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Vor fast zehn Jahren starb eine junge Frau, in der 17. Woche schwanger mit ihrem ersten Kind, in der Universitätsklinik in Galway. Man hätte ihr Leben durch eine rechtzeitige Abtreibung retten können, aber das sei im katholischen Irland ja verboten gewesen - so das damalige Narrativ derjenigen, die auf Teufel komm raus in Irland eine liberale Abtreibungsgesetzgebung eingeführt wissen wollten. Was ihnen mit der tragischen Geschichte um Savita Halapannavar, die medizinischer Fehlbehandlung zum Opfer fiel, auch gelang. Nun versuchen dieselben Kräfte das gleiche Spiel in Polen - und nutzen dafür auch das europäische Parlament.
Leopoldina und Konrad Adenauer Stiftung laden zum Dialog - unter https://www.fortpflanzungsmedizin-diskutieren.de/ haben sie eine Plattform zur Verfügung gestellt, auf der über die "moderne Reproduktionsmedizin" diskutiert werden kann. Ist das überhaupt eine Medizin? Therapiert wird hier nicht, auch nicht geheilt: die körperlichen Ursachen der Unfruchtbarkeit der Kinderwunschpaare stehen nicht im Zentrum der Kinderwunschzentren, sondern die Schaffung des Kindes mittels aller Möglichkeiten, die das Labor und der Frauenmarkt hergeben.
Autoren des Podcasts: Rainer Klawki, Cornelia Kaminski
Der Podcast wurde erstellt mit Ausschnitten aus den Sendungen "Wer ist mein Papa" des WDR vom 11. April 2019 sowie des Radiobeitrags "Quarks", ebenfalls des WDR, vom 8. Juli 2020. Zudem nutzen wir ein Video der MAKA. https://www.youtube.com/watch?v=6cc-C1BZF5U
Die Musik kommt aus Österreich - Pizzera und Jaus mit "Mama".
Der Papst habe ihm gesagt, er sei ein guter Katholik, der ruhig zur Kommunion gehen dürfe, so Biden nach seinem Rombesuch am Reformationstag. Katholische Medien vergaloppierten sich in ihrer Berichterstattung zu Aussagen wie "Bidens Haltung in Sachen Abtreibung sei moderat" oder er setze sich "für das Recht auf Abtreibung" ein. Die amerikanischen Bischöfe legten nun ein Papier vor, das mehr als deutlich ist - auch wenn weder der Präsident namentlich genannt noch der Begriff "Abtreibung" erwähnt wird, machen sie klar: ein Katholik, der als führender Politiker vehement Abtreibungen fördert, schließt sich aus der katholischen Gemeinschaft aus. Ex-Communio. #biden #abtreibung #exkommunikation #papstfranziskus #prolife #prolifefacts
Nach 3 G kommt 2 G. 2 G ist aber eigentlich 1 G. Die Impfung gegen das Coronavirus ist das Ticket zur Freiheit. Wir stellen daher abermals die Frage nach der ethischen Vertretbarkeit der Impfstoffe, aber auch nach der ethischen Vertretbarkeit einer Impfkampagne, die zuerst auf absolute Freiwilligkeit, dann auf freundliche Aufforderung, dann Anreize und schließlich auf Druck setzt. Nachdem eine Aktion in Moers sogar Hollywoodstars auf den Plan gerufen hat, schleicht sich so langsam ein mulmiges Gefühl ein. Hier sollten gelbe Abzeichen an Geimpfte verteilt werden, was James Woods empörte. Er hat in der Serie "Holocaust", an die sich viele von uns erinnern werden, das Familienoberhaupt der von den Nazis vernichteten Familie Weis gespielt. Was hat das alles mit Lebensrecht zu tun? Im Podcast gibt es Antworten.
Der Dreischritt von Skandalisierung, Mobilisierung und Politisierung ist die erfolgreichste Strategie der Abtreibungslobby. Damit hat sie fast alle ihre Ziele erreicht - in Deutschland unter anderem die Entlassung der Pille danach aus der Rezeptpflicht. Wie das ging, erzählen wir in diesem Podcast - anhand des Kölner Klinikskandals um Kardinal Meisner, der in Wahrheit ein Medienskandal war.
Von Rainer Klawki und Cornelia Kaminski.
Musik: BAP
Nach der Wahl scheint fest zu stehen: ein Regierungsmandat gibt es für keine der Parteien, die sich vor der Wahl mehr oder weniger eindeutig zu Lebensschutzpositionen bekannt hat. Zeit also, einerseits kurz zurückzublicken und aus Lebensrechtsperspektive die Frage zu stellen, was da eigentlich passiert ist - beispielsweise mit der ehemaligen christlichen Volkspartei. Und auch Zeit, voraus zu schauen und zu überlegen, wie es nun am sinnvollsten weiter gehen sollte: Rein in die Regierung, und das Schlimmste versuchen zu verhindern in Sachen Lebensrecht, oder rein in die Oppisition, und besinnung auf die Kernsubstanz der CDU?
Darüber sprechen wir mit Susanne Wenzel, der Vorisztenden der Christdemokraten für das Leben.
Gar nichts liest man im Wahlprogramm der größten im Bundestag vertretenen Partei zum Lebensschutz. In anderen Parteiprogrammen liest man teils Ansichten, die deutlich erkennen lassen, was diesen Leuten wichtig ist: Klimaschutz ja, Menschenschutz nein - zumindest dann nicht, wenn es um ungeborene Menschen geht. Wir stellen Ihnen heute die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine der ALfA vor. Und werfen einen kurzen Blick zurück auf das vergangene Wochenende in Berlin und den Marsch für das Leben.
Heute berät der Bundesrat einen Gesetzesantrag der Länder Berlin, Brandenburg, Hamburg, Thüringen und Bremen. Der sieht die Streichung des Paragrafen 219a (Werbeverbot für Abtreibungen) aus dem Strafgesetzbuch vor. Grund genug, sich an die Debatte zu diesem Thema im Bundestag zu erinnern - der schließlich zu einer Kompromisslösung führte, die vor nicht mal drei Jahren auch vom Bundesrat akzeptiert wurde. Für einige Politiker offensichtlich Schnee von gestern. Da demnächst der Fall Hänel (die unerlaubt für Abtreibungen geworben hatte) vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt wird, ist für uns der Redebeitrag des jetzigen Präsidenten dieses Gerichts, Stephan Harbarth, damals noch einfacher Abgeordneter, hochinteressant.
In Mexiko hat der oberste Gerichtshof entschieden dass ein Verbot von Abtreibungen verfassungswidrig sei, in den USA verklagt ein Verfassungsorgan das andere, weil es mit der Entscheidung unzufrieden ist: demokratisch ist das nicht. Heute mit einer ausführlichen Analyse der Lage in den USA, wo die Regierung Biden rechtliche Schritte gegen den Bundesstaat Texas verklagt - im Interview: Professor Paul Cullen.
Der vorgeburtliche Bluttest wird zur Kassenleistung - was das für Menschen mit Down Syndrom bedeutet, darüber reden wir in diesem Podcast. Unser Gesprächspartner: Gisela Liebhenz, Mutter einer 33jährigen Tochter mit Down Syndrom. Außerdem besuchen wir Julia, eine junge Frau mit Down Syndrom an ihrem Arbeitsplatz in Fulda und reden mit ihrem Chef.
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