Rund eintausend Jahre bestand die nuraghische Kultur und erblühte sogar in einer Zeit anhaltender Dürren, während andere bedeutende Gesellschaften, wie die mykenische und die ägyptische Kultur, in Krisen gerieten. In den Tiefen einer nuraghischen Grotte untersucht die Archäologin Marie Usadel einen möglichen Schlüssel zu diesem Erfolg: das Wassermanagement. Welche Rolle spielte dabei die „Grotta dell’Acqua“, eine natürliche Höhle, die von nuraghischem Mauerwerk umschlossen wird?