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Was tun, wenn der Plan nicht mehr funktioniert? Genau dann beginnt Improvisation.
Wie schafft man einen Staat, in dem Innovation nicht verordnet werden muss, sondern entstehen kann?
Für diese Folge von Let’s Staat! bin ich nach Wien ins österreichische Bundeskanzleramt gereist. Mein Gast ist Andreas Buchta-Kadanka, Leiter der Sektion Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation.
Und das ist aus deutscher Perspektive ziemlich spannend: In Österreich werden strategisches Personalmanagement und Verwaltungsinnovation an zentraler Stelle zusammengedacht. Es geht nicht darum, den Ressorts vorzuschreiben, wieInnovation zu funktionieren hat. Stattdessen werden Rahmenbedingungen geschaffen, Menschen vernetzt, gute Beispiele sichtbar gemacht und Räume zum Ausprobieren geöffnet.
Ein Innovationsimpuls made in Austria, von dem wir uns durchaus etwas abschauen können.
Wir sprechen darüber,
warum Innovation nicht befohlen werden kann – und was stattdessen funktioniert,
👉 INNOVATE 2026 - Beyond Borders
Und wer den österreichischen Innovationsimpuls schon vorher live erleben möchte:
Beim Mindshift Festival Salzburg ist Lukas Kastner aus dem österreichischen Bundeskanzleramt dabei. Wir wollen gemeinsam genauer hinschauen: Was können wir voneinander lernen – und was lässt sich ganz konkret auf andere Verwaltungen übertragen?
👉 #Mindshift Festival Salzburg
Eine Folge über Kollaboration statt Silodenken, Ermöglichen statt Verordnen – und über eine Verwaltung, die vielleicht viel innovativer ist, als sie selbst manchmal glaubt.
Let’s Staat!
Wie entsteht echte Innovation im Staat? Professor Dr. Christian Hummert, Forschungsdirektor und Geschäftsführer der Cyberagentur, gibt spannende Einblicke in die Arbeit einer Organisation, die Zukunftstechnologien für die Sicherheitsbehörden von morgen ermöglicht.
Wir sprechen über:
warum Innovation Freiräume und Vertrauen braucht,
WICHTIG: Die Cyberagentur sucht derzeit Ideen für den „Cybersicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft“. Der Ideenwettbewerb läuft noch bis zum 18. August – mit einem Preisgeld von 150.000 Euro für die drei besten Ideen. Weitere Informationen findet ihr hier
Was passiert, wenn engagierte Menschen aus dem öffentlichen Dienst ihre Ideen nicht länger nur diskutieren, sondern den Mut haben, sie Wirklichkeit werden zu lassen? In dieser Folge erzählen Silke Brandt-Schoder und Bastian Marz die Geschichte hinter der Genossenschaft Werk 7.62 – von den ersten Schritten einer agilen Community bis zur Gründung einer Organisation, die Veränderung aktiv gestaltet.
Sie geben spannende Einblicke in ihren Weg zwischen öffentlichem Dienst und Unternehmertum, sprechen über moderne Führung, Agilität, Eigenverantwortung und darüber, wie sich Innovation auch innerhalb komplexer Strukturen entwickeln kann. Dabei wird deutlich, warum Zusammenarbeit, Vertrauen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, heute wichtiger sind denn je.
Eine inspirierende Folge für alle, die Verwaltung, Staat und Organisationen neu denken möchten – und für alle, die erleben wollen, wie aus Haltung, Leidenschaft und dem Wunsch nach Veränderung echte Wirkung entsteht. Wer wissen möchte, wie Transformation nicht nur diskutiert, sondern gelebt wird, sollte diese Episode nicht verpassen.
Was macht moderne Führung im Staat wirklich aus? In dieser Folge spreche ich mit Dr. Margareta Büning-Fesel, Präsidentin der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Sie zeigt eindrucksvoll, wie sich fachliche Exzellenz, Menschlichkeit und Organisationsentwicklung verbinden lassen – und warum Veränderung nicht mit neuen Strukturen beginnt, sondern mit der Bereitschaft, Menschen wirklich mitzunehmen.
Wir sprechen über ihren Weg von der Referentin zur Behördenpräsidentin, über Facilitation als Führungskompetenz, den Mut, unbequeme Fragen zu stellen, und darüber, wie eine dienende Führungskultur entstehen kann, in der Menschen wachsen statt verwaltet werden.
Ein besonderer Moment der Folge ist ihr Blick auf das „Haus der vier Zimmer" nach Claes Janssen – ein ebenso einfaches wie kraftvolles Modell, das zeigt, warum Unsicherheit in Veränderungsprozessen kein Fehler, sondern ein notwendiger Teil von Entwicklung ist. Wer Veränderungen gestaltet, wird dieses Bild nicht mehr vergessen. Das Modell beschreibt, wie Menschen typischerweise die Phasen von Zufriedenheit, Verleugnung, Verwirrung und Erneuerung durchlaufen und wie Führung sie dabei unterstützen kann.
Mehr zum Modell der Vier Zimmer der Veränderungen von Claes Janssen findet ihr hier.
Wenn wir über Cybersicherheit sprechen, sprechen wir oft über Bedrohung, Technik und Zuständigkeiten. Aber in Wahrheit geht es um etwas viel Grundsätzlicheres: Wie wollen wir unseren digitalen Lebensraum nicht nur schützen, sondern auch gestalten?
In dieser Folge spreche ich mit Claudia Plattner, Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.
Und was mich begeistert, ist nicht nur ihre klare Vision in strategischen Fragen,
Ein Satz von ihr bringt es für mich auf den Punkt:
„Wir sind die Cybersicherheitsbehörde für Deutschland – wir kümmern uns um den Schutz des digitalen Raums für Bürgerinnen und Bürger und für Unternehmen.“
Sie bringt einen Perspektivwechsel ein, der bei mir hängen geblieben ist:
Ein Player wie das BSI kann das nicht allein,
Dafür wünscht sich Claudia Plattner eine Billion Euro an Investitionen.
Was passiert, wenn Wirtschaft, KI und Staat wirklich zusammen denken?
Ich hatte im Podcast die große Freude, mit Prof. Dagmar Schuller zu sprechen –
Und ehrlich: Dieses Gespräch hat mich nochmal neu sortiert.
Denn wir haben in Deutschland eigentlich alles:
Was uns fehlt, ist nicht Können.
Dagmar bringt es auf den Punkt:
Wir brauchen:
mehr Mut zu unperfekten Lösungen
Zwei Gedanken, die hängen bleiben:
„KI entsteht nicht im Labor, sondern in der echten Anwendung.“
Und noch etwas ist mir wichtig:
Wenn ihr wahlberechtigt seid: Unterstützt sie.
Und wer das Thema im Austausch mit Dagmar Schuller persönlich weiterdenken will:
Dort geht es genau um diese Frage:
Was treibt einen der profiliertesten Digital- und Internetrechtler Deutschlands an?
Wir sprechen über:
gemeinwohlorientierte Digitalisierung
Mut zur Veränderung im Staat
warum Recht kein Innovationshemmnis, sondern Gestaltungsfaktor ist
Personal als Schlüssel erfolgreicher Transformation
Wir reden viel über die Krise der Demokratie.
Denn Demokratie funktioniert im Alltag ständig:
"Das Bekenntnis zum Primat der Politik beinhaltet die Verpflichtung, zwischen Politik und Verwaltung zu unterscheiden," so Karl-Heinz Grundböck.
Wie führt man eine Behörde mit über 50 Standorten, engem politischem Fokus und enormer Verantwortung – und bleibt dabei trotzdem beweglich? In der neuen Folge von „Let’s Staat! Inspiration aus dem Staatsapparat“ spreche ich mit Katrin Hirseland, Vizepräsidentin des BAMF, über Führung in großen Strukturen, Dezentralität, Prozessoptimierung, Digitalisierung, KI & Automatisierung, agile Arbeitsweisen, Design Thinking, Personalgewinnung, Change-Erfahrungen aus 2015/16, Besprechungskultur und die Frage, was gute Führung in Umbruchzeiten eigentlich ausmacht.
Zwei Themen möchte ich dabei besonders hervorheben:
Wir sprechen darüber, wie man Räume für Reflexion schafft, obwohl Kalender übervoll sind, warum Fragen stellen ein unterschätztes Führungsinstrument ist, wie man Mitarbeitende in Veränderung einbindet, ohne in endlosen Runden zu versanden – und wie sich Behörden Schritt für Schritt zukunftsfest machen können.
Wenn du dich mit Führung, Transformation und moderner Verwaltung beschäftigst – ob im Staatsapparat oder in großen Organisationen generell – ist diese Folge für dich.
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