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Ein weiterer Entwurf für die Neuregelung des assistierten Suizids liegt vor - bisher der restriktivste, dem man das Bemühen um eine möglichst enge Fassung der Beihilfe zur Selbsttötung anmerkt. Wir stellen den Entwurf vor. In Österreich ist man schon einen Schritt weiter: dort ist seit dem 1. Februar die Hilfe zur Selbsttötung ausdrücklich erlaubt. Im ersten Teil unseres Interviews mit Susanne Kummer vom IMABE Interview heute hören Sie, warum sie das österreichische Gesetz kritisch sieht.
Die Österreicher gehen voran. Als erstes Land in Europa (sieht man einmal vom Vatikan ab) wird dort die Imunisierung zur Pflicht. Während hierzulande bisher nur bestimmte Berufsgruppen betroffen sind, hat die österreichische Bundesregierung die gesamte erwachsene Bevölkerung im Blick. Wie genau das Gesetz ausgestaltet ist, welche ethischen und juristischen Bedenken vorzubringen sind, welche Argumente für die Pflichtimmunisierrung genannt werden - darüber reden wir heute mit Susanne Kummer, Geschäftsführerin des Wiener IMABE Instituts.
Mit Musik von Fleetwood Mac, Air und Wolfgang Ambros.
Die Taktik ist leicht durchschaubar: angeblich gibt es zu wenig Abtreibungsärzte, darum muss die Abtreibungspille per "Telemedizin" ausgegeben werden. Das Berliner Abtreibungszentrum "Balance" macht es vor, der bayerische Rundfunk berichtete am 26. Januar 2022. Sicher, komplikationslos, einfach. Wirklich? Eine ausführliche Datenanalyse und zahlreiche Fälle aus England sprechen eine ganz andere Sprache. Sicher und komplikationslos sowie lukrativ ist es vor allem für die behandelnden Ärzte. Für Frauen ist es durchaus gefährlich. Aber um Gesundheit geht es bei Abtreibungen ja ohnehin nicht. #Abtreibung #KeineAbtreibungsUnion #Schwangerschaftabbruch #Cytotec #Mifegyne
Die Katze ist aus dem Sack: der Justizminister hat den Gesetzentwurf für die Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen am Montag in einer Pressekonferenz vorgestellt. Wir analysieren seine Argumente, lassen Politikerinnen und Politiker zu Wort kommen - und hören natürlich auch mal rein, was Deutschlands berühmteste Abtreibungsärztin dazu zu sagen hat.
Mit Material von Phoenix TV, Deutschlandfunk und Meghan Trainor: Your lips are moving.
Kennzeichen eines freiheitlichen, demokratischen Staates ist es, dass er die Menschen, die in diesem Staat leben, nicht kategorisiert. Dass er sie nicht einteilt in Menschen mit mehr oder weniger Anspruch auf Respekt, mit mehr oder weniger Würde, mit mehr oder weniger Grundrechten. Wir gehen heute der Frage nach, woher wir unsere Gewissheit nehmen, dass alle Menschen Träger von Menschenwürde sind, dass ihnen allen gleichermaßen Respekt und Rechte zustehen, wie es dazu kommen kann, dass manchen Menschen diese Würde abgesprochen wird - und was das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedeutet.
Heute mit Musik von den Black Eyed Peas: Where is the love
In der Vergangenheit hat die CDU zwar nicht als Partei geglänzt, die sich uneingeschränkt für das Recht auf Leben einsetzt, aber sie hat sich immerhin immer wieder dazu aufgerafft, wenigstens die allerheftigsten Angriffe auf das Lebensrecht der Ungeborenen zu verteidigen. Für uns ist es jetzt sehr interessant zu erfahren, ob die CDU unter Friedrich Merz – nun in der Rolle der Oppositionspartei – dem dezidiert progressiven, liberalen Programm der Ampel Koalition in moralischen Fragen etwas entgegen setzen wird.
Hier hoffen wir natürlich, dass eine Partei, die sich immer noch als „christlich“ bezeichnet, der diese Ethik also doch ganz wichtig zu sein scheint, mit derselben Kraft gegensteuert wie sie das Leben und die Gesundheit der Gesamtbevölkerung während der Pandemie schützen wollte.
Darüber reden wir heute mit Richard Schütze, Politik- und Medienberater sowie Leiter der Valere Academy für Werte, Führung und Verantwortung in Berlin. #cdu #abtreibung #lebensrecht #merz #schwangerschaftsabbruch #keinewerbungfuerabtreibung
Was haben ein Geiger, Abtreibung und Corona gemeinsam? Wir analysieren ein philosophisches Gedankenspiel zur Rechtfertigung der Abtreibung, schlagen einen Bogen zur Ampelkoalition und fragen uns, wie viel frag- und kritiklosen Gehorsam seiner Untertanen ein Staat verträgt. Mit einem Beitrag von filosofix, einer Sendung des Schweizerischen Rundfunks, sowie Musik von depositphotos, Manuel Morgenthal und ABBA.
In einer Woche feiern wir das Fest der Geburt Christi. Wer sich mit dem Lebensrecht ungeborener Menschen befasst, für den ist dieses Fest immer ein ganz besonderes Ereignis. Schließlich ist die biblische Erzählung von der Geburt des Erlösers vermutlich die älteste Geschichte über eine ungeplante Schwangerschaft, die wir kennen. Hören Sie in diesem etwas anderen Podcast der Hebamme Sarah Göbel zu, die so manche wunderbare Geschichte über ungeplante Schwangerschaften und heilsame Geburten zu erzählen hat.
Das Interview führte die Referentin der Jugend für das Leben, Anna-Lena Stricker. Mit Musik von Kenny Rogers: When a child is born.
In der Kulturgeschichte der Menschheit gibt es eine recht eindeutige Sicht auf den Selbstmord: er verursacht Schmerz und Leid bei den Hinterbliebenen, Fassungslosigkeit und unbeantwortete Fragen bleiben. Nichts, was man befördern sollte, denn er richtet für die, die ihn überleben - also Familie, Freunde, Kollegen, Bekannte - unfassbaren Schaden an. Nun aber erleben wir eine Epoche, in der der Selbstmord salonfähig, man könnte fast sagen "schick" geworden ist. Dabei sind die Zahlen erschreckend: Laut WHO sterben weltweit jedes Jahr mehr Menschen durch Selbstmord als durch Kriege und Gewalttaten. In Deutschland setzten in den vergangenen Jahren sogar mehr Menschen ihrem Leben ein Ende, als durch Verkehrsunfälle, Morde, Aids und illegale Drogen zusammen zu Tode kamen. Das Problem ist also enorm; dennoch erhält es in den Medien wenig Aufmerksamkeit. Wollen wir uns wirklich, wie die nun vorliegende Gesetzgebung zum assistierten Suizid in Österreich nahelegt, damit abfinden und nur noch das Prozedere des sozial verträglichen Frühablebens sauber organisieren? Oder wollen wir zurückkehren zu einer solidarischen Gesellschaft, in der nicht die Erfüllung jedes Wunsches eines Menschen Ausdruck dieser Solidarität ist, sondern die ernstgemeinte Suche nach dem, was dieser Mensch tatsächlich braucht?
Rainer Klawki hat für uns recherchiert. Mit Material von den ersten Bioethiktagen des Salzburger Ärzteforums und Musik von Louis Armstrong.
Wer in einer Regenbogenfamilie lebt (also in dem einen Prozent Familien in Deutschland, auf die das zutrifft), oder aber queer ist (so wie ca. 0.014 % aller Menschen in Deutschland), oder auch ein Tier ist (so wie gar keine Menschen in Deutschland), der kann sich über den Koalitionsvertrag richtig freuen: seine Interessen werden maximal gefördert. Für alle anderen gibt es zum Trost demnächst ganz legal Cannabis an jeder Ecke zu kaufen. Vermutlich ist die zu erwartende Politik der Ampel tatsächlich am besten zu ertragen, wenn man auf einer rosaroten Haschwolke schwebt - insofern eine der wenigen konsequent durchdachten Entscheidungen im Koalitionspapier.
Die Analyse des Koalitionsvertrags hat für uns der Wissenschaftsjournalist Rainer Klawki übernommen. Mit Musik von Carl Orff (Oh Fortuna aus den Carmina Burana)
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