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  • Kriegsneurosen und Hungersterben. "Irrenanstalten" während des Ersten Weltkriegs
    Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts entstanden moderne Irrenanstalten zur Unterbringung und Therapie der psychisch kranken Menschen. Diese Anstalten haben ihr architektonisches Bild wie auch ihre Funktionen immer wieder verändert. Auf der Basis verschiedenster Quellen wird der Wandel der psychiatrischen Anstalten im Hinblick auf die Verflechtung der medizinisch-psychiatrischen Sichtweisen mit den baulichen Aspekten und den sich wandelnden Funktionen der Anstalten in einer sich verändernden modernen Gesellschaft nachgezeichnet. Die Vielzahl von Räumen, wie der therapeutische Raum, der epistemische Raum, der Raum der Überwachung oder der Mikroraum des sozialen Subjekts in ihren sich gegenseitig durchdringenden Ausformungen als Resonanz komplexer gesellschaftlicher Dynamiken bilden den zentralen Untersuchungsgegenstand. In einem öffenltichen Vortrag führte Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach, Honorary Fellow 2018, in sein aktuelles Forschungsprojekt ein.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_heinzpeterschmiedebach
    1 hr 2 min
  • Die Worte schlafen nicht
    "Die Jahre im Zoo", so lautet der Titel des neuen Prosabandes von Durs Grünbein. In dieser Publikation erzählt er von seinen persönlichen Erfahrungen des Lebens in der DDR, seiner Kindheit in Dresden, vom Gefühl des Eingesperrtseins und der NVA-Musterung. Im Gespräch mit dem Literatur- und Kunstwissenschaftler Norbert Miller, das unter dem Motto "Die Worte schlafen nicht" steht, spricht Grünbein außerdem über seine Tätigkeiten als preisgekrönter Lyriker.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte_dursgruenbein
    54 min
  • Das Gedicht des Gedichts
    Was macht einen Text zu einem Gedicht? Und was macht wiederum ein Gedicht zu einem guten Gedicht? Unter diesen Fragestellungen stand das Gespräch zwischen dem Linguisten Wolfgang Klein dem Schriftsteller, Dichter und Lautpoeten Michael Lenz. Dabei kamen die Hemmschwellen, die sich für das Verfassen von Poesie und Prosa ergeben ebenso zur Sprache wie die Spontanität und Reflexion, die dem Verfassen eines Gedichtes vorweg gehen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/das_gedicht_des_gedichts?nav_id=7617
    52 min
  • Mehr Gegenwart als Geschichte? Historischer Roman revisited
    Wie viel Geschichte steckt in Historischen Romanen? Wie beeinflusst die Gegenwart unser Verständnis der Vergangenheit? Und inwieweit kann die Geschichtswissenschaft gar von ihrem literarischen Pendant profitieren? Diese und weitere Fragen stehen bei der sechsten Ausgabe von Der Geschichtstalk im Super7000 zur Debatte. Exemplarisch wird das Genre des Historischen Romans am aktuellen Werk des Bestseller-Autors Ken Follett besprochen: Das Fundament der Ewigkeit. Zu Gast sind Dr. Miriam Rürup, Leiterin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, Prof. Dr. Eva Schlotheuber, Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Prof. Dr. Achim Landwehr, Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Moderiert wird der Talk von Georgios Chatzoudis.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gts7000_historischerroman
    1 hr 10 min
  • Mehr Gegenwart als Geschichte? Historischer Roman revisited
    Wie viel Geschichte steckt in Historischen Romanen? Wie beeinflusst die Gegenwart unser Verständnis der Vergangenheit? Und inwieweit kann die Geschichtswissenschaft gar von ihrem literarischen Pendant profitieren? Diese und weitere Fragen stehen bei der sechsten Ausgabe von Der Geschichtstalk im Super7000 zur Debatte. Exemplarisch wird das Genre des Historischen Romans am aktuellen Werk des Bestseller-Autors Ken Follett besprochen: Das Fundament der Ewigkeit. Zu Gast sind Dr. Miriam Rürup, Leiterin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, Prof. Dr. Eva Schlotheuber, Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Prof. Dr. Achim Landwehr, Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Moderiert wird der Talk von Georgios Chatzoudis.
    Bitte nehmen Sie sich nach dem Ansehen des Videos 5 Minuten Zeit, um unseren anonymen Fragebogen auszufüllen: https://ww2.unipark.de/uc/gts7000/. Vielen Dank!
    1 hr 10 min
  • Audio: Markt, Gesellschaft, Gerechtigkeit
    Moderne Gesellschaften werden durch Märkte geprägt. Aber was ist unter einem Markt eigentlich genau zu verstehen? Wie ist der Zusammenhang zwischen Markt und Gesellschaft zu beschreiben? Die Philosophin Lisa Herzog hat diese Fragen, die die politische Philosophie seit dem 18. Jahrhundert umtreiben, für das gegenwärtige Denken wiederentdeckt. Auf den Spuren von Adam Smith und Georg Wilhelm Friedrich Hegel erforscht sie die Philosophie und Ethik der Marktgesellschaft. Welche sozialen Voraussetzungen haben Märkte und wie sollen wir mit ihren Wirkungen umgehen? Können Märkte gerecht sein? Wir kamen mit ihr über diese und verwandte Fragen ins Gespräch.
    1 hr 14 min
  • Sprache kann mehr als ich
    Terézia Mora ist eine Schriftstellerin und Übersetzerin, die in Ungarn aufwuchs und nach der Wende nach Berlin kam. Mit Deutsch und Ungarisch als Muttersprache wuchs sie zweisprachig auf, heute verfasst sie ihre Werke auf Deutsch. Im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Ernst Osterkamp spricht sie über die Herausforderungen der Mehrsprachigkeit, wie sie sich durch Sprache ausdrückt und vor allem, warum die Sprache mehr kann als sie selbst.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sprache_kann_mehr_als_ich?nav_id=7618
    53 min
  • Sprachrausch und Sprachdürre
    Sprachdürre, also kurze, knappe Sätze im Präsens - mit dieser Metapher beschreibt die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff den Schreibstil vieler Wissenschaftler. Aber ist es nicht auch Ziel der Literatur, der Vergangenheit zu gedenken? Sollten wissenschaftliche Publikationen nur Erkenntnisse vermitteln oder auch für den interessierten Laien zugänglich sein? Und was versteht man überhaupt unter dem Gegenteil, dem sogenannten Sprachrausch? Bezieht sich die zweite Metapher des Vortrags lediglich auf lange, verschachtelte Sätze? Im Rahmen des diesjährigen Salon Sophie Charlottes sprach Lewitscharoff mit dem Sprachwissenschaftler Jürgen Trabant über diese Themen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sprachrausch_und_sprachduerre?nav_id=7589
    44 min
  • Die Hüter der Begriffe. Politische Sprache des Konservativen in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland, 1945-1980
    Was meint "konservativ"? Nicht erst heute treibt diese Frage Intellektuelle, Politiker und Parteien um. Als in den 1960er und 1970er Jahren in Großbritannien und der Bundesrepublik die Konservativen ihre sprachliche Deutungshoheit an die Linke verloren glaubten – und selbst "konservativ" nicht mehr das zu bezeichnen schien, was es bezeichnen sollte –, wurden die politischen Sprachen des Konservativen neu formuliert. In Großbritannien führte die Debatte zu erbitterten Flügelkämpfen in der Conservative Party, aus denen die "Thatcherites" als Gewinner hervorgingen. In Deutschland kristallisierten sich eine liberale und eine neurechte Variante des Begriffs heraus. Für die Unionsparteien wurde dies zu einer enormen Herausforderung. Martina Steber arbeitet in ihrer Studie erstmals heraus, welche weitreichenden Folgen diese Auseinandersetzungen um die Begriffe hatten und wie stark sie unsere Gegenwart prägen.
    Buchpräsentation mit der Autorin PD Dr. Martina Steber (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin) und anschließender Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Paul Nolte (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Dietmar Süß (Universität Augsburg), PD Dr. Martina Steber (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin), Moderation: Prof. Dr. Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_martinasteber
    1 hr 27 min
  • Die Kunst – zur Sprache gebracht
    "Die Kunst - zur Sprache gebracht", so lautete der Titel eines im letzten September erschienenen Buches des Kunsthistorikers Andreas Beyer. Im Salon Sophie Charlotte sprechen Beyer und der Literaturwissenschaftler Ernst Osterkamp darüber, ob Sprache eine Waffe für oder gegen die Kunst ist. Mit welchen Waffen würde die Kunst zurückschlagen? In welcher Weise stützt die Sprache die Kunst? Und inwiefern ist die Kunst gar auf die Sprache angewiesen?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/die_kunst_zur_sprache_gebracht?nav_id=7621
    56 min

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