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  • Die Histothek | Der gewaltsame Lehrer
    Europas Kriege haben die Welt verändert. Kriege erzwangen seine Vorherrschaft in der Welt, Kriege beendeten sie. Kriege waren die Geburtshelfer von Nationen und Nationalstaaten, Kriege verhalfen Revolutionen zum Erfolg. Warum die Menschen immer wieder auf Krieg und Gewalt setzten, um ihre Ziele zu erreichen, davon handelt das Buch des renommierten Historikers Dieter Langewiesche.
    Dass der Krieg eine historische Gestaltungskraft ersten Ranges ist, gehört zu den unbequemsten Wahrheiten der Geschichte. Und sie ist weiterhin aktuell. Nicht nur gibt es immer noch Kriege auf der Welt, selbst "humanitäre Interventionen" oder der Kampf gegen den Terror kommen ohne kriegerische Einsätze nicht aus. Warum aber greifen Menschen und Staaten überhaupt zum Mittel des Krieges? Wie haben Kriege Wandel ermöglicht oder verhindert? War der Krieg im europäischen Laboratorium der Staats- und Gesellschaftsordnungen sogar unverzichtbar? Der Tübinger Historiker Dieter Langewiesche beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit diesen Fragen und legt nun eine grundlegende Analyse vor, in der es nicht um Pulverdampf und Schlachtenlärm geht, sondern um den Ort des Krieges in der Geschichte der Moderne.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/histothek_langewiesche
    8 min
  • Russland – ein Kolonialreich?
    Was landläufig als Russland bezeichnet wird, war gemessen an seiner Fläche einst das drittgrößte Reich der Weltgeschichte - nach dem Britischen Empire und dem Mongolischen Reich. Seine größte territoriale Ausdehnung erfuhr es um 1900, als es im Westen an das Deutsche Reich und an die Habsburgermonarchie grenzte, im Nordwesten an Schweden und Norwegen, im Süden bis an die Grenzen von Persien und Afghanistan reichte und im Fernen Osten bis an den Pazifik. Heute noch ist die Russländische Föderation das größte Land der Welt. Was aber genau ist Russland? Eine Föderation, wie es der offizielle Titel vorschreibt, ein Vielvölkerreich, wie es unter anderen vom Osteuropahistoriker Prof. Dr. Andreas Kappeler beschrieben wurde, oder ein Imperium bzw. ein Kolonialreich, als das gegenwärtig immer wieder bezeichnet wird, verbunden mit der Forderung es zu dekolonialisieren? Wir haben diese und weitere Fragen Prof. Dr. Jörn Happel, Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas der Universität der Bundeswehr Hamburg, gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_happel_russland
    1 hr 24 min

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