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LYDnews episodes

  • LYDnews Interview: Ron Warncke zu Marketing-Gaps und emotionaler Verfügbarkeit

    LYDnews Interview mit Ron Warncke, Gründer von Four Change Consulting (Hamburg) und LYDnews Founding Expert: Wo klafft im Marketing die größte Lücke zwischen dem, was möglich wäre, und dem, was Unternehmen tatsächlich umsetzen?

    Warncke sieht die größte Gap aktuell beim Rollout von KI: Viele Unternehmen erproben Piloten, schaffen es aber nicht, sie konsequent ins Daily Business zu skalieren. Am Beispiel der E-Auto-Förderung zeigt er, dass solche Lücken selten an einer einzelnen Entscheidung liegen, sondern an mehreren Faktoren gleichzeitig, von Produkt bis öffentlicher Diskussion.

    Den zweiten Schwerpunkt bildet seine Kritik an einer verkürzten Lesart von Byron Sharps Mental- und Physical-Availability-Modell. Warncke ergänzt den Ansatz um emotionale Verfügbarkeit, die er bewusst von Love Brands und von emotionaler Werbung abgrenzt. Sein Bild dafür: die "Klingelhemmung". "Wenn ich keine Hemmung habe, die Marke zu wählen, weil ich das Gefühl habe, das ist die sichere Bank, die ich dort wählen werde, dann ist das ein Aspekt davon", sagt er im Interview.

    Für CMOs beschreibt er, wie sich ein Zögern-Problem von einem reinen Reichweiten-Problem unterscheiden lässt, über Tracking, Social-Media-Analysen und Reviews, und warum Bestandskunden gerade im Zeitalter von ChatGPT und Gemini an Bedeutung gewinnen: Sprachmodelle bauen ihr Markenbild aus den geteilten Erfahrungen aktueller Nutzer.

    Abschaffen würde er, wenn er könnte: das ständige Überhitzen jeder neuen Debatte in der Branche, bevor das vorherige Thema sauber zu Ende gebracht wurde.

    Die vollständige Einordnung und die Möglichkeit, eine eigene Perspektive zu hinterlassen, auf lydnews.com. Die ersten drei Monate sind kostenlos.

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    28 min
  • LYDnews Briefing 6. Oktober: Programmatic TV, ChatGPT Ads, TikTok, DOOH, Google

    Das LYDnews Briefing vom 6. Oktober mit sechs Meldungen aus Marketing, Media und AdTech.

    Programmatic TV: Die European Programmatic TV Initiative hat in ihrer zweiten Arbeitsphase Ergebnisse vorgelegt. Signale gehen verloren, Kennungen passen nicht zusammen, die Frequenz lässt sich nicht durchgängig steuern, das bremst den automatisierten TV-Handel. Mit den 3Ps, Premium Programmatic Partner Programmen, schlägt die Initiative einen freiwilligen, unverbindlichen gemeinsamen Verfahrensrahmen vor. Nächster Schritt sind Praxistests unter realen Marktbedingungen.

    ChatGPT Ads: Ein visuelles Anzeigenformat mit eigener Mess- und Prüfschicht geht im Oktober in den USA in den Test, Conversion-Daten laufen über Hightouch, Tealium und LiveRamp. David Porzelt, DACH Chapter Lead der Agentic Advertising Organisation (AAO), ordnet ein: "KI-Umgebungen entwickeln sich rasend schnell von Experimentierfeldern zu einem vollwertigen, performanten Werbekanal."

    TikTok Ad Network: Start mit knapp 400.000 Apps, dazu Unterstützung für das Model Context Protocol, damit KI-Agenten Kampagnen künftig planen, starten und verwalten können.

    Vistar x T-Mobile: Carrier-Daten werden für Digital Out of Home buchbar, consent-basiert und als aggregierte Audience Scores.

    Polen gegen Google: Die polnische Wettbewerbsbehörde UOKiK prüft einen möglichen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung, weil Daten für die Vergütung von Presseverlagen fehlen.

    Alle Meldungen und die vollständigen Einordnungen stehen auf lydnews.com, exklusiv für Mitglieder. Zur Frage "Was bremst dich in der Praxis?" kannst du dort auch deine eigene Perspektive hinterlassen. Die ersten drei Monate sind kostenlos.

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    9 min
  • Agentic Advertising Kickoff Hamburg: Fünf Stimmen aus der Branche

    Rund 60 Gäste trafen sich am 27. August in Hamburg zum Agentic Advertising Kickoff, veranstaltet von Acheron und AgenticAdvertising.org. Fünf Stimmen aus der Branche ordnen ein: David Porzelt (AgenticAdvertising.org, Intentara), Jörg Schneider (Acheron), Elisa Schwuchow (SceneContext), Reza Najib (Equativ) und Marvin Zinowsky (YOC).

    Elisa Schwuchow zur Marktlage: "Meines Wissens ist in Deutschland bis heute noch kein echter Agent-to-Agent-Deal abgeschlossen worden."

    Einordnung in vier Punkten: Agenten sind produktiv, aber begrenzt, vollständig autonome Transaktionen bleiben die Ausnahme. Sie übernehmen zuerst dort, wo Ziele, Daten und Erfolgskriterien klar sind, etwa in Discovery, Vertriebsvorbereitung und Ad Operations. Standards wie AdCP, MCP und A2A sollen Suche, Planung, Buchung und Messung auf eine gemeinsame technische Grundlage stellen. Und offen bleibt, wer den Agenten das Budget gibt, das braucht klare Grenzen, transparente Ergebnisse und überprüfbare Entscheidungen.

    Aus der Praxis: Marvin Zinowsky (YOC): "Testen, testen, testen." David Porzelt (AgenticAdvertising.org): "Technisch ist alles vorhanden."

    Der vollständige Artikel steht im Special Agentic Advertising auf lydnews.com. Mitglieder können dort ihre eigene Perspektive hinterlassen. Die ersten drei Monate sind kostenlos.

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    11 min
  • KI und Urheberrecht: Wem gehört, was die KI gelernt hat?

    Die EU-Kommission hat am 29. September eine Konsultation zu vier Themen gestartet: KI und geschützte Inhalte, Live-Piraterie, Vergütung in der Musik und Forschung. Stellungnahmen von Rechteinhabern, KI-Anbietern, Verwertungsgesellschaften und aus der Forschung können bis zum 3. November eingereicht werden.

    Zur Einordnung: Die Kommission hat keine neuen Regeln beschlossen, sie stellt Fragen zum bestehenden Rahmen. Aktuell gilt die Text- und Data-Mining-Ausnahme: Training mit urheberrechtlich geschützten Inhalten ist erlaubt, außer Rechteinhaber widersprechen ausdrücklich und maschinenlesbar.

    Alexander Bruns (Leadership Coach Media-Transformation, Karriereakademie Köln) ordnet ein: "Die EU-Kommission hat keine neuen Regeln beschlossen, sie stellt Fragen." Und bringt die eigentliche Frage auf den Punkt: "Wer wird bezahlt, wenn Inhalte von Menschen zur Grundlage für Maschinen werden?"

    Die vollständige Einordnung und die Perspektiven aus der Community sind Mitgliedern auf lydnews.com vorbehalten. Dort lässt sich auch die eigene Perspektive zum Thema hinterlassen. Die ersten drei Monate sind kostenlos.

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    3 min
  • Agentic Advertising: Wo endet Assistenz, wo beginnt Autonomie?

    Agentic Advertising verschiebt die Frage, wer eine Kampagne eigentlich steuert: der Mensch oder der Agent. Laut Bitkom nutzen bereits 57 Prozent der Unternehmen KI-Systeme im Marketing, nur 11 Prozent davon mit echter Autonomie in der Entscheidung. Der in der Folge genannte Future Marketing Index (DMEXCO Marketing Reality-Check) beziffert den Anteil erwarteter Autonomie auf 49,5 Prozent heute und 61,3 Prozent in naher Zukunft.

    Auf dem LYDnews Kickoff in Hamburg wurde diskutiert, wie Standards wie AdCP, ARTF und AAMP die Zusammenarbeit zwischen Agentensystemen regeln sollen, wenn Planung, Entscheidung und Abstimmung zunehmend automatisiert laufen.

    Elisa Schwuchow (Co-Founder, SceneContext) ordnet ein: "Agenten sind nur so gut wie die Daten, auf denen sie operieren. Und genau hier liegt das eigentliche Problem." Marcus Veigel (Geschäftsführer, Cynapsis Interactive) liefert dazu die Perspektive aus der Creative-Technology-Praxis.

    Die vollständigen Einordnungen und die Perspektiven aus der Community sind Mitgliedern auf lydnews.com vorbehalten. Dort lässt sich auch die eigene Perspektive zum Thema hinterlassen, sichtbar neben den Expertinnen und Experten, statt in einer Kommentarspalte zu verschwinden. Die ersten drei Monate sind kostenlos.

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    4 min
  • ChatGPT Ads: Agentic Advertising, Messbarkeit und Vertrauen

    OpenAI testet ein visuelles Anzeigenformat in ChatGPT und baut Messung, Attribution und Markenschutz mit Partnern wie LiveRamp, AppsFlyer, DoubleVerify und Integral Ad Science aus.

    Dieser LYDnews Audio-Teaser fasst zusammen, was OpenAI ankündigt, und bringt die Einordnung von David Porzelt, DACH Chapter Lead der Agentic Advertising Organisation (AAO).

    Den Artikel findest du auf lydnews.com, die vollständige Einordnung lesen Mitglieder. Dort kannst du auch deine eigene Perspektive hinterlassen: https://lydnews.com/news/article/chatgpt-ads-messung-attribution-brand-suitability. Die ersten drei Monate sind kostenlos.

    Redaktionelle Zusammenfassung. Die Einordnung wird vorgelesen, du hörst nicht die Originalstimme.

    #ChatGPTAds #AgenticAdvertising #AdTech

    3 min
  • Wer zählt was? Warum CTV-Reichweiten nicht immer vergleichbar sind

    Wer die Reichweiten zweier Streaming-Plattformen addiert, zählt womöglich Geräte, Haushalte und Personen zusammen und erfasst manche Kontakte doppelt.

    Dieser LYDnews Audio-Teaser erklärt, warum CTV-Reichweiten nicht immer vergleichbar sind: was die AGF ab 2028 ändern will, was das CTV-Framework von IAB Europe verlangt und warum Server-Side Ad Insertion die Messung erschwert. Dazu die Einordnung von Jonas Manthey, CTV-Experte im LYDnews-Expertenkreis.

    Den Artikel findest du auf lydnews.com, die vollständige Einordnung lesen Mitglieder. Dort kannst du auch deine eigene Perspektive hinterlassen: https://lydnews.com/news/article/ctv-messung-reichweite-reporting. Die ersten drei Monate sind kostenlos.

    Redaktionelle Zusammenfassung. Die Einordnung wird vorgelesen, du hörst nicht die Originalstimme.

    #CTV #ConnectedTV #AdTech

    4 min
  • Gender Bias in KI: Wenn Personalisierung diskriminiert

    KI gilt als objektiv: Zahlen rein, Ergebnis raus. Doch Daten, Ziele und Modellierung entscheiden mit, wer gesehen, bewertet oder benachteiligt wird. Im Marketing kann Personalisierung so zur Benachteiligung werden.

    Dieses LYDnews Audio-Feature erklärt, wie Gender Bias in KI-Systemen entsteht, mit Beispielen aus Medizin, Werbung und Recruiting, und was hilft: von festen Testfällen über Datenqualität bis zu Audits und klarer Verantwortung. Dazu die Einordnung von Harald R. Fortmann, Geschäftsführer five14 GmbH.

    Den Artikel findest du auf lydnews.com, die vollständige Einordnung lesen Mitglieder. Dort kannst du auch deine eigene Perspektive hinterlassen: https://lydnews.com/news/article/gender-bias-ki-personalisierung-datenqualitaet. Die ersten drei Monate sind kostenlos.

    Redaktionelle Zusammenfassung. Die Einordnung wird vorgelesen, du hörst nicht die Originalstimme.

    #KI #GenderBias #Marketing

    8 min
  • AdCP und ARTF: Zwei Ebenen für Agentic Advertising

    KI-Agenten sollen in der Werbung planen, entscheiden und mit anderen Systemen zusammenarbeiten. Was brauchen sie dafür außer leistungsfähigen Modellen?

    Steffen Hopf, Regional Managing Director DACH & CEE bei Index Exchange, erklärt in seinem Gastbeitrag für LYDnews, wie das Ad Context Protocol (AdCP) und das Agentic Real Time Framework (ARTF) an unterschiedlichen Ebenen ansetzen und warum sie sich ergänzen.

    Den vollständigen Gastbeitrag liest du frei auf lydnews.com: https://lydnews.com/news/article/adcp-artf-agentic-advertising

    Redaktionelle Zusammenfassung. Die Zitate werden vorgelesen, du hörst nicht die Originalstimme.

    #AgenticAdvertising #AdTech #Programmatic

    3 min
  • ChatGPT Ads: Zwei Experten, zwei Lesarten

    ChatGPT Ads: Zwei Experten, zwei Lesarten. Ein LYDnews Audio-Teaser mit den wichtigsten Punkten und Ausschnitten aus beiden Einordnungen.

    OpenAI testet ein visuelles Anzeigenformat in ChatGPT und erweitert die Messung mit neuen Partnern: Conversion-Daten, Attribution, Markenwirkung und Brand Suitability. Inkrementalität und Markenwirkung stehen laut OpenAI noch am Anfang, Brand Suitability läuft als Pilot.

    David Porzelt, DACH Chapter Lead der Agentic Advertising Organisation (AAO), sieht einen Kanal im Aufbruch: "KI-Umgebungen entwickeln sich rasend schnell von Experimentierfeldern zu einem vollwertigen, performanten Werbekanal."

    Jonas Manthey, CTV-Experte im LYDnews-Expertenkreis, ist skeptischer: Für ihn liest sich die Ankündigung wie ein fertiges Messökosystem, das es so noch nicht gibt. Positiv findet er, dass OpenAI früh externe Partner einbindet statt nur eigene Zahlen.

    Die Frage dahinter: Werbekanal oder Testballon?

    Beide Einordnungen stehen exklusiv für Mitglieder auf lydnews.com. Dort kannst du auch deine eigene Perspektive hinterlassen, sichtbar neben den Experten. Die ersten drei Monate sind kostenlos.

    LYDnews. Einordnung statt Rauschen.
    lydnews.com

    4 min

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