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Rechtspopulistische Parteien sind in Europa mittlerweile ins Parteienspektrum eingebunden, in Kommunal-, Landes- und Bundesparlamenten vertreten und stellen drei Fraktionen im europäischen Parlament. Im Gespräch untersuchen Autor Ernst Hillebrand und Moderator Thomas Gutschker die Entwicklung, die rechtspopulistische Parteien in Europa von Skandinavien bis Italien, von Belgien bis Ungarn genommen haben. Sie nehmen ihre Gemeinsamkeiten genauso unter die Lupe wie ihre Unterschiede und ihren politischen Einfluss. Sie fragen sich, welche Rolle sozioökonomische Veränderungen im Zuge der Globalisierung beim Zuwachs an Wählerstimmen spielen und wie Politik und Zivilgesellschaft rechtspopulistischen Parteien begegnen können.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 25. Juni 2026.
Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Was ist Protest – und wann wird aus öffentlichem Widerspruch politische Wirkmacht? In dieser Folge sprechen Tareq Sydig, der Autor von „Die neue Protestkultur. Besetzen, kleben, streiken: Der Kampf um die Zukunft“ und Moderatorin Sonya Winterberg über die Geschichte und Gegenwart des Protests: Die Reise durch die Geschichte führt von der Antike bis zum Arabischen Frühling, von Bauern- und Arbeiterbewegungen bis zu Social Media und spontaner Mobilisierung. Wer protestiert, wie organisieren sich Menschen mit gemeinsamen Interessen – und wie reagieren Demokratien und Autokratien auf Proteste? Die Folge fragt auch, ob wir Protest romantisiert haben, welche Rolle Polizei und Sicherheitsgesetze spielen und warum friedlicher Protest zwar oft erfolgreich ist, aber keineswegs automatisch Veränderungen bewirkt.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 21. Mai 2026.
Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Der Name Stauffenberg steht symbolhaft für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und neben den Mitgliedern der Weißen Rose zählt Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu den bekanntesten deutschen Widerstandskämpfern. Journalistin und Autorin Ruth Hoffmann geht im Gespräch mit Thomas Altmeyer, Wissenschaftlicher Leiter des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945, dem Mythos Stauffenberg nach, der sich um seine Person als Hitler-Attentäter gebildet hat, und beschreibt die komplexe Rezeptionsgeschichte des Widerstandskreises in der Bundesrepublik. An den unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Reaktionen lässt sich eine andere Geschichte der deutschen Nachkriegszeit ablesen, die bis heute von Bedeutung ist.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 16. April 2026.
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„Jüdischer Widerstand war ein Massenphänomen.“ Diese These des Historikers und Autor Stephan Lehnstaedt mag manch einen überraschen, weist sie doch auf eine Forschungs- und Erinnerungslücke hin. Jüdinnen und Juden widersetzten sich ihrer Verfolgung durch die Nationalsozialisten, aber warum wird daran so wenig erinnert?
Im Gespräch mit Jörg Osterloh berichtet er von den Recherchen zu seinem Buch „Der vergessene Widerstand. Jüdinnen und Juden im Kampf gegen den Holocaust“. Doch wie kann Widerstand aussehen in einem System, das auf die absolute Vernichtung ausgerichtet ist? Stephan Lehnstaedt beschreibt, wie Überleben zu einem Akt von Widerstand wurde und auf welch vielfältige Weise sich Jüdinnen und Juden dem NS-Regime entgegenstellten. Dabei geht er auf die Unterschiede zwischen West- und Osteuropa ebenso ein wie auf die Rollenverteilung in jüdischen Widerstandsgruppen.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 19. März 2026.
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Wie wird man Bundesverfassungsrichterin? Wie läuft eine Beratung im Gericht ab und warum hat das Bundesverfassungsgericht seinen Sitz in Karlsruhe? Diesen Fragen geht der Jurist und Moderator Dr. Markus Sehl im Gespräch mit der ehemaligen Bundesverfassungsrichterin und Autorin des Buchs „Rote Linien. Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt“, Prof. Dr. Dr. Susanne Baer, auf den Grund.
Im Gespräch thematisieren die beiden unter anderem die Rolle des Bundesverfassungsgerichts als „Bürgergericht“ und die zunehmende Gefahr der freien Rechtsprechung auf der Welt. Bear beschreibt, wie es ist, mit sieben anderen Richterinnen und Richtern einen Konsens zu finden, was es bedeutet, als Justiz verstanden werden zu wollen oder warum der Fakt, dass 98 Prozent der Klagen in Karlsruhe erfolglos sind, ein gutes Zeichen für den deutschen Rechtsstaat ist.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 19. Februar 2026.
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Welche Auswirkungen hat das Artensterben auf unser Leben? Wie hängt es mit dem Klimawandel zusammen? Und was können wir in unserem Alltag für die Artenvielfalt tun? Diese Fragen diskutieren die Journalistin Carina Frey und der Biologe Matthias Glaubrecht, Autor des Buchs „Das stille Sterben der Natur – Wie wir die Artenvielfalt und uns selbst retten“.
Im Gespräch betont Matthias Glaubrecht unter anderem den Fehler, die große Gefahr des Artensterbens zu übersehen und sich stattdessen vor allem auf Maßnahmen gegen den Klimawandel zu konzentrieren, die die Bedrohung der Artenvielfalt sogar noch weiter verstärken. Auch kritisiert er den Begriff des „Kipppunkts“ und erklärt gesamtgesellschaftliche sowie individuelle Lösungsansätze.
Das Buch kann hier bei der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung bestellt werden.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 22. Januar 2026.
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Wie ist es, Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu leisten? Und wie beantwortet man diese Frage in einem Comic? Dieser und weiteren Fragen widmen sich Dr. Ole Frahm, Graphic Novel-Experte, und Niels Schröder, Autor und Illustrator der Graphic Novel „Widerstand. Tony Sender, Julius Leber, Theodor Haubach – Im Kampf für Freiheit und gegen Diktatur“.
In ihrer Diskussion liegt der Fokus auf den Lebensgeschichten von Tony Sender, Julius Leber und Theodor Haubach, die im sozialdemokratischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv waren. Der Autor nimmt im Gespräch immer wieder die illustrative Perspektive ein und gibt den Hörerinnen und Hörern einen Einblick in den Entstehungsprozess der Graphic Novel.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 13. November 2025.
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Wie hat Hessen auf den Mauerfall reagiert? Welche Fehler wurden damals gemacht und wie haben sich diese auf die heutige Beziehung zwischen Thüringen und Hessen ausgewirkt? Diese und noch weitere Fragen bespricht der Moderator Robert Wolff von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung mit Walter Mühlhausen, Historiker und Autor der Broschüre „Hessen und die Wiedervereinigung – Aufbauhilfe für Thüringen 1989/90.
Im Gespräch diskutieren sie über das Verhältnis Thüringens und Hessens während des Kalten Krieges, in den Zeiten des Mauerfalls, der Wiedervereinigung und heute und gehen dabei auch genauer auf Hessens Aufbauhilfe für Thüringen ein. Außerdem reflektieren der Autor und der Moderator die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven und gehen der Frage nach, welche Entscheidungen nach dem Mauerfall anders hätten getroffen werden können und sollen.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 23. Oktober 2025.
Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Was ist der richtige Umgang mit Erinnerungen? Und kann es eine globale Erinnerungskultur geben? Um auf diese und noch weitere Fragen eine Antwort zu finden, spricht die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Zeitgeschichte, Florine Miez, mit der Direktorin des NS-Dokumentationszentrum in München und Autorin des Buchs „Gewalt und Gedächtnis - Globale Erinnerungen im 21. Jahrhundert“, Mirjam Zadoff.
In ihrem Gespräch geht es um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Gewaltgedenkens auf der ganzen Welt, dessen Geschichte und wie relevant Erinnerungen besonders aktuell für die Stabilität der Demokratie sind. Die Autorin thematisiert außerdem die Lücken und Probleme der deutschen Erinnerungskultur und erklärt, wie man in angemessener Art und Weise über Gewalt sprechen sollte.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 25. September 2025. Wir entschuldigen uns für die tontechnischen Aussetzer.
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Demokratie neu denken – aber wie? Diese Frage diskutieren FAZ-Journalist Jannis Koltermann und Politikwissenschaftlerin, Professorin für politische Kommunikation und Autorin Andrea Römmele, über ihr Buch „Demokratie neu denken – Szenarien unserer Welt von morgen“.
Römmele spricht sich für eine visionäre Politik aus und wirft einen Blick in die Zukunft: Sie stellt fünf unaufhaltsame Megatrends vor, die unser gesellschaftliches Zusammenleben und Zusammenhalt herausfordern: Digitalisierung und KI, Urbanisierung, demografischer Wandel und Migration, Klimawandel und Globalisierung. Zu jedem Megatrend entwickelt sie fiktive Zukunftsszenarien, wie Demokratie unter großem Druck bestehen bleiben kann – oder auch versagen kann. Sie zeigt somit auf, wie Gesellschaft und Demokratie eng miteinander verwoben sind und appelliert Römmele für mehr gesellschaftsorientierte und zukunftsfokussierten Denkweisen.
Das Buch kann hier bei der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung bestellt werden.
Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 5. Juni 2025.
Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
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