Malediven Zeitreise

Malediven Zeitreise

By Inselnauten - Ein Reise Podcast über die MaledivenSociety & CulturePlaces & Travel
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Malediven Zeitreise episodes

  • MIP 010 - Auf der Suche nach den süßesten Früchtchen der Malediven

    Süß, saftig und lecker, das sind die Früchte der Malediven. Die Kraft der Sonne kann hier wahre Wunder bewirken. Aber wo findet Ihr diese Früchtchen und könnt sie auch gleich kosten? Wir nehmen Euch mit zum Local Market. Werdet wir sie dort finden? Außerdem erfahrt Ihr in diesem Inselnauten Malediven Backpacker Podcast, warum der Local Market dringend umbenannt werden muss.

     

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    13 min
  • MIP 009 - How much is the fish - Der Fischmarkt in Malé

    Der Fischmarkt in der Hauptstadt der Malediven in Malé ist definitiv ein Besuch wert. Wir nehmen Euch dahin mit und lassen Euch eintauchen in das Getümmel des wichtigsten Handelsplatzes der Malediven. Ein neuer spannender Inselnauten Malediven Backpacker Podcast über eine der schönsten Sehenswürdigkeiten des Inselreichs.

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    11 min
  • MIP 008 - Wenn uns die Malediven Rätsel aufgeben

    Die Malediven geben uns heute ein Rätsel auf. Wir lieben diese spannende Art und Weise, Wissen über das Inselreich zu erlangen. Dabei müssen wir unter der Wasseroberfläche recherchieren, na ja… jeden falls im weitesten Sinne. In dieser Folge erfahrt ihr, was maledivische Tauchplätze mit einem Thila, Giri und einem Faru zu tun haben und worum es sich bei einem Earth Cache handelt? Ein neuer Malediven Inselnauten Packpacker Podcast nicht nur für Geocacher.

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    23 min
  • MIP 007 - Eine Malediven Insel für uns alleine

    In dieser Folge geht es auf eine einsame Insel mitten im Indischen Ozean. Unser Kapitän macht das Boot klar und los geht die Fahrt nach Fushi… In diesem Inselnauten Backpacker Reise Podcast erfahrt Ihr, was die Strände auf den Malediven so einzigartig macht und warum wir fast unseren ganzen Proviant an eine Horde wilder Einsiedlerkrebse verloren haben. Wieder mit tollen Bildern von Rinas Lensart

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    12 min
  • MIP 006 - Chillen mit Grillen am Beach auf den Malediven

    In diesem Malediven Backpacker Podcast der Inselnauten erfahrt Ihr, was man alles zu einem echten maledivischen Beach BBQ benötigt. Welches die wahren Leckerbissen eines Grillfisches sind und warum Fisch auf den Malediven so lecker BIO schmeckt. Wir erleben die Malediven Insel als Backpacker und haben unser Mikro immer mit dabei.

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    13 min
  • MIP 005 - Backpacker Sternstunden auf den Malediven

    Den spektakulären Sonnenuntergängen der Malediven folgen traumhafte klare Sternen-Nächte. Wir nehmen Euch mit unters maledivische Himmelszelt und schauen mit Euch auf den endlos weiten Horizont. Was macht einen Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang auf den Malediven so besonders? Wieso müssen wir vorsichtig sein, nachts am Strand niemanden auf’s Haus zu steigen und warum Sternschnuppen auf den Malediven besonders lange fliegen. Der Backpacker Reise Podcast über Sonne, Mond und Sterne auf den Malediven.

     

    Shownotes Folge 005

    Smarte Malediven Reise Apps

    Das Paradiese brennt – Malediven Inseln im Flammenmeer

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    22 min
  • MIP 004 - Ukulhas ein Erfahrungsbericht

    Wir nehmen Euch heute mit nach Ukulhas. Die Malediven Insel wirbt damit, einen der längsten und schönsten Sandstrände der Malediven zu haben. Hält Ukulhas sein Versprechen? Ist die Insel für Backpacker und Individualreisende eine Reise wert. Wir erkunden für Euch die Fischerinsel Ukulhas, mit Strand und Menschen.

     

    Folge 004 – Ukulhas, ein Erfahrungsbericht

    [0:00] Ihr hört: den Malediven Podcast von den Inselnauten mit Geschichten, Erfahrungen, Abenteuern und vielen spannenden Infos aus dem Sonnenland der Malediven. Ich bin der Toddy und los geht’s!
    Music.

    [0:46] Wir sind auf Ukulhas angekommen und haben gerade eine Runde über die Insel gedreht. Das ist hier ganz einfach, weil die Insel gar nicht so groß ist, mit einer Ausdehnung von einem Kilometer Länge und nur 220 m Breite kann man, wenn man in der Mitte steht von links nach rechts schauen und sieht das Meer.
    Und dadurch ist die Insel auch recht überschaubar. Die erste Runde war beeindruckend.
    Tja, hier schreit der Koel wieder. Also auch in Ukulhas der maledivische Kuckuck bzw. asiatische Kuckuck der asiatische Koel.

    [1:34] Ein Wahrzeichen für die Ohren und wenn ihr diesen Vogel hört, dann seid ihr in Indien, in Sri Lanka, oder auf den Malediven unterwegs.
    Auf den Malediven gibt es eigentlich gar keine Singvögel. Von daher ist das eigentlich der einzige Vogelruf, den man hier so hört.
    Sehr prägnant. Wir lieben diesen Ruf, weil er uns immer wieder an die Malediven erinnert. Deshalb übrigens auch, in unserem Podcast Intro, ganz am Anfang die Erinnerung, der Koel der Malediven.

    [2:02] Tja… Das Schöne ist, dass die Insel, wie gesagt, eine sehr überschaubare Größe hat und man sie recht schnell umrundet.
    Wir sind jetzt hier in der Area, wo die Boote anlegen. Da kann man sagen, dass das sehr gut besucht ist für die nachmittags Zeit.
    Vielleicht hört ihr im Hintergrund die Kinder spielen. Die Erwachsenen liegen in den maledivischen Jolies rum und sitzen da drinnen und relaxen. So ein ganz typisches Bild. Müsst ihr unbedingt mal auf der Website schauen. Wir haben da eine ganz schicke Galerie. Da seht ihr… Ja, so typisches Island live.

    [2:22] Es ist einfach auch schön, in Ukulhas zu sein.

    Und dann hatten wir gerade eine ganz tolle Begegnung am Fischereihafen. Da kam gerade ein relativ kleines Fischerboot mit ihrem wirklich guten Fang.

    Und wir konnten das ganz aus der Nähe beobachten und haben verdammt viele Bilder geschossen. Könnt ihr auch im Internet schauen. Wir verlinken euch das in den Shownotes und da sieht man eigentlich, wie glücklich die Fischer sind und wie reichhaltig der Fang war, wie die Leute darauf warten, dass sie den Fisch kaufen können. Eigentlich richtig typisches maledivisches Leben mit lecker Rifffisch.

    [3:23] Die Kinder haben Spaß und die Kinder singen und denen geht’s dir noch richtig gut und sind richtig glücklich.

    [3:36] Englische Unterhaltung

    Tja, eigentlich interessant, weil hier hat uns gerade jemand erzählt, wie man zu Wasser auf der Insel kommt, denn nicht jede Malediven Insel hat das Glück,

    Grundwasser schöpfen zu können. (Also aus Quellen) Und hier war es wohl so, hat er uns gerade erzählt, dass es wohl Quellen gab und er hat auch was erzählt von Höhlen, wo man Wasser gefunden hat, aber trotz alledem, das ist nicht wirklich durchsichtig und von daher… wir sind ihm auch nicht weiter nachgegangen, weil wir haben noch keine Höhle auf einer Malediven Insel gesehen. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass es so was gibt.
    War aber trotzdem interessant darüber sprechen.

    [4:54] Ja und hier beginnt der endlos lange Sandstrand von Ukulhas.

    [5:02] Den Sonnenuntergang erleben wir eigentlich hier von der Seite nicht, sondern wir müssen auf die andere Seite, aber mit einem schnellen Weg herum um die Landzunge hier vorne müssten wir es auch noch zur anderen Seite schaffen.
    Und im Hintergrund hört ihr das Rauschen des Indischen Ozeans.

    [5:24] Tja, auf die andere Seite haben wir es noch geschafft und wir haben einen traumhaften Sonnenuntergang gesehen.
    Und ganz viele Bilder gemacht, die ihr bei uns natürlich im Blog sehen könnt. Da gibt es unter anderem auch einen ganz schicken Artikel: „Malediven im Flammenmeer“. Und jetzt gehen wir weiter zu unserem Guesthouse und hier gibt’s auch noch eine ganz spannende Stelle. Hier sitzt nämlich ein Pärchen am Strand, ganz schick dekoriert mit Licht und sie haben ein Dinner am Beach bei Sonnenuntergang.
    Das ist wirklich eine Traumkulisse! Ein herrlicher Sonnenuntergang! Die Sonne ist schon fast versunken. Der Himmel, der glüht richtig!
    Und hier sitzt ein Pärchen, glücklich und zufrieden in einen kleinen Pavillon aus Palmenblättern errichtet und überall sind Lichter aufgestellt und sie haben ein romantisches Candle-Light-Dinner.
    Ukulhas hat einen sehr langen Sandstrand. Das habe ich euch glaube ich schon gesagt.

    [6:36] Und dadurch, dass die Insel so schön klein ist, kann man von seinem Guesthouse in nur wenigen Schritten… wenigen Minuten (für manche) wirklich am Strand.
    Was will man mehr, als aus dem Zimmer fallen und direkt auf die Liege und ins Meer?

    [6:55] Das Hausriff ist auch recht nah am Ufer, also wenn man ins Wasser geht, sieht man nach etwa 20 m schon die Riffkante.
    Riffkante hört sich gefährlich an… da fällt das Riff langsam ab in den tiefen Bereich. Dafür hatten wir heute noch keine Zeit.

    [7:11] Music.

    [7:19] Genau… Ich sage einfach was, so wie ich das immer mache. Also… Wir müssen euch erklären, was ihr vom Strand in Ukulhas zu erwarten habt. Genau.

    [7:30] Ukulhas hat einen riesigen Strand, der sich um… nicht die halbe Insel… zwei Drittel würde ich sagen, der Westseite der Insel. Also ich würde sagen, es ist die Hälfte der Insel mit Strand umgeben, den man als einen Strand bezeichnen kann und an dem man sich aufhält, also aufhalten kann. Es gibt eine Seite, die eine aufgeschüttete Seite hat.
    Die ist befestigt mit Steinen. Dort kann man nicht im Sand um die Insel laufen.
    Dann gibt’s die große Fläche, wo der Hafen, also ein relativ großer Hafen mit zwei Hafenbecken ist auf der Ostseite der Insel und die komplette Westseite bis hin zur Sandbank ist komplett Strandbereich.
    Der Strand selber ist wunderschön. Es gibt unzählige kleine, schicke feine Muscheln. Der Sand ist weich. Man kann da drinnen spazieren gehen und man kann es sich gut gehen lassen, wie man das auf einer Malediven Insel ja generell macht. Man lässt es sich gut gehen.

    [8:40] Ungefähr 80% der Gästehäuser (kann man sagen) liegen direkt in Strandnähe das heißt, man kommt aus der Tür des Guesthouses und hat direkt die Möglichkeit den Strandbereich zu betreten. Wir haben auch einen kleinen Strandbereich. Der ist auch schattig. Da hat man einen kleinen Sonnenschirm für uns aufgestellt und auch die anderen Gästehäuser haben reichlich Liegen und reichlich Sonnenschirme, die natürlich auch von den Touristen genutzt werden.

    [9:11] Music.

    [9:29] Ja und jetzt ist es dunkel in Ukulhas. Zeit für Abendessen und wir waren gerade unterwegs und haben mal wieder geschaut, wie viele Locations es überhaupt gibt in Ukulhas, wo zu Abendbrot gegessen werden kann. Das sind fünf an der Zahl. Wir versuchen eigentlich jeden Abend eine Location zu testen, um dann die beste rauszusuchen oder die besten 2 und die dann euch weiterzuempfehlen. Hier ist das ein bisschen schwierig, weil wir mit der ersten nicht so wirklich überzeugt waren. Vor allem auch nicht vom Preis und deswegen haben wir uns hinreißen lassen, in ein Restaurant zu gehen, was wir eigentlich eher meiden, nämlich ausländische Restaurants, die nicht typisch maledivisch sind. Und in dem Fall gibt’s hier einen Thai. Auch direkt am Strand. Nennt sich „Sea La Vie“.
    Ist ein schicker Name. Es liegt auch wirklich fast direkt am Strand und ja. Wir haben es auf uns zukommen lassen und haben dort verdammt lecker gegessen.
    Die Preise waren völlig in Ordnung. Natürlich gibt es dort keine maledivische Bedienung, sondern das sind wirklich Thai Mädchen, oder es können auch Mädchen aus Malaysia gewesen sein, aber super freundlich, super zuvorkommend. Wir hatten einen köstlichen „Lemon Eistee“ zur Vorspeise. Wir hatten super leckere Nudeln. Ich hatte einen „Spicy Tuna Reis“, danach lecker Cafe.

    [10:59] Leute, auf jeden Fall empfehlenswert. Die haben auch Zimmer, die schauen wir uns morgen mal an, einfach mal um zu gucken, wie die eingerichtet sind, um vielleicht auch eine Empfehlung dafür abzugeben. Müssen wir einfach mal schauen. Also, wir sind begeistert und das haben wir hiermit festgehalten.

    Und jetzt gehen wir noch an den Strand, weil heute sternenklarer Himmel ist. Den sollte man sich anschauen, weil das auf den Malediven wirklich einzigartig ist. Alles voller Einsiedler….

    [11:31] Aufpassen dass man den kleinen Männern, den kleinen Muschel-Trägern hier nicht in die Quere kommt.
    Hier wurde grad geleuchtet, weil es dunkel ist, sonst trete ich einen aufs Haus.
    Wow, ist der groß! Schick! Alles voller Einsiedlerkrebse.

    Ja, also am Ukulhas-Beach war es so cool, dass wir uns entschlossen haben da noch eine neue Folge daraus zu machen. Also beim nächsten Mal wieder einschalten und wir starten dann mit unseren Erlebnissen bei einer sternklaren Nacht am Strand von Ukulhas.

    Und was wir aber vergessen haben am Anfang des Podcasts: Wir haben euch gar nicht erzählt, wie wir nach Ukulhas gekommen sind.
    Und über die Insel haben wir euch auch noch über einige wichtige Details im Unklaren gelassen, deshalb liefere ich die jetzt für euch noch nach.

    [12:23] Music.

    [12:29] Über Ukulhas will ich euch was erzählen. Über die Insel, die im nördlichen Ari-Atoll liegt: der Ari-Atoll.
    Das ist einer der größten Atolle auf den Malediven, deshalb auch getrennt, wenn man über das Atoll spricht.
    Man redet immer über das Nord-Ari- und über das Süd-Ari-Atoll. Ukulhas ist eine Insel ganz im Norden des Nord-Ari.
    In der Nähe von Rasdhoo ist ein kleines Mini Atoll, was dem Nord Ari vorgelagert ist und Rasdhoo ist auf jeden Fall ein Orientierungspunkt für eure Anreise. Nämlich, wenn ihr eine Fährverbindung sucht, werdet ihr ins Nord-Ari-Atoll nur über Rasdhoo anreisen können und von daher ist es gut für euch den Namen schon mal gehört zu haben.

    Also, wie kommt ihr von Malé nach Ukulhas? Wir haben drei Möglichkeiten für euch. Einmal ist es die günstigste Möglichkeit: über die Public Ferry, also die öffentliche Fähre. Und zwar, wenn ihr am Flughafen angekommen seid, müsst ihr auf in die Hauptstadt.

    Dort gibt’s preiswerte Transportmöglichkeiten für 1 $ sitzt ihr in die Hauptstadt über, nehmt euch ein Taxi.
    Und von dort nehmt ihr den Weg zum „Villing Gilly Ferry Terminal“ und am Villing Gilly Ferry Terminal fahren am Sonntag, am Dienstag und am Donnerstag jeweils um 9:30 Uhr eine große Ferry nach Ukulhas. In etwa vier bis viereinhalb Stunden seid ihr übergesetzt und die Fahrt kostet nur 3,50 $. (pro Person pro Weg) Zurück könnt ihr auch mit der Public Ferry fahren und zwar am Samstag, Montag und Dienstag. Und da fährt die Fähre am großen Hafen in Ukulhas ab und 10 Uhr morgens geht dort die Reise los.

    Die zweite Möglichkeit: ein Speedboot. Und es wird euch am besten organisiert, wenn ihr euer Guesthouse, oder Eurer kleines Hotel auf Ukulhas gebucht habt, dann assistiert man euch, indem jemand euch Vorschläge macht, welche Speedboot-Transfers ihr gerne buchen wollt. Es gibt von Malé aus (also auch wieder von der Hauptstadt. Ihr müsst vom Flughafen auf jeden Fall in die Hauptstadt.) um 10:30 Uhr täglich und um 16 Uhr täglich eine Verbindung nach Ukulhas und die kostet pro Person im Moment 50 $ für einen Weg. Von Ukulhas zurück, kommt ihr auch wieder ganz schnell per Speedboot.

    Und zwar, morgens um 7 Uhr oder um 13 Uhr und die Überfahrt dauert in der Regel dort, je nach Wetterlage ungefähr eine Stunde/ eine Stunde 30 min.
    Und dann gibt’s noch eine ganz exklusive Variante, die wir euch natürlich auch nicht vorenthalten wollen weil, wer auf diewegen Urlaub macht, der findet es schick, auch mal mit einem Seaplane unterwegs gewesen zu sein.

    [15:35] Deswegen habe ich das für euch mal rausgesucht und erklär euch mal, wie ihr am günstigsten, oder welche Möglichkeit es überhaupt gibt, mit dem Seaplane auf Ukulhas zu kommen. Und zwar, organisiert das bitte auch über euer Guesthouse. Die haben den direkten Draht zur Team A Trans Maldivian Airways.
    Das ist die Fluggesellschaft, die alle Wasserflugzeuge auf den Malediven von A nach B schickt. Die Kosten für eine Strecke: 220 $.
    Und wenn ihr hin und zurück fahren wollt, kostet es 365 $. Das sind Preise, die im Moment, also im Mai 2017 gelten. Und für ein Kind 130 und hin und zurück 220.
    Ihr müsst den Transfer nach Rasdhoo buchen (also, sind wir schon wieder bei Rasdhoo), denn in Rasdhoo gibt es eine Plattform, wo das Wasserflugzeug landen kann, bzw. wo es anlegen kann und von dieser Plattform werdet dir dann auch abgeholt. Da schickt euch dann Ukulhas ein kleines Speedboot bzw. ein kleines Fischerboot und dann werdet ihr von dem Speedboot auf eure einheimische Insel nach Ukulhas gebracht hat. Das kostet aber noch mal zusätzlich für den Weg von der Plattform, wo das Wasserflugzeug gelandet ist. Zur einheimischen Insel also nach Ukulhas kostet das noch mal 50 Dollar.

    [17:10]   Auf der Website, steht nicht, ob das für das ganze Boot ist oder pro Person. Das müsst ihr auf jeden Fall mit eurem. Guesthaus im Vorfeld absprechen. Und das ist ganz wichtig, man soll auf jeden Fall das Seaplane nicht erst ein Tag vorher buchen, sondern versucht dort schon mindestens drei Tage vorher angefragt zu haben, also lasst euer Guesthaus anfragen. Und wir finden das ganz sympathisch, weil wir bekommen auch über unseren Blog immer wieder Anfragen: „Gibt es denn eine Möglichkeit? Wir wollen nicht auf einem teurem Resort Urlaub machen, aber trotzdem würden wir gerne mal aus einem Wasserflieger gucken“, weil (glaubt uns!) es ist ein total geiles Erlebnis.

    Ja, Wasserfliegen ist einfach cool, weil alleine schon das Einchecken, der kleine Mini Airport, wo die ganzen Wasserflieger starten, der Geruch nach dem Kerosin, extreme Sounds, wenn die Maschinen anlegen, wenn die Maschine ablegen, kurz vor dem Start, wenn ihr die Piloten da drin seht, wie die teilweise barfuß in den Maschinen sitzen und unten die Hebel bzw. die Pedale bedienen.

    Es ist ein absolut super Erlebnis und das solltet ihr euch nicht entgehen lassen, wenn ihr die Kosten, die ich euch am Anfang gesagt habe von ungefähr 220 $ pro Person One-Way nicht scheuen wollt. Ihr erlebt auf jeden Fall was ganz, ganz Spezielles.

    [18:35] Was ihr unbedingt noch wissen solltet, wir reden immer von eurem Guesthouse. Wie bucht man überhaupt ein Guesthouse auf den
    27 min
  • MIP 004.0 - Von Insel zu Insel - Transfer auf den Malediven

    Inselhüpfen – eine lustige Wortkreation, aber wie für die Malediven gemacht, wo das Land doch aus fast 1200 Inseln besteht. Daher sollten Transfers auf den Malediven auch gut organisiert sein. Wir fahren heute mit der lokalen Fähre ins Nord Ari Atoll und ihr dürft uns begleiten. Dabei erfahrt ihr, wie man am günstigsten auf den Malediven von Insel zu Insel hüpfen könnt und warum wir Reisetage eigentlich gar nicht mögen.

    [optin-cat id=”3295″]
    Transcript
    [0:00] Ihr hört den Malediven Podcast von den Inselnauten mit Geschichten, Erfahrungen, Abenteuern und vielen spannenden Infos aus dem Sonnenland der Malediven. Ich bin der Toddy und los geht’s…

    [0:15] Music.

    [0:47] Guten Morgen zusammen.
    Hier ist der Toddy vom Inselnauten-Malediven-Blog und heute ist Reisetag. Der große Nachteil eines maledivischen Reisetages ist, dass man in der Regel vor dem Hell-werden aufstehen muss, weil die Transfers in der Regel immer rechtzeitig am morgen starten. Das hängt für Urlauber schon damit zusammen, dass die meisten Abflüge von den Malediven am Vormittag stattfinden und natürlich die Urlauber am Morgen von ihren Inseln zum Airport gebracht werden müssen, damit es keine unnötigen Zwischenübernachtungen in Male geben muss. Jeder will ja seinen Urlaub bis zum Maximum genießen.
    Und bei uns heute, in dem Fall ist es, wir fahren heute mit einer „Government-Ferry“, also mit einer öffentlichen Fähre. Also können wir sagen, das sind die Öffis, die öffentlichen Verkehrsmittel der Malediven.
    Und wir bewegen uns heute im Inneren eines Atolls. Wir fahren heute von Thoddoo ins Rasdhoo-Atoll, vom Rasdhoo-Atoll fahren wir ins nördliche Ari-Atoll und da sind wir auf dem Weg zur Insel Ukulhas.

    [2:19] So und jetzt ist es gleich 7 Uhr. Jetzt hat man uns mit einem kleinen Pick-Up bzw. mit einem kleinen Van und dem Gepäck zur Fähre gefahren. Das ist alles eingeladen worden. Die maledivischen Fähren müsst euch recht groß vorstellen. Ich glaube hier passen fast 70 bis 100 Leute drauf. Eine sehr große, bequeme Ferry. Auch mit Polstersitzen.

    [2:42] Die See ist bewegt.
    Wir haben schon schlimmere Tage erlebt. Wird auf jeden Fall Schaukeln, aber wir sind seetüchtig. Das schaffen wir. Wir sind ungefähr zweieinhalb Stunden unterwegs bis Ukulhas.
    Und ja, wir hoffen auf eine schöne und soweit ruhige Überfahrt und wenn wir noch mal halten, dann gebe ich vielleicht noch mal eine Info. Wir wissen im Moment nicht was es kostet. Wir wissen auf jeden Fall, dass es günstig sein wird, weil die „Public-Ferrys“, also die „Governmental-Ferrys“ in der Regel recht preiswert sind.

    [3:18] So, der Motor ist angelassen hinter uns. Ich stehe grad hinten am Heck des Schiffes und ich schaue auf die schicke Fähre die „Fruit-Ferry“ von Thoddoo, wo die vielen leckeren Früchte, die hier angebaut werden nach Malé gebracht werden. Die Kisten sehen wirklich schick aus: gelb, blau, weiß gezeichnet (angemalt), eine sehr ordentliche Fähre. Die kann man übrigens auch buchen, wenn man richtig Lust auf Abenteuer hat. Die fährt immer um Mitternacht nach Malé. Die braucht in der Regel so fünf Stunden. Man kriegt eine kleine Matratze und kann es sich auf Deck gemütlich machen. Bei ruhiger See hat man auch eine ruhige Überfahrt nach Malé und ist so… ja es ist eine kurze Nacht, aber sicher auch recht preiswert. Der viele Platz ist übrigens recht spärlich ausgefüllt. Wir haben 4…6…8…9…10…11 Touristen, die unterwegs sind und so wie es im Moment ausschaut, ist hier kein einziger Malediver dabei.

    [4:26] Die maledivisch aussehen, das ist Boat Crew und von daher ist das heute halt eine Touri-Ferry.

    [4:36] Und auf geht’s ins Rasdhoo-Atoll.

    [4:40] Music.

    [optin-cat id=”3295″]
    [4:50] Ja, jetzt sind wir eine reichliche Stunde unterwegs gewesen und wir sind jetzt im Rasdhoo-Atoll, ein kleines Atoll, was dem Nord-Ari-Atoll vorgelagert ist, bekannt durch die Ferieninseln Veligandu und Kuramathi.
    Kuramathi ist eine Insel, die sehr langgestreckt ist und die drei unterschiedliche Resorts vereint, drei unterschiedliche Preiskategorien hat. Sehr interessant! Wer dort Urlaub macht, hat dort viel Auslauf, kann auch ganz viel erleben, kann auch glaube alle Restaurants benutzen.
    Eine Insel, die auf jeden Fall Spaß macht. Wir halten jetzt direkt auf die Atoll-Hauptstadt zu, nämlich auf Rasdhoo auch eine Insel, die als Urlaubsinsel sehr bekannt geworden ist in den letzten Jahren.Vielleicht haben wir Zeit auf einen Tagesausflug, um Rasdhoo zu besichtigen.
    Schauen wir mal… Auf jeden Fall sind wir angekommen. Erstmal im Rasdhoo-Atoll laden hier die ersten Urlauber ab und dann geht unsere Reise weiter nach Ukulhas. Vielleicht melde ich mich noch mal aus Rasdhoo kurz, wenn wir angelegt haben.

    [5:55] Music.

    [6:14] Ja, jetzt haben wir am Hafen angelegt. Es macht einen netten Eindruck. Alles sauber und aufgeräumt.
    Wie üblich an den zentralen Punkten: immer die Kinderspielplätze, die kunterbunt, quietschbunt aus Plastik, Klettergerüsten und diversen Spielgeräten bestehen. Und hier warten für gewöhnlich immer die Betreiber der Gästehäuser mit kleinen Schildern in der Hand und die holen euch dort ab.
    Sie organisieren einen Transfer für euch ganz einfach, indem sie das Gepäck je nach Größe der Insel halt tragen, oder mit einem kleinen Karren zum Gästehaus fahren. Und so ist es für euch eigentlich nicht wirklich aufwendig, weil ihr werdet, wenn ihr das Gepäck auf der Fähre losgeworden seid und man meist schon das Guesthouse fertig gemacht hat, das euch auf die Reise geschickt hat, oder es wird hier gerade noch ausgeladen und dann steht schon wieder in eurem neuen Zimmer und die Reise ist eigentlich sehr unbeschwerlich.

    Ja und das ging dann doch etwas schneller als gedacht. Nach wieder einer knappen Stunde und einem kleinen Nickerchen, was wir gemacht haben, weil wirklich das Tuckern des Motors so eintönig ist und wir halt morgens zeitig aufgestanden sind, uns in den Schlaf gewiegt hat, haben wir schon  die Insel Ukulhas vor uns.

    [7:49] Es war eine ruhige Überfahrt, es war eine relativ schnelle Überfahrt. Wir sind um 7 Uhr in Thoddoo gestartet und wir haben es jetzt… ja, wirklich kurz vor halb zehn. Und wir sind schon auf der neuen Insel und wir freuen uns jetzt ganz gewaltig auf eine neue Erfahrung im Nord-Ari-Atoll auf der Insel Ukulhas.

    [8:08] Music.

    Transfer auf den Malediven – der ultimative Guide zum Inselhüpfen

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    9 min
  • MIP 003 - Dosenfischen auf den Malediven

    Wir suchen heute einen Schatz… einen in der Dose Gemeinsam mit unserer Rina, einer begeisterten Geocacherin, suchen wir im Maledivischen Dschungel einem Geocache. Er wurde noch nie gefunden! Schaffen wir es und werden die Ersten sein? Wir nehmen Euch dazu mit auf die wunderschöne Einheimische Malediven Insel Thoddoo.

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    23 min
  • MIP 002 - Thoddoo das fruchtige Paradies, der ultimative Erfahrungsbericht
    Thoddoo, der ultimative Erfahrungsbericht

    Die Malediven Insel Thoddoo ist nicht nur bekannt für die leckeren Früchte und dem frischen Gemüse, sie hat zudem auch auch eine traumhafte türkisblaue Lagune mit einem romantischen Sandstrand. Wir haben für Euch Thoddoo erkundet und wir erzählen Euch, was Thoddoo für uns so einzigartig macht.

    Transkript

    [0:00] Ihr hört: den Malediven Podcast von den Inselnauten, mit Geschichten, Erfahrungen, Abenteuern und vielen spannenden Infos aus dem Sonnenland der Malediven. Ich bin der Toddy und los geht’s.

    [0:15] Music.

    [0:46] Wir sind angekommen auf Thoddoo, einer Einheimischen Insel im Rasdhoo Atoll.
    Das gehört zum nördlichen Ari-Atoll.
    Es ist gar nicht so weit weg von Male. Wir sind gestern mit dem Speedboot in knapp anderthalb Stunden hier gewesen.

    [1:09] Es war ein bisschen windig. Die Überfahrt hat ein wenig geschaukelt, aber da es recht kurz war, haben wir das gut überstanden.
    Und jetzt sind wir auf Thoddoo. Das ist eine sehr große Malediven Insel im Vergleich zu anderen Inseln mit 1,7 Quadratkilometern Fläche und einer Ausdehnung von 1,6 km Breite und 1,2 km Länge, ist es wirklich eine recht große Insel. Man braucht schon knapp eine Stunde, um die Insel zu umrunden. Das haben wir noch nicht gemacht, werden wir aber sicher und es gibt wahnsinnig viel zu erkunden, weil die Insel groß ist. Es wohnen etwa 2000 Leute drauf.
    Es gibt im Moment 16 Gästehäuser und wir freuen uns drauf euch ganz viel von Thoddoo zu erzählen.

    [1:55] Music.

    [2:02] Ja und nach der ersten Nacht, wo wir ausgiebig geschlafen haben, weil wir ja einen langen Flug hinter uns hatten. Das ist schon anstrengend, eine Nacht im Flieger zu sitzen, wo man nicht wirklich, richtig gut schlafen kann. Vielleicht habt ihr ja unseren Podcast gehört, wo wir die Anreise auf die Malediven beschreiben. Ja und nach einem leckeren Frühstück haben wir uns jetzt aufgemacht, den Bikini Strand zu erkunden. Nach ungefähr 15 Minuten Fußmarsch von unserem Guesthouse, haben wir den Bikini Strand erreicht und wir suchen schon. Die Mädels sind schon am Schauen nach Muscheln, nach Steinen, nach Krebsen. Der Strand ist übersät. Dieser Strand ist richtig groß, sieht richtig cool aus, ist weiß, schneeweiß, wie sich das für Malediven Sand gehört, für einen Malediven Strand gehört.
    Und es sind nicht viele Leute da. Jeder hat seinen Platz und ja, es ist richtig cool, auf den Malediven zu sein.
    Wir haben unseren perfekten Platz gefunden. 2 Hängematten, 3 Liegen. Ein kleiner Strand für uns alleine.
    Wir sind immer noch glücklich, auf den Malediven zu sein. Leute, ist das cool hier!

    [3:23] Music.

    [3:35] Ja und hier ist wieder der Toddy von den Inselnauten. Ein neuer Tag in Thoddoo. Gestern hat es mich ein bisschen ausgeknockt.
    Hatte ganz doll Halsschmerzen. Manchmal muss man erst auf die Malediven fahren, um richtig krank zu werden, aber jetzt nach einer Nacht Schlaf hat sich das wieder soweit beruhigt. Jetzt hört man es vielleicht noch an meiner Stimme, dass ich ein bisschen kratzig klinge, aber wir haben uns jetzt aufgemacht.
    Weil heute nicht so viel Sonne scheint, nutzen wir die Zeit mittags, dass wir eine Runde durch Thoddoo-Stadt drehen, um einfach mal zu erkunden, wie die Einheimischen hier leben, was es für Restaurants gibt, andere öffentliche Einrichtungen, kleine Shops und alles, was für euch wichtig wäre, wenn ihr auf Thoddoo Urlaub machen würdet. Was ihr übrigens auf jeder Insel finden werdet und auf Thoddoo sogar in doppelter Ausführung: einen riesengroßen Fußballplatz, denn die Malediver sind alle ganz verrückt nach Fußball.
    Und die verfolgen auch die europäischen Ligen. Früher haben sie hauptsächlich den Italienern zugejubelt, jetzt den Spaniern. Jetzt haben wir Deutschen auch einen Stellenwert seitdem wir Weltmeister sind. Also Malediver, eine ganz verrückte Fußball Nation.
    Was uns auch sehr positiv auffällt, die Insel ist total grün. Die ist sehr bewachsen, hier stehen ganz viele hohe Bäume.
    Das heißt, auch in der Mittagszeit gibt es hier eine ganze Menge Schatten und durch die Vegetation wirkt die Insel natürlich auch sehr südländisch, sehr Feeling von Südsee. Wenn man das Meer im Hintergrund rauschen hört, dann ist das einfach genial. Die Lianen, die großen Blätter, die Früchte, die wir alle nicht kennen… zusammen mit den maledivischen Häusern, ist das schon alles sehr beschaulich. Also eine ganz tolle Insel und habe ich euch auch schon erzählt? Kleinen Moment! Hier kam gerade Moped, das hat so viel Krach gemacht.

    Vielleicht hatte ich euch auch schon erzählt, dass Thoddoo dafür bekannt ist, dass hier Landwirtschaft betrieben wird. Das heißt, hier werden insbesondere ganz viele Früchte angebaut und auch ganz viel Gemüse… und ja das macht die Insel sehr interessant. Auch für diejenigen, die sich gerne vegetarisch ernähren, weil die Fruchtplatten, die man hier in den Restaurants bekommt, sind einfach nur delikat, mit leckerer Papaya, mit leckerer Wassermelone, mit Guave, mit Pineapple, also Ananas und natürlich auch mit der Nationalfrucht der Malediven, nämlich mit der Kokosnuss.

    Heutzutage ist das verboten. Genau. Heutzutage ist genau was verboten? Nämlich, wir stehen grad vor der typisch maledivischen Außenmauer, über die Häuser geschützt sind und zwar bestehen diese Mauern aus Korallen-Stücken. Das heißt, das einzige natürliche Baumaterial, was ist auf den Malediven früher gab, waren natürlich die Korallen, die sie aus dem Meer geholt haben (sind aus den Riffen raus gebrochen worden) und das ist natürlich jetzt verboten, weil man die Riffe schützen muss. Das wisst ihr selber.
    Das wisst ihr auch durch unser Coral Doktor Projekt, dass die maledivischen Riffe stark bedroht sind. Nicht nur durch die Klimaerwärmung, sondern auch durch menschliche Einflüsse und einer dieser Einflüsse ist natürlich auch, dass die

    [7:02] Malediver dazu beitragen, ihre Riffe zu zerstören. Bei dieser massiven Bautätigkeit ist das ein enormer Eingriff in die Natur.
    Aber die alten Mauern trotzdem, die existieren noch, sehen wunderschön aus. Die ist hier oben bemoost.
    Ihr müsst mal schauen, in unserem Blog haben wir ganz viele Bilder und da werdet ihr auch solche schicken Bilder von richtigen maledivischen, alten Bauwerken sehen.

    [7:26] Ja und jetzt sind wir angekommen auf der großen Straße der Insel. Das heißt, da ist immer eine sehr große Straße, die die Insel quer durchläuft. Die ist recht breit und wenn sie ideal gebaut ist, kann man von der einen Seite zur anderen, was in Thoddo etwa… was haben wir schon gehört 1,7 km lang und wie breit habe ich vergessen. Sorry.
    Die Ausdehnung ist auf jeden Fall so, dass wir jetzt gerade über 1 km von links nach rechts schauen können und wir sehen auf beiden Seiten das Meer.
    Gesäumt von Palm von Brotfruchtbäumen von ganz großen Pfützen weil, es hat nachts geregnet und von ganz vielen Maledivern und dazu noch von ganz vielen kleinen Mopeds, weil die Insel ja so groß ist und auch recht wohlhabend, muss ich sagen, dass sich hier schon fast jeder eigentlich ein Moped leisten kann. Auch der Besitzer unseres Guesthouses hat uns erzählt, dass er sogar zwei Mopeds in der Familie hat. Nämlich, seine Frau fährt ein Moped und er fährt auch eins.

    [8:32] Und die große Straße auf einer Insel nennt man die sogenannte Bodu Magu Bodu wie groß und Magu wie Straße.

    [8:44] Tja. Für alle, die das nicht wissen: Die Malediven sind zu 100% ein muslimischer Staat.
    Und hier wird wie in allen muslimischen Ländern 5/6-mal am Tag gebetet. Früh am Morgen ruft der Muezzin zum 1. Gebet.

    [9:05] Wenn euer Guesthouse ganz in der Nähe eines Minaretts steht, dann kann es gut sein, dass ihr morgens um die fünfte Stunde geweckt werdet und ihr dem doch eigentlich schön klingenden Gesang des Muezzins lauschen könnt.
    Wir sind in Thoddoo vor der Moschee. Eine recht große Moschee für eine lokale Insel. Zweistöckig, schicke, verzierte Fenster, ein hoch aufragendes (wir sind gerade am Abend hier) hell erleuchtetes Minarett.
    Auf jeden Fall solltet ihr euch solch ein schickes Bauwerk anschauen, weil es gehört zu den Malediven und es gehört auf eine einheimische Insel.
    Übrigens… Für alle, die in Resorts Urlaub machen: auch dort gibt es kleine Moscheen, die von dem Inneren der Insel verborgen sind.
    Die sind für die Angestellten. Damit auch die (also die Angestellten sind ja auch Muslime) beten gehen können, gibt es auf den Resort-Inseln auch kleine Moscheen.

    [10:17] Music.

    [10:24] Meine Stimme hat‘s immer noch ganz schön in sich, immer noch ein bisschen belegt, aber ich hoffe ihr könnt damit umgehen. Ich bin gerade auf dem Weg zum Strand und muss euch noch mal sagen, wie schön diese Insel ist. Der Weg dauert ungefähr zehn Minuten, bis man am Strand ist und der Weg führt durch wunderschöne Plantagen mit Papaya Bäumen, mit Passion Fruit, Kürbis Feldern und Gurkenpflanzen, hier haben sie gerade Kohlrabi angebaut. Völlig ungewöhnlich für die Malediven, aber richtig schick und da es letzte Nacht so schön geregnet hat, haben die Plantagenarbeiter heute frei, weil die brauchen nämlich heute nicht gießen.
    Auf dem Weg begegnet man immer wieder Gästen, die natürlich auch von einem kleinen Ort zum Strand pendeln. Auf der Insel gibt es einen sehr starken Überhang an russischen Gästen, die aber in keiner Weise irgendwie negativ auffallen, weil es hier ja auch gar keinen Alkohol gibt, dass große Partys gefeiert werden können
    und daher hält sich die Lautstärke auch in Grenzen bzw. das ist überhaupt gar keine Lautstärke. Am Abend ist das Leben relativ ruhig, man sitzt zusammen, trinkt frisch gepresste Säfte, oder einfach nur einen Softdrink, oder Wasser, bearbeitet ein paar Bilder, die man gemacht hat, ist in Social Networks unterwegs und lässt sich‘s einfach gut gehen.

    [12:04] Oder man benutzt halt auch einfach Fernseher, wir ihr das auch so von zu Hause kennt, also nichts Ungewöhnliches. Immer wieder kommen mir Leute entgegen, aber trotz alledem immer mal wieder auf dem Moped.
    Tja und wenn man mal Glück hat, trifft man auf dem Weg auch noch den Waiter vom Restaurant, der gerade unterwegs ist zum Strand. Der hat nämlich grad Essenbestellungen entgegen genommen von Gästen und die bringt er doch tatsächlich für die Urlauber zum Strand und die brauchen sie nicht bewegen, das heißt, sie brauchen ihre Liegen nicht aufgeben, ihre schicken Plätzchen die sie gefunden haben nicht aufgeben und das ist natürlich traumhaft.
    Haben wir auch noch nicht erlebt auf den Malediven, dass man so einen Service geboten kriegt. Er hat mir auch angeboten, dass ich mitfahren kann.
    Hab ihm dann gesagt, ich bin in Deutschland immer nur im Auto unterwegs und laufe relativ wenig. Also bin ich weiter zu Fuß auf dem Weg zum Strand.

    [13:02] Music.

    [13:10] Ein neuer Tag in Thoddoo. Wir hatten heute Morgen ein bisschen Auszeit genommen. Es gab ein bisschen was zu arbeiten. Wenn man als digitaler Nomade unterwegs ist, muss der Laptop halt auch mal herhalten, um das eine oder andere zu erledigen.
    Und dann gab es die große Überraschung. Eigentlich gab’s heute schon zwei Überraschungen, denn wir haben heute zwei völlig neue Gerichte kennengelernt die wir eigentlich von den Malediven kennen sollten, aber ja, die uns bisher verborgen geblieben sind. Zum Frühstück gab es eigentlich das berühmte Mashuni, aber in einer Variation mit Kürbis, wie wir es noch nie vorher gegessen haben. Absolut lecker, oder wie man auf den Malediven sagt: Varrah meeru.
    Wir waren hin und weg. Dann hat man uns heute Morgen nach dem leckeren Frühstück gleich noch auf ein richtiges, echtes maledivisches Mittagessen eingeladen.
    Und deswegen halt die Überbrückungszeit in unseren mobilen Offices und dann wurde uns eine Garudhiya-Soup serviert. Super genial zusammengestellt aus Ingredienzien, die wir eigentlich kennen.
    Also, eine Garudhiyasuppe ist eine Fischsuppe von den Malediven. Das ist eigentlich nur ausgekochter Thunfisch.
    Gekochte Thunfisch Stücken in einer leckeren Thunfisch Brühe und da kommen dann so verschiedene Sachen rein, wie getrockneter Fisch, wie geräucherter Fisch, wie Reis, ein bisschen Zitrone, natürlich ein bisschen Chili, dann die berühmten
    Moringablätter. Die werden leicht an frittiert zusammen mit ein wenig Chili. Eine super geniale Mischung, die man auf den Malediven mit Händen isst. Erst muss man sie ordentlich vermischen und wenn man den Reis mit der Mischung verzehrt hat, bleibt eine ganz leckere Brühe übrig.
    Und die kann man dann trinken. Ich kann euch sagen: ein absoluter Genuss! Also wenn ihr irgendwo mal die Gelegenheit habt eine echte Garudhiya-Suppe essen zu wollen, lasst euch das bitte nicht entgehen!
    [15:12] Zum Strand wollen wir noch was sagen. Der Bikini Strand in Thoddoo, einer der schönsten Strände, die wir bisher auf den Malediven gesehen haben.

    [15:47] Wie lang ist er etwa? Knapp 300m würden wir sagen. Soll sogar noch verlängert werden, habe ich heute gehört.
    Ja, Platz ist im Moment genug, aber wenn es noch mehr Gästehäuser auf der Insel geben sollte, dann ist es gut, wenn es noch ein bisschen Platz gibt. Im Moment verteilt sich das aber trotzdem recht gut. Man hat schon manchmal das Gefühl, dass man seinen eigenen Strandabschnitt hat.
    Es gibt Liegen, die man benutzen kann. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Es steht überall „Thoddoo Beach“ drauf.
    Es sind keine Liegen, die exklusiv für irgendwelche Guesthouse Bewohner gemietet werden und die auch dann nur von denjenigen für den Tag belegt werden dürfen. Es gibt und das ist eigentlich das geniale an dem Strand, noch eine zweite Reihe. Die Insel liegt relativ hoch, also ich würde sagen die ist mal locker
    fast zwei Meter über dem Meeresspiegel gelegen.
    Vielleicht noch ein klein bisschen weniger, aber das kann ich so schlecht einschätzen, wenn man diese kleine Anhöhe erzwungen hat, dann kommt man in einen Bereich, den man auch sehr schön mit Sand verschüttet hat, mit dem schönen weichen Malediven Sand. Und dann kann man in einer Art Palmenhain (in diesem Sand) schattige Plätzchen finden, wo man sich niederlassen kann wo auch Liegen stehen, oder man kann sich die Liegen vom Strand mit in die schattige Region nehmen. Und das ist eine ganz tolle Sache, weil ihr wisst vielleicht, dass es am Äquator doch mittags recht heiß wird, die Sonne fast senkrecht am Himmel steht und das ist halt wirklich (wenn die Sonne da richtig bullert) angenehm im Schatten zu liegen, bisschen zu relaxen.

    [17:13] Und man wird braun im Schatten, genau. Und das schöne: man muss sich da nicht zurück in sein Guesthouse ziehen, weil man einfach die Hitze nicht mehr aushält, oder wenn man mit so einem kleinen Sonnenschi
    23 min

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