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  • Politik und Medien - Arenen der Macht
    Seit dem 19. Jahrhundert ist zwischen den zwei öffentlichen Sphären Politik und Medien nach und nach eine neue Beziehung entstanden. Liberalisierungen im gesellschaftlichen Gefüge ließen einen neuen Akteur entstehen, der das Handeln und Treiben der Herrschenden nicht nur beobachtete, sondern dokumentierte und kommentierte: der politische Journalist. Politik und Medien ringen seither um Einfluss und Macht in den unterschiedlichen Arenen der öffentlichen Belange. Die Historikerin Prof. Dr. Ute Daniel von der Technischen Universität Braunschweig hat dieses besondere Beziehungsgeflecht untersucht und sich dabei auf einen Vergleich zwischen Großbritannien und Deutschland konzentriert. Wer hatte zu welchem Zeitpunkt mehr Macht? Diese und andere Fragen haben wir ihr zu ihrem aktuellen Buch Beziehungsgeschichten. Politik und Medien im 20. Jahrhundert gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/utedaniel_politikundmedien
    1 hr 10 min
  • Audio: Verwaltung verstehen
    Die öffentliche Verwaltung gehört zu den wichtigsten und zugleich am wenigsten verstandenen Institutionen der Gegenwart. Warum handelt Verwaltung einerseits pedantisch und übergenau, eben bürokratisch, andererseits aber auch bemerkenswert flexibel und pragmatisch? Warum arbeitet sie meistens reibungslos und effektiv, bringt jedoch mitunter auch dramatische Fehlleistungen hervor?Wolfgang Seibel, Professor für Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz, sucht Antworten in seinem 2016 erschienenen Buch „Verwaltung verstehen“ – wir fragten, ob und wie Verwaltung zu verstehen ist.
    1 hr 7 min
  • Funding the Humanities in Africa
    In 2010 the network called PANGeA was established - and it since then aims to support academic research in Africa, particularly in the area of arts, humanities and social sciences. The Graduate School of Arts and Sciences at the University of Stellenbosch, South Africa, of which Dr Cindy Steenekamp is the director, is part of this network. Within the series "Zu Gast bei L.I.S.A." we spoke to the political scientist, asking her questions about the PANGeA-Network, African research as well as the Lisa Maskell Fellowship programme, which was initiated in 2014 and supports African scholars pursuing their PhD at Stellenbosch University and other academic institutions such as the Graduate School of the College of Humanities and Social Sciences at the Makerere University in Kampala, Uganda.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisamaskellfellowships_cindysteenekamp
    17 min
  • Steven Pinker | The Psychology, Biology, and History of Violence
    Steven Pinker is an experimental psychologist who conducts research in visual cognition, psycholinguistics, and social relations. He grew up in Montreal and earned his BA from McGill University (Canada) and his Ph.D. from Harvard University (USA). Currently Johnstone Professor of Psychology at Harvard, he has also taught at Stanford University and MIT. He has won numerous prizes for his research, his teaching, and his ten books – including The Language Instinct. How the Mind Works, The Blank Slate: The Modern Denial of Human Nature, The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined, and The Sense of Style: A Writing Manual for the 21st Century. He is an elected member of the National Academy of Sciences, and writes frequently for The New York Times, The Guardian, and other publications. His latest book is called Enlightenment.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/steven_pinker_the_psychology_biology_and_history_of_violence?nav_id=8071
    1 hr 31 min
  • Babylon Berlin und die große Gereiztheit
    In unserer zweiten Folge von Zug um Zug unterhalten wir uns auf dem Weg von Münster nach Düsseldorf über eine Serie sowie ein Buch: Babylon Berlin und Die große Gereiztheit von Prof. Dr. Bernhard Pörksen sind dieses Mal unsere Gesprächsgrundlagen. Und auch dieses Mal haben wir versucht, zwei verschiedene Genre und Themenschwerpunkte miteinander zu verbinden. Ob uns, Nora Hilgert und Georgios Chatzoudis, das gelungen ist? Wir sind aufs Feedback gespannt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugumzug_folge2
    47 min
  • Bilderwelten. Wie die Digitalisierung das Lernen verändert
    Visualität ist zur Leitkategorie der öffentlichen wie privaten Kommunikation geworden. Die Konsequenzen dieser Veränderung lassen sich inzwischen auch in akademischer Lehre und der Schuldidaktik wahrnehmen. In der Schule etwa zeigt sich eine Hinwendung zur Visualität durch die gesteigerte Bedeutung der Präsentation als Vermittlungs- und Prüfungsformat, in der Fachdidaktik und auch an den Hochschulen werden neue Formen der Wissensvermittlung erforscht und weiterentwickelt.
    Erstmals wurde im Rahmen des Jugend präsentiert Bundeskongresses die Bedeutung von visuell vermitteltem Wissen aus verschiedenen Perspektiven diskutiert: Beim Kongress trafen PraktikerInnen aus der Schule auf WissenschaftlerInnen und VertreterInnen von Bildungsinstitutionen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bilderwelten._wie_die_digitalisierung_das_lernen_veraendert?nav_id=8034
    58 min
  • Zum ewigen Krieg?
    Zum ewigen Frieden heißt die Schrift Immanuel Kants, die er 1795 erstmals veröffentlichte. Zuvor hatten allein im 18. Jahrhundert weltweit mehr als zwanzig Kriege getobt, an denen europäische Mächte beteiligt waren - darunter der Siebenjährige Krieg, der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg oder die Französischen Revolutionskriege. Im 19. Jahrhundert gab es für Großbritannien kaum ein Jahr, in dem es nicht irgendwo auf der Welt Krieg führte - gehegte innerhalb Europas, ungehegte außerhalb. Stehen heute Staaten in Konflikt miteinander, gilt Krieg nur noch als das allerletzte Mittel - die sogenannte "Ultima Ratio". Und selbst wenn es soweit kommt, muss er gerechtfertigt erscheinen (ius ad bellum) und möglichst unter Beachtung kriegsvölkerrechtlicher Bestimmungen verlaufen (ius in bello). Der Historiker Prof. Dr. Dieter Langewiesche hat sich die Kriege Europas in der Moderne genauer angeschaut und darüber nun ein umfassendes Buch geschrieben, das in der vergangenen Woche in der Publikationsreihe Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung erschienen ist. Der gewaltsame Lehrer lautet der markante Titel seines Werks. Entsprechend provokativ fällt der erste Satz aus: "Kriege ordnen den Blick auf die Geschichte." Eine These, die zum Nachhaken auffordert.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kriege_dieterlangewiesche
    48 min
  • Audio: Geld als Versprechen
    Geld gilt als besonders wertvolle Tauschware, nicht viel anders als ein Haus oder ein Automobil. Dabei ist Geld keine Ware, sondern ein Kredit – ein Zahlungsversprechen, das eingelöst werden, aber auch scheitern kann.Der Hamburger Soziologe Aaron Sahr beschreibt in seinem neuen Buch dieses Versprechen des Geldes und nennt es im Untertitel „Eine Praxistheorie des Kredits“. Geld entsteht für Sahr in einem System von Vertrauen und Misstrauen, Schuldnern und Geldgebern. Wir diskutierten mit ihm Fragen danach, wer darüber befindet, wieviel Geld es gibt, was Schattenbankstrukturen sind und wie Ratingagenturen funktionieren.
    1 hr 18 min
  • Kleine Sprachen – große Fragen: Was untersucht die linguistische Feldforschung?
    Eine Sprache zu erforschen bedeutet immer auch, in fremde Lebenswelten einzutauchen: An diesem Abend werden besondere Einblicke in die linguistische Forschung präsentiert. Diese findet nämlich nicht allein am Schreibtisch statt, sondern führt Linguistinnen und Linguisten oft in weit entlegene Gebiete. Mit Kamera und Mikrofon ausgerüstet, erkunden sie fremde Sprachen in Grammatik und Wortschatz und erfahren nebenbei vieles, was das Alltagsleben der Sprecherinnen und Sprecher bestimmt. Das Studium kleiner Sprachen und die ethnologische Forschung hängen somit eng zusammen. In kurzen Vorträgen wird gezeigt, wie man auf Vanuatu Geschichten erzählt, wie im Amazonasgebiet Trommeln Nachrichten überbringen, wie aufwendig traditionelle Stiefel auf Kamtschatka gefertigt werden und wie anders man in Papua Neuguinea mit Kindern spricht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kleine_sprachen_grosse_fragen_was_untersucht_die_linguistische_feldforschung?nav_id=8036
    1 hr 9 min
  • VHD-Resolution 2018 - Gespaltene Wissenschaft? Eine Bilanz
    Auf dem letzten Historikertag in Münster wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung des deutschen Historikerverbandes (VHD) eine politische Resolution beschlossen, die seitdem zu einer ausserordentlich kontroversen Debatte geführt hat. Als ob sich das Thema des Münsteraner Historikertags "Gespaltene Gesellschaften" mit geheimer Kraft eben derer bemächtigt hätte, die es doch eigentlich wissenschaftlich diskutieren wollten. In der neuen Ausgabe unseres Public-History-Live-Talks war es nicht unser Ziel, die bestehenden Gräben zu vertiefen, sondern nach Verlauf, Ursachen, Kontext und Ergebnissen dieser Kontroverse zu fragen, die vielen als symptomatisch für unsere Gegenwart erscheint.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gts_resolution_vhd
    1 hr 22 min

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