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  • Die EU in der Krise oder auf dem Weg zur Politisierung?
    Die Vortragsreihe „Europa in der Krise. Problemdiagnose und Zukunftsperspektiven“ im Rahmen des Jahresthemas 2013|14 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften geht in ihre dritte Runde. In diesem Teil der Reihe thematisiert der Politikwissenschaftler Michael Zürn die Konsequenzen der Finanz- und Währungskrise für die europäische Integration und versucht - aus einer transnationalen Perspektive - Wege einer europäischen Verständigung nach der Krise aufzuzeigen.
    Die Finanz- und Währungskrise stellt eine entscheidende Wegmarke für den europäischen Einigungsprozess dar. Sie akzentuiert und demaskiert die vorherrschende Logik europäischer Entscheidungsprozesse. Damit werden die Spannungen zwischen nationaler Demokratie und supranationaler Technokratie unübersehbar. Die Finanz- und Währungskrise muss aber weder automatisch zu einer Ausweitung technokratischer Entscheidungsfindung auf Kosten demokratischer Kontrolle, noch muss sie unweigerlich zu einer Renationalisierung der politischen Landschaft in Europa führen. Vielmehr befinden wir uns stattdessen an einer institutionellen Weggabelung: Einerseits zeigt sich immer deutlicher, dass der alte Pfad der europäischen Einigung kaum noch erfolgversprechend scheint. Andererseits verbessert die gesellschaftliche Politisierung aber die Voraussetzungen, um die Europäische Integration auf einen anderen Pfad zu setzen.
    57 min
  • "Ich habe mich über viele Klicks gefreut"
    Im August 2013 stellte die Historikerin Stefanie Coché in einem schriftlichen Interview bei L.I.S.A. ihr Disserationsprojekt zur psychiatrischen Einweisungspraxis in Nationalsozialismus, DDR und BRD im Zeitraum von 1941-1963 vor. Nun wollten wir wissen, wie die Resonanz war und ob sie Feedback auf ihr Interview erhalten hat. Würde sie anderen NachwuchswissenschaftlerInnen empfehlen, im Netz aktiv zu werden?
    3 min
  • Genius Loci - Zur Verortung geisteswissenschaftlicher Forschung im Zeitalter des Internets
    Fünf Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler diskutierten anlässlich des Festakts zum 70. Geburtstag des Historikers und Präsidenten der Max Weber Stiftung Prof. Dr. Heinz Duchhardt darüber, wo geisteswissenschaftliche Forschung heute und in Zukunft stattfindet. Sind ist wissenschaftlicher Einrichtungen, wie beispielsweise die Deutschen Historischen Institute in Paris, London oder das Orient-Institut in Beirut, in denen weiterhin geforscht wird oder verlagert sich das wissenschaftliche Arbeit zunehmend ins Netz? Oder entwickeln sich ganz neue Forschungspraktiken, in denen Ortgebundenheit und Ortungebundenheit zusammengehören. Prof. Dr. Claudine Moulin, Prof. Dr. Friedericke Pannewick, Dr. Mareike König, Prof. Dr. Christoph Bode und Prof. Dr. Andreas Gestrich haben sich diesen Fragen gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/genius_loci_zur_verortung_geisteswissenschaftlicher_forschung_im_zeitalter_des_internets?nav_id=4670
    1 hr 13 min
  • "Pompeji - Leben auf dem Vulkan"
    Am 15. November wurde die Ausstellung „Pompeji – Leben auf dem Vulkan“ in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München eröffnet. Zu den herausragenden Ausstellungsexponaten zählen nicht nur originale Wandmalereien oder Bronzeskulpturen, wie der bronzene Läufer aus Herculaneum, sondern auch neu entdeckte Objekte der vergangenen Jahre, wie eine 24 Meter lange Mosaik-Brunnenwand aus einem Nymphäum im Ort Massa Lubrense, gelegen an der Südspitze des Golfs von Neapel. Wie wurde diese jedoch nach München transportiert und was wird außerdem in der Ausstellung zu sehen sein? Wir sprachen mit dem Direktor Dr. Roger Diederen der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung.
    Die Ausstellung läuft noch bis zum 23. März 2014.
    12 min
  • "Christopher Clark spricht die Deutschen von der Schuld am Ersten Weltkrieg frei"
    Das neue Buch des australischen Historikers Prof. Dr. Christopher Clark von der University of Cambridge ist in Deutschland ein Renner. Woche für Woche verkaufen sich fast 20.000 Exemplare, Die Schlafwandler erscheint bereits in der achten Auflage. Wie erklärt es sich, dass ein "historischer Schinken" von fast 900 Seiten so begehrt ist? Außerdem wird das Buch in den meisten Besprechungen sehr gelobt, und Christopher Clark bescheinigt, er habe das wichtigste Buch zum Ersten Weltkrieg geschrieben. Auch hier die Frage: Warum kommt das Buch so gut an?
    Wir haben darüber mit dem Historiker Prof. Dr. Gerd Krumeich, einem der führenden Experten zum Ersten Weltkrieg, gesprochen, dessen Buch Julikrise 1914 kommende Woche erscheinen wird.
    19 min

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