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Warum die Generation 50+ die Verantwortung für den Klimawandel übernehmen muss
In diesem LIVVING Podcast spricht Claudia Mattheis mit Cordula Weimann, der Gründerin von "Omas for Future“, einer Bewegung, die mittlerweile sogar von der UNESCO ausgezeichnet wurde. Mit einer klaren Mission im Klimaschutz zeigt Cordula, wie die Generation 50+ die Welt positiv verändern kann. Unter dem Motto „Handeln aus Liebe zum Leben“ hat sie bereits über 80 Regionalgruppen etabliert sowie ein Buch veröffentlicht, das Menschen zum Umdenken motiviert.
Vom persönlichen Wandel zur gesellschaftlichen Verantwortung
Cordula Weimann’s Lebensabend verlief nicht wie geplant. Statt Überstunden abzufeiern, mobilisierte sie heute die Generation der Babyboomer für den Klimaschutz. „Nein, so hatte ich mir meinen Lebensabend nicht vorgestellt. Mit 60 noch mal richtig durchzustarten, einen Verein und eine Bewegung zu gründen und aufzubauen. Nein, ich wollte Überstunden abfeiern," sagt sie. Doch ein Gespräch mit einem Klimawissenschaftler änderte alles. Sie erkannte: „Es braucht uns, damit diese Wende diesmal funktionieren kann.“
Besonders ein Blick in die Augen ihres Enkels prägte sie: „Wie will ich eigentlich dem in zehn, fünfzehn Jahren in die Augen schauen, wenn er mich fragt: ‚Sag mal, Oma, damals, was hast du da getan?‘"
Mit interaktiven Formaten wie Quizspielen und Informationsmaterial erreichen die „Omas“ Menschen in Vereinen, Kirchen und Schulen und gestalten dabei eine Gemeinschaft, die durch Individualität und gegenseitige Unterstützung geprägt ist.
Warum Sie dieses Podcast-Interview hören sollten
Cordula Weimann inspiriert dazu, Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig Freude am Wandel zu finden. Ihre Geschichte zeigt, wie auch kleine Schritte Großes bewirken können.
Noch mehr Infos gibt es hier:
Webseite Omas for Future: https://omasforfuture.de/
Wie Sinn, Beziehungen und Bewegung zu einem erfüllten Leben beitragen.
Und das sind unsere Themen:
Ganzheitlicher Ansatz für Langlebigkeit
Die Rolle von Beziehungen und Netzwerken
Ziele setzen und loslassen
Longevity-Coaching-Ausbildung für Ärzte
Gesundheitsförderung: Bewegung, Omega-3 und Vitamin D3
Positive Lebenseinstellung
Noch mehr Infos gibt es hier:
Dr. Ursula Wagner: https://ursulawagner.com/
Wie Räume unser Wohlbefinden unterstützen und warum jeder Neuanfang lohnt.
Die Gründerin von "Own Your Room“ beweist mit 59 Jahren, dass Veränderung immer möglich ist. Ein Gespräch über mutige Neustarts und wie wichtig ein schönes Wohnumfeld ist.
Neustart mit 59 Jahren – "Ich wollte nochmal mitmischen“: Albena Radszuhn erzählt, warum sie sich nach vielen beruflichen Stationen mit Ende 50 noch einmal entschlossen hat, ein neues Unternehmen zu gründen. Nach dem unerwarteten Tod ihres Mannes 2014 stellte sie ihr Leben auf den Prüfstand: „Ich musste mir die Frage stellen, wie schnell das Leben vorbei sein kann und ob ich wirklich so weitermachen wollte.“ Ein Jahr später war klar, dass sie einen neuen Weg einschlagen wollte. Heute hilft sie mit ihrem Unternehmen "Own Your Room" Menschen dabei, ihre Räume neu zu gestalten und an veränderte Lebenssituationen anzupassen.
"Ohne Ordnung keine Schönheit" – Wohnen als Spiegel der Lebensphasen: Albena betont im Gespräch, dass Wohnräume mehr sind als nur Orte, an denen wir leben. Sie spiegeln unsere Lebensphasen wider und sollten uns unterstützen. „Für mich gibt es ohne Ordnung keine Schönheit“, erklärt sie. Die Ordnung in einem Raum ist für sie der Schlüssel zu innerem Wohlbefinden. Deshalb bietet sie ihren Kunden nicht nur Umgestaltungen, sondern auch Ordnungscoaching an. Viele Menschen haben große Schwierigkeiten, sich von Besitztümern zu trennen – oft steckt hinter dem Festhalten eine Art von Verlustangst oder das Bedürfnis nach Sicherheit. "Ich helfe meinen Kunden nicht nur beim Aufräumen, sondern vermittle ihnen auch Glück und Zufriedenheit mit dem Ergebnis."
Maßschneiderin, Musik-Promoterin, Catering-Expertin, Innenraumgestalterin – ein Lebensweg voller Wandel: Der Lebenslauf von Albena ist geprägt von Wandel und Neuanfängen: Von der Damenmaßschneiderin und Musik-Expertin über eine erfolgreiche Karriere im Catering – sie kochte für Privathaushalte ebenso wie für Empfänge des Potsdamer Oberbürgermeisters – bis hin zur Gründerin von "Own Your Room". Albenas Fähigkeit, immer wieder Neues zu lernen und mit Leidenschaft anzupacken, zieht sich durch ihr Leben wie ein roter Faden. Auch die Ausbildung in Feng Shui, die sie während der Pandemie absolvierte, half ihr, ihre intuitive Herangehensweise an die Raumgestaltung zu vertiefen: „Ich habe begriffen, dass ich das, was ich vorher schon immer gemacht habe, jetzt auch theoretisch untermauern kann.“
Musik und Modeln: Neben der Raumgestaltung lebt Albena ihre Kreativität in vielen weiteren Facetten aus. Sie legt einmal im Monat als DJ im Café "La Lemon" in Potsdam auf. "Musik ist meine zweite große Liebe", sagt sie und erzählt, wie sie mit ihrer Musikauswahl eine Atmosphäre schafft und die Menschen zum Tanzen bringt. Auch als Model ist sie aktiv und sieht darin eine neue Art, sich auszudrücken: "Das macht mir Spaß und ich zeige damit, dass auch das Alter kein Hindernis für neue Herausforderungen ist." Dieser unbändige Drang nach kreativem Ausdruck ist ein weiterer roter Faden in ihrem Leben.
Noch mehr Infos gibt es hier:
Warum sich ältere Menschen digitalisieren müssen!
Angelika Kindt, bei LinkedIn auch bekannt als die „Working Silver Lady“, ist mit ihren 75 Jahren alles andere als im Ruhestand. In diesem inspirierenden LIVVING Podcast teilt sie ihre Leidenschaft für lebenslanges Lernen, digitale Teilhabe und das Überwinden von Altersbarrieren.
Ein Leben im Unruhestand
Angelika nennt sich selbst eine „Working Silver Lady“ und lebt begeistert im Unruhestand. Für sie ist der typische Ruhestand keine Option: „Ich bin Wissensarbeiterin und möchte am Ball bleiben.“ Sie will anderen Menschen ab 55 die Angst vor Technologie nehmen und zeigt auf, wie wichtig digitale Teilhabe ist, um Einsamkeit zu verhindern und im Austausch zu bleiben.
Brückenbauerin zwischen den Generationen
Angelika sieht sich als Brückenbauerin zwischen Jung und Alt sowie zwischen der analogen und der digitalen Welt. Sie betont, dass gerade ältere Menschen nicht in der „digitalen Steinzeit“ leben, sondern als Pioniere einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der heutigen Technologien geleistet haben. Für sie ist es wichtig, dass ältere Menschen stolz auf ihre Lebensleistung sind: „Wir haben Kinder großgezogen, im Beruf und in der Familie viel geleistet. Warum sollen wir nicht stolz darauf sein?“
Mutig und neugierig bleiben
Angelika betont, wie wichtig es für sie ist, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ihr gut tun, und auch im hohen Alter neugierig und offen zu bleiben. Ihr Motto lautet: „Angst fressen Seele auf“ – sie plädiert dafür, Herausforderungen mutig anzunehmen und stets weiterzulernen.
Unser Lieblings-Zitat von Angelika Kindt
„Das Alter fängt im Dachstübchen an. Ich finde meine Falten total okay, das ist mein Leben. Und jede Falte hat eine Geschichte.“ Warum Sie dieses Podcast-Interview hören sollten Dieses Interview ist voller Inspiration und Lebensfreude. Angelika Kindt zeigt, wie man auch im hohen Alter aktiv, neugierig und mutig bleibt. Ihre Geschichten und Ansichten bieten wertvolle Impulse für alle, die sich mit dem Älterwerden und der digitalen Teilhabe auseinandersetzen wollen. Lassen Sie sich von Angelikas Energie anstecken und entdecken Sie, wie erfüllend ein Leben im „Unruhestand“ sein kann.
Noch mehr Infos gibt es hier:
Webseite von Angelika Kindt
Zwei Generationen, ein Zuhause: die „Generationen-WG Berlin“ bringt junge Menschen ab 18 Jahren als Untermieter mit Personen ab 60 zusammen. So sollen gleichzeitig Wohnungsmangel und soziale Isolation bekämpft werden.
Hintergrund: In Berlin leben über 1 Million Menschen über 60 Jahren, 300.000 davon alleine. Dennoch verfügen Personen über 60 in Berlin im Schnitt über 70 Quadratmeter Wohnfläche. Raum, der oft ungenutzt bleibt und für Senior:innen mit kleiner Rente eventuell schwer zu finanzieren ist.
Eine besonders drängende Problematik ist gleichzeitig die Wohnungsnot, die sowohl jüngere als auch ältere Menschen betrifft. Doch mit Kreativität und sozialem Engagement entstehen oft unverhoffte Lösungen, die das Potenzial haben, Leben zu verändern. Eines dieser bemerkenswerten Projekte ist die "Generation WG Berlin", gestartet am 1. Oktober 2024 und initiiert von Jonas Deußer. Im LIVVING Podcast gewährte uns Jonas tiefere Einblicke in seine Vision und in die Umsetzung seiner außergewöhnlichen Idee.
Und das sind unsere Themen:
Das Konzept der Generation WG Berlin: Die Idee basiert auf einem ausgewogenen Miteinander, bei dem beide Seiten profitieren. „Es ist uns wichtig, dass die Unterstützung in beide Richtungen geht – junge Menschen helfen den älteren, aber auch umgekehrt“, erklärt Jonas. Anders als bei anderen Modellen wie „Wohnen für Hilfe“ soll keine Verpflichtung zu pflegerischen Aufgaben bestehen, sondern ein echtes Gemeinschaftsleben entstehen.
Matching-Prozess und Wohnbegleitung: Ein besonderes Highlight des Projekts ist das durchdachte Matching. Senior*innen und junge Menschen füllen jeweils Fragebögen aus, um ihre Vorlieben und Erwartungen zu klären. „Wie wichtig ist dir Ordnung? Wie viel Privatsphäre benötigst du?“ – diese und ähnliche Fragen helfen dabei, passende Wohnpartnerschaften zu finden. Jonas betont: „Wir begleiten die Menschen auch nach dem Einzug weiterhin, um das Zusammenleben so angenehm wie möglich zu gestalten.“
Herausforderungen und Chancen: Jonas ist sich der Herausforderungen bewusst, die das Zusammenleben unterschiedlicher Generationen mit sich bringen kann, betont jedoch auch die Chancen: „Für ältere Menschen, die lange allein gelebt haben, ist es eine große Umstellung, jemanden in den privatesten Bereich ihrer Wohnung zu lassen. Aber es kann auch unglaublich bereichernd sein.“ Dabei geht es nicht nur um die Schaffung von Wohnraum, sondern auch um den Abbau von sozialer Isolation. Besonders wichtig: Junge Menschen zahlen eine faire Miete, die sich an den tatsächlichen Mietkosten orientiert.
Ausblick und Expansion: Das Modellprojekt ist aktuell auf Berlin beschränkt, doch Jonas plant eine Ausweitung. Er spricht von einer Vision, das Konzept auch in ländlichere Regionen zu bringen. „Wir wollen mit einem mobilen digitalen Bus in Dörfer fahren und die digitale Bildung von Senioren fördern“.
Warum Sie dieses Podcast-Interview hören sollten?Jonas Deusser zeigt mit der Generation WG Berlin, wie innovative Wohnformen generationsübergreifenden Austausch und sozialen Zusammenhalt fördern können. Es geht nicht nur darum, den Wohnraummangel zu lindern, sondern auch um ein lebendiges Miteinander, bei dem beide Seiten voneinander profitieren.
Noch mehr Infos gibt es hier:
LinkedIn Profil Jonas Deußer: https://www.linkedin.com/in/jonas-d-57462829b/
Webseite Generationen-WG Berlin: www.generationen-wg-berlin.de
Webseite Sonay soziales Leben gemeinnützige e.V: www.sonaysozialesleben.de
Von Senioren-WG bis Genossenschaft: Tipps für das altersgerechte Wohnen.
Rechtsexpertin Birgit Danschke enthüllt spannende Möglichkeiten und Fallstricke des gemeinschaftlichen Wohnens für Senioren.
Wie wollen wir im Alter leben? Diese Frage beschäftigt viele von uns. In diesem LIVVING Podcast gibt Birgit Danschke, Fachanwältin für Miet- und Wohneigentumsrecht und Vorstandsmitglied der WGBG, der Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Grundbesitzer, faszinierende Einblicke in innovative Wohnkonzepte für Senioren. Von WGs bis zu Genossenschaften – Birgit Danschke zeigt auf, wie wir unser Leben im Alter aktiv und gemeinschaftlich gestalten können. Und das sind unsere Themen:
Barrierefrei wohnen – aber wie?
Viele Senioren möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. Doch oft sind Anpassungen nötig. "Grundsätzlich besteht ein Anspruch darauf, dass eine Wohnung so weit als möglich barrierefrei gestaltet wird", erklärt Birgit Danschke. Ob Treppenlift oder bodengleiche Dusche – Mieter haben das Recht, solche Umbauten zu beantragen. Allerdings warnt die Expertin: "Wenn man das einfach so macht, könnte das fatale Folgen für das Mietverhältnis haben." Der Vermieter muss also immer einbezogen werden.
Von der Alters-WG bis zum Mehrgenerationenhaus
Birgit Danschke berichtet von inspirierenden Projekten. Eine Hausbesitzerin in Zehlendorf beispielsweise vermietet gezielt an Freundinnen: "Ich möchte alle meine Freundinnen um mich scharen im Alter", zitiert Birgit die Dame. Ein anderes faszinierendes Beispiel findet sich am Maybachufer. Dort haben sich Menschen um die 50 zusammengetan und einen Dachboden zu Gemeinschaftswohnungen umgebaut. "Das finde ich ein ganz, ganz tolles Projekt", schwärmt Birgit Danschke. "Die machen auch ganz viel Veranstaltungen und leben das tatsächlich zusammen."
Gemeinsam wohnen: Rechtliches Minenfeld oder machbare Herausforderung?
Wer eine Alters-WG gründen möchte, hat gute Karten. "Vom Prinzip her ist das ganz einfach", sagt Danschke. Mieter haben einen Anspruch auf Untervermietung. Interessant wird es bei größeren Projekten. Hier rät die Expertin zum genossenschaftlichen Modell: "Im Gegensatz zum Wohnungseigentum biete es weniger Streitpotenzial und mehr Gemeinschaftsgefühl.“
Genossenschaften – das Zukunftsmodell?
Birgit Danschke ist überzeugt: Genossenschaften sind ideal für gemeinschaftliches Wohnen im Alter. "Du hast ein ganz sicheres, stabiles Mietverhältnis", erklärt sie. Als Paradebeispiel nennt sie das Modellprojekt Möckernkiez in Berlin – ein ganzes Neubauviertel mit 14 Wohngebäuden als Genossenschaft. "Durch dieses genossenschaftliche Prinzip ist man halt miteinander verbunden“. Herausforderungen meistern: Praktische Tipps für die Umsetzung
Natürlich gibt es auch Herausforderungen, wenn man ein ein gemeinschaftliches Wohnprojekt angehen möchte. Birgit Danschke geht im Gespräch auf die juristischen und praktischen Aspekte ein, die bei der Umsetzung solcher Wohnprojekte beachtet werden müssen. Sie gibt wertvolle Ratschläge, wie man den ersten Schritt macht – sei es durch die Gründung einer Genossenschaft oder die Umgestaltung einer bestehenden Immobilie. „Man darf den Aufwand nicht unterschätzen“, warnt sie, „aber wer sich frühzeitig mit der Idee einer Genossenschaft auseinandersetzt, schafft sich die besten Voraussetzungen für ein sorgenfreies Leben im Alter.“
LinkedIn Profil Birgit Danschke: https://www.linkedin.com/in/birgit-danschke-705b68242/
WGBG Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Grundbesitzer: https://www.wgbg-hausverwaltung-berlin.de/
GIMA Immobilien sozial verträglich verkaufen: https://gima.berlin/
Wie wir die Potenziale einer alternden Gesellschaft besser nutzen.
Seine Botschaft ist klar: Das Alter birgt enormes Potenzial, das wir bisher kaum nutzen.
Altersmarketing 2.0: Schluss mit Schubladendenken!
"Vergesst alles, was ihr über 50+ Marketing zu wissen glaubt," könnte Leyhausens Motto lauten. Er kritisiert scharf die gängige Praxis, alle Menschen über 50 in einen Topf zu werfen. Stattdessen plädiert er für einen radikal neuen Ansatz: Konzentriert euch auf Lebenssituationen und individuelle Bedürfnisse!
Frank Leyhausen malt uns ein Bild von der Zukunft: "Eine nuanciertere Produktentwicklung könnte die Nutzungsdauer erheblich verlängern. Wenn Smartphone-Hersteller ihre Geräte konsequent barrierefrei gestalten, bleiben diese auch für ältere Nutzer länger attraktiv und nutzbar. Stellt euch vor, Samsung und Apple entwickeln ihre Handys so weiter, dass selbst Menschen mit Sehschwäche und eingeschränkter Motorik sie mühelos bedienen können!“
SENovation Award: Wenn Senioren Startups bewerten
Mit dem von ihm initiierten SENovation Award schafft Leyhausen eine Plattform für Startups, die innovative Lösungen für ältere Menschen entwickeln. Ein Kernmerkmal dieses Wettbewerbs ist die "Höhle der Senioren“, in der ältere Menschen selbst innovative Produkte bewerten – und dabei oft kein Blatt vor den Mund nehmen. "Wir haben eine hybride Veranstaltung in Berlin, wo über 30 Hardcore-Berliner Senioren sitzen, die auch mit Berliner Schnauze die Präsentationen begleiten."
Dieser praxisnahe Ansatz stellt sicher, dass die ausgezeichneten Innovationen tatsächlich den Bedürfnissen älterer Menschen entsprechen und Marktrelevanz besitzen. Eine prämierte Innovation ist zum Beispiel ein System, das über Strom- und Wasserverbrauch ungewöhnliche Aktivitätsmuster erkennt und so die Sicherheit älterer Menschen zu Hause erhöht.
Den Ruhestand neu erfinden
Ein besonderer Fokus des Gesprächs liegt auf der Gestaltung eines erfüllten Ruhestands. Leyhausen betont die tiefgreifenden Veränderungen, die der Eintritt in den Ruhestand mit sich bringt:
"Der Ruhestand verändert dein Leben nachhaltigst wie sonst kaum ein Event. Es verändert sich das Einkommen, die Mobilität, der Status, die Partnerschaft, das Selbstwertgefühl."
Frank Leyhausens Erkenntnisse im LIVVING Podcast bieten wertvolle Einblicke in die Gestaltung einer Gesellschaft, die den demografischen Wandel als Chance begreift. Seine Ansätze zur Neuausrichtung von Marketing, Innovation und Arbeitswelt im Kontext des Alterns sind nicht nur für Unternehmen und Organisationen relevant, sondern für jeden, der sich mit den Herausforderungen und Möglichkeiten des Älterwerdens auseinandersetzt.
Noch mehr Infos gibt es hier:
LinkedIn Profil Frank Leyhausen: linkedin.com/in/frank-leyhausen-7691b52
Stage not Age: https://stage-not-age.de/de/
SENovation-Award: https://www.senovation-award.de/
Ruhestands-Navi: https://www.ageforce1.com/
Was ein hochdekorierter Kreativer über neue Techniken und alte Stereotype denkt.
Ingmar Janson ist ein Mann mit einer beeindruckenden Karriere und zahlreichen Auszeichnungen: Ehemaliger Geschäftsführer bei der Werbeagentur Scholz & Friends, Kreativer in Schweden und Südafrika, Marketing-Direktor für ein Cloud-Service-Unternehmen und Stratege für NGOs. Doch heute widmet er sich einem Thema, das uns alle betrifft: dem Altern in einer technologisierten Welt.
Im LIVVING Podcast spricht Ingmar mit uns über Age Tech und Pro Age – Konzepte, die unser Verständnis vom Älterwerden grundlegend verändern könnten. Aber warum beschäftigt sich ein erfahrener Marketingprofi mit diesem Thema?
"Ich gehe auf die 60 zu", erklärt Ingmar. Diese persönliche Erfahrung treibt ihn an, das Potenzial von Technologie für ein erfülltes Leben im Alter zu erforschen. Sein Credo: "Ich war immer am besten, wenn ich mich mit Dingen aus meinem direkten Lebensumfeld beschäftigt habe."
Neue Perspektiven auf das Alter
Ingmar Janson kritisiert veraltete Stereotype in der Werbung für ältere Menschen. Statt fahrradfahrender Großeltern oder schriller Paradiesvögel plädiert er für authentische Darstellungen. "Menschen ändern sich nicht grundlegend, nur weil sie älter werden", betont er.
Age Tech: Schlüssel zu einem selbstbestimmten Alter
Der Podcast gibt faszinierende Einblicke in die Welt der Age Tech:
• Smartwatches zur Gesundheitsvorsorge
• KI-gestützte Ganganalysen zur Sturzprävention
• Innovative Schutzkleidung mit Airbag-Technologie
• Virtuelle Physiotherapie-Assistenten
Ingmar sieht in diesen Technologien enorme Chancen, warnt aber auch: "Deutschland hat im Bereich Age Tech noch Aufholbedarf." Er ruft Start-ups und Investoren dazu auf, dieses Potenzial zu nutzen.
Eine Philosophie des aktiven Alterns
"Man ist dann alt, wenn man mehr Erinnerungen als Pläne hat", zitiert Janson seinen Großvater. Seine Vision vom Altern? Gesundheit, soziale Kontakte und ständige neue Herausforderungen.
Der LIVVING Podcast mit Ingmar Janson ist eine Inspiration, das Älterwerden aktiv und positiv zu gestalten. Er zeigt, dass das Alter keine Phase des Rückzugs sein muss, sondern eine Zeit neuer Möglichkeiten und Erfahrungen sein kann – unterstützt durch kluge Technologien und ein zeitgemäßes Altersbild.
Ein Must-hear für alle, die neugierig auf die Zukunft des Alterns sind und die Chancen der Age Tech-Revolution nicht verpassen wollen.
Mehr Infos:
LinkedIn Profil Ingmar Janson: https://www.linkedin.com/in/ingmar-janson-3b715a13/
Was kommt jetzt? Ein Ruhestandscoach gibt Antworten und zeigt, welchen Sinn man im neuen Lebensabschnitt finden kann
Für viele Babyboomer steht er unmittelbar bevor oder ist schon eingetreten: Der Ruhestand. Viele freuen sich auf die Freiheit nach dem Arbeitsleben. Doch es gibt oft auch Zweifel, wie die Zeit sinnvoll gestaltet werden kann. Wie der Übergang in eine erfüllte und zufriedene neue Lebensphase gelingen kann erzählt uns in diesem Interview der Ruhestandscoach Peter Lennartz.
Er hat drei Jahrzehnte als Wirtschaftsprüfer für große Konzerne gearbeitet, ist Angel Investor und berät jetzt als zertifizierter Coach und Ruhestandexperte sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bei allen Fragen rund um das Thema Ruhestand.
In unserem Gespräch geht es u.a. darum, welche Ängste und Befürchtungen viele seiner Klienten haben und wie man den Ruhestand optimal planen kann.
Warum eine Bestandsaufnahme vom Leben wichtig ist
Lennartz' Coaching-Ansatz betont die regelmäßige Reflexion des bisherigen Lebens. Er nutzt das „Lebensrad“, das zwölf Kategorien wie Partnerschaft, Familie, Hobbys, Gesundheit und Finanzen umfasst. Klienten bewerten diese Bereiche von eins bis zehn, um ihre aktuelle Lebenssituation besser zu verstehen. Diese Reflexion bildet die Basis für weiteres Coaching und eine erfüllte Ruhestandsplanung.
Was kommt nach der Karriere?
Viele Klienten von Peter Lennartz, die eine erfolgreiche Karriere hatten, sind es gewohnt, dass ihre Arbeit ihr Leben strukturiert und erfüllt. Der plötzliche Verlust dieser Struktur kann Ängste und Unsicherheiten auslösen. Er beschreibt die Frage „Was kommt danach?“ als zentrale Herausforderung für Ruheständler.
Beispiele aus der Praxis
Peter Lennartz nennt inspirierende Beispiele aus seiner Praxis: Eine pensionierte Lehrerin fand Erfüllung als Telefon-Seelsorgerin, und ein Arzt entdeckte seine Leidenschaft für das Trucking. Diese Geschichten zeigen, dass der Ruhestand eine Chance für neue berufliche oder ehrenamtliche Wege bieten kann.
Wie Unternehmen von älteren Mitarbeitende profitieren können
Neben der Beratung von Privatpersonen arbeitet Peter Lennartz auch mit Unternehmen zusammen. Hier geht es oft darum, den Übergang in den Ruhestand für ältere Mitarbeitende angenehmer zu gestalten und sie weiterhin wertzuschätzen. Viel zu oft werden ältere Mitarbeitende bei wichtigen Projekten übergangen und bekommen keine Weiterbildungschancen mehr. Peter Lennartz sieht jedoch die Notwendigkeit, dass Unternehmen ihre älteren Mitarbeitenden auch weiterhin unterstützen und ihnen sinnvolle und altersgerechte Arbeitsbedingungen bieten sollten.
So gelingt der „ziemlich beste Ruhestand“
Peter Lennartz zeigt, dass der Ruhestand keine Angst machen muss, sondern eine erfüllende Lebensphase sein kann, wenn er gut geplant ist. Durch individuelles Coaching hilft er, Stärken und Wünsche zu erkennen und den Ruhestand aktiv zu gestalten. Für ihn ist der Ruhestand keine Auszeit, sondern ein neues Kapitel, das er bis 70 weiter aktiv gestalten will.
Noch mehr Infos gibt es hier:
LinkedIn Profil Peter Lennartz: https://www.linkedin.com/in/peter-lennartz-3a2ba957/ Webseite: https://ziemlich-bester-ruhestand.de/
Was Sterbebegleitung, Radieschenlisten und neue Wohnformen miteinander zu tun haben.
In diesem Interview reden wir mit Sabine Stengel darüber, wie sie als Ingenieurin, Innovationstrainerin und Unternehmerin dazu kam, eine Gebrauchsanleitung zum Sterben zu schreiben. Sie erklärt uns außerdem, warum jeder eine Radieschenliste nutzen sollte. Und sie beschreibt, warum die Beschäftigung mit der Endlichkeit des Dasein bei ihr zu dem Entschluss führte, in das das neue generationsübergreifende Wohnprojekt Lichtenrader Revier zu ziehen.
Der Tod als Lehrmeister Sabine Stengel erzählt von ihrer Erfahrung, ihren sterbenden Vater zu begleiten – ein tiefprägendes Erlebnis, das sie dazu inspiriert hat, das Buch "Sterben - Die Gebrauchsanleitung" zu schreiben. In diesem Zusammenhang betont sie die Wichtigkeit, sich aktiv mit dem Sterben auseinanderzusetzen, um Ängste abzubauen. Der Tod sei kein Tabuthema, sondern ein natürlicher Teil des Lebens, den viele jedoch meiden. Durch Workshops wie "Sterben für Anfänger" vermittelt sie praktische Kenntnisse zur Sterbebegleitung und zur Linderung von Symptomen, und bietet damit eine wertvolle Unterstützung sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.
Workshops und digitaler Nachlass: Tipps für das Leben danach
Besonders spannend ist Sabines Projekt "Radieschenliste", das Workshops zur Vorsorgeplanung digital und bundesweit anbietet. Hier geht es um Patientenverfügungen, Testamente und Nachlassregelungen. Ein weiteres Thema, das Sabine anspricht, ist die Herausforderung des digitalen Nachlasses. In einem digitalen Zeitalter ist es entscheidend, Regelungen für Social-Media-Profile und andere digitale Vermächtnisse zu treffen. Sabine gibt hierzu praktische Tipps und rät zur Bestimmung eines digitalen Nachlassverwalters, um potenzielle Gefahren wie Identitätsdiebstahl zu vermeiden. Diese Workshops werden von Teilnehmern jeden Alters besucht, vom 21-jährigen jungen Erwachsenen bis zur 85-jährigen Seniorin.
Gemeinschaft und Inklusion im "Lichtenrader Revier"
In Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie hat Sabine erkannt, wie wichtig gemeinschaftliches Leben ist. Diese Erkenntnis hat sie dazu gebracht, sich stärker in das Co-Housing-Projekt "Lichtenrader Revier" in Berlin einzubringen. Hierbei handelt es sich um ein innovatives Wohnprojekt, das von einem Investor gemeinsam mit den zukünftigen Bewohnern entwickelt wurde. Mit einer Mischung aus sozial geförderten und normalen Mietwohnungen legt dieses Projekt Wert auf Offenheit, Freundlichkeit, gegenseitige Unterstützung und die Möglichkeit, sich auch mal zurückziehen zu können.
Sabine Stengel ist aktive Teilnehmerin des Bewohnervereins und arbeitet im Arbeitskreis für Kommunikation und Technik. Sie organisiert regelmäßige Aktivitäten wie gemeinsame Frühstücke und ist am Auswahlprozess neuer Bewohner beteiligt. Das Projekt umfasst gemeinschaftliche Flächen und Einrichtungen wie einen Gemeinschaftsraum, Sauna, Schwimmbad und einen öffentlichen Marktplatz.
Noch mehr Infos zu Sabine Stengel gibt es hier: https://www.linkedin.com/in/sabine-stengel-a3379b6/
Innovationscoaching: https://die-ideenretterin.de/
Gebrauchsanleitung zum Sterben: https://sterbenlernen.net/
Radieschenliste: https://radieschenliste.de/
Wohnprojekt Lichtenrader Revier:
https://lichtenrader-revier.berlin/
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