffene bei den PDGR.
    29 min
  • Ich habe krampfhaft versucht alles gut zu machen.
    Als People-Pleaser bezeichnet man Menschen, die anderen ständig alles recht machen möchten. Ihre Gedanken kreisen um die Frage, wie sie es erreichen, dass die anderen um sie herum zufrieden sind. So ging es auch Michi. Er sagt über die Zeit: «In meinem Kopf war nur noch ein Karussell.» Heute steht er vor einem kompletten Neuanfang und ist froh, dass die Veränderung gekommen ist. Was er getan hat und wie die Zeit ihn verändert hat, erzählt er im Podcast LEBENS-IBLICK. Unterstützung erhalten Betroffene auch bei den PDGR.
    29 min
  • Ich spüre wieder Freude in mir.
    Man mag nicht am Morgen aufstehen. Jede kleinste Arbeit ist mit viel Anstrengung verbunden. Selbst essen oder trinken ist mühsam. So ging es Lisbeth – Podcastgeberin, welche vor fünf Jahren an schweren Depressionen erkrankt ist. Nach stationären Aufenthalten in den PDGR kam der Entscheid für eine Elektrokonvulsionstherapie (EKT). Wie es ihr heute geht und wie ihr Mann dies empfindet, kann im Podcast LEBENS-IBLICK nachgehört werden. Mehr zur Behandlung unter Elektrokonvulsionstherapie.
    15 min
  • Mein Trauma lag in der Kindheit
    Mit zehn Jahren verliert Gabriele ihre Mutter und kam von heute auf morgen zu einer Pflegefamilie in die Schweiz. In der Pflegefamilie herrschte eine sehr autoritäre Erziehung bei der Gewalt leider ebenfalls an der Tagesordnung stand. Sie rutschte in Drogen und kämpfte sich zurück ins Leben und arbeitete ihr Trauma Stück für Stück auf. Wie sie es schaffte und wie es ihr heute geht, erzählt sie in der Podcastfolge. Unterstützung bei Traumatisierungen finden Menschen bei den Psychiatrischen Diensten Graubünden – pdgr.ch. 
    21 min
  • Egal was passiert ist, es wurde mir nie geglaubt
    Finde etwas was dich glücklich macht. Diese Aussage macht Marco heute. Der junge 20-jährige ist aufgewachsen mit Mobbing. Ab dem Primarschulalter erlebte er von Mitschülern Ausgrenzung, Stichelleinen, Prügel. Irgendwann hatte er nur noch Schmerz und Leere in sich gehabt und wollte nicht mehr Leben. Dreimal versuchte er sich das Leben zu nehmen. Wie es ihm heute geht, was er anderen Kindern und Jugendlichen rät und was ihm persönlich geholfen hat, erzählt er in der heutigen Folge vom Podcast. Psychologische Unterstützung bieten die PDGR an – mehr unter pdgr.ch. 
    23 min
  • Es hat mir lange weh getan, dass ich nicht der Papa sein konnte, der ich sein wollte.
    Eltern-sein an sich ist schon eine Herausforderung. Getrennte-Eltern-sein ist noch viel anspruchsvoller. Das weiss auch unser Podcast-Geber Reto. In den letzten Jahren sah er seine Tochter zum Teil nur begleitet, es folgten verschiedene Gutachten und Behördentermine. Er blickt mit uns auf diese Zeit zurück und erzählt, wie es für ihn war und was er daraus mitgenommen hat. Mehr zum Thema auch unter: https://www.pdgr.ch/monatsthema-mai-23/
    25 min

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Persönliche Einblicke ermöglicht die PDGR-Podcastserie «LEBENS-IBLICK». Wir schaffen für Betroffene eine Möglichkeit ihre Erfahrungen, sei es als (ehemalige) Patientin oder als Angehöriger, einem…