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Über den Dächern Innsbrucks blickt Josef Margreiter im Gespräch mit Marianne Hengl in ihrer Serie LICHTblicke auf ein Leben, das nach außen wie eine Erfolgsgeschichte wirkt – geprägt von Visionen, Applaus und großen Meilensteinen für Tirol. Doch hinter den Kulissen liegen auch tiefe Schatten: Katastrophen, öffentliche Kritik, persönliche Verletzungen. Dann der Einschnitt, der alles verändert – die Diagnose Krebs. Plötzlich wird aus dem Gestalter ein Kämpfer ums eigene Leben. Angst, Schmerz und Ohnmacht ziehen ein, während gleichzeitig der Wunsch wächst, nicht aufzugeben. In dieser dunkelsten Zeit geschieht etwas Unerwartetes: Das Leben schenkt ihm neue Perspektiven. Die Kraft seiner Familie, der unerschütterliche Glaube und die Unterstützung vieler Wegbegleiter tragen ihn durch die schwersten Monate. Ein besonders heller Moment ist die Geburt seiner Enkelin Nuria – viel zu früh geboren, zerbrechlich und doch voller Licht. In ihr erkennt er ein Zeichen, eine neue Hoffnung, die stärker ist als jede Prognose. Aus dem Mann der großen Bühnen wird ein stillerer Mensch. Einer, der gelernt hat, anders hinzuschauen: auf die kleinen Wunder, die stillen Augenblicke, die Menschen, die bleiben. Heute spricht Josef Margreiter nicht mehr nur von Erfolg, sondern von Dankbarkeit. Vom Wert eines einzigen Tages. Und davon, dass wahre Stärke oft dort entsteht, wo das Leben uns an unsere tiefsten Grenzen führt – und wir trotzdem weitergehen.
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Die Geschichte von Gerlinde Zickler ist ein berührendes Zeugnis von Widerstandskraft, Kreativität und Mitgefühl. 1944 geboren, beginnt ihr Leben mit einer schweren Bürde: Als kleines Mädchen kämpft sie gegen Knochentuberkulose, verbringt über zwei Jahre in einem Gipsbett und leidet ihr Leben lang an den Folgen der Krankheit – Kleinwuchs und einen sichtbaren Buckel. Doch aus diesem schweren Start schöpft sie eine außergewöhnliche Stärke.
Trotz körperlicher Einschränkungen und wiederholter gesundheitlicher Rückschläge findet Gerlinde in der Kunst, der Musik und ihrem sozialen Engagement eine tiefe Lebensfreude. Ihr Wunsch, Malerin zu werden, bleibt unerfüllt, doch sie wird Industriekauffrau, zieht nach Niederösterreich und findet später in der Malerei und im Geigenspiel ihre Berufung. Ihre Werke – oft expressive Selbstdarstellungen wie der „Rosenmädchenzyklus“ – geben ihrer inneren Welt eine Stimme und rühren viele Menschen.
Als Mitbegründerin sozialer Projekte und unermüdliche Kämpferin für ein harmonisches Miteinander zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen hinterlässt sie bleibende Spuren. Sie nutzt ihre Kunst und ihre Kreativität, um Gelder für Hilfsprojekte zu sammeln, und begegnet Menschen als „Seelenclown“ – mit Wärme, Trost und Humor.
Ihr Leben ist geprägt von Begegnungen mit Künstlern weltweit, von Auszeichnungen und tiefem Engagement. Gerlinde Zickler lässt sich nicht von Rückschlägen entmutigen. Selbst während der COVID-19-Pandemie schöpft sie Kraft aus Erinnerungen und ihrem Glauben an die eigene Stärke.
Diese beeindruckende Lebensgeschichte zeigt, wie Leid und Einschränkungen in Resilienz, Mitgefühl und Inspiration verwandelt werden können – ein leuchtendes Beispiel für den Triumph des menschlichen Geistes.
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In der 37. Folge der Serie "LICHTblicke & Wegweiser" begrüßt RollOn Obfrau Marianne Hengl, einen beeindruckenden jungen Mann, der trotz seiner Muskelerkrankung große Ziele erreicht hat. Lukas Leitner wurde 1997 geboren und wuchs im Salzkammergut auf. Mit fünf Jahren erhielt er die Diagnose Gliedergürteldystrophie, eine fortschreitende Muskelerkrankung. Mit 10 Jahren war er auf einen Rollstuhl angewiesen. Trotz dieser Herausforderungen setzte er seinen Bildungsweg fort, erhielt ein Stipendium für eine internationale Schule und studierte später in Oxford Politik, Philosophie und Wirtschaft. Er spricht über seine Kindheit, die Herausforderungen der Erkrankung, seine Schulzeit und den Übergang zur Nutzung eines Rollstuhls. Besonders hebt er hervor, wie wichtig das familiäre und schulische Umfeld war, um diese Hürden zu bewältigen. Lukas erklärt, dass seine Familie und Freunde ihn stets unterstützt haben, sodass er selbstbewusst seinen eigenen Weg gehen konnte. Seine Erfahrungen als Praktikant im Europäischen Parlament stärkten seine Überzeugung, dass Menschen mit Behinderungen mehr Chancen am Arbeitsmarkt bekommen müssen. Lukas arbeitet jetzt bei "MyAbility", einer Organisation, die Unternehmen bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen berät. Er betont, dass es in der Gesellschaft nicht nur um Unterstützung, sondern auch um die Anerkennung der Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen gehen soll. Lukas Leitner betont, dass Inklusion funktionieren kann, wenn die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Seine Vision ist, dass alle Menschen mit Behinderungen die gleichen Chancen erhalten, die er hatte.
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Tief berührt von den Nöten verzweifelter Mütter, schuf Gabriele Stangl einen sicheren Ort, an dem Neugeborene anonym abgegeben werden konnten – ein Ort, der den Kindern eine Chance auf ein liebevolles Zuhause bot. In einem bewegenden Gespräch erzählt sie von den Herausforderungen, die sie auf diesem Weg bewältigen musste: von den emotionalen Geschichten der Kinder, den schwierigen Entscheidungen der Mütter und vom Widerstand, dem sie begegnete. Kritiker warnten davor, dass die Kinder dadurch den Zugang zu ihren Wurzeln verlieren könnten, doch für Gabriele Stangl stand das Recht auf Leben immer an erster Stelle.
Diese Folge beleuchtet die Schicksale der Kinder, ihre Herkunft und wie sie von ihrer „Bauchmama“ und späteren „Herzmama“ erfahren haben. Gabriele Stangl schildert eindrucksvoll, wie sie trotz Widerständen unzähligen Frauen und Familien in größter Not helfen konnte.
Die Patenschaft für diese Folge übernimmt Familie Schultz vom Dolomiten Residenz – Sporthotel Sillian. Ein Gespräch, das tief berührt und zeigt, wie Tatkraft und Mitgefühl unsere Gesellschaft verändern können.
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In der 38. Folge von LICHTblicke & Wegweiser spricht Marianne Hengl mit Demirhan Kirhan, einem Mann, der trotz einer seltenen Fehlbildung, unzähligen Operationen und gesellschaftlicher Ablehnung seinen Weg ins Licht gefunden hat. Offen und berührend erzählt Demirhan von seiner Kindheit, in der seine Narben ihn nicht nur geprägt, sondern zu einem Wegweiser für andere gemacht haben. Mit Mut, Selbstliebe und der Unterstützung seiner Familie hat er gelernt, Ablehnung in Stärke zu verwandeln.
Diese Folge beleuchtet, wie Demirhan heute mit seiner Botschaft als Hoffnungsträger und Vorbild für viele Menschen wirkt: „Wichtig ist nicht, wie andere dich sehen, sondern wie du dich selbst siehst.“ Lassen Sie sich inspirieren von einer Geschichte, die zeigt, dass Narben nicht nur Wunden sind, sondern Symbole für überwundene Herausforderungen – und dass das Leben trotz aller Prüfungen lebenswert und wertvoll ist.
Mit freundlicher Unterstützung des Casino Innsbruck.
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Diese besondere Episode wurde im beeindruckenden Schloss Ambras in Innsbruck aufgenommen und begleitet uns durch die Sonderausstellung "Schauen erlaubt? Vielfalt Mensch". Unsere Gäste, die Star-Fotografin Inge Prader und die Fernseh-Moderatorin Zuhal Mössinger-Soyhan, diskutieren über die gesellschaftlichen Normen, die Schönheit definieren, und wie diese oft missverstanden oder falsch interpretiert werden.
Zuhal Mössinger-Soyhan spricht offen über ihre Erfahrungen als Frau mit einer Glasknochenkrankheit, die im öffentlichen Leben steht. Sie erzählt von den Herausforderungen, Vorurteilen und dem Umgang mit neugierigen Blicken und erklärt, warum sie keine Rechtfertigung mehr für ihre Andersartigkeit abgibt.
Inge Prader, bekannt für ihre Arbeit mit prominenten Modeschöpfern und Models, reflektiert über die wahre Bedeutung von Schönheit. Sie betont, dass die Gesellschaft oft einen falschen Fokus auf Äußerlichkeiten legt und dass die innere Ausstrahlung und Authentizität eines Menschen viel wichtiger sind.
Zusammen sprechen die Gäste über die Notwendigkeit, gesellschaftliche Vorurteile zu durchbrechen und einen normalen Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu fördern. Die Episode beleuchtet auch persönliche Anekdoten und humorvolle Geschichten, wie die beiden Frauen beim Wellnessen zwei Männer zu Fall gebracht haben.
Schließen Sie sich uns an, um tiefere Einblicke in das Thema Schönheit und Vielfalt zu gewinnen und inspirierende Geschichten von Menschen zu hören, die trotz körperlicher Herausforderungen ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen.
Hören Sie rein und lassen Sie sich inspirieren, die Schönheit in jedem Menschen zu erkennen und zu schätzen.
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Sabrina Nitz Geschichte ist Beweis dafür, dass eine Behinderung nicht zwingend Grenzen setzen muss, wenn es um die großen Themen des Lebens geht: Liebe, Mutterschaft und das Überwinden gesellschaftlicher Hürden. Trotz der angeborenen Gelenkversteifung an Armen und Beinen führt sie ein selbstbestimmtes Leben. Die 42-Jährige wurde mit Arthrogryposis multiplex congenita (AMC) geboren.
Durch ihre Behinderung hat die Vorarlbergerin Sabrina Nitz erfahren, wie hartnäckig Vorurteile sein können. Ihre körperliche Beeinträchtigung führt oft zu großen Missverständnissen und Vorurteilen. Sabrina hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, diese Missverständnisse aktiv aufzuklären: "Man trifft immer wieder auf gewisse Vorurteile. Aber dann ist es spannend, diese durch direkte Begegnungen und Gespräche auszuräumen", erklärt die charismatische Vorarlbergerin. Seit fast 20 Jahren nutzt sie die Unterstützung einer persönlichen Assistenz. Ihre eigene Betroffenheit motivierte sie, sich auch für andere zu engagieren. Zunächst war sie im Verein "Reiz" aktiv, der ein Konzept für persönliche Assistenz erarbeitete. Später übernahm sie die Rolle der Koordinatorin und Obfrau der Servicestelle "Persönliche Assistenz".
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