lernOS on Air

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lernOS on Air episodes

  • Wir spielen KI-Poker: Wie viel KI verträgt zum Beispiel Corporate Learning? - Simone Engelhard, Simon Qualmann (loscon26)

    Der Workshop stellt eine spielerische Methode vor, mit der Gruppen gemeinsam einschätzen können, in welchem Grad Künstliche Intelligenz bei konkreten Aufgaben entscheiden, empfehlen oder lediglich unterstützen sollte. Angelehnt an den bekannten Delegation Poker arbeitet das KI-Poker mit einer Skala von 1 (volle Menschenkontrolle) bis 7 (volle KI-Autonomie), auf der die Teilnehmenden verdeckt Karten legen und anschließend ihre Bewertungen begründen. Im Zentrum steht nicht das Auszählen von Stimmen, sondern der Dialog über Interpretationsspielräume, Perspektiven und die Grenzen sinnvoller KI-Nutzung. Das Kartenset wird unter einer Open-Source-Lizenz kostenfrei zur Verfügung gestellt.

    45 min
  • Wissenstransfer automatisieren - Renate Aheimer (loscon26)

    Die Session stellt einen Ansatz vor, klassisches Expert Debriefing mithilfe von KI-Agenten teilweise zu automatisieren, und diskutiert ihn offen mit dem Publikum. Vorgestellt werden zwei Prototypen auf Basis von Microsoft: ein Profile Builder, der aus internen Datenquellen einer Person Themenlisten ableitet, und ein Knowledge Collector, der die Rolle des Moderators im Interview übernimmt. Im Zentrum der

    Diskussion steht weniger die Technik als die Frage nach Relevanz, Nutzung und Qualität des gesammelten Wissens – sowie der menschliche Faktor der Bereitschaft, Wissen
    überhaupt zu teilen. Deutlich wird, dass Vorarbeit zur Klärung des Zwecks wichtiger ist als das bloße Dokumentieren möglichst vieler Inhalte.

    45 min
  • AI Job Crafting - Stefan Holtel (loscon26)

    Die Session verbindet das arbeitspsychologische Konzept des Job Craftings mit dem Einsatz von Chatbots und kehrt dabei die übliche Denkrichtung um: Nicht die Frage, was sich automatisieren lässt, steht am Anfang, sondern das genaue Verständnis der eigenen Tätigkeit. Anhand eines live geführten Dialogs mit einem Chatbot arbeitet Stefan Holtel die drei Dimensionen des Job Craftings heraus – Task, Relational und Cognitive Crafting – und zeigt an alltäglichen Beispielen, wie ein Chatbot innerhalb dieser Logik unterstützen kann. Die Kernbotschaft lautet, dass Urteilskraft und „Trennschärfe” zur

    eigentlichen Schlüsselkompetenz werden, weil die Technik vieles kann, sobald man die eigene Absicht klar versteht. Abschließend ordnet er Skills als Königsweg zwischen
    reinem Chatbot und autonomem Agenten ein.

    43 min
  • Vibe Coding – Wie beschreibe ich Code, den ich nicht kenne? - Susann Schulz (loscon26)

    Der Impulsvortrag widmet sich der Frage, wie man Software beschreiben kann, für die man selbst noch keine Sprache hat, und wie man erkennt, ob ein KI-erzeugtes Ergebnis wirklich gut ist. Susann Schulz bezieht dabei eine vermittelnde Position

    zwischen den Lagern, die Vibe Coding entweder für völlig voraussetzungslos oder nur für Profis halten: Programmieren müsse man nicht können, aber ein gewisses Hintergrundverständnis helfe, der KI gute Anweisungen zu geben. Anhand dreier Werkzeuge – Divide and Conquer, SMART-Kriterien und der SOLID-Prinzipien – zeigt sie, wie sich Aufgaben zerlegen, präzisieren und qualitativ absichern lassen. Konkrete eigene Projekte wie ein Dateikonverter und ein Forschungs-Wiki veranschaulichen den Ansatz.

    42 min
  • KI? Deine Muda! - Oder warum wir für neue Werkzeuge auch neue Begründungen liefern sollten - Jan Bretschneider (loscon26)

    Der Workshop überträgt das aus dem Lean Manufacturing stammende Muda-Konzept – die sieben Arten der Verschwendung – auf den Einsatz generativer Künstlicher

    Intelligenz. Jan Bretschneider grenzt sein Thema bewusst auf generative KI ein und blendet ethische, ökologische sowie Brain-Rot-Debatten aus, um den Blick auf prozessuale Verschwendung zu lenken. Entlang der sieben Muda-Kategorien entwickelt er Leitfragen, die helfen, KI-Prozesse kritisch zu durchdenken, bevor man sie aufsetzt.
    In einer offenen Diskussion mit teils gegensätzlichen Erfahrungen wird deutlich, dass die zentrale Herausforderung weniger im Werkzeug als in Eigenverantwortung,
    Qualitätssicherung und dem Umgang mit hoher Veränderungsdynamik liegt.

    45 min
  • Agentic Knowledge Management: Wissen, das sich selbst sortiert - Magnus Rode (loscon26)

    Die Session entwickelt anhand eines viral gegangenen Beitrags von Andrej Karpathy die Vision eines „Agentic Knowledge Management”, bei dem ein KI-Agent die Pflege,

    Verschlagwortung und Verlinkung einer Wissensbasis übernimmt. Ausgangspunkt ist die Idee eines LLM-Wikis, in das Wissen über eine einfache Inbox gelangt und von der KI
    in Markdown-Dokumente überführt wird. In einer offenen Diskussion werden Chancen und Grenzen erprobt – vom funktionierenden persönlichen Wissensmanagement bis zu den ernüchternden Erfahrungen mit Standardwerkzeugen im Unternehmenskontext. Zentrale Streitfragen sind die Konsistenz dynamischer Inhalte, die Konvertierung nach
    Markdown sowie die Abwägung zwischen Effizienz und Lerneffekt.

    46 min
  • Lernen mit Ki - Nils Röttger (loscon26)

    Der Workshop führt praxisnah vor, wie sich ein Chatbot vom reinen Auskunftswerkzeug zum persönlichen Lernbegleiter umbauen lässt. Anhand eines eigenen Projekts in Claude zeigt der Vortragende live, wie eine wachsende Projektanweisung, sokratische Fragetechnik und ein Rollenspielmodus das Lernen unterstützen, und wie sich daraus ein vollständiger Lernpfad mit Quellen erstellen lässt. Durchgängig betont er, dass

    solche Systeme individuell zugeschnitten sein müssen und am besten mit der KI selbst entwickelt werden. Praktische Hinweise zu Markdown, Kontextfenster, lokalen Modellen
    und zur kritischen Prüfung der Ergebnisse runden die Demonstration ab.

    43 min
  • Vom Notizchaos zum AI Second Brain: Wie wird mit KI Wissensarbeit wirklich wirksam? - Patrick Gilroy (loscon26)

    Der Vortrag nimmt einen Schritt zurück hinter die aktuellen Debatten um Prompt- und Context Engineering und fragt grundsätzlich, was ein Second Brain und ein AI Second Brain eigentlich ausmacht. Ausgangspunkt ist das alltägliche Notizchaos über Browser-Tabs, Messenger, PDFs und Notiz-Apps hinweg, dem die KI scheinbar mühelose Ordnung verspricht. Die Kernthese lautet jedoch: Ein gutes AI Second

    Brain ist kein Werkzeugproblem, sondern setzt persönliche Wissensarbeit voraus, in der der eigentliche Engpass die Aufmerksamkeit bleibt. Vorgestellt werden drei Umsetzungsvarianten – von Standardwerkzeugen über komplexe Power-User-Setups bis zum selbst gebauten Dashboard – verbunden mit der Warnung vor der Optimierungsfalle.

    42 min
  • Was ist das ROI von KI... wirklich? Ein Workshop zu Wert, Kosten und Gewinne - Daniel Prial (loscon26)

    Der Workshop stellt eine bewusst offene Frage in den Mittelpunkt: Gibt es überhaupt einen belastbaren Return on Investment von Künstlicher Intelligenz? Daniel Prial gibt

    von Beginn an zu, keine fertige Antwort zu haben, und nutzt das Format als gemeinsame Diskussion statt als Vortrag. Während der individuelle Nutzen kostenpflichtiger
    KI-Werkzeuge für die meisten unstrittig ist, zeigt sich der eigentliche Knackpunkt auf Team- und Organisationsebene, wo eingesparte Zeit nicht automatisch zu Geld wird. Im Hintergrund stehen steigende, zunehmend tokenbasierte Kosten, die die Wirtschaftlichkeitsfrage neu aufwerfen.

    44 min
  • lernOS Convention 2026 Lightning Talks (loscon26)

    Auf der lernOS Convention gab es insgesamt 12 Lightning Talks, 5-minütige Kurzvorträge, bei denen die neue Version der DIY LED-Lampe zum Einsatz kam:

    05:34 Mehr KI, weniger Klarheit? - Lukas Wünsch

    10:03 Chatbots: Nicht mehr Text, sondern mehr Trennschärfe - Stefan Holtel
    14:39 Vom Kabelsalat zur (LED)Erleuchtung - Nicole Denzel
    19:49 Wissen teilen ist gut – kritische Masse macht es wirksam - Mathias Mrosinsky
    23:53 KI_eeper - Know how to keep, damit Wissen im Unternehmen GrAIfbAR bleibt - Nicole Ottersböck
    29:33 Vom Chaos zum Skript: Wie KI unsere Podcast-DNA versteht - Thomas Schmidt, Carsten Massmann, Günter Prömpers
    35:07 Gretchen 2.0: “Wie hast du’s mit der KI?” - Magnus Rode, Daniel Prial
    40:34 Lernen mit KI funktioniert – aber nicht so, wie du denkst - Nils Röttger
    45:40 Leitfaden “Aktiv werden für eine nachhaltige Zukunft” - Antje Holst
    51:01 Call for Participation - Neuer LernOS-Leitfaden “Beurteilungsfehler” (aka “Biasses”) - Jan Bretschneider
    55:19 Digitale Abhängigkeiten verringern & PCs retten - kommt zur Assembly und lernt - Harald Schirmer, Frank Gerich

    1 hr 1 min

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