Linux KernelGNU General Public License / GPLFree DesktopOffene FormateopenSUSEKDEXfceGNOMEDistroChooserDistroWatch.comLinux MintSolusMX Linuxwillkommen zum Teil 2 "openSUSE für Lehrkräfte".
In diesem Teil möchte ich darüber reden,
warum ich Linux nutze und für Lehrkräfte sinnvoll findewarum ich openSUSE nutze und empfehlewas ich neben openSUSE für Lehrkräfte als Linux-Distributionen empfehlewelche Desktop-Oberflächen angemessen sindWenn dich keiner dieser Punkte interessiert, dann ist das okay, und du kannst mit dem nächsten Video weiter machen, in dem ich Updates und Software-Installation in openSUSE erkläre.
Zunächst: Linux ist ein Betriebssystem-Kernel, auf dem aufbauend sich eine Vielzahl an Distributionen gebildet haben. Dabei kümmert sich der Kernel um die grundlegende Bereitstellung von Schnittstellen, sodass Programme darauf laufen können. Jedes Betriebssystem hat so einen Kernel.
Bei Linux ist das spezielle, dass er quelloffen ist.
Hier möchte ich kurz den Begriff FLOSS erklären: Das heißt, dass der Quellcode frei verfügbar ist und verändert werden darf. Hier werfe ich das Wort GPL in den Raum, das Interessierte selbstständig nachlesen können (siehe Beschreibung unten).
Somit haben sich Distributionen um diesen Kernel gebildet, denn nur mit dem Kernel kann man - vor allem als "einfacher" Endnutzer - noch garnicht so viel machen. Dazu gehören Programme, die beispielsweise eine Taskleiste zeichnen, ein Hintergrundbild anzeigen, sich um die Audio-Ausgabe kümmern und so weiter. Ich gehe auch hier nicht ins Detail, ihr sollt nur verstehen, dass vieles zusammenpassen muss, damit wir als Nutzende dann den PC anschalten, wir einen Login-Bildschirm sehen, wir einen Browser starten können und vieles mehr.
Die Software, die in Linux-Distributionen mitgeliefert wird, ist üblicherweise auch quelloffen, also kann man auch dort den Quellcode einsehen, ihn verändern und darf das - unter Bedingungen - weiterverbreiten.
Und gerade diese Quelloffenheit ist es, die Linux-Distributionen so interessant machen, denn die Software hat einige Vorteile gegenüber geschlossener Software.
(meist) kostenfreiam Nutzendenkreis orientiertdatensparsamstandard-konformzukunftssicherVorteile, die sich für mich als Lehrkraft dadurch ergeben:
Grundlage für Chancengleichheit ist gegebenBeteiligungSensible DatenVorbereitung nicht für die TonneGrundlage für digitale SouveränitätopenSUSE und SUSE Linux Enterprise sind Distributionen, die ihren Ursprung in Deutschland haben. Die SUSE GmbH hat ihren Hauptsitz in Nürnberg. Es ist eine der ältesten Distributionen, die jährlich Upgrades auf neue Versionen erhält. Seit 08. Juni 2022 ist mit 15.4 die neueste Version, die in vielen Punkten sinnvolle, aber nicht bahnbrechende Neuerungen bringt.
Linux 5.14, der von SUSE mit Sicherheitsupdates versorgt wirdKDE 5.24 Long-Term-SupportXfce 4.16LibreOffice 7.2.xund weitere ausgewogene Software-Versionen.
Als Desktop-Oberflächen empfehle ich
KDE für Windows-Umsteiger, da es recht ähnlich aufgebaut ist, oder Menschen, die gerne alles mögliche am System anpassen wollenXfce für Nutzende von alter und leistungsschwacher HardwareGNOME für Nutzende, die mal was anderes ausprobieren wollen und eher Einfachheit im Aufbau wünschenIch selbst habe alle drei schon benutzt und finde alle sehr gelungen. Auch andere Desktop-Oberflächen wie Cinnamon, Budgie oder i3 sind sehr spannend, aber für mich eher ungeeignet.
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