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Geschwister von Kindern mit Schulangst – das Kind, das keine Probleme macht
Folge 26: Geschwister von Kindern mit Schulangst – das Kind, das keine Probleme macht
Kurzbeschreibung
Wenn ein Kind Schulangst hat, verändert das nicht nur seinen Schulbesuch – es verändert die Aufmerksamkeitsordnung der ganzen Familie. Diese Folge schaut auf das andere Kind.
Ausführliche Beschreibung
Es gibt Kinder, die in dieser Situation erstaunlich gut funktionieren. Sie warten. Sie passen sich an. Sie fragen nicht nach. Und das sieht zunächst nach Stärke aus. Aber Selbstständigkeit und Selbstzurücknahme sehen von außen gleich aus – innerlich sind sie etwas völlig anderes.
Diese Folge ist ausdrücklich kein Vorwurf. Wer ein Kind in Not begleitet, schaut dorthin, wo es brennt. Es geht darum, den Blick einmal kurz umzudrehen – und um die Frage, was schon zehn Minuten am Tag verändern können.
Darum geht es in dieser Folge:
● Der Unterschied zwischen selbstständig und sich zurücknehmend
● Warum Wut auf das Geschwisterkind kein Mangel an Liebe ist
● Wie in Familien unbemerkt Rollen entstehen
● Was das Geschwisterkind ausdrücklich nicht leisten muss
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Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026.
Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern.
Wissenschaftliche Quellen
Sharpe, D. & Rossiter, L. (2002)
„Siblings of children with a chronic illness: a meta-analysis." Journal of Pediatric Psychology, 27(8), 699–710. Geschwister zeigen im Durchschnitt mehr internalisierende Auffälligkeiten als Vergleichsgruppen.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12403860/
Ma, N., Roberts, R., Winefield, H. & Furber, G. (2015)
„The prevalence of psychopathology in siblings of children with mental health problems: a 20-year systematic review." Child Psychiatry & Human Development, 46(1), 130–149. Die Autoren betonen, dass diese Geschwister im Hilfesystem regelmäßig übersehen werden.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24652033/
Einordnung: Beide Quellen betreffen Geschwister von Kindern mit chronischer Erkrankung bzw. psychischer Belastung allgemein, nicht speziell Schulangst.
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Die Diagnose ist da – was sich für dein Kind wirklich verändert (und was nicht)
Folge 25: Die Diagnose ist da – was sich für dein Kind wirklich verändert (und was nicht)
Kurzbeschreibung
Endlich gibt es eine Diagnose. Und trotzdem ist alles noch da: die Schule, die Anforderungen, vielleicht sogar der Satz „Ich will nicht in die Schule". Was hat sich also eigentlich verändert?
Ausführliche Beschreibung
Eine Diagnose beschreibt eine Besonderheit. Sie sagt aber noch nicht, wie sich diese Besonderheit bei diesem Kind, in dieser Klasse, unter diesem Druck und zu diesem Zeitpunkt auswirkt. Deshalb kann eine Diagnose vollkommen richtig sein – und trotzdem liegt die eigentliche Arbeit noch vor euch.
Diese Folge hilft dir, drei Dinge auseinanderzuhalten: was ursprünglich schwierig war, was daraus entstanden ist (Angst, Scham, Vermeidung) und was die Schwierigkeit heute aufrechterhält. Die dritte Frage wird fast immer übersehen – und ist die wichtigste.
Darum geht es in dieser Folge:
● Warum eine Diagnose ein Anfang ist, kein Ende
● Wie ein ursprüngliches Problem „Gesellschaft bekommt"
● Selbstwirksamkeit: warum manche Kinder gar nicht mehr anfangen
● Kompensation und Passung – die zwei Fragen an die Schule
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Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern.
Wissenschaftliche Quellen
Kearney, C. A. & Silverman, W. K. (1990)
„A preliminary analysis of a functional model of assessment and treatment for school refusal behavior." Behavior Modification, 14(3), 340–366.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2375736/
Lackaye, T. D. & Margalit, M. (2006)
„Comparisons of achievement, effort, and self-perceptions among students with learning disabilities and their peers." Journal of Learning Disabilities, 39(5), 432–446.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17004675/
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Folge 24: Dyskalkulie und Mathematikangst bei Kindern, wenn "Ich kann das nicht " zu Schulangst wird.
Kurzbeschreibung
Bei manchen Kindern beginnt der Widerstand nicht mit der Schule, sondern mit einem Fach. Und irgendwann ist aus „Ich kann kein Mathe" ein „Ich will nicht in die Schule" geworden.
Ausführliche Beschreibung
Mathematikangst ist keine Ausrede. Sie ist eine messbare Reaktion, die das Arbeitsgedächtnis blockieren kann – also genau die Ressource, die zum Rechnen gebraucht wird. Dadurch entsteht ein Kreislauf: Die Angst verschlechtert die Leistung, die schlechte Leistung verstärkt die Angst.
Diese Folge trennt Dyskalkulie und Mathematikangst voneinander, erklärt, warum beides gleichzeitig auftreten kann, und zeigt, warum die übliche Antwort – noch mehr Übungsblätter – oft das Falsche ist.
Darum geht es in dieser Folge:
● Der Unterschied zwischen Rechenschwäche und Mathematikangst
● Warum Angst das Arbeitsgedächtnis blockiert
● Wie aus einem Fach eine Schulvermeidung wird
● Was du sagen kannst statt „Das ist doch ganz einfach"
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Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern.
Wissenschaftliche Quellen
Rubinsten, O. & Tannock, R. (2010)
„Mathematics anxiety in children with developmental dyscalculia." Behavioral and Brain Functions, 6, 46.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20633269/
Mammarella, I. C. et al. (2015)
„Math anxiety and developmental dyscalculia: A study on working memory processes." Journal of Clinical and Experimental Neuropsychology, 37(8), 878–887.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26313516/
Mishra, A. & Khan, S. (2023)
„Domain-general and domain-specific cognitive correlates of developmental dyscalculia." Child Neuropsychology, 29(8), 1179–1229.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36440471/
Agostini, F., Zoccolotti, P. & Casagrande, M. (2022)
„Domain-General Cognitive Skills in Children with Mathematical Difficulties and Dyscalculia." Brain Sciences, 12(2), 239.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8870543/
Codding, R. S. et al. (2023)
„Meta-analysis of skill-based and therapeutic interventions to address math anxiety." Journal of School Psychology, 100, 101229.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37689437/
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Folge 23: "Ich will nicht lesen"
Kurzbeschreibung
„Sie müssen zu Hause bitte mehr lesen." Und dann sitzen zwei Menschen am Küchentisch, die beide nicht mehr wissen, wie sie da wieder herauskommen.
Ausführliche Beschreibung
Wenn Lesen schwerfällt, lautet der Rat fast immer: mehr üben. Aber mehr von dem, was ohnehin schon wehtut, führt selten zu mehr Freude. Es führt zu Widerstand – und irgendwann sitzt am Tisch nicht mehr nur ein Kind mit einer Leseschwierigkeit, sondern ein Konflikt zwischen Mutter und Kind.
Diese Folge zeigt, wie aus einer Lernschwierigkeit Druck entsteht, aus Druck Vermeidung und aus Vermeidung Schulangst werden kann. Und sie ordnet zurückhaltend ein, was über Erklärungsmodelle wie Augenprobleme oder frühkindliche Reflexe tatsächlich belegt ist – und was nicht.
Darum geht es in dieser Folge:
● Warum „mehr üben" die Situation verschärfen kann
● Wie sich Leseschwierigkeit und Selbstbild verbinden
● Was der tägliche Lesekampf mit eurer Beziehung macht
● Wie du zwischen Üben und Beziehung wieder unterscheiden kannst
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Wissenschaftliche Quellen
Vieira, A. P. A. et al. (2024)
„Internalizing problems in individuals with reading, mathematics and unspecified learning difficulties: a systematic review and meta-analysis." Annals of Dyslexia, 74(1), 4–26. Metaanalyse aus 96 Studien mit über 83.000 Teilnehmenden: Menschen mit Lese-, Mathematik- oder unspezifischen Lernschwierigkeiten zeigen deutlich mehr internalisierende Probleme wie Angst, Niedergeschlagenheit, körperliche Beschwerden und sozialen Rückzug als Gleichaltrige.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38135829/
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Folge 22: "Ich will - aber ich kann nicht."
Kurzbeschreibung
Am Abend sagt dein Kind „Morgen gehe ich". Am nächsten Morgen geht vor der Schultür gar nichts mehr. Hat es seine Meinung geändert? Oder passiert etwas anderes?
Ausführliche Beschreibung
Wir denken bei solchen Situationen schnell in Entscheidungen: Ich will – oder ich will nicht. Aber Angst funktioniert nicht ausschließlich über bewusste Entscheidungen. Ein Kind kann etwas ehrlich vorhaben und trotzdem in dem Moment, in dem die Situation unmittelbar bevorsteht, eine Alarmreaktion entwickeln, die stärker ist als der Vorsatz.
Diese Folge erklärt den Unterschied zwischen Wollen und Können und warum Schulangst irgendwann auf das reagiert, was ein Kind erwartet – und nicht mehr auf das, was tatsächlich passiert. Mit drei Beobachtungsfragen für danach, nicht für mitten in der Eskalation.
Darum geht es in dieser Folge:
● Warum „Du hast doch gestern gesagt …" nicht weiterführt
● Wie Erwartung allein das Alarmsystem auslösen kann
● Warum weder Druck noch dauerhaftes Zuhausebleiben eine Lösung sind
● Drei Fragen, die dir ein genaueres Bild geben
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Wissenschaftliche Quellen
Kearney, C. A. & Silverman, W. K. (1990)
„A preliminary analysis of a functional model of assessment and treatment for school refusal behavior." Behavior Modification, 14(3), 340–366. Grundlegende Arbeit zum funktionalen Modell der Schulverweigerung.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2375736/
Martínez-Torres, J., Gonzálvez, C. & Antón, N. (2024)
„School refusal profiles maintained by negative reinforcement and their relationship with self-perceived health." Frontiers in Psychology, 15, 1340010.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10982428/
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Folge 21: Wie lange kann ein Kind funktionieren?
Kurzbeschreibung
„Ihr Kind ist doch völlig unauffällig." Manche Kinder halten den Schultag durch – und brechen zu Hause zusammen. Der Preis dieser Anpassung ist unsichtbar, aber er ist da.
Ausführliche Beschreibung
Es gibt Kinder, die im Unterricht nicht stören, Freunde haben und ordentliche Noten schreiben. Und die trotzdem für eine Aufgabe eine Stunde brauchen, ständig Material verlieren und nach der Schule nicht mehr ansprechbar sind. Weil sie den ganzen Tag Kraft aufwenden, um mitzuhalten.
Diese Folge geht um ADS ohne Hyperaktivität, um Kompensation und um die Frage, die viel zu selten gestellt wird: Nicht „Kann mein Kind das?", sondern „Wie viel Energie kostet es das?"
Darum geht es in dieser Folge:
● Warum unauffällige Kinder oft spät erkannt werden
● Was Kompensation im Alltag wirklich bedeutet
● Warum der Zusammenbruch zu Hause und nicht in der Schule passiert
● Welche Fragen weiterführen als eine Symptomliste
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Wissenschaftliche Quellen
ADHD Predominantly Inattentive Presentation – Research Progress and Translational Studies
Übersichtsarbeit zur häufig unterschätzten unaufmerksamen Form von AD(H)S: oft spät erkannt, Zusammenhänge mit schulischen und sozialen Beeinträchtigungen sowie mit Angst.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7287898/
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Folge 20: ADHS - wenn hinter dem Verhalten etwas anderes steckt
Kurzbeschreibung (Vorschau, 1–2 Sätze)
„Es könnte viel mehr, wenn es sich nur endlich konzentrieren würde." Dieser Satz trifft Kinder mit ADHS hart – und er beschreibt fast immer etwas falsch.
Ausführliche Beschreibung
ADHS ist deutlich mehr als „nicht stillsitzen können". Es geht um eine neurobiologische Besonderheit, die Aufmerksamkeit, Impulssteuerung und exekutive Funktionen betrifft – also genau die Fähigkeiten, die Schule den ganzen Tag über abverlangt. Deshalb kann ein Kind etwas wissen und es trotzdem nicht umsetzen.
Diese Folge zeigt, warum Wissen und Können bei ADHS nicht dasselbe sind, wie sich wiederholte Misserfolge auf den Selbstwert legen und wie du lernst, Verhalten als Information zu lesen statt als fehlenden Willen.
Darum geht es in dieser Folge:
● Warum ADHS sich sehr unterschiedlich zeigen kann
● Der Unterschied zwischen „weiß es nicht" und „kann es gerade nicht abrufen"
● Wie sich Misserfolge auf das Selbstbild legen
● Was sich verändert, wenn du Verhalten als Information liest
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Wissenschaftliche Quellen
Task-related motivation and academic achievement in ADHD (2020)
Untersuchung dazu, wie stark schulische Leistung von Kindern mit ADHS von Aufgabenart und Motivation abhängt.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32157390/
Impact of Motivation on Selected Aspects of Attention in Children with ADHD (2020)
Zeigt, dass Anreize die Aufmerksamkeitsleistung deutlich beeinflussen können – Aufmerksamkeit ist stark kontextabhängig.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32816140/
ADHD, self-esteem and the impact of treatments (2024)
Wiederholte Misserfolge und negative Rückmeldungen können die Selbstwertentwicklung von Kindern mit ADHS gefährden.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38311473/
Einordnung: Alle drei Quellen beziehen sich allgemein auf ADHS bei Kindern und Jugendlichen, nicht speziell auf Schulangst. Die in der Folge beschriebene Verbindung ist fachlich plausibel, aber nicht direkt Gegenstand dieser Studien.
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Folge 19: Warum hat mein Kind plötzlich vor so vielem Angst!
Kurzbeschreibung (Vorschau, 1–2 Sätze)
Erst war es nur die Schule. Dann das Übernachten bei der Freundin. Dann der Sportverein. Wenn Ängste sich ausbreiten, hat das ein Muster – und dieses Muster kann man verstehen.
Ausführliche Beschreibung
Angst bleibt selten dort stehen, wo sie angefangen hat. Wenn ein Kind erlebt, dass Vermeidung Erleichterung bringt, kann sich der Kreis der gemiedenen Situationen langsam erweitern. Die Welt des Kindes wird kleiner – und Eltern merken oft erst spät, wie viel inzwischen weggefallen ist.
Diese Folge erklärt, wie das passiert, welche Rolle die ständige Rückversicherung spielt („Passiert mir auch wirklich nichts?") und warum gut gemeintes Beruhigen die Angst manchmal am Leben hält, statt sie zu lösen.
Darum geht es in dieser Folge:
● Wie aus einer Angst mehrere werden
● Warum Rückversicherung kurzfristig hilft und langfristig bindet
● Woran du merkst, dass die Welt deines Kindes kleiner wird
● Was du antworten kannst, wenn dein Kind zum zehnten Mal nachfragt
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Wissenschaftliche Quellen
Beesdo, K., Knappe, S. & Pine, D. S. (2009)
„Anxiety and Anxiety Disorders in Children and Adolescents." Psychiatric Clinics of North America, 32(3), 483–524. Übersicht zum Entwicklungsverlauf kindlicher Angststörungen und deren Überschneidungen.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3018839/
King, N. J. & Bernstein, G. A. (2001)
„School Refusal in Children and Adolescents: A Review of the Past 10 Years." Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 40(2), 197–205.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11211368/
Cougle, J. R. et al. (2012)
„Excessive Reassurance-Seeking and Anxiety Pathology." Journal of Anxiety Disorders, 26(1), 117–125. Hinweis: an jungen Erwachsenen erhoben, die Übertragung auf Kinder ist plausibel, aber nicht direkt belegt.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22019424/
AACAP: School Refusal
Fachinformationen zu Ursachen, Warnzeichen und abgestimmter Rückkehrplanung bei Schulvermeidung.
https://www.aacap.org/AACAP/Families_and_Youth/Facts_for_Families/FFF-Guide/School-Refusal-007.aspx
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Folge 18: Sprachverständnis und Kommunikation und was hat das alles mit Schulangst zu tun!
Kurzbeschreibung (
Zu Hause erklärt dein Kind alles ganz genau. In der Schule bringt es keinen Satz heraus. Das muss nicht Angst sein – manchmal ist es Sprache.
Ausführliche Beschreibung
Schule verlangt viel mehr Sprache, als wir denken. Nicht nur Antworten, sondern Anweisungen verstehen, mehrere Schritte gleichzeitig behalten, unter Zeitdruck formulieren, vor Publikum sprechen. Ein Kind kann den Inhalt vollständig verstanden haben und trotzdem daran scheitern.
In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen Wissen und Zeigen-Können, um Sprachverständnis im Unterricht und darum, warum sprachliche Schwierigkeiten und Angst sich gegenseitig verstärken können.
Darum geht es in dieser Folge:
● Warum Verstehen und Antworten zwei verschiedene Leistungen sind
● Wie mehrteilige Anweisungen im Unterricht zur Hürde werden
● Wie Sprache und Angst zusammenwirken
● Was im Alltag hilft, ohne zusätzlich zu üben
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Wissenschaftliche Quellen
American Speech-Language-Hearing Association (ASHA): Selective Mutism
Fachinformationen zu Sprachverständnis, expressiver Sprache, pragmatischer und funktionaler Kommunikation.
https://www.asha.org/practice-portal/clinical-topics/selective-mutism/
Burnley, A. et al. (2023)
„Understanding the prevalence and manifestation of anxiety and other socio-emotional and behavioural difficulties in children with Developmental Language Disorder." Journal of Neurodevelopmental Disorders, 15(1), 17.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10268478/
Manassis, K. et al. (2007)
„The Sounds of Silence: Language, Cognition, and Anxiety in Selective Mutism." Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry, 46(9), 1187–1195.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17712242/
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Folge 17: Schweigen in der Schule: selektiver Mutismus oder Autismus? Den Unterschied verstehen
Kurzbeschreibung (Vorschau, 1–2 Sätze)
Dasselbe Schweigen kann zwei ganz unterschiedliche Geschichten erzählen. In dieser Folge geht es darum, wie sich selektiver Mutismus und Autismus-Spektrum ähneln – und wo der entscheidende Unterschied liegt.
Ausführliche Beschreibung
Zwei Kinder sitzen still im Klassenzimmer. Beide sprechen nicht. Beide meiden den Blickkontakt. Von außen sieht das gleich aus. Aber bei dem einen Kind blockiert Angst das Sprechen – bei dem anderen ist die soziale Kommunikation selbst anders organisiert. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, welche Unterstützung tatsächlich hilft.
Die Folge zeigt, worauf du achten kannst, ohne selbst eine Diagnose stellen zu müssen – und warum es sich lohnt, genau hinzusehen, statt schnell einzuordnen.
Darum geht es in dieser Folge:
● Warum gleiches Verhalten unterschiedliche Ursachen haben kann
● Woran du Unterschiede im Alltag bemerken kannst
● Warum eine falsche Einordnung Jahre kosten kann
● Was du als Mutter beobachten kannst – und was Sache der Fachleute ist
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Wissenschaftliche Quellen
Muris, P. & Ollendick, T. H. (2021)
„Selective Mutism and Its Relations to Social Anxiety Disorder and Autism Spectrum Disorder." Clinical Child and Family Psychology Review, 24(2), 294–325.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8131304/
Steffenburg, H. et al. (2018)
„Children with autism spectrum disorders and selective mutism." Neuropsychiatric Disease and Treatment, 14, 1163–1169. Retrospektive Studie (n = 97) zum Anteil zusätzlicher Autismus-Diagnosen bei Kindern mit selektivem Mutismus.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29765220/
Sharkey, L. & McNicholas, F. (2012)
„Selective Mutism: A prevalence study of primary school children in the Republic of Ireland." Erhebungsgebiet 10.927 Kinder, Prävalenz 0,18 %.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30199980/
Cholemkery, H. et al. (2014)
„Can Autism Spectrum Disorders and Social Anxiety Disorders be Differentiated by the Social Responsiveness Scale?" Journal of Autism and Developmental Disorders, 44(5), 1168–1182.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24682652/
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