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  • VHD-Resolution 2018 - Gespaltene Wissenschaft? Eine Bilanz
    Auf dem letzten Historikertag in Münster wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung des deutschen Historikerverbandes (VHD) eine politische Resolution beschlossen, die seitdem zu einer ausserordentlich kontroversen Debatte geführt hat. Als ob sich das Thema des Münsteraner Historikertags "Gespaltene Gesellschaften" mit geheimer Kraft eben derer bemächtigt hätte, die es doch eigentlich wissenschaftlich diskutieren wollten. In der neuen Ausgabe unseres Public-History-Live-Talks war es nicht unser Ziel, die bestehenden Gräben zu vertiefen, sondern nach Verlauf, Ursachen, Kontext und Ergebnissen dieser Kontroverse zu fragen, die vielen als symptomatisch für unsere Gegenwart erscheint.
    1 hr 22 min
  • Aktenzeichen BND
    Im Geheimen arbeitende Institutionen wie der Bundesnachrichtendienst (BND) lassen sich von Natur aus ungern in die Karten schauen, in die eigenen Akten schon gar nicht. Geheimdienste leben davon, dass kaum einer so genau weiß, was sie eigentlich tun bzw. was sie in der Vergangenheit so alles getan haben. Das galt für den BND bis zum 15. Februar 2011 auch. Seither erforscht die Unabhängige Historikerkommission (UHK) die Geschichte des BND von 1945-1968 - im Auftrag des Bundesnachrichtendienstes, der damals vier Historiker in die Kommission berief, darunter Prof. Dr. Jost Dülffer von der Universität Köln und Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke von der Technischen Universität Dresden. Die Historiker haben zuletzt im Rahmen ihrer Kommissionsarbeit zwei umfangreiche und sehr detaillierte Monographien veröffentlicht. Wir haben sie zu einem Interview ins Haus der Gerda Henkel Stiftung eingeladen, um mit ihnen über die Geschichte des BND und über die Arbeit der Historikerkommission zu sprechen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/aktenzeichen_bnd
    1 hr 5 min
  • 3. Berliner Antiquity Slam
    Wie schminkten sich Männer im alten Ägypten? Wie quakte der antike Frosch ohne den Buchstaben “Q”? Und gab es den Antiquity Slam nicht schon bereits vor 100 Jahren? Diese und weitere Fragen beantworteten insgesamt sieben Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beim Antiquity Slam am 7. November um 20 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW). Mit viel Witz, Charme und ausgefallenen Darbietungen präsentierten Slammerinnen und Slammer aus Disziplinen wie der Klassischen Archäologie, der Ägyptologie und den alten Sprachen in jeweils zehn Minuten ihre Forschungsthemen. Das Publikum wählte am Ende des Abends mit der Dauer und Lautstärke seines Applauses die Gewinnerin: die Altphilologin Claudia Wick aus München mit einem Vortrag über antike Tierlaute.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/3._berliner_antiquity_slam?nav_id=7994
    2 hr 4 min
  • Audio: Infrastrukturen
    Der Zeithistoriker van Laak lehrt seit 2016 an der Universität Leipzig. Ein besonderes Thema seiner Forschung sind Infrastrukturen. Damit sind praktisch angeeignete Prozesse der Vergesellschaftung und Vernetzung gemeint, die sich auf alle sozialen Beziehungen auswirken. Van Laak nimmt dies als Bedingung moderner Gesellschaften neu in den Blick. Wir interessierten uns für die Reichweite dieser Perspektive.
    1 hr 26 min
  • „Die Frauen waren '68 wichtig“
    In diesem Jahr jährte sich die Studentenbewegung der 1960er Jahre zum fünfzigsten Mal. Passend zu diesem Jubiläum beschäftigte sich auch die Historikerin und Direktorin des Deutschen Historischen Instituts London Prof. Dr. Christina von Hodenberg mit der Bewegung und fragte nach dem "anderen 68". Im Rahmen einer Gesellschaftsgeschichte widmete sich von Hodenberg unter anderem dem Thema "68 und die Frauen" - untersuchte jedoch ebenso andere Altersgruppen als die viel beachteten Studierenden. Im Interview sprechen wir über die neue Publikation und fragen ebenso - passend zum Ende des Jahres - nach einem Resümee: Wie wurde in diesem Jahr an 1968 erinnert? Inwiefern unterschied sich das Gedenken zu den Jahren zuvor? Welche Rolle spielten die Zeitzeugen und vor allem Zeitzeuginnen?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/christinavonhodenberg_frauen_waren_68_wichtig
    57 min
  • Werk ohne Autor oder die Vereindeutigung der Welt?
    Wie bringt man zwei kulturelle Extrakte, einen Film und ein Buch, die inhaltlich jeweils zwei völlig verschiedene Gegenstände verarbeiten, thematisch so zusammengebunden, dass ein Gespräch daraus entstehen kann? Konkret: Was kann der Kinofilm "Werk ohne Autor" des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck mit dem Essayband "Die Vereindeutigung der Welt" des Islamwissenschaftlers Prof. Dr. Thomas Bauer gemeinsam haben? Beide "Texte" beschäftigen sich mit der Kunst - der Film orientiert sich an der Biographie des Künstlers Gerhard Richter und das Buch fragt nach der Rolle der Kunst in der Moderne und deren Ambiguitätspotential. Doch zuvor arbeiten sich Nora Hilgert und Georgios Chatzoudis an beiden Werken ab und diskutieren darüber, wie ihnen Film und Buch gefallen haben, was sie ihnen jeweils sagen und was sie für sich daraus mitnehmen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugumzug_folge1
    49 min
  • Werk ohne Autor oder die Vereindeutigung der Welt?
    Wie bringt man zwei kulturelle Extrakte, einen Film und ein Buch, die inhaltlich jeweils zwei völlig verschiedene Gegenstände verarbeiten, thematisch so zusammengebunden, dass ein Gespräch daraus entstehen kann? Konkret: Was kann der Kinofilm "Werk ohne Autor" des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck mit dem Essayband "Die Vereindeutigung der Welt" des Islamwissenschaftlers Prof. Dr. Thomas Bauer gemeinsam haben? Beide "Texte" beschäftigen sich mit der Kunst - der Film orientiert sich an der Biographie des Künstlers Gerhard Richter und das Buch fragt nach der Rolle der Kunst in der Moderne und deren Ambiguitätspotential. Doch zuvor arbeiten sich Nora Hilgert und Georgios Chatzoudis an beiden Werken ab und diskutieren darüber, wie ihnen Film und Buch gefallen haben, was sie ihnen jeweils sagen und was sie für sich daraus mitnehmen.
    49 min
  • Koloniale Propaganda in Farbe
    Es fing an wie in einem Film: Ein Enkel verwahrt den Nachlasss eines Zeitzeugen, in diesem Fall eines Fotografen während der deutschen Kolonialzeit, der der Wissenschaft bislang unbekannt war. Mit ein bisschen Glück und guter Recherche ermittelt ein Historiker den Enkel, nimmt auf Verdacht Kontakt auf und trifft beim ersten Treffen auf einen wissenschaftlich bedeutenden und noch gänzlich unerschlossenes Quellenbestand - Bildbände mit Farbfotografien aus den deutschen Kolonien. So hat es der Historiker Prof. Dr. Jens Jäger von der Universität zu Köln erlebt. Seither erforscht er den Nachlass des Fotografen Robert Lohmeyer. Welche Bedeutung koloniales Bildmaterial, zumal in Farbe, für das Verständnis der Kolonialgeschichte sowie für die Geschichte des Kaiserreichs hat, das wollten wir von Prof. Jäger in unserer Reihe Zu Gast bei L.I.S.A. wissen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/koloniale_propaganda_in_farbe?nav_id=7942
    41 min
  • Künstliche Intelligenz in der medizinischen Diagnose – Bleibt der Mensch in der Verantwortung?
    Wie schminkten sich Männer im alten Ägypten? Wie quakte der antike Frosch ohne den Buchstaben “Q”? Und gab es den Antiquity Slam nicht schon bereits vor 100 Jahren? Diese und weitere Fragen beantworteten insgesamt sieben Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beim Antiquity Slam am 7. November um 20 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW). Mit viel Witz, Charme und ausgefallenen Darbietungen präsentierten Slammerinnen und Slammer aus Disziplinen wie der Klassischen Archäologie, der Ägyptologie und den alten Sprachen in jeweils zehn Minuten ihre Forschungsthemen. Das Publikum wählte am Ende des Abends mit der Dauer und Lautstärke seines Applauses die Gewinnerin: die Altphilologin Claudia Wick aus München mit einem Vortrag über antike Tierlaute.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kuenstliche_intelligenz_in_der_medizinischen_diagnose_bleibt_der_mensch_in_der_verantwortung?nav_id=7984
    1 hr 9 min
  • Das Museum von morgen - alles digital?
    Als Institution, in der Geschichte kuratiert wird, gehört das Museum zu den Orten der Public History schlechthin. Wer aber entscheidet, wie gesammeltes Wissen arrangiert und der Öffentlichkeit als Narrativ angeboten wird? Und wie verändert sich das Museum unter den Bedingungen der Digitalisierung? Eröffnen sich neue Kommunikationsmöglichkeiten, die aus ortsgebundenen Museen entgrenzte virtuelle Räume werden? Braucht es überhaupt noch Originale oder sind Digitalisate die bessere Wahl? Man denke nur an den Brand des Nationalmuseums in Rio de Janeiro, der kürzlich zahlreiche Artefakte zerstörte. Welchen Platz hat also das Digitale in den Museen?
    Es diskutieren Prof. Dr. Eckart Köhne (Direktor Badisches Landesmuseum Karlsruhe), Prof. Dr. Marko Demantowsky (Neuere/Neueste Geschichte und ihre Didaktik PH FHNW/Universität Basel), Dr. Christian Gries (Projekt „Digitale Strategien für Museen“ Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern), Laura Edinger (Interdisziplinäre Anthropologie) und Sonja Thiel (Koordinatorin museOn | weiterbildung & netzwerk, Universität Freiburg / freie Kuratorin). Moderiert wird das Gespräch von Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gts7000_museum
    1 hr 19 min

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