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  • Krieg in der Ukraine – Aufwachen in einer neuen Realität?
    Explosionen am frühen Morgen des 24. Februar 2022: Putins Angriffskrieg hat die Lebenswelten so vieler Ukrainer:innen verändert. Erfahrungen von Verlust und Zerstörung, Flucht und Widerstand beherrschen nun den Alltag in der Ukraine – und die Frage, wann dieser Krieg ein Ende finden wird. Auch in Deutschland haben sich nur wenige das Ausmaß der Auseinandersetzung mit Russland vorstellen können. Die Wiederkehr eines großen Staaten­krieges auf dem europäischen Kontinent bricht mit unseren Zukunftserwartungen. Die Politikwissenschaftlerin Gwendolyn Sasse (Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien) und die Historiker Karl Schlögel (Europa-Universität Viadrina) und Sönke Neitzel (Universität Potsdam) diskutieren mit Moderator Martin Klingst (Journalist, Autor, ehem. Politikchef und USA-Korrespondent der ZEIT), wie sich die Ukraine, wie sich Deutschland und Europa in den vergangenen drei Monaten verändert haben.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_krieg_ukraine
    58 min
  • Jesus aus dem Iran
    Bis auf Inseln wie den Buddhismus und Zarathustrismus ist die religiöse Welt des antiken Indiens und Irans noch immer wissenschaftliches Brachland – obwohl sich sowohl die griechische und römische, als auch die jüdische und christliche Religionsgeschichte doch nur in Wechselwirkung mit ihr entwickelt haben kann. Harald Strohm hat in seinem neuesten Buch „Jesus und das Somaopfer" der Vorgeschichte des Christentums insbesondere im alten Iran nachgespürt und Parallelen aufgedeckt. Wir fragen nach, wie die christliche Religion auf Traditionen aus dem Raum des heutigen Irans aufbaut.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_jesus_aus_dem_iran
    1 hr 20 min
  • Wirtschaftskrisen – Pendel oder Fusion?
    Wer über ökonomische Verhältnisse spricht, greift dabei immer wieder auf ein ganzes Arsenal an Metaphern und Analogien zurück. Da ist von der unsichtbaren Hand die Rede, die in den Marktwettbewerb eingreift, wenn der Konjunkturmotor mal nicht so richtig brummt, um den Wirtschaftskreislauf anzuregen und so zu mehr Wachstum zu kommen, sofern denn die Ertragsquellen ordentlich ausgeschöpft werden, was wiederum zu Übernahmenschlachten, Preisstürzen oder Zinssprüngen führen kann. Was aber, wenn es in der Wirtschaft zu Schockmomenten kommt? Und wenn sich Krisen - nach Marx dem Kapitalismus wesenhaft - ereignen, treten diese dann in Wellen auf? Der Historiker Prof. Dr. Harold James von Princeton University hat über ökonomische Schockmomenten der Moderne ein Buch geschrieben und fragt dabei nach den Folgen von Wirtschaftskrisen für die Globalisierung. Wir wollten wissen, ob solche Schockmomente eine Pendelbewegung zwischen Globalisierung und Deglobalisierung auslösen oder ob das Bild der Verschmelzung bzw. der Fusion das passendere ist.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_haroldjames_wirtschaftskrisen
    57 min
  • Was wäre gewesen? Kein NATO-Doppelbeschluss
    "Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin!", war eine der populärsten Parolen der deutschen Friedensbewegung in den 1980er Jahren. So nah schien den damaligen Aktivisten ein bevorstehender militärischer Konflikt zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt. Hintergrund war das nukleare Wettrüsten in den 1970er Jahren, bei dem die Sowjetunion und die USA jeweils atomar bestückte Mittelstreckenrakten in Europa aufstellen wollten. In diesem Zusammenhang fiel Ende 1979 der NATO-Doppelbeschluss, in dem Moskau aufgefordert wurde, die in Ost- und Ostmitteleuropa aufgestellen SS-20-Raketen innerhalb von fünf Jahren wieder abzubauen, sonst würde man Westeuropa mit Mittelstreckenraketen des Typs Pershing II sowie mit Marschflugkörpern, sogenannten Cruise Missiles, aufrüsten. Dieser doppelte Beschluss der NATO war in der Bundesrepublik stark umstritten und führte unter anderem zum Bruch der sozialliberalen Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt. Die SPD solidarisierte sich seither mit der deutschen Friedensbewegung, der es gelang, im Herbst 1983 rund 500.000 Menschen auf die Hofgartenwiese in Bonn zu mobilisieren. Wir fragen die Historikerin Prof. Dr. Reinhild Kreis (Universität Siegen) sowie den Historiker Prof. Dr. Philipp Gassert (Universität Mannheim): Was wäre gewesen, wenn sich die Friedensbewegung mit ihrer Forderung nach Aussetzen des NATO-Doppelbeschlusses durchgesetzt hätte?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_gassertkreis_natodoppelbeschluss
    1 hr 13 min
  • Digitaler Einstein
    Vor hundert Jahren wurde Albert Einstein der Nobelpreis für Physik verliehen. Aus diesem Anlass hat die ETH Zürich ihren berühmtesten Alumnus digital zum Leben erweckt. Forschende um Informatikprofessor und Akademiemitglied Markus Gross (ETH Zürich) entwickelten zusammen mit dem ETH-Spin-off Animatico eine interaktive Plattform, in der Einstein als digitaler Zwilling über seine Jahre in Zürich erzählt. Der digitale Zwilling ist so kommunikativ wie sein Original es war. Die 3D-animierte Kunstfigur antwortet auf verschiedenste Fragen und fordert sein Gegenüber auch einmal mit einer Gegenfrage oder einer humorvollen Bemerkung heraus. Markus Gross stellt den „Digitalen Einstein“ vor.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_digitaler_einstein
    56 min

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