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  • Dr. Dolittle, zur Hilfe bitte!
    Menschenaffen, die mit Symbolen kommunizieren, intelligente Tauben, die einen Matisse von einem Picasso unterscheiden können. Verfügen Tiere tatsächlich über eine eigene Sprache? Und können Menschen die Sprache der Tiere verstehen? Seit Loftings Kinderbuchklassiker Doktor Dolittle, in dem der Protagonist mühelos mit seinen tierischen Patienten in ihren jeweiligen Sprachen palavert, sind diese Fragen auch in der Wissenschaft immer wieder thematisiert worden. Im Gespräch gehen die Primatenforscherin Julia Fischer und der Biopsychologe Onur Güntürkün den Möglichkeiten und Grenzen nach, die Kommunikation von Tieren zu verstehen. Die Moderation übernimmt ZEIT-Journalist Andreas Sentker.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/dr._dolittle_zur_hilfe_bitte?nav_id=7626
    59 min
  • Ländliche Kontaktzonen. Akteure und Konflikte des Übergangs im ländlichen Raum (ca. 1850–1950)
    Im Forschungsvorhaben von Dr. Anette Schlimm wird untersucht, wie sich zwischen 1850 und 1950 die Praktiken des Regierens im ländlichen Raum und die Regierung des ländlichen Raums gewandelt haben. Hierzu werden mehrere Mikrostudien zu bäuerlichen Gemeinden in Brandenburg, Oberbayern und dem Unterelsass angefertigt und mit breiteren Entwicklungen in Beziehung gesetzt, um den Wandel von Politik und Regierung auf der Ebene der Strukturen, der Deutungsmuster und der alltäglichen Praktiken aufzuspüren. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie Akteure in den Landgemeinden mit Veränderungen umgingen und selbst zu ihnen beitrugen. Erforscht werden unter anderem: Probleme der lokalen Citizenship, Reformen ländlicher Selbstverwaltungsstrukturen, die Produktion von idealisierter Ländlichkeit sowie die Vorstellungen und Praktiken von „Volksgemeinschaft“ im Lokalen. In einem öffentlichen Vortrag gibt die Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung erste Einblicke in Ihre Forschung.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_anetteschlimm
    50 min
  • Ein Text oder viele?
    Können Gedichtinterpretationen wahr sein? Und wie entscheidet man das? Die Frage nach den Kriterien der Wissenschaftlichkeit inspirierte den Linguisten Wolfgang Klein dazu, zwei ganz unterschiedliche Gedichte im Kreise seiner Kollegen, dem Kirchenhistoriker Christoph Markschies und dem Germanisten Ernst Osterkamp, einer Interpretation zu unterziehen. Gelangt man auf diese Weise zu drei verschiedenen Ergebnissen?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ein_text_oder_viele?nav_id=7619
    58 min
  • Muss Recht verständlich sein?
    Gesetzestexte sind in der Regel schwer verständlich und oft kontrovers interpretierbar. Aber muss das so sein? Handelt es sich bei diesem Phänomen um ein Defizit der Sprache der Juristen? Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, die vor rund fünfzehn Jahren gegründet wurde, forderte den Abbau dieser sprachlichen Verständigungsbarrieren. Dem entgegen gehalten wurde jedoch, dass es sich bei der sprachlichen Unverständlichkeit um Ausdruck eines Strukturmerkmals handelt. Im Streitgespräch sprechen der Rechtshistoriker und Rhetoriker Dieter Simon und dem Sprachwissenschaftler Wolfgang Klein. Die Moderation übernimmt der Kirchenhistoriker und Theologe Christoph Markschies.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/muss_recht_verstaendlich_sein?nav_id=7620
    53 min
  • Souveränitätsbegehren. Die Enklave auf dem Skopusberg in Jerusalem 1948–1967
    In ihrem Vortrag am Historischen Kolleg München zeichnet Professorin Yfaat Weiss die Geschichte der Enklave auf dem Jerusalemer Skopusberg von der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 bis zum Sechstagekrieg 1967 nach. Dabei schildert sie die Auseinandersetzungen zwischen dem jungen Staat Israel und seinen arabischen Nachbarn und reflektiert die Rolle der Vereinten Nationen und des internationalen Rechts sowie moderne Konzepte staatlicher Territorialität und Souveränität. Indem Israel versuchte, seine territorialen Besitztitel in tatsächliche Souveränität umzuwandeln, und sich strikt gegen internationale Einmischung verwahrte, insistierte es auf seiner nationalstaatlichen Souveränität im Sinne des Westfälischen Systems.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_yfaatweiss
    52 min
  • Sprache ist eine Waffe
    Der Schriftsteller und Mottogeber des diesjährigen Salons Sophie Charlotte, Kurt Tucholsky, war der festen Überzeugung, dass Sprache eine Waffe sei. In dieser Lesung präsentieren die Schauspielerin Kathrin Angerer und der Chemiker Helmut Schwarz im Wechsel kurze Texte Tucholskys, die ihn als ebenso scharfsinnigen wie scharfzüngigen Beobachter des Sprachwandels seiner Zeit ausweisen. In seinen Glossen geht er etwa dem Aufkommen damaliger Modewörter ("aufziehen", "hundertprozentig") nach oder spottet über deutsche Behördensprache und Titelhuberei.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sprache_ist_eine_waffe?nav_id=7612
    45 min
  • Yo, du Bastard. Was geht, du Bitch?
    Gesprochene Sprache befindet sich im stetigen Wandel, kennt regionale Unterschiede und Stile. Gerade die Sprachcodes von Jugendlichen ändern sich rasant und sind für Außenstehende kaum verständlich. Günter M. Ziegler geht im Gespräch mit dem Münsteraner Germanisten Nils Uwe Bahlo dem Phänomen der Jugendsprache nach. Unter anderem geht es um die positive Umwertung von vermeintlichen Beleidigungen wie „Bitch“ oder „Bastard“, die von Jugendlichen zur Konstruktion einer eigenen Identität oder zur Schaffung von Intimität genutzt werden.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/yo_du_bastard._was_geht_du_bitch?nav_id=7613
    49 min
  • Gendern im Wandel: Von der Gleichstellung der Frau zum Kampf gegen das natürliche Geschlecht
    "Gendern". Was versteht man unter diesem Konzept? Wo liegt der Unterschied zwischen dem Genus, dem Geschlecht oder gar dem "Gender"? Wie passen das grammatische Genus der Sprache und das biologische Geschlecht zusammen? Und wie ist die Debatte um die Vermeidung des generischen Maskulins in der deutschen Sprache zu bewerten? Im diesjährigen Salon Sophie Charlotte spricht der Mathematiker Prof. Günter M. Ziegler mit dem Linguisten Prof. Peter Eisenberg über diese Entwicklungen und Fragen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/eisenberg_sprache_gendern
    41 min
  • Zerstörtes Weltkulturerbe. Reale oder virtuelle Rekonstruktion?
    Das kulturelle Welterbe, also die Zeugnisse menschlicher Tätigkeit der Vergangenheit, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte, unserer Identität und damit auch unserer Zukunft. Die Stätten des materiellen kulturellen Welterbes sind derzeit weltweit durch Kriege, politischen und religiösen Fanatismus, Naturkatastrophen, Klimawandel, Urbanisierung oder Tourismus bedroht. Wie können Kulturdenkmäler geschützt und bewahrt werden? Was können moderne digitale Methoden bei der Rekon-struktion zerstörter Kulturgüter leisten? Was ist zu beachten, wenn einmal zerstörte kulturelle Zeugnisse wieder rekonstruiert werden, was geht trotz oder gerade wegen der Rekonstruktion verloren? Und wer bestimmt überhaupt angesichts der Fülle des bedrohten Kulturgutes, was bewahrt werden soll?
    Es diskutieren Prof. Dr. Horst Bredekamp (Kunstgeschichte an der Humboldt Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften), Dr. Susanne Krömker (Leiterin der Arbeitsgruppe "Visualisierung und Numerische Geometrie" am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg) und Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier (Denkmalpflege und Baugeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar). Moderiert wird das Gespräch Prof. Dr. Friederike Fless (Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zerstoertes_weltkulturerbe._reale_oder_virtuelle_rekonstruktion?nav_id=7790
    2 hr 10 min
  • Die Sprache der Düfte
    Die Düfte und das Riechen stehen im Vordergrund des Gespräches zwischen dem Mathematiker Günter M. Ziegler und dem Biologen, Mediziner und Chemiker Hanns Hatt. Der Geruchsforscher von der Ruhr-Universität Bochum spricht über den komplexen Prozess des Riechens und wie Düfte sprechen: Gemeint ist dabei das Wiedererkennen bestimmter Duftmuster, die dem Menschen erlauben, sich an bestimmte Gerüche zu erinnern. Jedem Duft werden dabei eine bestimmte Bewertung und andere Assoziation zuteil, die mit unseren Erfahrungen, der Erziehung aber auch kulturellen Konventionen zusammenhängen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/die_sprache_der_duefte?nav_id=7615
    1 hr

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