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  • History Making on Playstation? Realität gespielt
    Die Spieleindustrie investiert Milliarden in die Entwicklung neuer digitaler Spiele, unter anderem solcher, deren Handlungen sich um historische Ereignisse drehen. Allein „Call of Duty“, ein Spiel zum Zweiten Weltkrieg, oder auch "Assassin’s Creed", ein Spiel im Alten Ägypten, werden millionenfach verkauft und natürlich auch gespielt. History Sells! Was aber halten Historikerinnen und Historiker davon? Ist es erfreulich, dass über digitale Spiele Millionen von Gamern, insbesondere auch jüngere, mit Geschichte in Kontakt kommen? Sind Spiele ein besonders geeignetes Medium, um Geschichte zu vermitteln, um Interesse zu wecken, um dazu anzuregen, sich intensiver mit Geschichte zu beschäftigen? Oder handelt es sich hierbei eher um ein Unverhältnis, bei dem Geschichte missbraucht oder gar verstümmelt wird? Bei dem falsche oder gar gefährliche Geschichtsbilder bzw. Vorstellungen von Geschichte entstehen? Über diese und anschließende Fragen diskutieren Prof. Dr. Angela Schwarz, Neuere und Neueste Geschichte (Siegen), Dr. Miriam Rürup vom Institut der Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und Prof. Dr. Marko Demantowsky, Neuere und Neueste Geschichte und Geschichtsdidaktik (Basel).
    1 hr 6 min
  • Im Schatten von 100 Jahren Oktoberrevolution: Das verdrängte 1937er Jahr
    Im Schatten der Hundertjahrfeier der Oktoberrevolution ist ein anderes Datum fast verschwunden: 1937, das Jahr des entfesselten stalinistischen Terrors und der ersten Wahlen nach der neuen Verfassung von 1936 – eine Zäsur in der Geschichte der Sowjetunion, die es noch aufzuarbeiten gilt. Prof. Dr. Karl Schlögel lehrte bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2013 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Aktuell arbeitet er als Fellow der Carl Friedrich von Siemens Stiftung in München an dem Projekt "Museum der Sowjetzivilisation". Im November 2016 wurde er mit dem Preis des Historischen Kollegs ausgezeichnet.
    1 hr 14 min
  • Geschichte im Einsatz? Traditionen out of area
    Die Bundeswehr hat in den vergangenen Monaten einen in ihrer nunmehr 70-jährigen Geschichte beispiellosen Werbefeldzug gestartet: Imageplakate im öffentlichen Raum, Reality-Soaps auf Youtube oder Apps fürs Handy. Nach dem Wegfall der Wehrpflicht ist die Bundeswehr auf Freiwillige angewiesen. Mit Erfolg? Und falls ja, was spricht junge Männer und Frauen an, sich zum Militärdienst zu verpflichten? Welche Rolle spielt dabei das Bild, dass die Bundeswehr von sich selbst sowohl nach innen vorgibt, als auch nach außen in die Öffentlichkeit sendet? Wie steht es dabei um die eigene Geschichte, um Traditionen? Die Traditionserlasse der Bundeswehr geben da einigen Aufschluss und stehen in der vierten Ausgabe von "Der Geschichtstalk im Super7000" im Mittelpunkt der Diskussion mit Prof. Dr. Antje Flüchter, Frühe Neuzeit (Bielefeld), Prof. Dr. Martin Zimmermann, Alte Geschichte (München) und Prof. Dr. Marko Demantowsky, Geschichtsdidaktik (Basel).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gts7000_bundeswehr
    1 hr 2 min
  • Geschichte im Einsatz? Traditionen out of area
    Die Bundeswehr hat in den vergangenen Monaten einen in ihrer nunmehr 70-jährigen Geschichte beispiellosen Werbefeldzug gestartet: Imageplakate im öffentlichen Raum, Reality-Soaps auf Youtube oder Apps fürs Handy. Nach dem Wegfall der Wehrpflicht ist die Bundeswehr auf Freiwillige angewiesen. Mit Erfolg? Und falls ja, was spricht junge Männer und Frauen an, sich zum Militärdienst zu verpflichten? Welche Rolle spielt dabei das Bild, dass die Bundeswehr von sich selbst sowohl nach innen vorgibt, als auch nach außen in die Öffentlichkeit sendet? Wie steht es dabei um die eigene Geschichte, um Traditionen? Die Traditionserlasse der Bundeswehr geben da einigen Aufschluss und stehen in der vierten Ausgabe von "Der Geschichtstalk im Super7000" im Mittelpunkt der Diskussion mit Prof. Dr. Antje Flüchter, Frühe Neuzeit (Bielefeld), Prof. Dr. Martin Zimmermann, Alte Geschichte (München) und Prof. Dr. Marko Demantowsky, Geschichtsdidaktik (Basel).
    1 hr 2 min
  • Audio: Der Koran
    Den Islam aus dem Koran zu verstehen wäre ein Kurzschluss, schreibt der Islamwissenschaftler Nicolai Sinai, der in Leipzig studiert hat und nun an der Universität Oxford lehrt. Dennoch bildet der Koran den grundlegenden Bezugspunkt von anderthalb Jahrtausenden islamischer Geistesgeschichte. Sinai entwirft ein Bild des gegenwärtigen Wissensstandes über Entstehung und Inhalt des Korans und zeigt, dass der Text schon immer auf ganz unterschiedliche Weise rezipiert wurde.
    1 hr 9 min
  • Schuld und Sühne? Reaktionen der katholischen Kirchenführung zu Nürnberger Prozessen und Entnazifizierung 1945–1955
    Welche Rolle spielte die katholische Kirche bei der Flucht von NS-Tätern nach 1945? Inwieweit waren Papst Pius XII. und sein Umfeld über die Geschehnisse informiert oder gar involviert? Und welche Motivation lag der Haltung der katholischen Kirche zu Grunde? Diese und weitere Fragen, die in der Forschung bislang wenig Beachtung fanden, stellte Professor Dr. Gerald Steinacher in dem öffentlichen Vortrag "Schuld und Sühne? Reaktionen der katholischen Kirchenführung zu Nürnberger Prozessen und Entnazifizierung 1945–1955" im Historischen Kolleg am 23. Oktober 2017.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_geraldsteinacher
    44 min
  • Audio: Skandal in Togo
    Unter dem Titel „Skandal in Togo“ thematisiert die in Göttingen lehrende Historikerin Rebekka Habermas in ihrem neuesten Buch ein Stück deutscher Kolonialgeschichte. Christliche Mission, Berliner Regierungspolitik und Vergewaltigungen der einheimischen Frauen spielen eine finstere Rolle. Briefe aus Togo nach Berlin transportieren Wissen und Klagen über gewalttätige Übergriffe, sexlüsterne Beamte und eine lahmende Ökonomie, gleichzeitig aber verschweigen sie die vielen kleinen und großen Widersprüche kolonialer Herrschaft. Rebekka Habermas schildert den alltäglichen kolonialen Rassismus und sein, häufig überraschendes, Echo im deutschen Kaiserreich. Wir fragten die Autorin nach den Methoden einer solchen Mikrogeschichte und nach deren Resonanz in aktuellen Diskussionen.
    1 hr 4 min
  • Im Zentrum der Macht. Über Helmut Schmidt im alten Kanzleramt
    Die Kanzlerschaft von Helmut Schmidt ist mit einem Abschnitt der deutschen Geschichte verbunden, der inzwischen historisch als Dekade der Transformation gedeutet wird. In die Ost-West-Beziehungen kam im Rahmen des KSZE-Prozesses neue Bewegung hinein, ehe sich Anfang der 1980er Jahre im Zuge eines neuen Aufrüstungswettlaufs die Fronten wieder verhärteten. Die wirtschaftliche Lage war geprägt von den zwei Ölkrisen, der Abkehr von festen Wechselkursen und eines Paradigmenwechseln von einer eher gesteuerten Nachfrageökonomie zum angebotsorientieren Monetarismus. Der Handlungsrahmen für Helmut Schmidt war darüber hinaus auch entscheidend von dem Verhältnis der Bundesrepublik zu den zwei wichtigsten europäischen Partnern im Westen abgesteckt: zu Frankreich und zu Großbritannien. Die Historikerin Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix von der Universität Paris-Sorbonne und diesjährige Trägerin des Internationalen Forschungspreises der Max Weber Stiftung forscht seit Jahren zu Helmut Schmidts Verhältnis zu Frankreich, während sich der Historiker Dr. Mathias Häußler vom Magdalene College der Universität Cambridge sich den Beziehungen des früheren Kanzlers zu Großbritannien widmet. Wir haben beide zu einer neuen Ausgabe von Max meets LISA ins alte Bonner Kanzleramt gebeten, um dort über Helmut Schmidt im früheren Zentrum der Macht zu sprechen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/maxmeetslisa_helmut_schmidt
    1 hr 1 min
  • Der Zar in den Bergen: Russische imperiale Szenarien im Südkaukasus im 19. Jahrhundert
    Prof. Dr. Hubertus Jahns Vortrag „Der Zar in den Bergen: Russische imperiale Szenarien im Südkaukasus im 19. Jahrhundert“ beschäftigt sich mit einem Aspekt seines Forschungsvorhabens „Scenarios of Empire and Local Identity: Public Culture in the Nineteenth Century South Caucasus“. Darin untersucht er die Repräsentation russischer imperialer Macht im Südkaukasus im 19. Jahrhundert. Anhand einiger Fallstudien will er erklären, wie das Zarenreich sich an seiner Peripherie ästhetisch und herrschaftssymbolisch darstellte und damit möglicherweise einer imperialen "imagined community" Vorschub leistete. Dies geschah beispielsweise in Form von Monumenten, Museen und Ausstellungen, aber auch im Rahmen von Zarenbesuchen, kulturellen Veranstaltungen und Jubiläumsfeiern. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Transmissionsgeschichte imperialer Ideologie und Ästhetik in einer strategisch wichtigen multiethnischen Grenzregion.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_hubertusjahn
    45 min
  • Feuer, Rauch und Asche: Die Sprache des Kochens im Spiegel der Sprache der Chemie
    Eine der größten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte prägt unser tägliches Leben und unsere Kulturen bis heute: das Kochen. Die kontrollierte Nutzung des Feuers bot dem Menschen schon sehr früh eine ganze Reihe neuer Methoden, Lebensmittel chemisch und physikalisch zu verändern und zu konservieren – und damit auch schmackhafter zu machen. Doch welche Mechanismen verbergen sich hinter den zahlreichen Prozeduren, die sich im Laufe der langen Geschichte des Kochens herausgebildet haben und über die wir mit vielfältigen Begrifflichkeiten reden können? Die universelle Sprache der Chemie kann verborgene Zusammenhänge aufdecken, weil sie Kochvorgänge auf der molekularen Ebene verständlich macht und somit wesentlich genauer ist als unsere Alltagssprache.
    In Kooperation mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/feuer_rauch_und_asche_die_sprache_des_kochens_im_spiegel_der_sprache_der_chemie?nav_id=7349
    52 min

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